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Start Blog Seite 1152

Walker Brothers – NITE FLIGHTS

Nite-Flights-coverExperimentelle nächtliche Exkursionen: Der zweite Frühling der falschen Brüder, der keiner wurde.

Als sich das US-Trio The Walker Brothers 1975 nach acht Jahren Kreativpause unvorhergesehen reformierte, zählte die Fan-Hysterie der Beat-Ära längst zur Vergangenheit. Als kleinster gemeinsamer Nenner erneuter Weggemeinschaft lässt sich sicherlich auch der geringe Tonträgerabsatz der Solointerpreten Scott, John und Gary Walker ausmachen. Erfolg beschieden war nach der Trennung 1967 ohnehin nur Scott Walker, der produktive zehn Alben, darunter auch die Meilensteine SCOTT 1, 2, 3 und 4, lieferte und zeitweise gar eine eigene Show im britischen Fernsehen moderierte. In verändertem Konzept wagten die Walker Brothers einen Neuanfang mit drei Alben: NO REGRETS beschwor Country-Pop, auf LINES dominierten Mainstream-Pop-Balladen. Aus dem Rahmen fällt das finale dritte Werk NITE FLIGHTS 1978 zum Höhepunkt der Disco-Ära. In straffer Produktion, die Gitarre, Bass, Schlagzeug und Saxofon damaligen Neuerrungenschaften wie Synthesizer und Sequenzer gegenüberstellt, gelingt ein bemerkenswert eigenwilliger Lied-Zyklus. Ein Songreigen, der sich weder New noch Old School verpflichtet fühlt, die zehn Tracks sind auf Soul, Disco, Funk und Experiment geeicht. Scott Walker eröffnet mit vier Songs, darunter ›Shutout‹, ›Fat Mama Kick‹ und dem Titelstück – immerhin das erste selbstkomponierte Material seit ‚TIL THE BAND COMES IN von 1970. Mit der elegischen Eigenbrötlerei ›The Electrician‹ erlaubt sich Scott Walker gar, die karge Aura seiner 84er-Produktion CLIMATE OF HUNTER vorweg zu nehmen – eine akribische Studie über die Ursprünge von Todessehnsucht, Völkermord und Faschismus. Gary Walkers Disco-Oden ›Den Haague‹ und ›Death Of Romance‹ umspielt ebenso ein gewisser Charme wie John Walkers zwischen Hard-Rock (›Rhythms Of Vision‹) und Soul-Funk (›Disciples Of Death‹) angelegte Visionen. Längst als zumindest kleiner Meilenstein apostrophiert, fristete das Werk trotz Kritikerwohlwollen seinerzeit ein echtes Ladenhüterdasein.

Walter Trout – LIVE: NO MORE FISH JOKES 25TH ANNIVERSARY EDITION

0819873010586Bloß keine Witze über Fische: Gitarrenvirtuose Walter Trout hat den Blues.

Entgegen sämtlicher Trends und Booms, lebt der Gitarrist, Vokalist und Komponist aus New Jersey seinen Jugendtraum: Sich jenem Genre zu widmen, ohne das der Rock’n’Roll schlicht nicht entwicklungsfähig gewesen wäre – Blues. Seit 1969 aktiv, verdingte sich der fingerflinke Sechssaitenzauberer Walter Trout von Anbeginn in illustrer Runde. Erbauliche Lehr- und Wanderjahre mit Prüfung zum Meister absolviert er in den Begleitformationen der Legenden Percy Mayfield, Joe Tex und John Lee Hooker. Hernach heuert Trout erst bei Canned Heat, dann bei John Mayall’s Bluesbreakers an, bevor er sich 1989 unabhängig macht. Im Zuge einer kompletten Retrospektive seiner Soloaktivitäten erscheinen monatlich Vinyl-Neuauflagen aus seiner umfangreichen Diskografie. Den Auftakt bestreitet das Doppelalbum LIVE: NO MORE FISH JOKES 25TH ANNIVERSARY EDITION, ein Konzertmitschnitt aus dem Jahr 1992. Ein rundes Dutzend Songs, aufgezeichnet beim Skanderborg Festival (10. August 1991) vom dänischen Rundfunk. Ergänzt um Material im niederländischen De Hanenhof. Ein fulminanter Turbostart gelingt im Song-Dreierpack: Robert Johnsons ein wenig anders als gewohnt intepretierter Standard ›Dust My Broom‹ folgt der melancholische Zeitlupen-Blues in Moll, ›If You Just Try‹. Beim mörderischen Rockreißer ›False Alarm‹ fahren Keyboarder Danny „Mongo“ Abrams, Bassist Jimmy Trap und Schlagzeuger Frank Cotinola unter Anleitung des in Bestform befindlichen Chefs ebenso die Krallen aus wie in ›Life In The Jungle‹, ›Victor The Cajun‹ und ›Prisoner Of A Dream‹. Verschnaufpausen liefern Bob Dylans ›Girl From The North Country‹ und das akustische Kurzintermezzo ›Earrings On The Table‹. Bei ›Motivation Of Love‹, ›Playing With Gloves On‹ und ›The Love That We Once Knew‹ bedient anstatt Cotinola Bernie Pershey die Trommelstöcke. Noch einmal voll auf die Zwölf haut das fidele Quartett zum Finale: ›Going Down‹, eine unkaputtbare Rock-Blues-Animation aus der Feder von Don Nix, enthält definitiv keine Witze über Fische.

Santana – BORBOLETTA / FESTIVAL

SantanaWie ein Schmetterling im Wind:
Santanas schwierige Phase.

Zähe Unverwüstlichkeit zeichnet Carlos Santana auch im 47. Karrierejahr aus: Im Gespann mit Unikum Wyclef Jean, Arenen-DJ Avicii und Brasilien-Star Alexandre Pires präsentiert der 66 Jahre alte Latino-Rock-Pionier nach sensationellem Comeback-Coup mit SUPERNATURAL (’99) und SHAMAN (’02) die offizielle Fifa-Hymne der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Rio de Janeiro: ›Dar um jeito (We Will Find A Way)‹. Gewiss ein Selbstläufer in weltweiter Euphorie ums runde Leder. Doch der gebürtige Mexikaner, der die multiethnische Combo Santana 1967 im damaligen Hippie-Mekka San Francisco aus der Taufe hob, weiß auch um lange Durststrecken. Steckten Santana nach glorreichem Start mit selbstbetiteltem Debüt (’69) und den famosen Nachfolgern ABRAXAS und III doch spätestens in den frühen 70ern in der Krise. Carlos Santana wendet sich den spirituellen Lehren des bengalischen Mystikers Sri Chinmoy zu – die bis dato bewährte Stilmixtur aus Latino-Drive, Urban-Blues und Rock wich einer gewagt esoterischen Struktur aus Meditation, Jazz, Funk und Fusion. Sphärisches zwischen Nirvana und Nirgendwo. Künstlerisch hochwertig zwar, aber kaum geeignet, ein Massenpublikum zu begeistern. Nach den entrückten Werken CARAVANSERAI (’72) und WELCOME (’73) sowie den noch schwierigeren Solo-Kollaborationen LOVE DEVOTION SURRENDER (’73) und ILLUMINATIONS (’74) demonstrierte das in ein bläuliches Metallic-Cover verpackte BORBOLETTA ein wesentlich vitaleres Konzept. Vor allem der frisch eingestiegene Vokalist und Pianist Leon Patillo sorgte mit selbstkomponiertem Ohrwurm ›Mirage‹ für einen Kaufanreiz. Relativ Hitverdächtiges gelang auch mit ›Life Is Anew‹, ›Give And Take‹ und ›One With The Sun‹. Wesentlich luftiger als auf den Vorgängern gerieten instrumentale Kabinettstückchen wie ›Aspirations‹, ›Cantos De Los Flores‹ und ›Promise Of A Fisherman‹. Zurück zu seinen Wurzeln kehrte Carlos Santana ein Jahr später mit dem wieder vermehrt auf Latino-Rhythmusstrukturen angelegten AMIGOS – ein Trend, der sich 1977 auch auf FESTIVAL mit den eingängigen Single-Auskopplungen ›Revelations‹ und ›Let The Children Play‹ fortsetzte. Perkussives mittelamerikanisches Feuerwerk zündet trefflich in ›Carnaval‹, ›Jugando‹, ›Verão Vermelho‹ und ›Let The Music Set You Free‹. Allerdings findet sich mit dem kitschig-balladesken ›The River‹ auch ein absoluter Tiefpunkt.

Rush – RUSH

RUSH EXPLODED PACKSHOTKleinod aus den Anfangstagen.

1974 veröffentlichten die Kandier ihr selbstbetiteltes Debüt und einziges Album im Original-Lineup Geddy Lee, Alex Lifeson und John Rutsey (noch im selben Jahr verließ er die Band und wurde durch Neil Peart ersetzt, der bis heute bei Rush trommelt). Die erste Auflage (3500 Stück) der über das bandeigene Label Moon Records vertriebene Platte waren schnell vergriffen. Jetzt können Fans eine liebevoll gestaltete Neuauflage in Händen halten. In den legendären Abbey Road Studios wurden die originalen Stereo-Masterbänder unter Verwendung des einzigartigen Direct Metal Mastering Prozesses (DMM) auf Kupferplatten gebannt. Und das hört man! Der in dieser Zeit noch sehr an Led Zeppelin und The Who angelehnte Sound der 200g Vinyl ist warm, voll und einfach bombastisch. Kein Knacksen, kein Rauschen, keine Lautstärkenunterschiede. Auch die Aufmachung und der Bonus-Inhalt der Box ist sehr liebevoll. Neben einem Foto der originalen Tonrolle enthält es eine Reproduktion des ersten Rush Promo-Posters, drei Lithographien von Lee, Lifeson und Rutsey und ein Rush Family-Tree Poster. Und für unterwegs eine kostenlose Downloadkarte.

Lou Reed – WINTER AT THE ROXY: THE 1976 L.A. BROADCAST

Reed, LouOnkel Lou und die Jazz-Legende: eine nicht ganz komplette Radioaufzeichnung.

Über Dekaden ließ sich der Konzertmitschnitt WINTER AT THE ROXY: THE 1976 L.A. BROADCAST nur unter der Hand als Bootleg erstehen. Schon bei illegalem Ersterscheinen unter noch anderem Titel verblüffte die ausgezeichnete Tonqualität – kein Wunder: zeichnete doch der Sender KMET FM Radio für die Aufnahme verantwortlich. Da erstaunt es einigermaßen, dass ausgerechnet die offizielle Version, zuerst in CD- und nun auch im Doppel-Vinyl-Format, wohl von einer nicht ganz so astreinen Quelle stammt. Zudem fehlen gleich mehrere Tracks des denkwürdigen Ereignisses, als sich immerhin Jazz-Legende Don Cherry zu Onkel Lou und seiner Combo auf die Bühne des Roxy Theatre in Los Angeles gesellt. Doch auch die verbliebenen acht Songs illustrieren, dass Reed sich in Tagesbestform befindet. Das Set präsentiert sich auf atonalen Jazz und Fingerschnipp-Funk getrimmt, als wolle Mr. Reed demonstrieren, dass er keine Lust verspürt sich permanent selbst zu wiederholen. Seinem lebenslang einzigen Charthit ›Walk On The Wild Side‹ versagt er die verrucht rotplüschige Bar-Jazz-Version von TRANS-FORMER, imitiert stattdessen Lenny Bruce, wenn er den ohnehin schon anzüglichen Text mit verbalen Attacken und lüstern-lasziven Klatschgeschichten aus dem Hinterzimmer von Max’s Kansas City speist. Auf satte elf Minuten breitet sich die Gossen-Saga um Protagonisten der Warhol’schen Factory aus. Auch der in seiner Aussage nicht minder forsche Velvet-Underground-Klassiker ›I’m Waiting For The Man‹ zerdehnt sich afroamerikanisch funky auf runde 13 Minuten. Knapp darunter datiert das herrlich hypnotisch schwebende ›Kicks‹ mit zwölf Minuten. ›I Believe In Love‹ und ›You Wear It So Well‹ mangelt es hingegen ein wenig an Tiefgang. Beide stammen aus ROCK AND ROLL HEART – eines von Reeds schwächeren Werken der 70er Jahre. Versöhnlich stimmt hingegen das schwelgerisch zelebrierte Finale mit ›Coney Island Baby‹ im Zeitlupentempo.

Motörhead – AFTERSHOCK

album-1382045488Aktuelles Werk auf großer Scheibe, streng limitiert, perfekt für Sammler!

Letztes Jahr zeigten Motörhead der Musikwelt mit ihrem 21. Album AFTERSHOCK wo der Hammer hängt. Durch das Auf und Ab mit Lemmys Gesundheit dachten viele, das neue Werk könnte schwächeln oder – viele Unkenrufe prophezeiten es – gar nicht erst erscheinen. Doch diese Zweifler straften die alten Herren Lügen. AFTERSHOCK bebt – wie der Name schon sagt – und lässt so manche Veröffentlichung jüngerer Künstler richtig alt aussehen. Kracher wie ›Heartbreaker‹, ›Coup De Grace‹, ›End Of Time‹ oder ›Going To Mexico‹ werden nur hin und wieder durch bluesige Gänsehautballaden wie ›Lost Woman Blues‹ (zugegeben auch eines der Highlights) und ›Dust In Glass‹ unterbrochen, so dass der werte Hörer ein wenig Luft schnappen kann. Die Legenden präsentieren insgesamt 14 kraftvolle Statements puren Rock’n’Rolls und beweisen damit erneut, dass sie zurecht zu den Legenden der Rockmusik zählen.
Anlässlich des alljährlichen Record Store Day wurde es nun exklusiv als streng limitierte (es gibt nur 4500 Stück davon; jedes Produkt ist auf der Rückseite des Gatefolds liebevoll handschriftlich nummeriert) Picture Vinyl gespresst. Ein wahres Muss für jeden Fan – und das ist nicht nur so dahergesagt. Die Schallplatte selbst strahlt einem beinahe das jetzt schon fast kultige Cover entgegen. Die Vinyl Gatefold 180 Gramm hat einen warmen und reinen Sound, noch viel besser als auf der CD selbst. Außerdem gibt es einen Beileger mit allen Texten von AFTERSHOCK und einen RSD Aufkleber. Eine wirklich schöne Sonderpressung, die sicher jede Motörhead-Sammlung um ein außergewöhnliches Stück erweitert.

Vargas Blues Band – Latino Blues

Vbb4Er wuchs in Spanien und Argentinien auf, anschließend zog es Javier Vargas in die USA, wo er Musik studierte. 1990 gründete er die Vargas Blues Band, mit der er seine verschiedenen Einflüsse auf spannende Weise verwob. Vier Jahre später schrieb er den Song ›Blues Latino‹, der seither zu seinem Markenzeichen wurde. Inzwischen hat sich der Gitarrist einen exzellenten Namen in der Rock-Szene gemacht, so spielte Vargas mit Prominenz wie Carlos Santana, Glenn Hughes, Jack Bruce, Frank Marino, Devon Allman, Raimundo Amador und dem Projekt Vargas, Bogert & Appice + Shortino zusammen. Trommelgröße Carmine Appice und Shouter Paul Shortino begrüßt der Gitarrist auch als Gäste für das aktuelle Werk der Vargas Blues Band, HEAVY CITY BLUES. „Als ich Jimi Hendrix zum ersten Mal hörte, wusste ich, dass Gitarrespielen mein Leben sein würde“, erinnert sich Javier. „Meine ersten musikalischen Einflüsse bestanden aus argentinischen Rockern der späten 60er und frühen 70er. Dann folgten Hendrix, Jimmy Page, Freddie King und B.B. King. Sie lehrten mich, wie eine Les Paul oder eine Stratocaster durch einen Marshall- oder Fender-Verstärker klingen. Eric Clapton, Peter Green und der große Albert Collins waren weitere wichtige Einflüsse.“
Auch wenn Vargas auf HEAVY CITY BLUES keinen Flamenco anbietet, liegen ihm beide Genres am Herzen. „Beide basieren auf Gefühlen, die aus dem Herzen stammen, das eine Genre kommt vom Mississippi und das andere vom Fluss Guadalquivir. Sie sind sich ähnlich, auch wenn sie ein anderes Tempo haben.“ Der erste Song, den Javier lernte, war Creams ›Sunshine Of Your Love‹. „Meinen ersten Auftritt absolvierte ich in meiner Schule in Mar del Plata, Argentinien. Ich war 13 Jahre alt und hatte eine Band mit Freunden. Wir spielten eine 15-minütige Version von Led Zeppelins ›Whole Lotta Love‹, für die ich mit meiner Gitarre eine Menge Feedback erzeugte. Immerhin, am Ende wurden wir Zweiter.“ Vargas schwärmt von den argentinischen Fans. „Einmal kam ein Junge zu mir, er wollte mir eine fantastische Gibson schenken. Aber das war zu viel, und so sagte ich ihm, ich könne sein Geschenk nicht annehmen.“

Kenny Wayne Shepherd – der Kreis schließt sich

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Kenny Wayne Shepherd & Band_credit_Mark SeligerDas romantische Bild des knorrigen Bluesrockers, der als mittelloser Vagabund in die Welt zieht, um fortan überall in die Saiten zu hauen, wo er einen Barhocker auf die Bühne gestellt und ein paar Whiskys ausgeschenkt bekommt, mag überholt sein, doch wenigstens teilweise trifft es auf Kenny Wayne Shepherd zu. Knorrig war er zwar noch nie und mittellos ist er nach diversen Platinalben schon lange nicht mehr, doch das rastlose Leben eines Berufsmusikers kennt er nur zu gut: „Ich ging mit 17 von zu Hause weg, um meine erste Tour anzutreten. Und seitdem bin ich eigentlich fast immer unterwegs gewesen und nie wieder richtig zur Ruhe gekommen.“
Letztes Jahr änderte sich das jedoch zumindest vorübergehend. Nachdem HOW I GO 2011 wohlwollend aufgenommen worden war – es war sein erstes Album mit eigenem Material seit sieben Jahren –, war nun wieder ein Tapetenwechsel dran. „Ich lasse ja gerne auf jedes Album mit Originalstücken eine Art Konzeptalbum folgen“, erklärt er, „und diesmal ging es um eine Rückkehr zu meinen Wurzeln.“ Und das in doppelter Hinsicht – musikalisch wie geografisch. „Viele glauben ja, ein Cover-Album sei etwas Minderwertiges, was man typischerweise am Ende eines Plattenvertrags raushaut. Doch für mich ist das eine sehr persönliche Platte. Das ist die Musik, mit der ich groß wurde, die Klassiker, mit denen ich mich in den Blues verliebt und zu denen ich das Gitarrespielen gelernt habe. Und mir wurde klar, dass der beste Weg, das einzuspielen, eine Rückkehr nach Hause sein würde.“
Also Shreveport, eine kleine Stadt in Louisiana, fernab von den Epizentren der Unterhaltungsindustrie, aber mitten in Kennys Herz. „Es war eine tolle Erfahrung. Klar hätte ich diese Songs überall einspielen können, aber so hatte ich all meine Freunde und meine Familie um mich. Ich werde auch mein nächstes Album dort aufnehmen und habe mir auch schon ein Haus gekauft.“ Womit sich dieses grandios leidenschaftliche Bluesrockalbum als sehr prophetisch erwiesen hat – es heißt GOIN‘ HOME.