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Dead Star Talk: Neue Single ›Twenty‹

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Heute erscheint die brandneue Single ›Twenty‹ von Dead Star Talk. Der Song ist die erste Auskopplung des 2024 erscheinenden Debütnachfolgers SOLID STATE CHEMICALS der dänischen Band, deren erster Streich TOO MUCH TOO MANY genau wie die kommende Platte von Grammy-Gewinner Flemming Rasmussen produziert wurde.

Rasmussen über SOLID STATE CHEMICALS: „Die Arbeiten an diesem Album begeisterten mich. Es klingt immer noch sehr nach Dead Star Talk, ist dabei jedoch etwas geschichteter und komplexer als die vorherigen Werke.“ Der Track ›Twenty‹, mit deutlichem Brit-Rock-Einschlag, wird von einem passenden Musikvideo begleitet. Den Clip seht ihr hier:

Lynch Mob: BABYLON

Zeitreise in die frühen 90er

In den ersten Sekunden von BABYLON traut man seinen Ohren nicht: Ist das wirklich die neue Scheibe von Lynch Mob oder ein ausgegrabener Schatz, der in den frühen 90ern aufgenommen wurde?! Egal ob Songwriting, Produktion oder die Stimme von Neuzugang Gabriel Colón – alles erinnert stark an die Ära um die zweite Platte LYNCH MOB. Man fühlt sich sofort in diese (erfolgreichste) Bandepoche zurückversetzt. Selbstverständlich überzeugt George Lynch wie immer auf den sechs Saiten. Fette Riffs, coole Licks und ausgefuchste Soli geben dieser Quasi-Überraschungs-LP den letzten Schliff. Der Gruppe ist hier eine enorm knifflige Gratwanderung gelungen: Alles klingt komplett retro, und doch auch frisch und hungrig. Ein Grund dafür ist neben Gabriel am Mikro die ebenfalls komplett neu besetzte, generationsübergreifende Rhythmussektion, bestehend aus Drummer Jimmy D’Anda (früher Bulletboys) und Bassist Jaron Gulino (u. a. Tantric).

7 von 10 Punkten

Lynch Mob/BABYLON/FRONTIERS/SOULFOOD

Israel Nash: OZARKER

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Der Songwriter blickt in zehn Rootsrock-Oden auf die eigene Familiengeschichte zurück

Heartland-Rock ist das, womit Israel Nash aufgewachsen ist. Und so ist Heartland-Rock fast zwangsläufig auch das, was er selber spielt. Orientierte er sich zu Beginn noch stark an Neil Young (mit Crazy Horse), ist er inzwischen breiter aufgestellt. Geboren in Missouri, die Flügel gestutzt in New York City, ist Nash seit über einer Dekade in Texas ansässig. In der Nähe der Kleinstadt Dripping Springs steht seine Ranch, sein Studio – hier sind seitdem seine Platten entstanden. Da macht auch OZARKER keine Ausnahme, auch wenn er sich für das Songwriting und Demo-Aufnahmen ins nahegelegene Wimberly zurückzog, um dort am Blanco River ein Haus zu mieten und bewaffnet mit einer Gitarre, einem alten Casio-Keyboard, einem antiquierten Drumset und einem Vierspur-Tonbandgerät an euen Ideen zu feilen – zurück zu den Wurzeln, einfach, ehrlich, nicht in Routinen verfallen.

Die eigentlichen Aufnahmen entstanden dann in zehn Tagen auf Nashs Ranch, mit Patrick Hallahan (My Morning Jacket) am Schlagzeug, Curtis Roush (Bright Light Social Hour) an der Gitarre, Seth Kauffmann (Floating Action) am Bass und seinem langjähriger Freund und Kollaborateur Eric Swanson an der Pedal Steel. Produziert hat Kevin Ratterman (My Morning Jacket, Ray LaMontagne), in
dessen Studio in L. A. Gesang und Overdubs dazukamen. Das Ergebnis ist eine üppige Wall of Sound – irgendwo zwischen sphärischen Pink Floyd, Neil Young, Tom Petty und Bruce Springsteen –, die sich gleichzeitig altmodisch und modern anfühlt und 50 Jahre amerikanischen Rootsrock dokumentiert. Nash gelingen nicht weniger als zehn herausragende Oden. Der schwärmerische Titelsong erzählt die Geschichte seines Urgroßvaters, eines Wanderarbeiters, der sich in die Tochter eines Obstgartenbesitzers verliebte und sein Versprechen hielt, in einem Jahr zurückzukehren und sie zu heiraten. Nash pickt sich also auch Charaktere aus seiner eigenen Familiengeschichte raus. Es geht um Hoffnungen, Träume, Misserfolge, Triumphe, intime Schnappschüsse, Romantik, Sehnsucht, Kampf,
Verpflichtung und Flucht – und natürlich um klassischen Rock’n’Roll amerikanischer Prägung.

9 von 10 Punkten

Israel Nash/OZARKER/LOOSE/ROUGH TRADE

The Rolling Stones: Release-Party in New York

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Gestern feierten die Rolling Stones die Veröffentlichung ihres neuen Albums HACKNEY DIAMONDS im Club „Racket NYC“ in New York. Nach einem DJ-Set von DJ Questlove stürmten Mick Jagger, Keith Richards und Ronnie Wood die Bühne, um sieben Songs vom neuen Album sowie einige ihrer größten Hits vor ausgewähltem Publikum zu performen.

NEW YORK, NEW YORK - OCTOBER 19:  (Exclusive Coverage) Ronnie Wood and Mick Jagger perform during The Rolling Stones surprise set in celebration of their new album “Hackney Diamonds” at Racket NYC on October 19, 2023 in New York City.
(Photo by Kevin Mazur /Getty Images for RS)

Als Highlight wird die Darbietung des neuen Tracks ›Sweet Sounds of Heaven‹ gehandelt, bei dem Lady Gaga den Stones auf die Bühne folgte.

NEW YORK, NEW YORK - OCTOBER 19: (Exclusive Coverage) Ronnie Wood, Lady Gaga, Mick Jagger, Steve Jordan and Keith Richards perform during The Rolling Stones surprise set in celebration of their new album “Hackney Diamonds” at Racket NYC on October 19, 2023 in New York City.
(Photo by Kevin Mazur/Getty Images for RS)

Unter den illustren Gästen waren unter anderem US-Entertainer Jimmy Fallon, Trevor Noah, Daniel Craig, Mary Kate Olsen, Elvis Costello, Diana Krall, Chris Rock, Taylor Hill, Rachel Weisz, Christie Brinkley, Ed Burns, Keegan-Michael Key, Minka Kelly, Christy Turlington, Produzent Andrew Watt und viee mehr.

NEW YORK, NEW YORK - OCTOBER 19:  (Exclusive Coverage) Ronnie Wood, Mick Jagger and Keith Richards backstage before The Rolling Stones surprise set in celebration of their new album “Hackney Diamonds” at Racket NYC on October 19, 2023 in New York City
. (Photo by Kevin Mazur/Getty Images for RS)

In unserer neuen Titelstory erzählen die Stones alles über ihr neues Album HACKNEY DIAMONDS. Jetzt hier versandkostenfrei bestellen: CLASSIC ROCK #124

Duff McKagan: LIGHTHOUSE

Der Gunner überzeugt mit reflektierten Tracks zwischen Country-Coolness und Rock

Ist Duff McKagan der Coolste bei Guns N’ Roses? Wenn er so extrem lässig und breitbeinig mit tiefhängendem Bass – ein Fender Duff McKagan DLX P Bass RW WPL, um genau zu sein – auf der Bühne steht, ist man durchaus geneigt, das zu bejahen. Umso mehr, als er über die Jahre neben den Gunners mit weiteren coolen Combos wie Neurotic Outsiders, Loaded oder den Walking Papers die Studios und Bühnen gerockt hat. Auch sein neuester Solo- Output LIGHTHOUSE ist alles andere als uncool, sonst hätten Slash, Jerry Cantrell und Iggy Pop garantiert nicht als Gäste mitgewirkt.

Wobei das nur das i-Tüpfelchen ist. McKagan muss gar nicht heftig auf den Putz hauen, statt- dessen inszeniert er seine extrem reflektiert wirkenden Lieder zwischen Singer/Songwriter, Country-Coolness und – bei seiner Vergangenheit logisch – auch Rock. Punkig geht es im Gegensatz zu früheren Releases eher wenig zu, höchstens was die Intensität der Kompositionen und der Lyrics angeht. Sein spezielles Timbre ist natürlich Geschmackssache, aber es ist markant, markig und unglaublich charismatisch – und wirkt gerade auf einer ruhigeren akustischen Nummer wie ›I Just Don’t Know‹ mit den scheinbar autobiografischen Lyrics besonders ausdrucksstark. Selbst die Streicher schaffen es nicht, dieses Stück zu verkitschen, dermaßen authentisch kommt es im Americana-Stil rüber

8 von 10 Punkten

Duff McKagan/LIGHTHOUSE/THE WORLD IS FLAT/SPV

Rival Sons: LIGHTBRINGER

Transzendentes Hörerlebnis

Seit ihrer Classic-Rock-Hochphase um PRESSURE AND TIME (2011) herum, haben sich die Rival Sons konsequent weiterentwickelt. Sänger Jay Buchanan erklärt, dass das ebenfalls in diesem Jahr erschienene Album DARKFIGHTER „die neuen Rival Sons“ vorgestellt habe und LIGHTBRINGER diese Neuvorstellung nun verdichte. Für mich als Beobachterin erster Stunde ist. die jüngste Entwicklung eine weitere Stufe auf einer natürlichen Evolutionstreppe, die die Ausnahmeband seit Karrierebeginn besteigt. Die beiden 2023 erschienenen Platten stellen zwei Seiten derselben Medaille dar: Die Bekämpfung der Dunkelheit und die damit einhergehende Umarmung des Lichts. Eröffnet wird LIGHTBRINGER mit ›Darkfighter‹, einem neunminütigen Arrangement-Monster mit losem Classic-Rock-Grundgerüst, durchbrochen von düsteren Riffs, zarten Akustikteilen, Harmonien á la Crosby, Stills & Nash, mächtigen Instrumentalparts und mehreren Refrains. In ›Before The Fire‹ greifen die Rival Sons den Titel ihres Debütalbums auf, neben dem wunderbaren Chorus sticht vor allem der Gitarrensound in der Strophe heraus, der in seiner Luftigkeit fast an U2s The Edge erinnert. Mit ›Sweet Life‹ ist ein Track vorhanden, der die klassischen Rival Sons heraufbeschwört – geradliniger und soulig mit großen Refrains, Hooklines und tanzbarem Shake-Teil. Abgesehen von dieser Ausnahme tönen die Männer aus Long Beach hier noch vielschichtiger, gefühlvoller, tiefgründiger und transzendentaler als zuvor und bleiben dabei stets authentisch. LIGHTBRINGER ist ein weiteres akustisches Erlebnis aus der Feder dieser Band, die einfach nie enttäuscht.

8 von 10 Punkten

Rival Sons/LIGHTBRINGER/ATLANTIC WARNER

Pearl Jam: Jubiläumsedition von VS.

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Am 17. November erscheint die Jubiläumsedition von Pearl Jams zweitem Album VS. in einer besonderen „Special Edition“ auf klarem Vinyl und auf schwarzem Doppel-Vinyl. Damit feiern Pearl Jam und Sony Music den 30. Geburtstag der Platte. Bei Erscheinen brach VS. damals alle Rekorde. Allein in den ersten fünf Tagen verkaufte sich Pearl Jams erste Kollaboration mit Produzent Brendan O’Brian über 950.000 Mal. Es hielt sich fünf Wochen auf Platz 1 der Charts und wurde so das am längsten auf der Spitzenposition verharrende Pearl Jam-Album überhaupt.

Darüber hinaus veröffentlichen Pearl Jam und Legacy Recordings einen brandneuen „Atmos Spatial Audio Mix“ des Albums, der ab dem 20. Oktober zusammen mit neuen Visualizer-Videos für jeden Track bei Apple Music verfügbar sein wird.

Zusätzlich feiern Pearl Jam auch noch den zehnten Geburtstag von LIGHTNING BOLT, ihrem Album von 2013. Auch diese Platte wird am 20. Oktober als „Spatial Audio“ veröffentlicht.

Ozzy Osbourne: Witziger Podcast-Streit mit Sharon Osbourne

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In „The Obsournes Podcast“ sprachen Ozzy, Sharon und ihre Kinder, Jack und Kelly Osbourne, jüngst über die legendäre Tournee von Ozzy Osbourne und Mötley Crüe von 1984, die im Biopic „The Dirt“ über Mötley Crüe erwähnt wird. Im Speziellen geht es dabei um die legendäre Geschichte, dass Ozzy Osbourne Ameisen geschnupft haben soll. Sohn Jack Osbourne will wissen, ob die Story stimmt.

„Ich war Gott sei Dank nicht dabei“, antwortet daraufhin Sharon Osbourne. „Ich versuchte, mich von Mötley fernzuhalten. Und ich weiß es ehrlich nicht. Ich weiß nur, dass die Story es wohl in ihren Film geschafft hat.“

Außerdem teilte Sharon ordentlich gegen Crüe und Nikki Sixx aus. „Nikki Sixx: Arschloch“, meint Ozzys Frau, woraufhin Ozzy, deutlich unangenehm berührt, kontert: „Nein, ist er nicht!“ Und zu der Geschichte mit den Ameisen erklärt der Prince Of Darkness ganz klar: „Ja, ich habe das getan. Ich war doch dabei.“