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Meat Loaf: Sänger bricht auf der Bühne zusammen

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meat load presseMeat Loaf hat bei einem Konzert in Edmonton einen Kollaps erlitten. Er wurde daraufhin sofort in ein Krankenhaus gebracht, sein Zustand ist ungewiss.

Sorge um Meat Loaf: Bei seinem Auftritt im Jubliee Auditorium in Edmonton am Donnerstagabend (kanadischer Ortszeit) stürzte der 68-Jährige während seines Klassikers ›I’d Do Anything For Love‹ zu Boden und bleib – anscheinend bewusstlos – liegen.

„Es sah zunächst so aus, als würde er eine theatralische Showeinlage bringen und sich hinlegen“, ezählte eine Augenzeugin dem „Edmonton Journal“. Als Helfer auf die Bühne gekommen seien und die Security das Publikum aufgefordert habe, die Halle zu verlassen, habe sich die Situation aufgeklärt.

Die örtliche Polizei bestätigte, dass Meat Loaf in ein Krankenhaus gebracht wurde. Zur Ursache seines Zusammenbruchs und zu seinem aktuellen Zustand liegen bisher keine Informationen vor.

Vor einigen Tagen erst hatte Meat Loaf ein Konzert in Calgary absagen müssen. Schon in der Vergangenheit – 2011 in Pittsburgh und 2003 in London – war der Musiker während eines Auftritts kollabiert.

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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walter trout live albumImmer wieder Freitags stehen die neuen Alben der Woche in den Regalen. Folgende Exemplare erscheinen heute.

Bluesmann Walter Trout spielt den passenden Song zu seinem Comeback nach schwerer Krankheit – hier ist sein Video zu ›I’m Back‹ aus seinem neuen Live-Album:

Hier findet ihr die Review zu ALIVE IN AMSTERDAM…

Ungewohnt, aber gut – Jungstar Jake Bugg im Video zu ›Gimme The Love‹:

Hier findet ihr die Review zu ON MY ONE…

Die Royal Southern Brotherhood zeigt uns den Trailer zu THE ROYAL GOSPEL:

Hier findet ihr die Review zu THE ROYAL GOSPEL…

Opulent wie immer zeigen sich Ayreon auf ihrem Konzeptwerk THE THEATER EQUATION:

Hier findet ihr die Review zu THE THEATER EQUATION…

Jake Bugg – ON MY ONE

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jake bugg album 2016Frech, inspirierend und eklektisch, trotz einiger Mängel.

Es wundert einen schon länger nicht mehr, dass sich immer mehr, vor allem auch junge Künstler, dem Blues zugewandt fühlen. So auch Bugg, der eher traditionell mit dem Titelsong in sein Album startet. Umso erstaunlicher dann der Stilbruch mit der darauf folgenden ersten Single ›Gimme The Love‹, die mit ihrem aufwühlend-ravigen Britpop an die Happy Mondays und Artverwandtes aus dem UK der späten 80er erinnert, um anschießend sofort mit ›Love, Hope & Misery‹ eine Kombination aus beidem – also eine soulig-bluesige Ballade mit groß angelegtem britischen Poprefrain – zu erschaffen. Aber auch der akustische Singer/Songwriter-Folk wie in ›The Love We’re Hoping For‹, der an die 70er-Hymne ›Horse With No Name‹ von America gemahnt, kommt nicht zu kurz. Der angedeutete Hip-Hop in ›Ain’t No Rhyme‹ lässt einen an den frühen Beck Mitte der 90er denken und ›Hold On You‹ könnte so oder zumindest ähnlich auch von Rodriguez sein und führt einen schnurstracks zurück in die 60er. Manches klingt bei dieser Zeitreise ein bisschen unfertig, was man einem 21-Jährigen gerne nachsieht, andererseits ist das auch frech und inspirierend. Bugg ist und bleibt eine große Pop-Hoffnung und trotz einiger Schwächen ein Versprechen für die Zukunft.

Jake Bugg
ON MY ONE
VIRGIN
6/10

Walter Trout – ALIVE IN AMSTERDAM

walter trout live album2014 nahm ihn der Sensenmann aufs Korn, Walter Trout sah dem Tod ins Auge. Der weiße Bluesmann wurde mit einer schweren Lebererkrankung ins Hospital eingeliefert, in letzter Minute rettete ihm eine Organspende das Leben. Daraufhin stürzte sich der heute 65-Jährige wieder in die Musik, 2015 veröffentlichte er das rockige BATTLE SCARS, mit dem er seine fast tödliche Krankheit verarbeitete. Anschließend ging es auf ausgedehnte Tourneen. Der brandneue Doppeldecker ALIVE IN AMSTERDAM zeigt den Gitarristen, der früher mit John Lee Hooker, Canned Heat und John Mayall blueste, so schwungvoll wie lange nicht. Er präsentiert einen Querschnitt seiner Songs wie etwa sein B.B.-King-Tribute ›Say Goodbye To The Blues‹. Auch intoniert er das Luther-Allison-Cover ›I’m Back‹, emblematisch für das zweite Leben des Walter Trout. Hinzu kommen Songs von BATTLE SCARS und Fan-Favoriten, die er und seine dreiköpfige Band teils auf Zuruf darboten. Die erste Scheibe enthält eher kompakte Tracks, die zweite bietet Raum für Improvisationen. Fazit: Der Mann hat nichts verlernt.

Walter Trout
ALIVE IN AMSTERDAM
MASCOT
Keine Wertung

Ayreon – THE THEATER EQUATION

ayreonAyreon live in Rotterdam: ein progressiver Ohrenschmaus.

Was immer Arjen Lucassen macht, es klingt opulent, stimmungsvoll, bewegend, berührend. Mit seiner Band Ayreon hat der Niederländer diverse fabelhafte Prog-Rock-Scheiben an den Start gebracht, auf denen immer wieder namhafte Gäste zu hören waren. Logisch also, dass THE THEATER EQUATION, die audiovisuelle Umsetzung des 2004er-Albums THE HUMAN EQUATION, ebenfalls mit einer Reihe illustrer Vokalisten bestückt ist. Aufgenommen im September 2015 in Rotterdam, standen unter anderem James LaBrie (Dream Theater), Devon Graves (Psychotic Waltz), Heather Findlay (Blackmore’s Night), Magnus Ekwall (The Quill) und Anneke van Giersbergen (Ex-The Gathering) mit Ayreon auf der Bühne. Sie alle zusammen, plus 19-köpfiger Chor, ließen das Konzeptwerk in einem Glanz erstrahlen, den sich Yes-Keyboarder Rick Wakeman bei seinen ersten Soloscheiben in den 70ern sicherlich auch gewünscht hätte. Mit einer Ausnahme: Während Wakeman bei Werken wie THE SIX WIVES OF HENRY VIII (1973) oder JOURNEY TO THE CENTER OF THE EARTH (1974) auf das Fassungsvermögen einer Vinyl-LP achten musste, schöpft Lucassen zeitlich (und musikalisch sowieso) aus dem Vollen.

Ayreon
THE THEATER EQUATION
INSIDEOUT/SONY
7/10

Royal Southern Brotherhood – THE ROYAL GOSPEL

royal southern brotherhood royal gospelErstaunlich, wie problemlos die Bruderschaft Personalwechsel bewältigt: Für die beiden Gitarristen/Sänger Devon Allman und Mike Zito stiegen Bart Walker und Tyrone Vaughan ein, letzterer Neffe von Stevie Ray Vaughan und Sohn von Jimmie Vaughan. Besonders Walker entpuppt sich als Entdeckung, der Rotbart ist ein Virtuose auf dem Griffbrett, der dem temperamentvollen New-Orleans-Gumbo der RSB die willkommene Schärfe liefert. Mastermind Cyril Neville zeigt sich aufs Neue als große Frontmann-Persönlichkeit, sein Gesang ist so mitreißend wie selbstbewusst. Basser Darrell Phillips (noch ein Neuzugang) und Urmitglied Yonrico Scott (früher Derek Trucks Band) fügen die ungemein zündenden Grooves dieses funkensprühenden Rock-Funk-Soul-Feuerwerks hinzu. Locker hält THE ROYAL GOSPEL das Niveau der drei Vorgängeralben, RSB haben sich langfristig als Top-Act etabliert.

Royal Southern Brotherhood
THE ROYAL GOSPEL
RUF
Keine Wertung

Das letzte Wort: Manfred Mann

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manfred mann's earth band promoVor einem halben Jahrhundert wurde er mit Evergreens wie ›Do Wah Diddy Diddy‹ und ›The Mighty Quinn‹ unsterblich, in den 70ern verhalf er mit seiner Interpretation von ›Blinded By The Light‹ Bruce Springsteen zu dessen einziger Nummer-1-Single in den USA. Ein ausschweifendes Leben als Rockstar hat Manfred Mann dennoch nie interessiert. Mitte Juni tritt der inzwischen 75-jährige Keyboard-Wizard mit südafrikanischen Wurzeln gemeinsam mit seiner Earth Band auf der Loreley in St. Goarshausen und auf dem Festplatz am Viadukt in Bietigheim-Bissingen neben Thin Lizzy und Ritchie Blackmore‘s Rainbow beim Monsters Of Rock auf.

Manfred, was macht dich derzeit als Musiker am glücklichsten?
Ich habe im Moment sehr viel Freude an unseren Konzerten. Wir sind bestimmt nicht die beste Band des Jahrhunderts, aber ich finde es schon bemerkenswert, dass wir immer noch raus gehen können und unter vernünftigen Bedingungen Auftritte haben, bei denen ein Publikum auf uns wartet. Glücklich macht mich auch, dass die Leute nach den Konzerten mit dem Gefühl nach Hause gehen, für ihr Geld etwas geboten bekommen zu haben. Das Einzige, was ich nicht mag, ist das Herumreisen, die vielen Stunden, die ich jeden Tag im Auto sitze.

Dafür spielt ihr immer noch eine Menge Konzerte!
Ja, wir spielen 50 bis 60 Shows pro Jahr. Die anderen Jungs in der Band würden sicher gerne ein bisschen mehr spielen, aber für mich ist das genau die richtige Menge. So kann ich weiter arbeiten, ohne dass mir die Verpflichtungen mein Privatleben ruinieren. Das gefällt mir sehr gut.

Allerdings bist du über die Jahre nicht immer richtig eingeschätzt worden, oder?
Der größte Irrglaube ist sicherlich, dass ich oft für einen ernsten, trübseligen Typen gehalten werde. Frag mal die Jungs in der Band! Für gewöhnlich bin ich es, der die Scherze macht! (lacht) Ich bin ziemlich humorvoll und sehr umgänglich. Trotzdem glauben viele, ich sei ein unglücklicher Mistkerl mit ‘nem Bart und ‘ner fiesen Visage! Natürlich nehme ich meine Arbeit ernst, aber wer tut das nicht? Die größte Fehlannahme in Bezug auf die Earth Band ist, dass wir gut sind. Ich halte uns für eine richtig gute Live-Band, aber unsere Aufnahmen waren eigentlich nie so der Bringer.

Ist das auch der Grund, warum es in den letzten 25 Jahren kaum noch neues Material der Earth Band gegeben hat?
Ja, denn jedes Album ist immer ein echter Kampf. Ich als Arrangeur liefere mich dabei den Sängern aus, mit denen ich zusammenarbeite. Du holst jemanden in die Band und erwartest, dass er jeden Song singen kann, den du ausgesucht hast. Wenn das nicht funktioniert, ist deine komplette Arbeit für die Katz. Davon habe ich inzwischen echt genug. Ich will mir keine Gedanken mehr um Gesang machen, ich bin doch Keyboarder!

Was bedeutet das für deine Zukunft?
Ich habe vor, nur noch ein paar Earth-Band-Nummern zu machen, und dann wollen Mick Rogers und ich ein Keyboard-und-Gitarre-Album aufnehmen, auf dem wir bekannte Songs richtig funky als Instrumentals interpretieren. Wir können sie dann fast so wie das Original spielen, weil sie ohne Gesang ganz automatisch anders klingen.

Du hast Zeit deines Musikerlebens immer einen guten Riecher für Coverversionen gehabt. Was ist für dich das Geheimnis dabei?
Kein Respekt vor dem Original! Man muss ein Stück einfach wieder und wieder selbst spielen, ohne sich dabei noch einmal die ursprüngliche Fassung anzuhören. Wenn man das lange genug macht, kommt am Ende etwas ganz anderes heraus! Das Schöne dabei ist, dass es mir immer möglich sein wird, einen tollen Song von einem großartigen Songwriter aufzuschnappen, ohne selbst Talent zum Schreiben zu besitzen. Beim Spielen kann man sein Niveau aufrechterhalten, Songwriting aber ist ein sehr seltsames Geschenk, das häufig nicht von Dauer ist.

Bist du also gewissermaßen froh, dass du immer auf Coverversionen angewiesen warst?
Nein, wenn ich in den 60ern gewusst hätte, wie lange ich das hier machen würde, hätte ich mich damals mit richtig guten Songwritern zusammengetan, wäre den Rolling Stones beigetreten oder so, anstatt in Bands zu spielen, in denen niemand selbst Lieder schrieb.

Wie möchtest du den Menschen später einmal in Erinnerung bleiben?
Darum mache ich mir keine Gedanken. Natürlich möchte ich, dass mich meine Kinder und Enkel, meine Verwandtschaft und meine Freunde in positiver Erinnerung behalten, aber was der Rest der Welt von mir denkt, hat mich Zeit meines Lebens nie interessiert. Deshalb bin ich ja auch immer Manfred Lubowitz geblieben. Manfred Mann bin ich für die Presse und die Konzerte, aber das bin nicht ich.

Ist das der Grund für deine Langlebigkeit in diesem kurzlebigen Geschäft?
Nein, aber es hat mir geholfen, nicht durchzudrehen. Ich denke, gerade in Zeiten des Misserfolgs ist es gut, wenn es eine strikte Trennung von Beruf und Familie gibt. Dass ich Manfred Mann nie ernst genommen habe, ist der Grund dafür, dass ich stets normal geblieben bin.

AC/DC: Angus Young und Co. bedanken sich bei ihren Fans in Europa

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angu syoung liveNach ihrer Show gestern in Düsseldorf verabschieden sich AC/DC mit einem Video von ihren treuen Anhängern in Europa.

Die große Europatournee von AC/DC mit Axl Rose als Gastsänger ist vorbei. Gestern (16. Juni) spielten die Rock-Ikonen vor rund 25.000 Zuschauern ihr Abschlusskonzert in der Düsseldorfer Esprit-Arena. Ab August geht’s für die Australier in den USA weiter.

Als Abschiedsgeste an all ihre Fans, die in den vergangenen Monaten zu ihren Auftritten von Lissabon bis Düsseldorf gekommen sind, haben AC/DC nun ein kurzes Dankesvideo veröffentlicht.

„Europe, we salute you“ – AC/DC sagen Danke:

In gut zwei Stunden bretterten AC/DC in Düsseldorf durch 24 Songs, darunter natürlich Klassiker wie ›High Voltage‹, ›Dirty Deeds Done Dirt Cheap‹, ›Hells Bells‹ oder ›Thunderstruck‹. Folgend könnt ihr euch einige Fanvideos ansehen, außerdem findet ihr die komplette Setlist.

So sah es aus, als AC/DC gestern die Esprit-Arena erbeben ließen:

Setliste:
1. Rock Or Bust
2. Shoot To Thrill
3. Hell Ain’t A Bad Place To Be
4. Back In Black
5. Got Some Rock & Roll Thunder
6. Dirty Deeds Done Dirt Cheap
7. Rock ’n‘ Roll Damnation
8. Thunderstruck
9. High Voltage
10. Rock ’n‘ Roll Train
11. Hells Bells
12. Given The Dog A Bone
13. If You Want Blood (You’ve Got It)
14. Touch Too Much
15. Sin City
16. You Shook Me All Night Long
17. Shot Down In Flames
18. Have A Drink On Me
19. T.N.T.
20. Whole Lotta Rosie
21. Let There Be Rock

Zugaben:
22. Highway To Hell
23. Riff Raff
24. For Those About To Rock (We Salute You)