Irgendwas müssen sie in Trondheim ins Wasser tun, dass die Könige der dortigen Szene am laufenden Band Juwelen des gegen alle Konventionen anduftenden Indie/Alternative/Psych/Space/Sonstwas-Rock abliefern, ohne jemals wirklich ins Klo zu greifen. Als wäre das Gesamtwerk von Motorpsycho nicht schon unübersichtlich genug, sind sie auch noch mit diversen Nebenprojekten beschäftigt, die in der Regel auch mindestens hörenswert sind. Das jüngste davon heißt Spidergawd und biegt kein ganzes Jahr nach dem Debüt mit dem nächsten Hammer um die Fjordwand. Wie soll man diese Musik beschreiben? Was diese Herren ja immer so gut beherrscht haben, ist dass sie ihren kreativen Wahnsinn nie in komplett abgedrehte Avantgarde-Sperrigkeiten abgleiten ließen, sondern bei aller Exaltiertheit immer ein Mindestmaß an Zugänglichkeit bewahrt haben. Hier tun sie das erneut mit Bravour, brettern uns mit 60s- und 70s-inspirierten Psychedelic-Dampfwalzen über den Haufen, gönnen sich in den Verschnaufpausen einen kleinen Trip und holen dann sogar noch die Hippie-Pop-Keule hervor. Es gibt ganze Legionen von Bands, die an diesem Sound kläglich scheitern, doch Spidergawd können mit unbändiger Energie und schlauen Kompositionen punkten, wo andere nur bekifft ihre Instrumente foltern. Weiter so!
Serious Black – AS DAYLIGHT BREAKS
Melodic-Metal-Bankett von illustren Köchen.
Dass hinter Serious Black gestandene Musiker stehen, hört man. Schon im Opener ›I Seek No Other Life‹ werden keine Gefangenen gemacht. Die Doublebass wird durchgetreten, die Gitarren bohren sich in die Gehörgänge, der hohe Gesang ist melodisch und kraftvoll zugleich und die Keyboards legen darunter einen wohlig-warmen Teppich. Serious Black, das sind Roland Grapow (Masterplan, ex-Helloween), Thomen Stauch (ex-Blind Guardian), Mario Lochert (ex-Visions Of Atlantis), Dominik Sebastian (Edenbridge), Jan Vacik (ex-Dreamscape) und Sänger Urban Breed (ex-Tad Morose). Die internationale Zusammenkunft spielt treibenden Power Metal mit großen Melodien, ausladender Atmosphäre, orchestraler Note, zahlreichen Soli und einigen balladesken Momenten. Das Gehörte ist zwar nicht innovativ, denn Serious Black gehen auf Nummer sicher. Aber es war vermutlich auch nicht die Absicht der All-Star-Band, das Rad neu zu erfinden. Dafür gibt es exorbitant gespielte und fett produzierte Melodic-Metal-Kost der härteren Gangart, welche all jene Menschen lieben werden, die auch bei den ehemaligen bzw. anderen Bands der Akteure schwach werden!
Seht hier das Video zum brandneuen Song ›Mr. Jones‹
Die Hardrock-Combo Devil’s Train präsentiert den offiziellen Clip zu ›Mr. Jones‹. Der Track stammt vom Album II, das noch im Januar erscheinen wird.
Nach dem nach der Band benannten Debüt von 2012 legen Devil’s Train am 23. Januar ihr nächstes Werk mit dem pragmatischen Titel II vor. Zur Einstimmung zeigt uns die Truppe um R.D. Liapakis und Jörg Michael bereits jetzt das Video zum neuen Stück ›Mr. Jones‹. Der Song „ist definitiv einer meiner Lieblinge auf der Platte“, so Liapakis.
Seht hier den Clip zu ›Mr. Jones‹ vom kommenden Devil’s Train-Album II:
Wer zum Teufel ist Justin Bieber?
Bei einer zufälligen Begegnung in einer Bar soll Keith Richards den Jungstar als „Möchtegern“ bezeichnet haben.
„Wer zum Teufel bist du?“ Dass ihn das mal jemand fragen würde, darauf war Justin Bieber wohl nicht vorbereitet. Ist aber so passiert, als der 20-Jährige in einer Strandbar auf den Turks- und Caicos-Inseln auf Keith Richards traf. Wie Augenzeugen berichten, soll Bieber geantwortet haben: „Ich weiß nicht, wer zum Teufel DU bist.“
Ein cooler Konter des Jungstars? Weit gefehlt. Angeblich erkannte Bieber den legendären Rolling Stones-Gitarristen wirklich nicht. Von einem anderer Gast aufklärt, soll Bieber versucht haben, sich mit dem 51 Jahre älteren Richards anzufreunden. Der zeigte ihm aber die kalte Schulter: „Lass uns eine Sache klarstellen. Du bist ein Möchtegern!“
Die beiden sollen dann aber doch noch ins Gespräch gekommen sein und sogar Nummern ausgetauscht haben. Bahnt sich da etwa eine sensationelle Zusammenarbeit an? Hoffentlich wird Mick Jagger nicht eifersüchtig.
Neues Buch über Kurt Cobain
Im April erscheint unter dem Titel „Montage Of Heck“ ein Buch über den Nirvana-Frontmann – begleitend zur gleichnamigen Dokumentation.
Am 4. Mai feiert die Film-Doku „Montage Of Heck“ über Kurt Cobain Premiere auf dem US-Kanal HBO. Parallel dazu wird es nun auch ein gleichnamiges Buch mit bis dato unveröffentlichten Fotos, Aufnahmen aus dem Film und weiteren Schätzen aus Cobains Privatarchiv geben. Außerdem sollen die Interviews, die für die Dokumentation geführt wurden, in ausführlicherer Version im Buch enthalten sein.
Das Buch kommt am 7. April in den Handel. Benannt ist es, genau wie der Film, nach einem bisher unbekannten Mixtape von Kurt Cobain, das erst kürzlich entdeckt wurde.
Trailer zu neuer Band-Doku
Die Quiet Riot-Dokumentation „Well Now You’re Here, There’s No Way Back“ zeigt den schwierigen Weg der Gruppe nach dem Tod von Sänger Kevin DuBrow.
Quiet Riot präsentieren einen Trailer zu „Well Now You’re Here, There’s No Way Back“. Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen die Bemühungen von Drummer Frankie Banali, die Band nach dem Tod ihres Frontmanns Kevin DuBrow weiterzuführen. DuBrow war 2007 an einer Überdosis gestorben. Der Film läuft am 29. Februar auf dem US-Sender Showtime und ist ab Mai auf DVD und via iTunes erhältlich.
Seht hier den Teaser zu „Well Now You’re Here, There’s No Way Back“:
Neue Single ›Apocalyptic‹ veröffentlicht
Halestorm um Sängerin Lzzy Hale lassen uns mit ›Apocalyptic‹ in ihr kommendes drittes Studiowerk INTO THE WILD LIFE reinhören.
Am 3. April ist es soweit: Lzzy Hale und Co. bringen ihre neue Platte INTO THE WILD LIFE heraus, den Nachfolger von THE STRANGE CASE OF YOU… (2012). Zur Einstimmung darauf präsentieren uns Halestorm die erste Single ›Apocalyptic‹.
Lzzy Hale verspricht: „Dieses Album ist keine Abkehr, sondern eine Einladung zu allem, was Halestorm ausmacht.“ Ihr Rat: „Schließt eure Augen und hört die Platte von Anfang bis Ende. Es gibt einige Überraschungen, die die Reise wert sind. Genießt es!“
Hört hier ›Apocalyptic‹ vom neuen Halestorm-Album INTO THE WILD LIFE:
Seht hier das Video zu ›Big Unknown‹
Die Sons Of Bill präsentieren den offiziellen Clip zu ›Big Unknown‹. Der Song findet sich auf ihrem noch im Januar erscheinenden Album LOVE AND LOGIC.
Die Band um die Brüder Sam, Abe und James Wilson gibt uns mit dem Video zu ihrem neuen Stück ›Big Unknown‹ einen Vorgeschmack auf ihr kommendes Studiowerk. LOVE AND LOGIC kommt am 23. Januar raus. Im Clip bieten die Jungs aus Charlottesville, Virginia wie immer perfekten Roots-Rock. Doch hört und seht selbst.
Hier seht ihr das offizielle Video zu ›Big Unknown‹ von Sons Of Bill:


