0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 175

Jeff Cotton: „Als junger Musiker erlebte ich mein eigenes Vietnam“

0

Ein halbes Jahrhundert nach einem Meilenstein zeigt sich Jeff Cotton erstmals seit Langem wieder als weltweit agierender Musiker. Sein neues Soloalbum nennt sich THE FANTASY OF REALITY und klingt auch so.

In den 60er-Jahren galt Jeff Cotton als eines der größten Slide-Gitarre-Talente Amerikas. Er spielte mit dem legendären Captain Beefheart in dessen Magic Band, wo er den großartigen Ry Cooder beerbte. Bei den Aufnahmen zum Kultalbum TROUT MASK REPLICA (1969) traf er den genialen Produzenten Frank Zappa, ließ sich von ihm inspirieren und war auf dem besten Weg, ein Superstar zu werden. Doch Mitte der 70er brach Cotton alles hinter sich ab, emigrierte nach Hawaii, heiratete und wandte sich dem christlichen Glauben zu. Er wurde Priester und predigte Liebe, Verständnis, Toleranz und Demut. Jetzt ist er wieder da, im Musikbusiness:
Cotton hat ein neues Album aufgenommen. Es heißt THE FANTASY OF REALITY und umfasst stattliche 22 Songs. „Es sind Stücke aus allen Phasen der zurückliegenden 50 Jahre“, erklärt er. „Die ältesten Ideen stammen tatsächlich von 1970, die jüngsten aus den zurückliegenden fünf Jahren.“ Es seien, so der erstaunlich jugendlich wirkende 74-Jährige, Songs in sieben verschiedenen stilistischen Direktiven, von Blues und Rock bis hin zu Americana und Avantgarde.

Letztgenanntes sei seine liebste musikalische Richtung. „Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der munter experimentiert wurde. Nicht nur mit Drogen und für die damalige Zeit ungewöhnlichen Lebensformen, sondern eben auch musikalisch. In dieser Phase ist mein Faible für die Avantgarde, für schräge Ausdrucksformen entstanden. An diesen Vorlieben hat sich bis heute nichts geändert.“ Am grundlegenden Verhältnis zu seiner Rolle auf diesem Planeten dagegen sehr wohl. Und das drückt sich in den Texten auf THE FANTASY OF REALITY aus. Cotton: „Ich weiß nicht mehr jedes Detail, das mir in den späten 60ern im Kopf herumschwirrte. Aber heute bin ich ganz klar fokussiert auf meine Botschaften. Und die lauten: ,Liebt eure Mitmenschen, helft ihnen, unterstützt sie, kehrt ab von Egoismus und Selbstsucht!‘ Das ist es, was Gott, oder wie auch immer man die höhere Macht bezeichnen will, von uns Menschen erwartet. Wir haben heute, um den Titel eines der für mich wichtigsten Stücke der neuen Scheibe zu zitieren, ›The Season Of The Awakening‹.“ Mit dem, was Cotton damals vor über 50 Jahren in der Band von Don Glen Van Vliet aka Captain Beefheart vermitteln wollte, hat sein jetziges Leben nichts mehr zu tun. Die Erinnerungen an eine aufregende und wechselvolle Zeit dagegen sind geblieben. Auch die Schattenseiten. „Captain Beefheart und seine Band halfen mir dabei, nicht als Soldat eingezogen und nach Vietnam geschickt zu werden. Ich wollte auf keinen Fall meine Freunde, meine Brüder und Schwestern verlassen, um auf mir fremde Menschen zu schießen. Aber auch das Musikbusiness war zynisch, brutal und rücksichtslos. Und so erlebte ich Ende der 60er mein eigenes Vietnam.

Video der Woche: Jimi Hendrix ›Hey Joe‹ (Live at Monterey Pop)

0

Heute wäre Jimi Hendrix stolze 80 Jahre alt geworden. Wir gratulieren dem Gitarrenvirtuosen mit unserem Video der Woche.

Leider war Jimi Hendrix nur eine kurze Karriere vergönnt. Entdeckt wurde er im August 1966 von Chas Chandler (ehem. Bassist der Animals) im Club Café Wha? in New York. Chandler holte Jimi nach London, wo er seine ersten kleinen Erfolge feiern konnte.

Einer davon war Hendrix‘ Interpretation von ›Hey Joe‹, die seine erste Single werden sollte. Während der Song in den USA nicht in die Charts einstieg, erreichte er in UK Platz sechs. Er war fast immer Bestandteil seiner Setlists und auch sein letzter Song beim Woodstock – und somit auch der letzte Song des Festivals.

Leider verstarb Hendrix nur vier Jahre später an einer Überdosis in London, er wurde nur 27 Jahre alt. Ansonsten würde er heute seinen 80. Geburtstag feiern. Happy Birthday Jimi!

https://www.youtube.com/watch?v=-nXQgjJSUIo

Tom Petty & The Heartbreakers: LIVE AT THE FILLMORE (1997)

0

The Heartbreaker’s Beach Club

Am 2. Oktober jährte sich Tom Pettys Todestag zum fünften Mal, am 20. desselben Monats wäre der charismatische Sänger, Gitarrist und Songwriter aus Gainesville, Florida, 72 Jahre alt geworden.
Als Petty und seine Herzensbrecher im Januar und Februar 1997 für 20 Shows ins legendäre Fillmore in San Francisco einzogen, war die Nervosität des Chefs förmlich greifbar. Die Heartbreakers hatten seit mehr als einem Jahr nicht mehr live gespielt, befanden sich auf ungewohntem Terrain, orientierten sich dann aber doch gewohnt schnell – Petty wollte Gitarre spielen und sonst nichts. Die Shows im Fillmore gehörten zu den unbeschwertesten, ehrlichsten, inspirierendsten und produktivsten Erfahrungen in der Bandkarriere. LIVE AT THE FILLMORE (1997) enthält mehr Coversongs als Originale und zollt den Künstlern und Songs Tribut, die Pettys Liebe zur Musik prägten, als er aufwuchs – bevor er selbst ein legendärer Songwriter und Interpret wurde. Von diesen 20 Shows wurden die letzten sechs komplett mitgeschnitten. Das intime Venue ermöglichte es der Band, ihre Sets jeden Abend zu variieren – die Setlisten enthielten neu arrangierte Versionen der Hits, Album Tracks, die sonst nicht zum Zuge kamen, und eben haufenweise Interpretationen von Fremdmaterial. Zu den Highlights gehören Bob Dylans ›Knockin’ On Heaven’s Door‹, J.J. Cales ›Crazy Mama‹, ›Time Is On My Side‹ und ›(I Can’t Get No) Satisfaction‹ von den Rolling Stones sowie weitere Songs von The Kinks, den Everly Brothers, Bill Withers, The Byrds, Chuck Berry und Booker T. & the M.G.’s.

Die Sammlung enthält auch Gastauftritte mit Roger McGuinn, dem Frontmann der Byrds, und der Blues-Legende John Lee Hooker. Zu den weiteren Höhepunkten gehören ellenlange Jams wie ›Mary Jane’s Last Dance‹ (was für ein Gitarren-Massaker!), ein zwölfminütiges ›It’s Good To Be King‹, ein zehnminütiges ›Gloria‹ (Them), ›Friend Of The Devil‹ (Grateful Dead) sowie ›Ain’t No Sunshine‹. Das 2CD-Set enthält 33 Titel, davon 18 Cover – zwei Stunden Musik. Selbiges gilt für das 3LP-Set. Die 4CD-Deluxe-Edition enthält 58 Titel, davon 35 Cover – über vier Stunden Musik. Die vier CDs befinden sich in einer Box, zusammen mit einem 32-seitigen Booklet (mit bisher unveröffentlichten Fotos), drei speziell angefertigten Gitarren-Plektren, einer Replik des All-Access-Laminats und einem gestickten Aufnäher („The Fillmore House Band“ – eine Bezeichnung, die den Heartbreakers während der Shows im Fillmore verliehen wurde). Die 6LP-Box hat einen ähnlichen Inhalt, darüber hinaus aber noch einen Reprint eines Fan-Newsletters von 1997. Die Uber-Deluxe-Edition ist in einem authentischen, handgefertigten, maßgefertigten Beckenkoffer untergebracht, hat ansonsten denselben Inhalt wie die reguläre Box und ist ausschließlich über Pettys offiziellen Store erhältlich. Wenn man in diesem Jahr nur eine Platte kauft, dann muss es diese hier sein.

10 von 10 Punkten

Tom Petty & The Heartbreakers
LIVE AT THE FILLMORE (1997)
WARNER

tom petty and the heartbreakers live at the fillmore

BlackRain: UNTAMED

Vive La Sleaze

Das Gitarrenintro im Eröffnungs- und Titelsong ›Untamed‹ erinnert von Sound und Style kurz an das im Poser-Klassiker ›Rock & Roll (Is Gonna Set The Night On Fire)‹ von Pretty Boy Floyd. Die Zeichen in Richtung Glam und Sleaze sind also schon mal deutlich gesetzt. Und so frönen die Franzosen Blackrain auch auf ihrem neuen Album dem Make-up-Metal der neueren Ausprägung. Dabei erinnern sie stark an die schwedischen Neo-Sleaze Kollegen Crashdiet, aber auch etwas an die hiesigen Glam-Homies Kissin’ Dynamite. So richtig sleazy, also schmierig und schmutzig ist der Sound von BlackRain zwar nicht wirklich und geht stellenweise in die Melodic-Rock-Richtung der Marke H.e.a.t, aber schmissig und stellenweise hymnisch ist er allemal. Vielleicht wird etwas zu häufig der Melodic-Metal-Groove à la The Poodles bemüht, aber die Dynamik macht Spaß. Und der schneidige und schneidende Gesang verleiht dem Ganzen eine gewisse Schärfe. Wenn auch etwas wenig Eigenständigkeit, denn UNTAMED erinnert doch stark an vergleichbare schwedische Ergüsse von Bands wie The Cruel Intentions, Hardcore Superstar und die bereits genannten Crashdiet. Für Genreliebhaber auf jeden Fall geeignet, wenn auch Kenner eher die Originale bevorzugen dürften.

6 von 10 Punkten

BlackRain
UNTAMED
STEAMHAMMER/SPV

BlackRain Untamed Album

I’ll Be Damned: CULTURE

0

Kritisches Brett

Eine Generalabrechnung mit Politik, Religion, Gesellschaft und Medien liefern die Dänen von I’ll Be Damned auf ihrem dritten Longplayer. Entsprechend wütend klingt die Scheibe, die sich stilistisch irgendwo zwischen Groove Metal, Stoner Rock, klassischem Hardrock und etwas Southern Rock bewegt. Da sind auf der einen Seite fette Riffs und massive Drums, die an Bands wie Clutch, Fu Manchu oder Down erinnern, auf der anderen Seite der melodische hohe Reibeisengesang, der wie ein Hardrock- Sänger auf Speed klingt. Dazu eine amtliche Produktion von Tue Madsen (At The Gates, Meshuggah) im Antfarm-Studio – fertig ist der Rundumschlag im Albumformat. Klingt zwar nicht wie das neu erfundene Rad, macht aber durchwegs Spaß!

6 von 10 Punkten

I’ll Be Damned
CULTURE
MIGHTY MUSIC/TARGET/SPV

Tipp: Elder mit INNATE PASSAGE

0

Surreale Welt

Wie immer auf einer Elder-Platte finden sich auch auf ihrem nunmehr sechsten Longplayer INNATE PASSAGE fünf Tracks. Allesamt fast selbstverständlich in Überlänge, der längste erreicht annähernd 15 Minuten. Nach dem letztjährigen Kollaborations-Album mit Kadavar unter dem Projektnamen ELDOVAR, A STORY OF DARKNESS & LIGHT, macht das in Berlin ansässige, aber aus Massachusetts stammende Quartett um Gitarrist/Sänger Nick DiSalvo (vervollständigt durch Bassist Jack Donovan, Gitarrist/Tastenmann Mike Risberg sowie den 2019 zur Formation gestoßenen neuen Drummer Georg Edert) wieder in altgewohnter Konstellation weiter. ›Catastasis‹ eröffnet INNATE PASSAGE fast schon mit einer betont hellen Perspektive und den bislang komplexesten Gesangsharmonien, die Elder bislang produziert haben. Neben DiSalvo ist auf INNATE PASSAGE mit Behrang Alavi (Samavayo) erstmals ein Gastsänger zu hören, der mit seiner Stimme die ohnehin schon gute Leistung von DiSalvo noch mehr herausstellt – DiSalvos Stimme ist selbstbewusster, mit mehr Präsenz und Reichweite als je zuvor gesegnet. Im Mittelteil von ›Coalescence‹ bieten Elder Opeth-würdige rhythmische Komplexität und Klavierdramatik, angefeuert von Heavy-Gitarren und verschlungenen Leads. Ob es die schreddende Lead-Stimme im Höhepunkt von ›Endless Return‹ ist oder der geduldige, fast mäandernde Aufbau zum Crescendo und Ausklingen von ›Merged in Dreams/Ne Plus Ultra‹, Elder sind so souverän wie nie zuvor.

9 von 10 Punkten

Elder
INNATE PASSAGE
STICKMAN

Elder Innate Passage

David Crosby & The Lighthouse Band: LIVE AT THE CAPITOL THEATRE

0

Spiritueller Jazz-Folk mit geringem Nostalgiefaktor

Es ist bei all den Bootlegs und Live-Compilations von dubioser Herkunft ja schwer, den Überblick zu behalten, aber offenbar ist dieser Mitschnitt aus dem Capitol Theatre in New York von 2018 tatsächlich das erste offizielle Solo-Livealbum von David Crosby. Dafür ist der mittlerweile 81-Jährige allerdings ziemlich knauserig mit seinen Klassikern. Kein ›Wooden Ships‹, wie vom Publikum zwischendurch mal gefordert, kein ›Almost Cut My Hair‹, stattdessen kommen die ersten beiden Konzert-Drittel fast komplett von den damals jüngsten Platten LIGHTHOUSE, SKY TRAILS und HERE IF YOU LISTEN – aufgenommen mit den ungleich jüngeren Musikern Becca Stevens, Michelle Willis und Michael League vom Instrumental-Kollektiv Snarky Puppy, die als Lighthouse Band auch hier dabei sind. Nun sind die neuen Stücke durchgehend schön anzuhören – wohltemperierter, spirituell angehauchter Jazz-Folk –, ihnen fehlt aber die Dringlichkeit, das Überwältigungs-potenzial der Crosby&Nash-Kollaboration ›Carry Me‹ oder erst recht der CSNY-Kultsongs ›Déjà Vu‹ und ›Woodstock‹ am Ende des Sets. Sieht man’s andersrum, kann man Crosby freilich auch zugutehalten, dass er keine reine Nostalgie-Best-of-Show abzieht.

7 von 10 Punkten

David Crosby & The Lighthouse Band
LIVE AT THE CAPITOL THEATRE
BMG RIGHTS/WARNER

The Afghan Whigs: Die Flucht nach vorn

0

Text: Tobias Wullert

„Wir waren sehr gute Freunde, gingen zusammen zu Basketballspielen, aßen zusammen zu Abend oder gingen wandern. Ich liebte Mark absolut.“ Das neue Jahr begann für Greg Dulli mit einem Schock. Im Februar 2022 verlor er mit Mark Lanegan nicht nur einen seiner besten Freunde, sondern auch einen kongenialen musikalischen Sparringpartner. Sie teilten sich bei Twilight Singers und Gutter Twins das Mikro und Lanegans unverwechselbar sonore Stimme ist auf zwei Songs des aktuellen Albums zu hören.

Auch der Titel, HOW DO YOU BURN?, stammt aus einem Gespräch zwischen Dulli und Lanegan. Frei übersetzt fragte ihn der ehemalige Screaming-Trees-Sänger eines Tages „Für was brennst du? Was turnt dich an?“ Der Kopf der Afghan Whigs hatte darauf eine klare Antwort: „Platten aufnehmen, das turnt mich an “, sagt Greg, der schon als Teenager in Hamilton, Ohio anfing, Songs zu schreiben. „Meine Inspiration ist ziemlich einfach. Ich liebe es, Songs zu schreiben. Eine leere Seite fordert mich heraus und es fasziniert mich, dass aus dem
Nichts etwas entsteht.“ Ein Thema zieht sich wie ein roter Faden durch HOW DO YOU BURN? „Wenn ich das Album im Nachhinein höre, stellt es für mich eine Flucht dar. Es gab dieses seltsame Gefühl der Unsicherheit. Angst und Verwirrung. Und zu dieser seltsamen Zeit ein Album zu machen, war ein Weg, all dem zu entkommen.“ Beim Opener ›I’ll Make You See God‹ steigen die Afghan Whigs gleich zu Beginn aufs Gaspedal. „Es ist einer dieser Songs, die sagen, ,Geht mir aus dem Weg‘, und die einzige Stelle, wo man ihn platzieren konnte, war ganz am Anfang.“

Aufgrund der Pandemie entstand das Album in unterschiedlichen Studios. „Wir waren nicht alle getrennt, ich, Patrick Keeler und Christopher Thorn waren im selben Studio.“ Für Dulli war diese Situation nicht ganz neu, POWDER BURNS von den Twilight Singers wurde ebenfalls remote aufgenommen. Damals lebte Dulli in New Orleans und die Stadt war durch die Folgen des Wirbelsturms Katrina von der Außenwelt abgeschnitten. „Damals kamen nicht viele Leute rein oder raus aus New Orleans und ich musste meine Tracks übers Internet verschicken.“ Neben Lanegan griff auch Multitalent Van Hunt wie schon beim Comeback-Album DO TO THE BEAST von 2014 zum Mikrofon, wie Greg begeistert berichtet: „Van ist die Geheimwaffe auf dem Album. Seine Performance auf ›Jyia‹ und ›Take You There‹ hat die Songs noch einmal in eine andere Richtung gedreht. Sie waren gut, aber Van hat aus ihnen phänomenale Tracks gemacht. Ich kann gar nicht genug betonen, wie wichtig er für das Album war. Mark hat auch bei diesen Songs mitgesungen, aber du fühlst ihn mehr, als du ihn hörst.“ Spricht man Greg Dulli auf seine frühen Einflüsse an, kommt er bei einer Band besonders ins Schwärmen: „Die Leute verwundert es immer, aber bis heute liebe ich Lynyrd Skynyrd. Großartige Songs, fantastische Songwriter und grandiose Musiker, besonders Gitarrist Steve Gaines spielte so gut, wie ich es nie mehr gehört habe. Aber auch er starb mit Ronnie und Cassie in diesem Flugzeug. Eine großartige Rock’n’Roll-Band.“ Auch bei der Frage, mit wem er denn gerne in Zukunft einmal zusammenarbeiten wolle, muss er nicht lange überlegen: „Jimmy Page. Schon als Teenager wollte ich das und ich glaube, wenn ich es weiter sage, geht dieser Wunsch auch irgendwann in Erfüllung. Du musst große Träume haben.“ Im Herbst geht es auf Tour. „Es macht einfach so viel Spaß, wieder mit seinen Freunden unterwegs zu sein und all das, was man früher für selbstverständlich hielt – die Busfahrten, das Proben, jede Kleinigkeit – zu erleben. Ich komme jetzt auch zu jedem Soundcheck – was früher oft nicht der Fall war –, denn ich will nichts verpassen.“