Kadavar präsentieren uns den Clip zu ›Pale Blue Eyes‹ von ihrem jüngsten Album BERLIN.
Das neue Video der Stoner-Rocker Kadavar spielt stilecht in der kalifornischen Sonora-Wüste. „Wir haben den Song geschrieben, nachdem wir auf unserem ersten Trip durch die USA den Saltonsee besucht hatten“, erklärt Frontmann Christoph „Lupus“ Lindemann.
Im Video von Regisseurin Regisseurin Nathini van der Meer ist Mopard The Wizard Of East Jesus zu sehen, ein echtes Slab-City-Original, wie die Band erklärt. Slab City ist eine Aussteigerstadt in Kalifornien.
›Pale Blue Eyes‹ stammt von der dritten Kadavar-Platte BERLIN, die im August erschienen ist.
Hier seht ihr den Kurzfilm zu Kadavars ›Pale Blue Eyes‹:
Juhu, heute stehen wieder frische Platten in den Regalen. Hier sind die Neuheiten der Woche.
Etwas ruhiger als mit The Gaslight Anthem, dafür umso melodischer – Brian Fallon hat’s auch solo drauf. Zum Beweis gibt’s hier das Video zu ›Nobody Wins‹:
Sechs Jahre nach seinem letzten Soloalbum fühlt sich die sechste LP von Pete Yorn ein wenig wie ein Neuanfang an. Gemeinsam mit Produzent R. Walt Vincent, mit dem er zu Beginn des Jahrtausends sein brillantes Debüt MUSICFORTHEMORNINGAFTER und auch den Nachfolger DAY I FORGOT produziert hat, kehrt der Singer/Songwriter aus New Jersey hier zu alten Methoden zurück, ohne sich klanglich an der Vergangenheit festzuklammern. Seine bisweilen grüblerischen Gedanken zum Älter- und Erwachsenwerden – Yorn ist inzwischen über 40 und Familienvater – unterlegt er mit einem langsamen elektronischen Puls und einem wohlüberlegt glatten Sound, der den optimistischen Roots-Rock seiner Frühwerke nur noch selten streift. Überhaupt war es Yorn dieses Mal offensichtlich wichtiger, eine warmtönige Grundstimmung voller Melancholie zu erzeugen, anstatt einzelne Songs in den Mittelpunkt zu stellen: Das reife Werk eines Mannes, der in den letzten 15 Jahren so manchen Tiefschlag einstecken musste, sich letztlich aber glücklich schätzt, lange genug durchgehalten zu haben, um davon erzählen zu können.
Das zweite Album der Briten: Soft-Rock der schönsten Sorte, etwas düsterer eingefärbt.
›Universal Acclaim‹ ist genau das, was die Kritiker den Treetop Flyers 2013 für ihr Debüt THE MOUNTAIN MOVES zukommen ließen – grenzenloser Beifall. Seitdem ist einige Zeit vergangen, die Gruppe ist dennoch ein Geheimtipp geblieben und musste sich mit persönlichen Schicksalsschlägen auseinandersetzen: ›Str. Andrews Cross‹ ist dem verstorbenen Vater von Sänger Raid Morrison gewidmet, in ›31 Years‹ wird eines engen Freundes der Bands gedacht. Inhaltlich mitunter starker Tobak, musikalisch federt die Gruppe die Melancholie aber gekonnt ab. Im Großen und Ganzen ist das hier immer noch sehr versierter 70s-Rock, aber mit ein paar sinnvollen Ergänzungen: ›It’s A Shame‹ ist letztlich ein Soul-Stück mit großartigen Harmonien, bei ›Dance Through The Night‹ muss man unweigerlich an The Doors denken. Und ›Lady Luck‹ ist dieser eine unsterbliche Song, der unterstreicht, dass die Band momentan zu den Fähigsten zählt.
The Gaslight Anthem, Brian Fallons Hauptband, machen gerade eine wohlverdiente Pause. Doch zu langes Ausruhen ist nicht Fallons Ding. Er kann nicht ohne Musik, überlegte schon, ein weiteres Album mit einer seiner anderen Kombos (The Horrible Crowes, Molly & The Zombie) aufzunehmen. Doch irgendwie wollten seine Kompositionen nicht so recht zu diesen passen. Eine Freundin riet ihm schließlich zur einer Soloplatte, ohne Kompromisse, zu 100 Prozent Brian Fallon. Erst war der schüchterne Künstler skeptisch, schließlich ist ein Abum unter dem eigenen Namen eine sehr persönliche Sache. Letztendlich hat sich der 36-Jährige aber doch dazu durchgerungen. Zum Glück, denn PAINKILLERS besteht aus zwölf wunderschönen Songs und zeigt Fallon in der kompositorischen Form seines Lebens. Natürlich erinnern viele der Stücke ein wenig an seine Hauptband. Wen wundert’s? Schließlich ist Fallon einer der Hauptsongwriter bei Gaslight Anthem. Seine Solo-Stücke sind aber durchweg ein wenig ruhiger und spartanischer ausgefallen. Hier folgt er noch mehr seinen großen Folk-Rock-Helden wie Tom Petty und natürlich Bruce Springsteen. Schon der Opener ›A Wonderful Life‹ schreit nach dem Boss, ›Among Other Foolish Things‹ würde Petty gut zu Gesicht stehen und das Picking von ›Steve McQueen‹ erinnert an John Mellencamp. Ein wunderschönes Solo-Debüt, durch und durch.
Sixx: A.M., die Band um Ex-Mötley-Crüe-Bassist Nikki Sixx, haben ein imposantes Lyric-Video zu ihrer aktuellen Single ›Rise‹ veröffentlicht.
Der Song, der jetzt mit einem düster eindrucksvollen Lyric-Video visualisiert wurde, stammt aus dem mittlerweile vierten Studioalbum von Sixx: A.M. PRAYERS FOR THE DAMNED VOL. 1. Dieses ist nur der erste Teil eines von Sixx, James Michael und DJ Ashba (Ex-Guns N‘ Roses) geplanten Doppelalbums und wird am 29. April erscheinen.
In einer Woche erscheint die neue Iggy-Pop-Platte – ein Gemeinschaftswerk mit Josh Homme. Wir haben das komplette Album schon jetzt für euch.
Im vergangenen Jahr haben Iggy Pop und Josh Homme von den Queens Of The Stone Age im Geheimen das Album POST POP DEPRESSION aufgenommen. Eigentlich erscheint das Werk erst am 18. März, als Stream ist es aber nun vorab zugänglich.
Homme sagte kürzlich, das Zeil sei es gewesen, „dahin zu gehen, wo noch keiner von uns zuvor je gewesen ist“. Pop erklärte, er habe mit POST POP DEPRESSION seine Komfortzone verlassen und sich neuen Herausforderungen stellen wollen.
Bereits vor zwei Jahren verriet Brian Johnson, Sänger von AC/DC, dass er unter einem geplatzten Trommelfell und einem daraus folgenden Tinnitus leide. Die Ursache dafür ist allerdings überraschend.
Derartige Probleme hat Johnson allerdings schon seit geraumer Zeit. Wie er bereits im November 2014 in einem Interview mit Rock-Radio-Ikone Howard Stern mitteilte, sei nicht die tägliche Dosis an lauter youngscher Gitarrenmusik oder Salut schießende Kanonen bei ›For Those About To Rock (We Salute You)‹ die Ursache. Schuld sei eine andere Leidenschaft von Brian Johnson: sein Hobby als Rennfahrer.
„Ich leide unter Gehörverlust in meinem linken Ohr. Ich bekam ihn aber nicht von der Musik. Das kam bei mir, weil ich zu lange in einem Rennwagen saß, ohne meine Ohrenstöpsel unter dem Helm einzusetzen. Ich konnte hören, wie mein Trommelfell platzte. […] Mein Wagen fiel aus, weil mir schwindelig wurde. Ich nahm den Helm ab und da floss Blut aus meinem Ohr. Die Musik hatte damit nichts zu tun. Viel höre ich nicht mehr auf dem Ohr. Es ist wie eine Art Tinnitus.“
Seht hier einen Spot für Johnsons eigene Auto-TV-Show:
Tonight on Quest at 9pm- Cars That Rock #CarsThatRock