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Bachman-Turner Overdrive – BOXSET

bachman turner overdrive boxsetAuf dem Highway ist die Hölle los: BTO-Komplettübersicht mit acht CDs.

Mit schnörkellos ruppigem Good-Time-Rock stand das kanadische Quartett Bachman-Turner Overdrive von 1973 bis 1976 weltweit ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Erfolgsluft geschnuppert hatte Gründer Randy Bachman schon als Mitglied von The Guess Who mit dem Welthit ›American Woman‹ (1970). Als stilistisch ähnlicher Vorläufer zu Bachman-Turner Overdrive diente 1971/72 die Zwischenstation Brave Belt mit den Bachman-Brüdern Tim (Gitarre) und Robbie (Schlagzeug) sowie Sänger und Bassist C.F. Turner. Doch erst nach der Umbenennung in Bachman-Turner Overdrive und der Ausrichtung auf energiegeladenen Rock’n’Roll gelang der Durchbruch. In quadratischem Hardcover sammelt BOXSET acht Studioalben der Jahre 1973 bis 1979. Auf dem selbstproduzierten Debüt BACHMAN-TURNER OVERDRIVE (1973), ursprünglich BRAVE BELT III betitelt, legte die Truppe aus Winnipeg, Manitoba, mit ›Blue Collar‹, ›Little Gandy Dancer‹, ›Hold Black Water‹ und ›Gimme Your Money Please‹ das Fundament für ihr Ohrwurm-Konzept. Erste kanadische Top-3-Hits, das an die Doobie Brothers erinnernde ›Let It Ride‹ und der massive Stomper ›Takin’ Care Of Business‹, lieferten noch im gleichen Jahr BACHMAN-TURNER OVERDRIVE II. Durch die Decke gingen BTO 1974 mit neuem Sologitarristen Blair Thornton: Die US-Nummer-1 NOT FRAGILE (bezog sich ironisch auf FRAGILE von Yes) enthielt den Chartrenner ›Roll On Down The Highway‹, das zum weltweiten Super-Hit avancierte ›You Ain’t Seen Nothing Yet‹ und den hypnotischen Titelsong. FOUR WHEEL DRIVE konnte derlei Superlative 1975 nicht toppen. Mit AC/DC-nahem Titelsong und knackigen Singles (›Hey You‹, ›Quick Change Artist‹) gelang aber ein Nachfolger, der halbwegs auf Augenhöhe war. Mit erneut hochwertigem Songmaterial präsentierte sich noch im Dezember gleichen Jahres HEAD ON: ›Find About Love‹ und ›Away From Home‹ integrierten Funk, ›It’s Over‹ rockte auf den Punkt und ›Lookin’ Out For #1‹ planschte elegant in Latin-Jazz-Gefilden. Bis auf ›Shotgun Rider‹ und ›My Wheels Won’t Turn‹ klingt FREEWAYS (1977) nach hühnerbrüstigem Selbstplagiat – Randy Bachman zog die Reißleine und ging. C.F. Turner wechselte an die Gitarre, für ihn übernahm Jim Clench den Bass. Beraubt um ihren Haupt-Song-Lieferanten, versuchten BTO mit STREET ACTION (1978) und ROCK’N’ROLL NIGHT (1979) leider vergeblich, an das stringente Rezept der ersten vier Alben anzuknüpfen.

Bachman-Turner Overdrive
BOXSET
CAROLINE/SPINEFARM/UNIVERSAL
8/10

Videopremiere: Seht hier die Dust Bowl Jokies mit ›The Moon Hanger Groove‹

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dust-bowl-jokies-dust-bowl-jokies presse 2016Die schwedischen Rocker Dust Bowl Jokies präsentieren den Clip zur Vorabsingle ihres nach sich selbst benannten neuen Albums.

Am 22. April ist es soweit: Die Dust Bowl Jokies legen ihre zweite Platte vor. Das große Ziel sei es gewesen, darauf im Vergleich zum Vorgänger COCKAIGNE VAUDEVILLE von 2012 „noch mehr unterschiedliche Einflüsse in unsere Songs zu integrieren“, erklärt Frontmann Alexx.

„Wir wollten stärkere Grooves sowie ungewöhnlichere Arrangements und Einflüsse nicht nur von Sleaze und Glam, sondern auch von Rock, Jazz, Blues und afrikanischer Musik.“ Als Vorbilder in der Hinsicht nennt Alexx „zum Beispiel Aerosmith oder die Rolling Stones“.

Als Vorgeschmack auf ihr kommendes Werk zeigen uns die Mannen aus Sölvesborg nun ihren neuen Clip zur Single ›The Moon Hanger Groove‹.

Hier seht ihr die Dust Bowl Jokies im Video zu ›The Moon Hanger Groove‹:

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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henrik freischladerWie jeden Freitag so stellen wir euch auch heute die neuen Alben der Woche vor.

Henrik Freischlader ist im Trio zurück – hört in die Songs seines Neulings OPENNESS rein:

Hier findet ihr die Review zu OPENNESS…

Hart, symphonisch, melodisch – so klingt das neue Soto-Werk DIVAK. Hier ist das Lyricvideo zu ›FreakShow‹:

Hier findet ihr die Review zu DIVAK…

Black Stone Cherry lassen uns ihre neue Single ›In Our Dreams‹ hören:

Hier findet ihr die Review zu KENTUCKY…

Southern Rock, Folk, Blues und noch viel mehr gibt’s auf Hellsingland Undergrounds UNDERSTANDING GRAVITY. Hier ist der Clip zu ›As Dreams Go By‹:

Hier findet ihr die Review zu UNDERSTANDING GRAVITY…

Soto – DIVAK

soto divakSymphonisch, elektronisch, melodisch.

Jeff Scott Soto gehört zweifellos zu den fleißigsten Musikern der Rockszene. Angefangen bei seinen alljährlichen Tourneen mit dem Trans Siberian Orchestra über sein AOR-Projekt W.E.T., bin hin zu seinen Solo-Aktivitäten und dem aktuellen Projekt Soto – JSS hat scheinbar immer einen vollen Terminkalender. Trotz eines Minimaloutputs von einem Album pro Jahr hält er einen enorm hohen Qualitätsstandard. DIVAK ist ein modernes, jedoch nicht zwanghaft zeitgeistiges Album geworden. Soto schlagen dabei die Brücke zwischen der Vergangenheit und dem Hier und Jetzt ihres Namensgebers. Dabei blitzen Querverweise zum Symphonic Metal des TSO auf, die sich gekonnt mit fast schon industriellem Programming und stilsicherem Melodic-Rock-Songwriting zu enorm abwechslungsreichen Tracks verbinden. DIVAK lässt sich partout in keine Schublade stecken und präsentiert den inzwischen 50 Jahre zählenden JSS frisch wie zu Zeiten seiner ersten Duftmarken im Dunstkreis von Gitarrengott Yngwie J. Malmsteen.

Soto
DIVAK
EARMUSIC/EDEL
7/10

Henrik Freischlader Trio – OPENNESS

freischlader trioAuszeit sinnvoll genutzt – Gitarrenspiel hörbar verbessert.

Der Akku musste geladen werden, weshalb Deutschlands profiliertester Bluesgitarrist eine ausgedehnte Kreativpause einlegte. Die Mitstreiter der Henrik Freischlader Band, verabschiedeten sich, der Mann mit der Mütze musste sich also neue Musiker suchen. In Bassist Alex Grube und Schlagzeuger Michael Grabinger fand er zwei Groove-Beauftragte, die sowohl stoisch den Beat halten, als auch rhythmisch explodieren können, wenn es gefordert wird. Am Wuppertaler Gitarristen fasziniert besonders sein reifer Ton, der klingt als sei Freischlader schon jenseits der Fünfzig, dabei ist er in Wahrheit Jahrgang 1982. Für Klampfen-Enthusiasten ist der Schritt zum Trio ein Glücksfall, ohne Orgel im Rücken müssen die Saiten doch mehr Räume füllen, und diese Herausforderung löst Freischlader mit Bravour. Stilistisch geht es quer durch den Garten, ›Openness‹ entfaltet sich als komplexer Rocker, ›Early Morning Blues‹ ist ein Zwölftakter reinsten Wassers, ›Lord Have Mercy‹ zeigt sich als Rock’n’Roll alter Schule, ›His Love‹ beendet die Scheibe mit akustisch-besinnlichen Saitenklängen. Auch als Sänger ist Henrik gereift, allenfalls für die teils klischeetriefenden Texte gibt’s Luft nach oben. Insgesamt dennoch ein nahezu hundertprozentiger Volltreffer.

Henrik Freischlader Trio
OPENNESS
CABLE CAR/ALIVE
8/10

Hellsingland Underground – UNDERSTANDING GRAVITY

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hellsinglandDas Leben verstehen, in wirklich all seinen Farben.

In zehn Jahren kann einer Band vieles widerfahren, Gutes und Schlechtes. Hellsingland Underground sind eine der Bands, bei denen das Schlechte deutlich überwogen hat. Zu den geschäftlichen wie auch musikalischen und persönlichen Rückschlägen passt auch die ellenlange und kräftezehrende Entstehungsgeschichte ihres neuen, vierten Studioalbums UNDERSTANDING GRAVITY. Genau aus diesen Negativerlebnissen aber resultiert die inhaltliche Linie dieser zwölf Stücke. Ihnen allen ist eine Erkenntnis gemein: „Nimm es, wie es kommt und nimm es nicht so ernst!“. So gerade der textliche rote Faden auf UNDERSTANDING GRAVITY gezogen sein mag, so wundervoll verworren und kunterbunt ist die musikalische Seite dieses Albums. Möchte man nur einige der dort zu findenden stilistischen Spitzen benennen, darf man sich mit folgenden wüsten Genre-Begriffen vergnügen: Da gibt es dann zum Beispiel einen Country-Folk-Hit, einen Heartland-Rock-Ohrwurm, einen weisen Mitleids-Dialog zwischen Geige und Piano, ein musikalisches Potpourri, das der Ouvertüre einer Psycho-Country-Swing-Gospel-Oper entstammen könnte, einen melancholischer Southern-Rocker in schwedischer Muttersprache und sogar einen orchestralen Klezmer-Seemanns-Chant.

Hellsingland Underground
UNDERSTANDING GRAVITY
WILD KINGDOM RECORDS/ROUGH TRADE
7/10

Black Stone Cherry – KENTUCKY

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black stone cherryNovizen aus der Provinz.

Das Südstaaten-Kaff, aus dem sie kommen, habe nur eine Ampel, erwiderte Black-Stone-Cherry-Frontmann Chris Robertson vor einigen Jahren auf die Frage, warum seine Band einen so eigenwilligen Sound verfolge. Bodenständigkeit ist also das Rezept des Erfolges. Besonders in England füllen die vier Mittdreißiger mittlerweile große Hallen. Aber auch in Deutschland können sie es sich leisten, sechs Wochen vor Erscheinen ihres fünften Albums zu touren. Nach dem letzten, sehr eingängigen MAGIC MOUNTAIN (2014) sind die Melodien zwar nicht gänzlich verschwunden, aber die gesunde Härte und Abwechslung der ersten beiden Alben wieder zurück. Black Stone Cherry, die einstigen Novizen aus der amerikanischen Provinz, haben ihr Songwriting weiter perfektioniert. Am besten ist das Quartett, wenn es seine Südstaaten-Wurzeln mit modernem Metal verbindet (›Shakin’ My Cage‹, ›Soul Machine‹). Aber auch die Cover-Versionen sind eine Spezialität: ›War‹ hebt sich im Vergleich zu den unzähligen anderen Versuchen wohltuend ab. Und den Humor darf man auch nicht vergessen: ›Cheaper To Drink Alone‹ ist jetzt schon einer der Songs des Jahres.

Black Stone Cherry
KENTUCKY
MASCOT/ROUGH TRADE
7/10

Sturgill Simpson: Country-Hoffnung covert Nirvana

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sturgill simpson in bloomSturgill Simpson präsentiert einen Vorboten seines kommenden Albums: Das Video zu seiner Version von Nirvanas ›In Bloom‹.

Mit seinen beiden ersten Platten HIGH TOP MOUNTAIN und METAMODERN SOUNDS IN COUNTRY MUSIC hat sich Sturgill Simpson den Ruf erspielt, zugleich Bewahrer und Erneuerer der Outlaw-Country-Tradition zu sein. Am 15. April erscheint sein nächstes Album A SAILOR’S GUIDE TO EARTH.

Darauf covert Simpson keine Geringeren als Nirvana. Von deren Grunge-Wucht lässt der 37-Jährige allerdings wenig übrig. Vielmehr beginnt seine Version tastend und melancholisch, um dann in voluminösem Soul-Gospel-Sound aufzugehen. Klingt interessant? Dann hört’s euch an.

Hier seht ihr das Video zu Sturgill Simpsons Nirvana-Cover ›In Bloom‹:

Zuletzt enthüllte Simpson den Clip zum ebenfalls neuen ›Brace for Impact (Live A Little)‹.