Walter Trout – LIVE: NO MORE FISH JOKES 25TH ANNIVERSARY EDITION

-

Walter Trout – LIVE: NO MORE FISH JOKES 25TH ANNIVERSARY EDITION

0819873010586Bloß keine Witze über Fische: Gitarrenvirtuose Walter Trout hat den Blues.

Entgegen sämtlicher Trends und Booms, lebt der Gitarrist, Vokalist und Komponist aus New Jersey seinen Jugendtraum: Sich jenem Genre zu widmen, ohne das der Rock’n’Roll schlicht nicht entwicklungsfähig gewesen wäre – Blues. Seit 1969 aktiv, verdingte sich der fingerflinke Sechssaitenzauberer Walter Trout von Anbeginn in illustrer Runde. Erbauliche Lehr- und Wanderjahre mit Prüfung zum Meister absolviert er in den Begleitformationen der Legenden Percy Mayfield, Joe Tex und John Lee Hooker. Hernach heuert Trout erst bei Canned Heat, dann bei John Mayall’s Bluesbreakers an, bevor er sich 1989 unabhängig macht. Im Zuge einer kompletten Retrospektive seiner Soloaktivitäten erscheinen monatlich Vinyl-Neuauflagen aus seiner umfangreichen Diskografie. Den Auftakt bestreitet das Doppelalbum LIVE: NO MORE FISH JOKES 25TH ANNIVERSARY EDITION, ein Konzertmitschnitt aus dem Jahr 1992. Ein rundes Dutzend Songs, aufgezeichnet beim Skanderborg Festival (10. August 1991) vom dänischen Rundfunk. Ergänzt um Material im niederländischen De Hanenhof. Ein fulminanter Turbostart gelingt im Song-Dreierpack: Robert Johnsons ein wenig anders als gewohnt intepretierter Standard ›Dust My Broom‹ folgt der melancholische Zeitlupen-Blues in Moll, ›If You Just Try‹. Beim mörderischen Rockreißer ›False Alarm‹ fahren Keyboarder Danny „Mongo“ Abrams, Bassist Jimmy Trap und Schlagzeuger Frank Cotinola unter Anleitung des in Bestform befindlichen Chefs ebenso die Krallen aus wie in ›Life In The Jungle‹, ›Victor The Cajun‹ und ›Prisoner Of A Dream‹. Verschnaufpausen liefern Bob Dylans ›Girl From The North Country‹ und das akustische Kurzintermezzo ›Earrings On The Table‹. Bei ›Motivation Of Love‹, ›Playing With Gloves On‹ und ›The Love That We Once Knew‹ bedient anstatt Cotinola Bernie Pershey die Trommelstöcke. Noch einmal voll auf die Zwölf haut das fidele Quartett zum Finale: ›Going Down‹, eine unkaputtbare Rock-Blues-Animation aus der Feder von Don Nix, enthält definitiv keine Witze über Fische.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Video der Woche: Toto mit ›Africa‹

David Paich wird heute 68 Jahre. Der Keyboarder, Sänger und Songwriter ist Gründungsmitglied von Toto und als Komponist verantwortlich...

Was machen eigentlich Air Supply?

Die PR-Agentur bittet im Zusammenhang mit Air Supply, auf den Terminus „Soft Rock“ zu verzichten, da es bei den...

Ein Abend für die Ewigkeit: The Clash live 1980

The Clash live, 27. Januar 1980, Sheffield, Top Rank. Da waren sie: The Clash, ganz hinten auf der kaum beleuchteten...

Meilensteine: BROKEN ENGLISH von Marianne Faithfull entsteht

Mai/Juni/Juli 1979: In den Londoner Matrix Studios entsteht Marianne Faithfulls Comeback-Album BROKEN ENGLISH Leicht nachvollziehen lässt sich der Werdegang von...

Ozzy Osbourne: Neue Single als Vorbote auf kommendes Album

Am 9. September erscheint PATIENT NUMBER 9, das neue Studioalbum von Ozzy Osbourne. Der gleichnamige Titeltrack der Platte wird...

Arthur Brown: Im stillen Herzen des Feuers

Es donnert bedrohlich, als man Arthur Brown im virtuellen Raumantrifft. Obwohl das Gewittergrollen zum Image der Kultfigur, deslegendären God...

Pflichtlektüre

Gewinnspiel: Hier Tickets für die Blue Poets sichern

Im September haben die Blue Poets um Gitarrist Marcus...

Dee Snider: Dee knows best!

Kurz vor dem Ende von Twisted Sister lässt Dee...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallen
Für dich empfohlen