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Metallica: James Hetfield und Co. machen Werbung für Luxusmarke Brioni

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metallica brioni 2Metallica sind die neuen Werbestars des italienischen Traditionslabels Brioni. Wir haben die Bilder im Stil von Queens ›Bohemian Rhapsody‹ für euch.

Metallica und Luxusmode – passt das zusammen? Ja, findet zumindest Justin O’Shea, seit kurzem Brioni-Kreativdirektor, und selbst Anhänger des Rock’n’Roll-Styles samt Vollbart, Tätowierungen und Sonnenbrille. Der Australier hat James Hetfield, Lars Ulrich, Kirk Hammett und Robert Trujillo als neue Werbeträger der Edelmarke auserkoren.

„Wir sind mehr als aufgeregt, das Gesicht der italienischen Luxus-Meanswear-Größe Brioni zu sein“, sagten Metallica in einem Statement. Die schwarzweißen Bilder, im Stil vom berühmten Queen-Video zu ›Bohemian Rhapsody‹ inspiriert, wurden im Mai von Fotograf Zackery Michael aufgenommen.

Hier sind die Fotos von Metallica in ihren schicken Brioni-Outfits:
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Weiter Infos zur Brioni-Kampagne mit Metallica gibt’s hier: https://goo.gl/ZxuxhX.

High-Rise

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high riseDen Einfluss, den eine gehegte und gepflegte, nicht von den Förderinstituten schmählich vernachlässigte Genrefilmszene auf das nationale Kinoschaffen haben kann, lässt sich derzeit hervorragend in Frankreich und Großbritannien beobachten: Jene Autoren, Regisseure und Produzenten, die zuvor mit harten Low-Budget-Crimethrillern oder explizit brutalen Horrortrips Grenzen ausloteten und Konventionen brachen, schwingen sich in den letzten Jahren vermehrt zu den kreativen Impulsgebern einer neuen Generation von Filmschaffenden auf. Hervorragendes Beispiel ist wohl der Brite Ben Wheatley, der sich mit der Gangsterkomödie „Down Terrace“, dem ungewöhnlichen Killerdrama „Kill List“, der Mörderfarce „Sightseers“ und dem surrealen Historienexperiment „A Field In England“ austobte. Den Schritt in die nächsthöhere Liga der Regisseure vollzieht er nun mit seinem dystopischen – ja was eigentlich – Science Fiction-Thriller? Erstes Indiz dafür ist bereits die Besetzungsliste aus Tom Hiddleston, Jeremy Irons, Sienna Miller, Elisabeth Moss und Luke Evans sowie Soundtrack-Komponist Clint Mansell: namhaft und hochkarätig, die am Projekt beteiligten. Mit dem gewohnten Flair des Psychedelischen adaptiert Wheatley die Vorlage des Autors J.G. Ballard zum klaustrophobischen, bitterbösen und brutalen Meisterwerk. Denn irgendwo zwischen scharfer Satire auf das britische Klassensystem, kubrik’schem Interesse am psychotischen Wesen des Menschen und perfide konstruiertem Thriller entfaltet sich „High-Rise“ zum Instant-Kultklassiker. Darin findet sich Dr. Lang (Hiddleston) im titelgebenden Wolkenkratzer, in dem sich sozialer Status über die Wohnhöhe definiert: lärmige Poolpartys weit unten, gesetzte Annehmlichkeiten im Mittelbereich, groteske Dekadenz an der Spitze. Mittendrin ein vielfältiges Figurenpersonal, das in einem grotesken Reigen von Aufstieg und Fall ein zunehmend gewalttätiges Chaos entfesselt.

High-Rise
DCM
Start: 30.06.
10/10

CLASSIC ROCK empfiehlt: Jetzt Tickets für Black Sabbath, Bryan Adams u.v.m. sichern!

ozzy osbourne, geezer butler, tony iommiDiese Tourneen können wir euch nur wärmstens empfehlen. Sichert euch hier und jetzt Karten für Black Sabbath, Bryan Adams, Morrissey, Gotthard und The Computers!

Black Sabbath
Seid dabei, wenn Ozzy Osbourne, Tony Iommi und Geezer Butler, die Urväter des Heavy Metal, ihre allerletzte Deutschland-Show spielen. Jetzt hier Tickets sichern …
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Bryan Adams
Der kanadische Hit-Rocker kommt für drei gewohnt mitreißende Konzerte nach Nürnberg, Hannover und Erfurt. Jetzt hier Tickets sichern …
Bryan Adams Video Still 2015

Morrissey
Verpasst nicht diese hierzulande exklusive Show des britischen Musik-Giganten! Jetzt hier Tickets sichern …
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Gotthard
Sie sind eine der erfolgreichsten Hard Rock-Bands der Schweiz und zusammen mit den Pretty Maids als Special Guest kommen sie 2017 nach Deutschland, um ihr 25.Band-Jubiläum zu feiern. Jetzt hier Tickets sichern …

The Computers
Rock, Pop, Rockabilly und Northern Soul: All das bringen The Computers aus Exeter zusammen, auch live auf der Bühne. Schon bald könnt ihr euch davon vergewissern! Jetzt hier Tickets sichern …
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Volbeat
Diese Dänen befinden sich seit Jahren auf einem unaufhaltsamen Vormarsch. Jetzt bringen Volbeat ihren „Elvis-Metal“ in die großen Arenen des Landes. Jetzt hier Tickets sichern …
volbeat 2016

The Strokes: Seht das witzige politische Video zu ›Threat Of Joy‹

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strokes threat of joyAnfang Juni haben die Strokes die EP FUTURE PRESENT PAST veröffentlicht. Im Video zum neuen Song ›Threat Of Joy‹ thematisieren die New Yorker die Freiheit der Kunst und die Geldgier der Wall Street.

Der aktuelle Strokes-Clip beginnt mit einem fiktiven Videodreh zu ›Olivius‹, einem anderen neuen Stück der Band. Doch es läuft nicht wie geplant. Die Filmbänder werden geklaut – von wem genau, ist nicht bekannt – , der Regisseur wird entführt. Dann ist zu lesen: „Wegen Umständen, die wir nicht verraten dürfen, können wir das Musikvideo zu ›Olivius‹ leider nicht präsentieren. Genießt die Strokes stattdessen bitte mit ihrer Darbietung von … ›Threat Of Joy‹.“

Laut Strokes-Sänger Julian Casablancas basiert dieser Einstieg auf einer wahren Begebenheit. In einem Interview erklärte er kürzlich, der Clip zu ›Olivius‹ sei zu politisch gewesen und habe deshalb nicht veröffentlicht werden dürfen.

Auf eine witzige Art politisch ist allerdings auch der Kurzfilm zu ›Threat Of Joy‹. Darin treten unter anderem geldzählende Anzugträger mit Schweinsmasken und schwerbewaffnete Polizisten auf. Dazu gibt es Schilder mit Aufschriften wie „Wall Street. We make money so you don’t have to“ und „Protect us from the truth“ zu sehen. Am Ende wird gar Casablancas höchstpersönlich festgenommen.

Hier seht ihr die Strokes im brandneuen Video zu ›Threat Of Joy‹:

Mick Wall – Lemmy: The Definitive Biography

lemmy definitive biographyFachjournalist Mick Wall liefert eine herzliche Biografie über die verstorbene Ikone.

Als uns die schockierende Nachricht von Lemmys Tod Ende 2015 erreichte, steckte Mick Wall mitten in seiner Biografie über den Sänger. Tatsächlich hatte die Arbeit daran schon in den späten 90ern begonnen, als es um Lemmys Gesundheit nicht zum Besten bestellt war. Es sah so aus, als würde er dem Tod nicht mehr von der Schippe springen. Doch er schaffte es und durfte noch beinahe zwei Jahrzehnte mit nicht immer jugendfreien Eskapaden und Hardrock-Abenteuern genießen, auf die im Buch detailliert eingegangen wird. Die fast 300 Seiten umfassende Zusammenstellung von Stories und Zitaten unterstreicht einmal mehr, dass bei Lemmy galt: Was du siehst, ist, was du bekommst. Nichts da mit Bühnenklamotten und Kunstfigur, er lebte dieses Leben und er lebte es 70 Jahre lang in vollen Zügen. Während seine 2002 erschienene Autobiografie „White Line Fever“ natürlich elementarer Lesestoff bleibt, dringt Wall zum Herzen dessen vor, der Lemmy war – dank eines Allstar-Expertencasts und einer Schatztruhe voll Interviews mit dem Künstler selbst. Dessen frühere Hawkwind-Kollegen kommen zu Wort, seine Motörhead-Kumpanen und -Manager, Megafans wie Lars Ulrich und Rockjournalisten wie Dave Ling und Mörat, für den Lemmy, ebenso wie für Wall, genauso Freund wie Interviewpartner war. Diese bunte Truppe geleitet den Leser zu den Meilensteinen im Leben des Rockers. Von seiner Kindheit mit seinem abweisenden Vater über frühe Bands bis hin zu Motörhead. Immer wieder Motörhead. Ihr Aufstieg zum Mainstream-Erfolg, ihr dramatischer Fall und der Weg zum Legendenstatus werden liebevoll wiedergegeben. Außerdem gibt es genug Sex, um Vince Neil erröten zu lassen (Lemmy erzählt von dem Sommer, in dem er es alleine mit einer ganzen Ballerinaschule aufnahm), und Berge von Drogen. Doch es ist nicht alles launige Schwelgerei. Vieles lässt einen schlucken, besonders die späteren Kapitel, in denen unser Held dem Tod immer wieder ins Auge sieht. Davor allerdings erhalten wir Einblick in seine persönlichen Beziehungen. Wall weigert sich, ihn als jemand anderen zu zeichnen, denn als den, der er war: ein überzeugter Einzelgänger mit null Interesse daran, als Familienvater sesshaft zu werden. Er lebte für Motörhead. In dieser Hinsicht ist das vorliegende Buch so kompromisslos, unverblümt und voll trockenen Humors wie der darin Porträtierte. Ein größeres Lob kann es kaum geben.

Lemmy: The Definitive Biography
VON MICK WALL
Orion
8/10

Ramones: Hört hier bislang unveröffentlichtes Demo

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Hört hier in der exklusiven CLASSIC ROCK-Premiere ein frühes Demo der Ramones. So klang ›I Don’t Wanna Walk Around With You‹ ursprünglich!

Es war 1976, als die Ramones mit ihrem selbstbetitelten Debüt-Album dem Punkrock entscheidend und endgültig auf die Welt halfen. Zum 40-jährigen Jubiläum dieses Jahrhundert-Albums erscheint Anfang September eine 40th Anniversary limited 3CD-1Vinyl-Deluxe Edition von RAMONES.

Das auf 19.760 Stück limitierte Paket wird das vom damaligen Produzenten Craig Leon geremasterte Original-Album in Stereo (CD) sowie in einem aufwändig erarbeiteten Mono-Mix (Vinyl und CD) enthalten. Außerdem bietet es dem Ramones-Fan eine CD mit zwei kompletten Live-Konzerten im The Roxy in West Hollywood vom 12. August 1976 und eine CD mit Single-Mixes, Outtakes und Demos, die bislang niemand zu hören bekam.

Eines dieser Demos könnt ihr jetzt hier erstmals im Stream hören. Dabei handelt es sich um den RAMONES-Track ›I Don’t Wanna Walk Around With You‹, der in dieser Demo-Fassung von Tommy Ramone bei „Dick Charles Recording on 729 7th Ave, NYC“ aufgenommen wurde!

Hört hier die Demo-Version von ›I Don’t Wanna Walk Around With You‹:

Eine ausführliche Story über die wahren Ramones lest ihr in der aktuellen Ausgabe von CLASSIC ROCK

So wird das 40th Anniversary limited Deluxe-Edition von RAMONES aussehen:
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Das letzte Wort: Wolfgang Niedecken (BAP)

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wolfgang niedecken 2015Wolfgang Niedecken, Frontmann und Sänger der kölschen und gesamtdeutschen Musikinstitution BAP, feiert derzeit mit einem Greatest-Hits-Album, das er bescheiden DIE BELIEBTESTEN LIEDER getauft hat, und einer ausgiebigen Tournee das 40-jährige Jubiläum seiner Band. Anlass genug für CLASSIC ROCK, mit ihm zurückzublicken, aber auch ganz brisante Aktualitäten zu besprechen.

Wolfgang, mit unserem „letzten Wort“ wollen wir Musikern ihre Ansichten über alle möglichen Themenbereiche entlocken. Bei dir ist das nicht gerade einfach, erfährt die Öffentlichkeit doch ohnehin sehr viel über dich. Warum bist du nicht ganz so verschlossen wie manch anderer Künstler?
Na ja, ich kenne schon die Stelle, ab der es keinen mehr etwas angeht. Ich wäre niemals die Plaudertausche, die irgendjemandem erzählt, welche Probleme ich gerade mit meinen Kindern oder meiner Frau habe. Von meiner Privatsphäre lasse ich nur so viel raus, wie ich denke, dass es nicht peinlich ist. Klar wollen die Leute Emotionen, aber wenn du diese Karte einmal gezogen hast, dann bekommst du den Geist nicht mehr in die Flasche.

Denkst du, dass es schädlich für die Karriere sein kann, sich bewusst im Boulevard zu platzieren? Stichwort „Dschungelcamp“.
Ja, ganz am Ende steht das „Dschungelcamp“. Wenn diese Leute ihr Privates gezielt einsetzen, dann ist das wirklich das Allerletzte, was ihnen noch übriggeblieben ist. Mir tun die Leute leid, mir tun die wirklich leid. (verstummt nachdenklich)

Dann geht man lieber in eine TV-Show, in der es um Musik geht, so wie du jetzt bei „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“?
Ja! Aber jetzt habe ich gerade über den Zusammenhang dazu nachgedacht! Ich wurde ja schon für die erste Staffel angefragt. Aber damals dachte ich, das wäre so etwas wie das „Dschungelcamp“, bei dem irgendwelche Musiker in Südafrika sind, zusammen Musik machen und wie bei „Big Brother“ beobachtet werden. Da habe ich direkt abgewunken: „Nä, brauch’ ich nich’!“ Später machte es bei uns dann die Runde: „Das musst de mal angucken, das ist gar nich’ so schlecht!“ Und da dachte ich mir: „Ja doch, kann man machen.“ Als ich nun noch einmal gefragt wurde, habe ich zugesagt. Ich bin nur sichergegangen, dass ich keinen Schlager singen muss. (schmunzelt)

Welcher „Schlager-Star“ hätte denn auf keinen Fall dabei sein dürfen?
Ach, ich rede nicht gerne über sowas. Die müssen ja auch ihre Familien ernähren. Da bin ich fast altersmilde an der Stelle.

Schlager war also nie eine deiner großen Lieben, der Rock’n’Roll um so mehr. Wann trat er in dein Leben?
Ein Kumpel von mir hatte eine Single zweimal. Die Platte hatte ein grünes Label, darauf stand „Odeon“, auf der einen Seite ›Thank You Girl‹, auf der anderen ›From Me To You‹. Die hat er mir irgendwann gegen ein Taschenmesser eingetauscht und die habe ich dann immer auf dem Plattenspieler meiner Mutter gehört. Damals hatte ich noch nicht mal entdeckt, dass das die Beat­les waren, ich wusste nur: „Odeon“, das ist geil! Erst, als ich noch eine solche „Odeon“-Platte hatte, habe ich bemerkt, dass da noch etwas steht. Dann habe ich weiter nachgeforscht und las einen Artikel über die Beatles in der „Bravo“. Ab da spielte ich, ich war vielleicht 13, mit meinen Freunden Beatles, so wie andere Kinder Winnetou spielten. Später dann fing ich an, mir die ersten Akkorde auf der Gitarre zeigen zu lassen und irgendwann haben wir uns sogar eine Nummer rausgehört und tatsächlich gespielt: ›Money‹. Das war Wahnsinn! Es war irre zu erkennen: „Das geht! Das kommt aus mir!“

Etwas später kamen dann die Stones in dein Leben, als du ein Konzert von ihnen besucht hast. Was hätte der 16-jährige Wolfgang ge­­sagt, wenn er erfahren hätte, dass er sich einmal die Bühne mit ihnen teilen würde?
Der kleine Wolfgang hätte das natürlich alles nicht geglaubt. Das habe ich ja selbst bis kurz davor nicht getan. Mit den Stones spielten wir 1982, als wir sowieso nicht fassen konnten, dass wir auf einmal bekannt geworden waren. Wir hatten nur ein bisschen herumgejammt in diesem Wiegehäuschen einer Kiesgrube. Zu unserem ersten Auftritt und auch unserem ersten Album musste man uns überreden. Drei Jahre später lernte ich die Stones kennen. Das konnte doch alles nicht wahr sein! Ich dachte, jeden Moment weckt mich jemand auf und sagt: „Hör ma’, kannste mal den Müll runterbringen?“ (lacht)

Schon bald nach dem Durchbruch hast du begonnen, deine Bekanntheit für den guten Zweck zu nutzen. Woher kommt der Drang dich zu engagieren, bist du in einem besonders politischen Umfeld aufgewachsen?
Soweit ich mich zurückerinnern kann, war ich immer ein politisch interessierter Mensch. Ir­­gendwann musste ich mich von der Meinung meines Vaters entfernen. Er war ein ganz konservativer, gläubiger CDU-Wähler, während des Krieges NSDAP-Mitglied, aber wie soll man sagen, er war ein braver Mann, kein Arschloch. Doch beispielsweise zum Thema Vietnamkrieg gingen unsere Ansichten total auseinander. Wir waren eben die ersten, die das in Frage gestellt haben, was ihre Väter gemacht hatten. In den Wiederaufbaujahren hat man das nicht gemacht und das kann ich auch verstehen. Wir hatten dazu die Gelegenheit und das haben wir dann auch ausgiebig getan.

Macht es dich wütend, wenn im Jahr 2016 Menschen ganz überrascht sind, dass einiges auf unserer Welt falsch läuft?
Bis vor kurzem konnten wir diese Themen einfach wegzappen. Doch das geht jetzt nicht mehr. Sowohl die Menschen, die aus Kriegen fliehen, wie auch Menschen, die seit langer Zeit in Afrika Korruption und Unrecht ertragen müssen, kommen jetzt. Durch die Globalisierung und das Internet ist die Welt für sie einzusehen, und sie wissen heute, wie gut es den Menschen in Hamburg, München und Köln geht. Sie wollen nicht mehr in derartigen Kleptokratien leben. Sie wollen ihr Glück machen und das kann man ihnen nicht verdenken. Selbstverständlich können wir nicht alle aufnehmen, aber wir könnten einmal anfangen, sie zu verstehen. Man muss versuchen, mit Anstand mit der Situation zurechtzukommen. Patentrezepte gibt es dafür nicht.

Ein weiterer Punkt, der so manchen zurzeit schockiert, ist das Erstarken rechter Strömungen bei uns und in vielen anderen Ländern.
Ich hatte 1982 ›Kristallnaach‹ auf dem Album, weil mir damals schon bewusst war, dass uns das erhalten bleibt. Diese manipulierbare Masse, die politisch ungebildet ist, sich aber auch keine Mühe gibt, das zu ändern. Sie wollen einfache Lösungen und die Skrupellosen geben sie ihnen. Das ist der Nachteil einer Demokratie. Sie funktioniert nur, wenn die Leute wissen, worüber sie abstimmen. Sieh dir Trump an. Er weiß, dass es so nicht funktionieren wird, aber er betrügt die Leute. Ich habe Angst, dass die den auch noch wählen. Hitler hat sich übrigens auch nicht einfach die Macht genommen. Er wurde gewählt.

Lynyrd Skynyrd: Schlagzeuger Artimus Pyle plant Biopic über seine Ex-Band

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lynyrd skynyrd 1977Drummer Artimus Pyle arbeitet an einem Film über Lynyrd Skynyrd, in dem es auch um den tragischen Flugzeugabsturz der Band gehen soll. Der voraussichtliche Titel lautet „Free Bird“.

Von 1974 bis 1991 saß Artimus Pyle am Schlagzeug von Lynyrd Skynyrd. Nun bereitet der 67-Jährige einen Biopic über die Southern-Rock-Ikonen vor, in dem er sich an seine Zeit mit der Band erinnert. Der Film ist nach einem der bekanntesten Songs der Gruppe benannt.

Zentraler Bestandteil der Handlung ist Berichten zufolge das finsterste Kapitel in der Geschichte von Lynyrd Skynyrd. 1977 stürzte das Flugzeug der Band nach einem Auftritt in South Carolina ab. Sechs Menschen starben, darunter Sänger und Songwriter Ronnie Van Zant und Gitarrist Steve Gaines. Pyle, der auch an Bord der Maschine war, zog sich mehrere Knochenbrüche zu.

Die Geschichte, die der Film erzählt, drehe sich aber „nicht nur um den Flugzeugabsturz, sondern auch um meine persönliche Beziehung zum genialen Ronnie Van Zant, den ich wie einen Bruder liebte und bis heute vermisse“, verriet Pyle in einem Interview mit „Deadline“.

„Meine Bandkollegen sollen so dargestellt werden, wie sie waren: als ehrliche, lustige Menschen, die die Musik liebten und den Erfolg, der es uns erlaubte, um die Welt zu reisen und für Könge und Königinnen auf dem ganzen Planeten zu spielen“, sagte Pyle weiter.

Der Lynyrd-Skynyrd-Drummer hat das Drehbuch zum Film zusammen mit Regisseur Jared Cohn verfasst. Die Dreharbeiten sollen später in diesem Jahr beginnen. Da es sich nicht um ein von der Band authorisiertes Projekt handelt, ist bisher nicht geklärt, inwieweit Originalmusik von Lynyrd Skynyrd verwendet werden darf. Auf jeden Fall wird Pyle selbst Musik zu „Free Bird“ beisteuern.

Hier sind Lynyrd Skynyrd mit ›Free Bird‹ live im Oakland Coliseum im Jahr 1977: