0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 1091

Stellt neuen Song ›Sue (Or In A Season Of Crime)‹ vor

0

david bowie 2013Am 14. November wird NOTHING HAS CHANGED (THE DEFINITIVE COLLECTION) (CLASSIC ROCK berichtete) erscheinen. Darauf wir auch sein neuer Song ›Sue (Or In A Season Of Crime)‹ enthalten sein, der in einer limitierten Auflage als 10-Zoll-Single und Download zeitgleich zum Album veröffentlicht wird.

Am Wochenende wurde der Song offiziell auf BBC Radio 6 in der Show „Guy Garvey’s Finest Hour“ vorgestellt.

Hier könnt ihr den Song hören (Achtung: inklusive An- und Abmoderation):

Rock in der Krise (Teil 8): Musik in Film und Fernsehen

0

zu TV, Speilfilm_TheVirginmarysTV, Spielfilm

…sowie Werbespots und Computerspiele. Wer seine Musik in die Welt tragen will, hat heute eine große Auswahl an Kanälen.

The Virginmarys fanden sich Weihnachten 2013 vor einem eher ungewöhnlichen Publikum wieder: einer Million Fans von Manchester United. Das Trio aus Macclesfield war eingeladen worden, um ein paar akustische Stücke für MUTV, den enorm erfolgreichen Abokanal des Fußballclubs, zu spielen. Ein publicityträchtiger Auftritt, der nur dem Phänomen „Sync“ zu verdanken ist – dem Begriff dafür, wenn die Musik einer Band in einem Film, einem Werbespot, einer Fernsehsendung oder auch einem Computerspiel zu hören ist. Für The Virginmarys kam der Durchbruch, als der Digitalsender Sky Sports Lieder von ihrem Debütalbum zur Untermalung seiner Programme zu verwenden begann.
„Sie lieben die Platte total und haben unsere Musik für so ziemlich alles benutzt, von Formel 1 bis Darts, aber vor allem bei ‚Soccer AM’“, so Manager Bruce McKenzie. „Das gab mir die Munition, um an MUTV heranzutreten und zu sagen: ‚Wir sind die Virginmarys, wir waren auf ‚Soccer AM‘, ihr würdet uns lieben‘. Und das taten sie.“
Sync – oder Musiksynchronisation, wenn wir pedantisch sein wollen – ist kein neues Phänomen, aber ein immer wichtigeres. Für Fans ist es ein weiterer Weg, tolle neue Songs zu hören, die ihnen bislang vielleicht noch nicht untergekommen sind. Für Bands ist es eine zusätzliche Chance, voran zu kommen – zumindest in Sachen Bekanntheit, wenn auch nicht Geld.
„Nachdem wir auf ‚Soccer AM‘ waren, hatten wir große Schübe in unseren Social-Media-Präsenzen“, so McKenzie. „Jeder hat sein iPhone bei sich, wenn er fernsieht. Die Leute hören ein Lied und suchen dich dann auf Facebook oder Spotify. Oder sie suchen es per Shazam, wo du dann den Link bekommst, um es auf iTunes zu kaufen.“
Sync ist kein Wundermittel. Man wird im Trailer zum neuen Film von Martin Scorsese eher Kanye West als The Virginmarys hören, und die Entscheider, die Tracks auswählen, sehen auf Rock eher herab. Aber das heißt nicht, dass die Tür verschlossen ist. Heaven’s Basement waren kürzlich auf dem Soundtrack zum Games-Hit „Need For Speed: Most Wanted“ zu hören. Laut Bruce McKenzie beginnen die Filmstudios, auf YouTube und Vevo nach neuen Klängen zu suchen. „Sie fangen an, nach andersartigen Sachen zu suchen, Nischenthemen. Und natürlich glauben sie, dass sie die billiger bekommen.“
Es ist schwer, die Wirkung von Musiksynchronisation zu messen, aber ihr Einfluss lässt sich nicht leugnen. „Ich weiß, dass wir durch die Verwendung der Musik auf Sky Sports oder MUTV mehr Konzerttickets verkauft und mehr Verkehr auf unseren Social-Media-Seiten erzielt haben. Es geht um das große Ganze.“

 

Online-Videos

Das neue MTV und das neue iTunes. Kostenlos, auf Abruf und legal. Kein Wunder, dass YouTube zur wichtigsten Kraft in der Musik geworden ist.

Immer noch Probleme damit, digitale Musik von iTunes zu kaufen? Vor drei Jahren überholten legale Downloads physische Tonträgerverkäufe. Letztes Jahr gingen sie erstmals zurück. Warum? Weil eine neue Generation von Kids nicht mehr das Bedürfnis hat, Musik überhaupt noch zu besitzen. „YouTube war schon das neue MTV“, schrieb der Rolling Stone, „jetzt ist es das neue iTunes.“
Offizielle Videos, Videos mit Songtexten, Fanvideos, Live-Aufnahmen, Mash-ups, Tributes, VHS-Mitschnitte oder längst verschollene Fernsehauftritte… YouTube ist ein Wilder Westen kostenloser Musik, wo man denselben Clip immer und immer wieder spielen (sofern man sich nicht daran stört, die eine oder andere Werbepause zu ertragen) oder sich auf eine große Entdeckungsreise mit unbestimmtem Ausgang begeben kann (Achtung: Am Ende landet man wahrscheinlich bei irgendwas mit Katzen). Man muss sich nicht mal mehr auf YouTube begeben, um es zu benutzen. Denn YouTube ist nicht nur auf YouTube. Dank der Einbettfunktion ist es auf jeder Website, überall.
Es ist also kostenlos, immer auf Abruf, allgegenwärtig und legal. Es hat auch das Potenzial, Rockbands in die Charts zu bringen – zumindest in den USA. Seit Februar werden die dortigen YouTube-Streaming-Daten in die Billboard-Charts miteingerechnet (digitale und physische Verkäufe, terrestrisches und digitales Radio-Airplay sowie Streaming-Services wurden schon einbezogen). Es gibt keine entsprechenden Pläne für Deutschland, wo die Charts noch rein nach Verkäufen bemessen werden.
YouTube bleibt allerdings kontrovers und ist berüchtigt für seine niedrigen Tantiemenzahlungen. Ellen Shipley, Co-Autorin von Belinda Carlisles Hit ›Heaven Is A Place On Earth‹, berichtete, dass sie für 2.118.200 Streams die fürstliche Summe von 38,49 Dollar erhielt.

 

Videopremiere von ›Long Ago‹

0

the_sixxis_photoIm September veröffentlichten The Sixxis ihr Album HOLLOW SHRINE. Jetzt könnt ihr hier die exklusive Premiere ihres Videos zur neuen Single ›Long Ago‹ ansehen.

Ihre musikalischen Einflüsse bezeichnet die Band selbst als eine Mischung aus Sounds von Rush, Muse, Soundgarden, System of a Down, Kings X, und Alice in Chains.
Dass The Sixxis mit diesem Mix nicht ohne Grund in ihrer Heimat Atlanta und auch bereits in Europa für Aufsehen gesorgt haben, beweisen die fünf Rocker auch mit ihrem Video zur neuen Single aus ihrem Debütalbum.

Seht hier das neue Video zu ›Long Ago‹:

Ab heute im Plattenladen

0

mark lanegan bandFreitag ist VÖ-Tag – hier unsere vier CD-Empfehlungen.

Hört hier ›Floor Of The Ocean‹ aus PHANTOM RADIO der Mark Lanegan Band:

Hier findet ihr unsere Review zu PHANTOM RADIO…

Sehr hier das Video zu ›Future Boogie‹ aus Shaking Godpeeds neuem Album WELCOME BACK WOLF:

Hier findet ihr unsere Review zu WELCOME BACK WOLF…

Hört hier ›For Blood‹ von Bass Drum Of Death:

Hier findet ihr unsere Review zu RIP THIS…

Sehr hier den Teaser zu Slominds neuem Album SOLAR PLEXUS:

Hier findet ihr unsere Review zu SOLAR PLEXUS…

Shaking Godspeed – WELCOME BACK WOLF

Shaking GodspeedRetro. Aber irgendwie auch nicht.

Zugegeben: Die Formulierung „moderner Retro-Sound“ klingt so absurd wie „heiteres Trauerspiel“ oder „brillanter Soap-Darsteller“, doch was die Band aus dem niederländischen Nijmegen auf WELCOME BACK WOLF präsentiert, hebt den scheinbaren Widerspruch elegant auf. Der Sound ist retro, da klingen E-Gitarren noch wie E-Gitarren und nicht wie Güterzüge, die am Tag der Apokalypse ungebremst aufeinanderprallen. Doch was Sänger und Saitenkünstler Wout Kemkens und seine Mitstreiter zwölf Songs lang durchkonstruiert haben, ist eben keine Musik, die man zielgerichtet irgendwelchen 30, 40 Jahre alten Vorbildern zuordnen kann. Kunstvoll ist das Ganze, die Arrangements sind selten vorhersehbar und häufig gewürzt mit dezenten Prog-Anklängen, orientalischen Harmonien und abwechslungsreichen, auch mal komplexeren Rhythmen. Spontane Asso-ziation: Eine Pub-Rock-Band, die von Bier auf irgendwas Aufputschendes umgestiegen ist und jetzt mutig versucht, Dick Dale mit Jane’s Addiction zu vermählen, Psychedelic mit Indie-Rock, unprätentiöse, geradlinige Garagen-Sounds mit hübsch abgefahrenen Breaks, rockige Bodenständigkeit mit leichter Hysterie. Was zugegebenermaßen noch widersprüchlicher klingt, der ausgewiesenen Eigenständigkeit, emotionalen Viel-schichtigkeit und kreativen Raffinesse von Shaking Godspeed aber auch ein großes Kompliment ausspricht.

Slomind – SOLAR PLEXUS

slomindDüsseldorf kann’s auch stoned.

Dem Stoner-Himmel sei’s gedankt, es gibt in Düsseldorf noch andere Rock-Kost neben den Toten Hosen und Broilers. Und dann empfehlen sich die Debütanten Slomind nach einer reichlich positiv aufgenommen EP gleich als fähiger Nachwuchs für die Fuzz-Fans, die Stoner-Süchtigen, die Doom-Divisionen. SOLAR PLEXUS steckt knietief in einer zähen, groovenden, dröhnenden Rock-Ursuppe, in der es sich vorzüglich versinken lässt. Der Vierer geht bevorzugt tonnenschwer zu Werke, lässt die Riffs gern auch mal zwei oder drei Wiederholungen länger als üblich im Raum stehen und erschafft damit ein beachtlich psychedelisches Momentum, das auch mal die semiakustische Mantrakeule mit Alice-In-Chains-Aroma auspackt. Ein Stück wie ›Mentality‹ erinnert in seiner Attitüde an DIY-Hardcore, in seiner Schwere an Doom Metal, in seiner Klangwelt an vernebelte Stoner-Druiden. Gute Mischung, die noch nicht an allen Ecken und Enden ausgereift ist und sich hin und wieder dann doch mal in der einen oder anderen Länge verrennt. Nummern wie das achtminütige Muskelspiel ›Thru The Eyes Of God‹ zeigen aber schon jetzt, wozu die Band in der Lage ist.

Bass Drum Of Death – RIP THIS

bass drum of deathDie Kellerkinder werden erwachsen.

Ihre ersten Alben nahmen Bass Drum Of Death im eigenen Keller auf – und produzierten dabei mit bratender Gitarre und schepperndem Schlagzeug kurioserweise besten Garagen-Rock. Für ihr neues Werk haben sich die Amerikaner um Mastermind John Barrett erstmals in einem richtigen Studio eingemietet, und das sorgt für einen ordentlichen Satz nach vorn. Denn auch wenn einige Fans der räudigen Frühwerke vielleicht bemängeln werden, dass die Ursprünglichkeit ein wenig auf der Strecke geblieben ist – die urwüchsige Power der Band wird auf dem neuen Album besser eingefangen als je zuvor. Fast nebenbei gelingt es Bass Drum Of Death zudem, ihren musikalischen Kosmos zu erweitern. Mit Indierock- und erstmals auch Grunge-Anleihen bohren sie ihren Garagen- und Blues-Rock-Sound geschickt auf und schließen mit rotznäsigem Rock, Ohrwurm-Melodien und einem bisweilen aufreizend lässigen Groove fast schon zu den Black Keys auf. Kein Zweifel: Die Kellerkinder sind erwachsen geworden.

Mark Lanegan Band – PHANTOM RADIO

mark lanegan bandAppsonderlich.

Narrenfreiheit muss was Schönes sein. Mark Lanegan hat sie sich in Jahrzehnten harter Arbeit verdient, als graue Eminenz des gar nicht mehr so alternativen Rock, die immer gerne von der Seite zuschaut, statt mittendrin zu sein. Doch auch er musste irgendwann mal mit der Zeit gehen. Der Mann, von dem man sich vorstellen mochte, er lebe in einer einsamen Holzhütte ohne Strom und Wasser, aber viel Whisky, hat doch glatt ein Album mit einer App gemacht. Was er daraus zaubert, ist wie immer unverwechselbar. Ob es gut ist, steht jedoch auf einem anderen Blatt geschrieben. Klar, Lanegan macht keine schlechten Songs. Er beschwört große Stimmungen herauf, lässt einen eigentümlich langsamen, aber doch fesselnden Widescreen-Film ablaufen. Die synthetische Natur mancher diese Klänge stört nicht, fügt aber auch nichts wirklich Relevantes hinzu. Mehr denn je aber – vor allem in den wenigen Momenten, wo die Chose kurzzeitig allen Ernstes in ziemlich banalen Pop umzukippen droht – wird hier klar, dass es diese Stimme ist, die ihn immer wieder rettet und so faszinierend macht. Man sieht ihn am Styx sitzen, wie er wortlos das Fahrgeld kassiert, tief versunken in Gedanken an seine Version von Synthiepop. Seltsam? Ja. Hörenswert? Immer wieder.