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Video der Woche: George Harrison ›My Sweet Lord‹

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Wir möchten auf George Harrison anstoßen. Der „stille Beatle“ wäre heute 80 Jahre alt geworden. Happy Birthday und R.I.P.

Heute vor 80 Jahren kam George Harrison im englischen Liverpool zur Welt. Musikgeschichte schrieb er vor allem als Leadgitarrist der Beatles. Harrison war ein wichtiger kreativer Bestandteil der Formation, auch wenn er stets im Schatten von Paul McCartney und John Lennon stand. In den zehn Jahren, in denen die Beatles die Musikwelt veränderten, war Harrison an 22 Songs als Songwriter beteiligt.

1968 – noch vor dem Ende der Beatles – veröffentlichte Harrison als erster der Fab Four ein Soloalbum. WONDERWALL MUSIC war der Soundtrack zum gleichnamigen Film mit Jane Birkin und auch wenn die Platte keine nennenswerten Charterfolge feiern konnte, war sie doch der erste Schritt Harrisons aus dem Schatten von Lennon und McCartney.

Im April 1970 gaben die Beatles ihre Trennung bekannt. Im November desselben Jahres präsentierte Harrison ALL THINGS MUST PASS, sein drittes Solowerk und das erste Dreifach-Album der Popgeschichte. Produziert wurde sie von Phil Spector und ist bis heute seine erfolgreichste Veröffentlichung als Solokünstler.

Auf ALL THINGS MUST PASS befindet sich auch seine erfolgreichste Single ›My Sweet Lord‹, ein musikalisches Gebet in acht Versen, inspiriert vom Gospel-Song ›Oh Happy Day‹ von den Edwin Hawkins Sängern. Bemerkenswert sind auch die Musiker, die Harrison für den Song gewinnen konnte, so spielen darauf u.a. Ringo Starr, Eric Clapton, Klaus Voorman, Peter Frampton und Bobby Whitlock.

https://www.youtube.com/watch?v=4yBpzYMT31A

Neuheiten: Ab heute im Plattenladen

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Freitag bedeutet nicht nur, dass das Wochenende zum Greifen nah ist, sondern auch, dass wieder zahlreiche neue Alben erscheinen. Heute in den Regalen: Die Neuheiten von Steel Panther, Siena Root, Lucero und Hong Faux.

Steel Panther: ON THE PROWL

„ON THE PROWL muss eben, wie alles von den Panthers, innerhalb jenes Korsetts betrachtet werden, das sie sich selbst geschnürt haben. In diesem Kontext eine handwerklich einwandfreie Glam-Metal-Platte.“

Hier geht’s zur Review…

Siena Root: REVELATION

„Das Ergebnis ist eine Melange aus Zeppelin, Doors, Jefferson Airplane, It’s A Beautiful Day und Road – und dann wieder doch nicht – die REVELATION zu einem faszinierenden Hörerlebnis macht, das erst nach wiederholter Betätigung des „Repeat“-Knopfes seine volle Wirkung entfesselt. Eine Offenbarung, die Raum zum Wachsen braucht. Eine Platte mit ganz viel Seele.“

Hier geht’s zur Review…

Hong Faux: DESOLATION YEARS

„Die Stockholmer brettern saftig und hochmotiviert los und nehmen auf den elf Tracks nie den Fuß vom Gas. Nicht zwingend in Sachen Tempo oder Härte (›Starkiller‹ etwa brilliert im Midtempo-Bereich), dafür qualitativ.“

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Lucero: SHOULD’VE LEARNED BY NOW

„Vor zwanzig Jahren dominierte bei ihnen Sturm und Drang, von Anfang bis Ende. Jetzt gibt es auch Zwischentöne, Momente der Reife. Größere Spannbreite gepaart mit alter Frische – so ist die Band unverzichtbar.“

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Lucero: SHOULD’VE LEARNED BY NOW

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Hart und herzlich

Der Einstieg mit ›One Last Fuck You‹ ist robust. Sänger Ben Nichols erzählt die Geschichte von einem Typen, der in einer Bar sitzt, erst die Welt verflucht und dann entscheidet, dass es fortan ohne harten Stoff gehen muss. In der Musik steckt ein Kampfgeist, den man in dieser Form von Springsteen, Mellencamp und Petty kennt, aber auch von The Replacements oder Jason & The Scorchers. Ähnlich ist es in ›Macon If We Make It‹. Der Orkan, in den man auf Reisen hineingeraten ist, fühlt sich hier genauso an wie der, den man zu Hause mit der Partnerin erlebt. Es ist aber nicht so, dass Nichols und seine Jungs nur auf die Barrikaden gehen und den Ekelfinger zeigen. ›She Leads Me‹ hört sich harmonischer und nach einer guten Beziehung an. ›Time To Go Home‹ gab es 2020 schon als Single. Damals spielte Rick Steff das Lead-Solo noch auf einem Synthesizer, jetzt ertönt ein Akkordeon. An solchen Stellen merkt man, welche Möglichkeiten Lucero im Vergleich zu früher haben. Vor zwanzig Jahren dominierte bei ihnen Sturm und Drang, von Anfang bis Ende. Jetzt gibt es auch Zwischentöne, Momente der Reife. Größere Spannbreite gepaart mit alter Frische – so ist die Band unverzichtbar.

8 von 10 Punkten

Lucero/ SHOULD‘VE LEARNED BY NOW/ LIBERTY & LAMENT/THIRTY TIGERS/MEMBRAN

Hong Faux: DESOLATION YEARS

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Aller guten Dinge …?

Die Ungnade später Geburt kann wirklich grausam sein. Wären Hong Faux 20 Jahre früher auf den Plan getreten, würden sie heute vermutlich zu den größten Bands ihres Landes zählen. Doch die Schweden kamen erst 2012 mit ihrem exzellenten Debüt daher, als der Rock schon größtenteils aus dem Mainstream verdrängt worden war. Auch ihr – ebenfalls äußerst empfehlenswerter – Zweitling von 2015 brachte ihnen wohlwollende Stimmen ein, aber viel zu wenig Erfolg. Acht Jahre später wagen sie endlich einen neuen Anlauf, und auch auf DESOLATION YEARS geben sie sich keinerlei Blöße. Die Stockholmer brettern saftig und hochmotiviert los und nehmen auf den elf Tracks nie den Fuß vom Gas. Nicht zwingend in Sachen Tempo oder Härte (›Starkiller‹ etwa brilliert im Midtempo-Bereich), dafür qualitativ. Niklas Serén und seine Kollegen sind Songwriter von echtem Format, schütteln mit ›Wake Me Up For Exit‹, ›Trains‹, dem Titelstück oder ›The Flood‹ eine großartige Melodie nach der anderen aus dem Ärmel und garnieren das Ganze mit genau dem richtigen Maß an Drang, Wucht und Biss – ohne dabei die kleinen Details zu vergessen, die aus einer guten eine wirklich interessante Platte machen. Wird der Knoten diesmal endlich platzen? An der Qualität der Musik scheitert es jedenfalls garantiert nicht.

8 von 10 Punkten

Hong Faux/ DESOLATION YEARS/ GOLDEN ROBOT/SOULFOOD

Steel Panther: ON THE PROWL

Obacht. Die Panther pirschen wieder!

Wenn die Titelliste eines neuen Albums klingt, als hätte ein kichernder 14-Jähriger sie geschrieben, dann liegt eine neue Steel-Panther-Platte vor. ON THE PROWL ist der sechste Streich der ewig pubertierenden Glam Metaller, die nach Basser Lexxi Foxx nun einen Herren namens Spyder am Viersaiter verpflichtet haben. Die vertonte Pirsch enthält 13 neue Tracks, die genau das abliefern, was man von dem leopardengemusterten Quartett erwartet: Knackigen 80er-Metal, hymnische Refrains, ein paar Metalschnulzen und viel sexuell aufgeladenen und sexistischen Unsinn. Welche Band sonst kann minutenlang „your vagina“ im Chorus rausposaunen und damit unbeschadet durchkommen? Wer das (Kunst-)Haar schütteln möchte, ist mit Songs wie ›Never Too Late (To Get Some Pussy Tonight)‹ oder ›Teleporter‹ gut bedient, die „tiefgründige“ Selbstreflexion ›Is My Dick Enough‹ erinnert an die Variation eines groovenden Circus-Of-Power-Songs, mit ›Pornstar‹, ›Ain’t Dead Yet‹ und ›1987‹ sind einige Powerballaden versammelt. Letztere ist eine rosa gefärbte Ode an die guten alten Zeiten und gleichzeitig bei all dem Spaß vielleicht ein Indiz dafür, dass auch Steel Panther trotz des infantilen „Pussy“-Geschreis nicht jünger werden und ein bisschen von der Komplexität der Gegenwart überfordert sind. ON THE PROWL muss eben, wie alles von den Panthers, innerhalb jenes Korsetts betrachtet werden, das sie sich selbst geschnürt haben. In diesem Kontext eine handwerklich einwandfreie Glam-Metal-Platte.

7 von 10 Punkten

Steel Panther/ ON THE PROWL /STEEL PANTHER INC.

Siena Root: REVELATION

Eine Offenbarung, die Raum zum Wachsen braucht

Siena Root waren schon immer Retro-Fanatiker*innen. Das schwedische Kollektiv, das inzwischen seit etwa 20 Jahren auf den Bühnen Europas steht, hat sich mit Leib und Seele einem warmen, organischen Klang verschrieben, der für das Medium Vinyl maßgeschneidert wurde. Knisternd, abwechslungsreich, offen und stark verwurzelt in der Rockmusiktradition der 60er und 70er Jahre präsentiert sich auch ihr jüngster Streich REVELATION. Was die Band selbst als „Dynamic Roots Rock Experience“ umschreibt, entfaltet sich auf der Platte als Herz öffnender Sound, der zwischen verträumter Mystik, indisch angehauchtem Psychedelic und erdigem Rock’n’Roll changiert und sich zu einer eindringlichen Mischung verwebt. Getragen wird dieser Mix von der großartigen Stimme von Sängerin Zubaida Solid und der Handwerkskunst der Musiker, neben Solid an der Orgel namentlich Sam Riffer, Johan Borgström and Love Forsberg. Das Ergebnis ist eine Melange aus Zeppelin, Doors, Jefferson Airplane, It’s A Beautiful Day und Road – und dann wieder doch nicht – die REVELATION zu einem faszinierenden Hörerlebnis macht, das erst nach wiederholter Betätigung des „Repeat“-Knopfes seine volle Wirkung entfesselt. Eine Offenbarung, die Raum zum Wachsen braucht. Eine Platte mit ganz viel Seele.

8 von 10 Punkten

Siena Root/ REVELATION/ ATOMIC FIRE RECORDS

Mick Box: Im Interview über Mick Green

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Mick Green hätte heute Geburtstag. Er war unter anderem Gitarrist bei der britischen Band Johnny Kidd & The Pirates. In unserem brandneuen Tiefengespräch mit Mick Box von Uriah Heep erklärt der Heep-Gitarrist, warum ihn Mick Green damals zum Rock’n’Roll gebracht hat:

„Da gab es eine Band namens Johnny Kidd & The Pirates. Die hatten einen Song namens ›Shakin All Over‹ mit einem tollen Gitarrenriff. Der Gitarrist hieß Mickey Green, er spielte eine wundervolle Telecaster und mir lief das Wasser im Mund zusammen vor Begeisterung. Damals war ich etwa 14 Jahre alt. Im East End Londons war Mickey Green der Gitarrist der Stunde. Mein zweites Konzert war ebenfalls im East End, da sah ich Them mit Van Morrison am Gesang. Sie spielten einen Song namens ›Baby, Please Don’t Go‹ und ich war total von den Socken. Danach wollte auch ich unbedingt Gitarre spielen.“

https://youtube.com/watch?v=n327ncoU_ZU

In der neuen Ausgabe von CLASSIC ROCK lest ihr unser ganzes Interview mit Mick Box über die Geschichte von Uriah Heep.

David Bowie: Tribute-Tour mit Peter Murphy (Bauhaus)

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Zusammen mit Gitarrist Adrian Belew (ehemals King Crimson), Spacehogs Royston Langdon, Matt McJunkins (dem Bassisten von A Perfect Circle), Gitarrist Scrote, Drummer Jeff Friedl (Devo und A Perfect Circle), Saxophonist Ron Dziubla und Gitarrist Eric Schermerhorn wird Peter Murphey von Bauhaus 2023 die bereits etablierte Tribute-Tournee zu Ehren von David Bowie begleiten.

Das Projekt namens „Celebrating Bowie Tour“ existiert seit 2017 und wird immer von verschiedenen Sängern angeführt, zuletzt stand 2022 Todd Rundgren am Mikrofon. 2023 wird sich nun also der „Godfather Of Goth“ an der Bowie-Ehrerbietung beteiligen.