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Foo Fighters: Sneak Peek zum Film „Studio 666“

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Im Februar 2022 erscheint die Horrorkomödie „Studio 666“, in der die Foo Fighters die Hauptrolle spielen. Der Streifen handelt von Dave Grohl, Taylor Hawkins und Co., wie sie bei den Aufnahmen ihres neuen Studioalbums mit übernatürlichen Mächten zu kämpfen haben.

Jetzt gibt es einen ersten, kurzen Trailer des Films zu sehen.

Werkschau: Paul McCartney

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Man vergisst leicht, dass Macca mehr im Lebenslauf stehen hat als die Fab Four und ›Frog Chorus‹. Daher zur Erinnerung ein ausführlicher Blick auf sein Rock‘n‘Roll-Vermächtnis.

UNSERE TITELSTORY ÜBER PAUL MCCARTNEYS POST-BEATLES-TRAUMA UND DIE ENTSTEHUNG SEINER PLATTE ‚RAM‘ LEST IHR IN DER AKTUELLEN AUSGABE VON CLASSIC ROCK.

Unverzichtbar

Paul McCartney & Wings – BAND ON THE RUN (1973)


McCartneys bestes Werk nach den Beatles war ein Triumph über diverse Widrigkeiten. Gitarrist Henry McCullough und Schlagzeuger Denny Sei­well waren ausgestiegen, kurz bevor Wings nach Nigeria reisten, um das Album einzuspielen. Vor Ort überlebten Paul und Linda dann einen Raub­überfall mitsamt Messerat­tacke. Doch trotz all dieser Dramen erschuf McCartney ein Meister­­werk – und das meistverkaufte Album in Groß­britannien 1974. Das Titelstück wirkt wie mehrere Lieder in einem und gehört zu seinen ewigen Klassikern, ebenso wie ›Jet‹. Dazu kann man noch Maccas berühmte Freunde auf dem Cover entdecken.

Paul & Linda McCartney – RAM (1971)


Diese Platte, die einzige, auf der Paul und Lindas Namen stehen, wird von Kennern verehrt. Nach seinem in Eigenregie entstandenen Debüt fanden sich auf RAM drei weitere Musiker, darunter der zukünftige Wings-Drummer Denny Seiwell. Das Ergebnis war ein runderes, gehaltvolleres Album, wenngleich nicht annähernd so bombastisch wie ALL THINGS MUST PASS, jenes opulente Dreifach-Vinyl-Werk, das George Harrison kurz zuvor veröffentlicht hatte. Vielleicht waren die Kritiken deshalb so vernichtend. Der „Rolling Sto­ne“ nannte es „unglaublich belanglos“. Was völliger Unsinn ist. RAM ist genial, von Anfang bis Ende.

Wunderbar

Paul McCartney – MCCARTNEY (1970)


Es erschien eine Woche nach der Ankündi­gung seines Aus­stiegs bei den Beatles im Mai 1970: ein Soloalbum im wahrsten Sinne des Wortes. Macca nahm es in seinem Heimstudio auf und spielte sämtliche Instrumente selbst. Die einzige Unterstützung kam von Linda, die einige Harmoniegesänge beisteuerte. Was Fans wie Kritiker gleichermaßen überraschte: die lässige, unbekümmerte Natur dieser Musik. Doch selbst wenn er hier ein bisschen unter seinem Niveau zu agieren schien, fanden sich dennoch Lieder, die mit den besten der Beatles mithalten konnten.

Paul McCartney & Wings – RED ROSE SPEEDWAY (1973)

Paul McCartney Red Rose Speedway
1973 war ein gutes Jahr für Mc­Cartney. Dieses zweite Wings-Album war ein Riesen­hit, ebenso das Bond-Titelstück ›Live And Let Die‹ (hier nicht vertreten). An Songs mangelte es nicht, ursprünglich sollte es sogar ein Doppelalbum werden. Mit den beiden Balla­den­klassikern ›My Love‹ (Platz 1 in den USA) und ›Little Lamb Dra­gon­fly‹ war es eine eher ruhige Platte. Auf der Reissue fand sich ein großartiger Bonustrack: die Single ›Hi, Hi, Hi‹, die von der BBC aufgrund angeblicher Drogen- und Sexreferenzen auf den Index gesetzt worden war.

Wings – WINGS AT THE SPEED OF SOUND (1976)

Wings At The Speed Of Sound
Demokratie ist überbewertet. Das war immer dann offensichtlich, wenn die Beatles Ringo ans Mikro ließen, oder als Paul den anderen Wings hier dieselbe Freiheit gewährte. Immerhin konnten diese singen. Doch Lindas Beitrag auf ›Cook Of The House‹ bewies, dass Liebe nicht nur blind, sondern auch taub machen kann. Was dieses Album rettete, waren drei fantastische Songs, gesungen von Macca selbst: ›Let ‘Em In‹, ›Silly Love Songs‹ und ›Beware My Love‹. Sieben Wochen lang belegte diese Platte Platz 1 der US-Charts.

Wings – LONDON TOWN (1978)

Wings London Town
In einem Widerhall der Ereig­nisse von 1973 reduzierte der Weggang von McCulloch und English die Band für die Auf­nahmen auf ein Trio aus Paul, Linda und Denny. Panik gab es deswegen keine: Wäh­rend der Sessions führte ›Mull Of Kintyre‹ die britischen Charts an und verkaufte sich sogar besser als ›She Loves You‹, der größte Hit der Beatles. LON­DON TOWN war ein tolles, souveränes Album und bediente sich New-Wave-artiger Syn­thesizer, um den Klang von ›With A Little Luck‹ und des wunderschönen Titelstücks zu modernisieren.

Anhörbar

Wings – VENUS AND MARS (1975)

Paul McCartney Wings Venus And Mars
Ein weiterer Millionenseller. Insgesamt war es nicht so stark wie sein Vorgänger, doch Maccas Brillanz blitzte im Singleklassiker ›Listen To What The Man Said‹ und dem einleitenden ›Venus And Mars/Rockshow‹ auf, einer ironischen Rock‘n‘Roll-Hymne, die Bezug auf Jimmy Page und Kokaindealer nahm. Dann war da noch das bizarre Ende, in dem das Medley ›Treat Her Gently/Lonely Old People‹ in eine Fassung der Titelmelodie der grausigen UK-Seifen­oper „Crossroads“ überging. Deren Komponist Tony Hatch dachte, man würde sich über ihn lustig machen. Aber nicht doch.

Wings – WILD LIFE (1971)

Paul McCartney Wings Wild Life
Das Wings-Debüt kam nur sechs Monate nach RAM und wurde so zu McCartneys zweitem Album 1971. Paul und Linda hatten es eilig mit den beiden Dennys aufgenommen, diverse Tracks entstanden so­­gar in nur einem Take. Folglich ist es das rohste und reduzierteste Werk seiner Karriere. Das heißt aber nicht, dass es ihm an Tiefe fehlt. Auf dem stürmischen Opener ›Mumbo‹ jault Paul, als sei er wieder in eine Hamburger Spelunke zurückgekehrt, auf dem Titelstück hingegen singt er den Blues mit mehr Emotion, als die meisten weißen Rockstars aufbringen können.

Paul McCartney – MEMORY ALMOST FULL (2007)

Paul McCartney Memory Almost Full
Über die Jahre hat McCartney viele überraschende Haken geschlagen, aber die Schönheit von MEMORY ALMOST FULL liegt in seiner Schlichtheit. Es ist das Werk eines meisterhaften Song­writers, der sich wohl in seiner Haut fühlt – so sehr, dass sich darauf sogar ein Liebeslied findet: ›See Your Sunshine‹, gewidmet seiner damaligen Frau Heather Mills. Der Maestro selbst beschrieb es als „eine sehr persönliche Platte“. Mit hochemotionalen Stücken wie ›You Tell Me‹ und ›House Of Wax‹ bewies sie, dass der größte Songwriter in der Geschichte der Popmusik immer noch Teile seiner alten Magie besaß.

Sonderbar

Paul McCartney – GIVE MY REGARDS TO BROAD STREET (1984)

Paul McCartney Give My Regards To Broad Street
In der Gaunerkomödie „Give My Regards To Broad Street“ übernahm McCartney die Haupt­rolle neben Ringo und dem geschätzten Darsteller Ralph Richardson. Die Kritiken fielen vernichtend aus und der Film wurde ein Riesenflop. Im Ge­­gensatz dazu war der Sound­track ein Erfolg und lieferte die Hitsingle ›No More Lonely Nights‹. Der Rest ist allerdings Müll, eine krude Sammlung von Beatles- und Post-Beatles-Songs, die unklugerweise neu eingespielt wurden, um den dünnen Plot des Films zu begleiten. Macca beschmutzte hier sein eigenes Vermächtnis.

Video der Woche: Frank Zappa mit ›Bobby Brown‹ (live)

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Frank Zappa zählt noch heute zu den größten Komponisten der Rockwelt. Heute vor 23 Jahren erlag er seinem Kampf gegen Krebs.

Frank Vincent Zappa war so vieles: begnadeter Musiker, virtuoser Komponist, diktatorischer Bandleader, überzeugter Raucher und Kaffeejunkie, andere Drogen lehnte er vehement ab. Er war ein Eigenbrötler, Workaholic, Skeptiker und Provokateur. Mit seinem Heimatland USA stand er in ewigem Clinsh, genau wie mit sich selbst und seiner Umwelt.

Nach ihm wurden nicht nur diverse Straßen auf der ganzen Welt sondern auch ein Gen, ein Fisch, eine Qualle, eine Molluske, eine Spinne, ein Asteroid und ein Bakterium benannt. Sein musikalisches Erbe ist so umfangreich, dass man Enzyklopädien damit schreiben könnte.

Ende 1991 wurde bei Zappa Prostatakrebs diagnostiziert. Er starb am 4. Dezember 1993 im Alter von 52 Jahren. Er wurde in einem anonymen Grab auf dem Westwood Village Memorial Park Cemetery bestattet, neben Schauspieler Lew Ayres und in der Nähe von Roy Orbison.

Einer seiner erfolgreichsten Songs im deutschsprachigen Raum ist ›Bobby Brown‹, den wir hier in einer schönen Live-Version für euch zum Video der Woche gekürt haben.

Neil Young & Crazy Horse: Neue Single ›Welcome Back‹

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Am 10. Dezember erscheint BARN, das neue Album von Neil Young & Crazy Horse. Nach den zwei Singleauskopplungen ›Song Of The Seasons‹ und ›Heading West‹ gibt es jetzt einen weiteren Song der Platte namens ›Welcome Back‹ zu hören. Die Single wird von einem neuen Video begleitet.

Ozzy Osbourne: NO MORE TEARS

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Ende der 80er Jahre war Ozzy kaputt, doch 1991 kam er trocken und fit zurück.

1980 veröffentlichte Ozzy Osbourne ›Suicide Solution‹, einen Song, der (anders, als schlecht informierte Christen damals dachten) vor den Gefahren des Saufens warnte. Ein knappes Jahrzehnt später war er kurz davor, sich zu Tode zu trinken. Ein Jahrzehnt lang, das vor allem von Exzessen und Hedonismus geprägt war, ist Ozzy ziemlich entgleist. Die Geschichten seiner Abenteuer dominierten die Schlagzeilen (und erschufen eine Legende um den „Rock’n’Roll Madman“), aber die Realität war viel unglamouröser, als einen die Illustrierten glauben machen wollten.

Eigenen Angaben zufolge (wie er in seiner Autobiographie „I Am Ozzy“ preisgibt) war er gar nicht „der Fledermaus fressende, herumpissende, ›Crazy Train‹-singende Rock’n’Roll-Held“, sondern eher jemand, der nicht trinken konnte, ohne sich selbst einzunässen, einen Filmriss zu haben oder eine Belastung für seine Familie zu sein. Und dann versuchte er am 3. September 1989, seine Frau Sharon umzubringen. Kurz nachdem er vom „Moscow Music Peace“-Festival zurückgekehrt war, würgte er Sharon in seinem Drogennebel, bis man ihn schließlich überwältigen und in eine Gefängniszelle sperren konnte. Nachdem er wieder zu sich gekommen war, konnte er sich an den Vorfall nicht erinnern, war jedoch zutiefst gedemütigt davon, die Liebe seines Lebens fast umgebracht zu haben. Sharon ließ die Anklage fallen, machte jedoch eines klar: Das war’s mit dem Alkohol.

Den Anfang der 90er verbrachte Ozzy in der Entzugsklinik. Nicht nur, um dem Teufelszeug abzuschwören, sondern auch, um wieder zu seiner Familie zurückzufinden und fit zu werden. Nicht nur physisch gesehen, sondern auch musikalisch. Er wollte, dass ihn seine sechste Soloplatte wieder an die Spitze des Heavy Metal brachte. Trotz all der Dunkelheit, die NO MORE TEARS vorausgegangen war, liefen die Aufnahmen erstaunlich glatt und machten Spaß. Die Band und Ozzy spielte sich Streiche im Studio. Ozzy hatte seit kurzem eine große Freude an Stinkbomben entwickelt, die er losließ, wenn die anderen einspielten. (Zakk Wylde erinnerte sich: „Mit dem Zeug hätte man ganze Gebäude räumen können“.) Als Gegenreaktion setzten Wylde und Drummer Randy Castillo zu dreckigem Protest an und versteckten Exkremente in Ozzys Gemächern (inklusive einer vollen Tupperdose in seinem Kühlschrank), um den Sänger mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Falls es irgendwelche Vorbehalte in den vorherigen 18 Monaten gegeben hatte, waren sie nicht spürbar.

„Ich machte mich einfach für die nächste Saison bereit“, so Wylde. „Was auch immer damals passierte, es war an der Zeit, zu üben und ein paar Ärsche zu treten.“ NO MORE TEARS war als reifere Osbourne-Platte gedacht und wurde erst richtig lebendig, als die Produzenten John Purdell und Duane Baron im Studio die Arrangements nachschliffen und sicherstellten, dass jeder einzelne Song Hitpotenzial hatte. Wie Ozzy in seiner Biographie erzählt: „Wir mussten jeden Song so behandeln, als könnte er ein Hit werden“.

Textlich gesehen löste sich das Album von dem überzogenen Kitsch der früheren Soloveröffentlichungen und fand stattdessen seine Balance zwischen gefühlsbetonten Manifestationen und sinsitren Schwingungen. Der Opener, ›Mr. Tinkertrain‹, handelte von Pädophilie, während der Titeltrack sich mit einem Serienmörder beschäftigte. Vor allem jedoch die emotionale Offenheit der zweiten Single ›Mama, I’m Coming Home‹ schien Ozzys Entwicklung als Künstler einzufangen. Fast noch beeindruckender, wenn man bedenkt, dass das Stück tatsächlich von Kollege Lemmy geschrieben wurde (insgesamt steuerte er vier Songs zum Album bei und „verdiente damit mehr Geld als in 15 Jahren mit Motörhead“, wie sich Lemmy in seiner eigenen Autobiographie „White Line Fever“ erinnerte).

Als ›Mama, I’m Coming Home‹ im März 1992 veröffentlicht wurde, veränderte sich die Rockwelt vor dem Hintergrund der aufkommenden Alternative-Welle rapide. Aber während viele andere 80er-Stadion- Rocker bereits tot über dem Zaun hingen, erreichte Ozzy neue Höhepunkte. ›Mama, I’m Coming Home‹ ist bis heute seine einzige Single, die es in die Top 40 in den Staaten schaffte. Der Track erwies sich auch als Vorbote von Ozzys Entscheidung, sich von dem konstanten Tourleben, das ihn in den 80ern bestimmt hatte, etwas zurückzuziehen. Fälschlicherweise wurde bei ihm MS diagnostiziert und er machte sich auf zu einer Abschiedstour, die retrospektiv betrachtet mit „No More Tours“ nicht ganz passend betitelt war.

Als bestes Ozzy-Album seit BARK AT THE MOON von 1983, zeigte NO MORE TEARS deutlich, dass sich Osbourne nicht von dem Paradigmenwechsel begraben lassen würde. Schnell wurde es außerdem zur Messlatte, an der sich künftig alle seine Platten messen mussten – bis zu ORDINARY MAN von 2020. „Ich liebe es, Dinge zu hören wie ,das beste Ozzy-Album seit NO MORE TEARS‘“, gibt Duane Baron zu. „Denn das war es, was wir damals versucht hatten – eine Ozzy-Platte für die 90er zu erschaffen.“

(Texte: Paul Elliott, Rich Hobson, Jon Hotten, Rob Hughes, Emma Johnston, Dave Ling, Everett True, Philip Widing, Henry Yates)

Songpremiere: Small Jackets mit neuer Single ›Getting Higher‹

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Auf ihrer kommenden Platte JUST LIKE THIS! begeben sich die Small Jackets getreu dem Motto „back to the roots“ nach ihrem letzten, ziemlich harten Album IV wieder in etwas entspanntere und Blues-getränktere Gefilde, auf denen sie ihren hochenergetischen Rock’n’Roll betten.

Mit ihrer neuen Single ›Getting Higher‹ liefern die Italiener schon jetzt einen Vorgeschmack auf den „good old rock’n’roll“. JUST LIKE THIS! erscheint dann am 17. Dezember.

Die Band selbst über den neuen Track: „Ein nächtlicher, pulsierender Funk mit einem schlagkräftigen Bassriff, das einen sofort mit seiner großspurigen Attitüde einnimmt. Das ist ein Song, der uns durch neblige, vorstädtische Gassen führt, mitten durch den Kampf zweier Gangs aus der Nachbarschaft. Eine Hymne, die dazu aufruft, immer weiter nach vorne zu gehen, etwas zu riskieren, ohne aufzugeben. Dabei immer begleitet von der Stimme des eigenen Gewissens, die den Weg weist. Diese Stimme, die uns dazu aufruft, an uns selbst zu glauben, unsere Ideale zu verfolgen und unsere Entscheidungen bedacht zu treffen.“

Neuheiten: Ab heute im Plattenladen

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An diesem Freitag stehen die neuen Alben von Kadavar und Elder, von Daily Thompson, Nekromant und Volbeat in den Verkaufsregalen.

Nekromant: TEMPLE OF HAAL

„Der Anspruch, den Old-School-Metal wieder aufleben zu lassen – TEMPLE OF HAAL enthält noch mehr klassische Heavy-Metal-Elemente als seine Vorgänger –, wird mit jedem der neun Tracks deutlich.“

Hier geht’s zur Review…

Daily Thompson: GOD OF SPINOZA

„Auch wenn man die Inspirationsquellen von GOD OF SPINOZA hier und da benennen kann, so schaffen Daily Thompson doch spielerisch den Spagat hinüber zu ihrem ganz eigenen Sound und einer tollen, authentischen Platte.“

Hier geht’s zur Review…

Volbeat: SERVANT OF THE MIND

„Volbeat müssen sich und der Welt nichts mehr beweisen. Diese Freiheit schlägt sich in jedem Ton der neuen Songs nieder. Danke!“

Hier geht’s zur Review…

Kadavar, Elder: ELDOVAR – A STORY OF DARKNESS & LIGHT

„Geeint durch ein gemeinsames musikali- sches Vokabular, beschwor der Musikerverbund
ein immens breites Spektrum an Sounds und Ideen herauf, das so nur entstehen konnte, weil man sich völlig gehen ließ.“

Hier geht’s zur Review…

Nekromant: TEMPLE OF HAAL

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Totenruhestörer

Die Nekromantie, gemeinhin besser unter dem Begriff Totenbeschwörung bekannt, ist eine Form des Spiritismus, die durch Rituale und direkte Beschwörung Verstorbener deren Wiederbelebung und die Begegnung mit deren Geistern anstrebt. Die Geister, die die Schweden von Nekromant wiederauferstehen lassen, sind keine geringeren als die solcher Metal-Giganten wie Black Sabbath und Pentagram, allein von deren Größe und Erhabenheit ist das Trio jedoch noch Lichtjahre entfernt. Sicher, in puncto handwerklicher Fähigkeiten sind Nekromant auf ihrem vierten Longplayer inzwischen auf einem bemerkenswerten Level angekommen, da gibt es Iommi-artige Gitarren en masse und tonnenweise Riffs, alles verpackt in eine fast schon zu saubere Produktion. Der Anspruch, den Old-School-Metal wieder aufleben zu lassen – TEMPLE OF HAAL enthält noch mehr klassische Heavy-Metal-Elemente als seine Vorgänger –, wird mit jedem der neun Tracks deutlich. Doch sie machen es einem auch nicht leicht, TEMPLE OF HAAL muss man sich erarbeiten. Denn die Klasse dieser Platte entfaltet sich erst nach mehrmaligem Hören. Besonders die Texte sind durchdrungen von dunkler Anziehungskraft, sind inspiriert von der impo-santen Lage der Heimatstadt des Dreiers, Vargön, im Schatten der Zwillingsberge Halleberg und Hunneberg. Vielleicht lassen sich für die nächste Platte ja ein paar griffige Hooks heraufbeschwören. (Franz Steinkartner)

7 von 10 Punkten

Nekromant
TEMPLE OF HAAL
DESPOTZ/ROUGH TRADE