0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 650

Aerosmith: Tournee zum 50. Jubiläum geplant?

0

aerosmith„Aero-Vederci“ im ursprünglichsten Sinn: Obwohl die letzte Tour von Aerosmith als großer Abschied kommuniziert wurde, spricht Joe Perry jetzt von einer bevorstehenden Jubiläumstournee.

Ihre letzte „Aero-Vederci“-Tour wurde ja als großer Abschied von Aerosmith inszeniert. Doch schon letztes Jahr stellte sich heraus, dass das im Titel enthaltene, italienische „Arrivederci“ wohl wörtlich mit „Auf Wiedersehen“ übersetzt werden muss. Ans Aufhören denken die Herren Tyler und Co. nämlich noch lange nicht, das zumindest ließ Joe Perry kürzlich in einem Interview mit der Atlantic City Weekly verlauten.

Ihm zufolge wäre für 2019 eine weitere Tour geplant: „Ich denke, gerade lassen wir alles ein wenig laufen. Wir werden vielleicht in den nächsten Monaten auf ein paar Festivals spielen. 2019 steht dann unser Jubiläum an, also haben wir natürlich eine Tour in Planung, um das gebührend zu feiern. Gerade aber möchte jeder noch seine Solo-Projekte durchziehen.“

Erst im Januar dieses Jahres hat Perry sein Soloalbum SWEETZERLAND MANIFESTO veröffentlicht und stellt das gute Stück gerade mit seiner Live-Band vor. Unterstütz wird er dabei von seinem Aerosmith-Kollege Brad Whitford sowie von Extreme-Sänger Gary Cherone. Ob Aerosmith im Zuge ihres Jubiläums auch eine neue Platte rausbringen wollen, hat Perry nicht bestätigt.

Tom Shone – Tarantino. Sein Leben, seine Filme

0

Tarantino Sein Leben seine Filme

Der Retro-Meister in der Retrospektive.

Quentin Tarantino hat mit nur acht Werken das geschafft, wovon die meisten Filme­macher lediglich träumen können. Er hat mit seinen Dialogen, seinen Bil­dern und seiner Musikauswahl quer durch alle Genres eine ganz eigene Handschrift entwickelt, die oft bereits nach wenigen Sekunden unverkennbar ist. Das unterstreicht auch „Tarantino: Seine Filme, sein Leben“ von US-Filmkritiker Tom Shone. Ein Blick auf die Ästhetik des Buchumschlags und das vorangestellte Zitat des Meisters – „Wenn ich einen Film mache, muss er alles für mich sein. Als wenn ich sterben würde“ – genügen, um sicher zu sein: Ja, hier geht es ganz ohne Zweifel um das Mastermind von Klassikern wie „Reser­voir Dogs“, „Pulp Fiction“, „Inglorious Basterds“ und „Django Unchained“.

Doch auch wenn das Buch voll ist mit schönen bunten Bildern und knackigen, in großen Lettern herausgestellten Zitaten Tarantinos, ist es doch mehr als nur ein reiner Coffee-Table-Spaß. Shones Werk ist Biografie, Retrospektive und Kritik in einem und nimmt dabei vor allem die oft faszinierende Denk- und Arbeits­weise des Regisseurs und Autors unter die Lupe, die zu seinen auf so ungewöhnliche Weise erzählten Filmen führt. Dass es bereits nach acht von den maximal zehn Filmen erscheint, die Tarantino laut eigener Aussage zu drehen gedenkt, ist da nur ein kleiner Fauxpas, den man gerne verzeiht.

8/10

Tarantino. Sein Leben, seine Filme
Von Tom Shone
Knesebeck Verlag

Plattensammler: Tobias Forge (Ghost)

0

Wir lassen uns nicht in die Irre führen! Beim Treffen mit dem Ghost-Sänger (ohne Maskierung), der bis vor Kurzem nur als seine Bühnenfigur Papa Emeritus III. auf­trat, behauptete er, einer seiner ver­mummten Ghouls zu sein. Doch nein, es war der Chef und Frontmann der schwedischen Okkult-Sensation To­­bias Forge persönlich, der uns mit „offenem Visier“ verriet, welche Alben sein Leben prägten und ihn schließlich zu einer Grammy-Aus­zeichnung führen sollten.

KISS – LOVE GUN (1977)
Das war das erste Album, das ich in meinem Leben besaß. Das war meine eigene Platte! Ich bekam sie, als ich drei oder vier Jahre alt war von meinem großen Bruder, der meinte: „Dir wird das vermutlich besser gefallen als mir.“ Und ja, so war es auch! Sie ist aus zwei Gründen von so großer Bedeutung für mich: A) LOVE GUN ist einfach ein wirklich gutes Album. B) Bis heute besitzt sie große Relevanz in meinem Leben. Von dem Zeitpunkt, an dem ich sie bekam, bis heute ist so viel passiert, doch eigentlich hat sich nichts verändert. Ich meine, schau mal, wie sie damals aussahen und dann vergleiche das mit dem, was wir machen. Und wir spielen auch nur Rock‘n‘Roll – wie sie.

GUNS N‘ ROSES – APPETITE FOR DESTRUCTION (1987)
All dieses andere Glam-Zeug aus den 80ern hasse ich total! Das hier ist etwas besseres. Schon mit sieben Jahren war mir das klar. Ich hörte ›Paradise City‹ im Radio und rief sofort bei meinem Bruder an, der gerade bei uns ausgezogen war. Ich sang ihm vor, was ich verstanden hatte, und er meinte nur: „Ach, das sind Guns N‘ Roses!“ Da waren sie! Bäääm! Guns N‘ Roses! Sie sind die coolste Band der Welt! Noch bevor ich Englisch konnte, kaufte ich mir den Metal Hammer wegen der Poster und der Bilder. Damals gab es eine Sonderausgabe, die zur einen Hälfte aus Guns N‘ Roses und zur anderen Hälfte aus Skid Row und Poison bestand. Ich war ein kleines Kind, doch schon da wusste ich, dass ich Poison hasse. Würg!

KING DIAMOND – CONSPIRACY (1989)
Neben den bereits genannten Bands stand ich auch auf ältere Sachen wie die Doors, die Beatles und Pink Floyd. Als ich dann den Kabelanschluss eines Freundes nutzte, um Guns N‘ Roses beim „Headbangers Ball“ zum ersten Mal in bewegten Bildern zu sehen, lief da auch King Diamond. Das eröffnete mir eine komplett neue Welt, die des extremeren Metals.

METALLICA – METALLICA (1991)
Mit einem Mal färbten sie in jeder Hinsicht alles schwarz. Auch wenn RIDE THE LIGHTNING und MASTER OF PUPPETS meine absoluten Favoriten sind, war das „schwarze Album“ extrem wichtig! Meine gesamte Vorstellung von Studio-Sessions stammte aus „A Year And A Half In The Life Of Metallica“. Jetzt, 20 Jahre später, nehmen wir selbst in L.A. auf, einige Blocks entfernt von ihrem damaligen Studio.

ABBA – ARRIVAL (1976)
Heute haben wir in Schweden sehr viele Pop-, Rock- und auch Metal-Künstler. ABBA waren für uns alle von so bahnbrechender Bedeutung. Sie zeigten uns: „Klar, auch als Schwede kann man Musiker werden und Erfolg haben!“ Außerdem beeinflussten sie unseren Songwriting-Prozess. Ihr Sinn für Details und ihre Art, kleine Melodien in den Songs hoch zu produzieren, ist eine echte Pop-Methode, die auch wir anwenden.

Unsere große Titelstory zu Ghost findet ihr in der aktuellen Ausgabe von CLASSIC ROCK…

Glosse: DIE REINE POLEMIK!

HipHop hat den Größten! Marktanteil, um genau zu sein, und zwar in den USA. Ist das jetzt irgendwie interessant? Geht so. Aber erneut Anlass zu kruden Schlussfolgerungen. Da können wir locker mithalten!

Frank Zappa, der schlimme Sarkast, meinte ja einst, dass Jazz zwar noch nicht tot sei, aber schon komisch rieche. Selbstversuche bei diversen Jazzkonzerten deuteten zwar nicht grundsätzlich auf olfaktorisch Fragwürdiges hin, aber man ahnt, was er damit sagen wollte: Die Zeiten, als Jazz noch Dance und Pop war, also Mainstream-Kultur fürs amüsierbedürftige Volk, sind schon länger vorbei. Was aber streng genommen genauso viel Erkenntnisgewinn ge­­­neriert wie die Feststellung, dass smarte Mobiltelefone heute populärer seien als beige-graue Fernsprechtischapparate der Deutschen Bundespost. Und ja: Rockmusik ist als Jugendkultur nicht mehr konkurrenzlos. So seit ungefähr 30 bis 40 Jahren. Eine bahnbrechende Neuigkeit, nicht wahr?

Nun also hat das Medienunternehmen Nielsen herausgefunden, dass in den USA der HipHop die Rockmusik erstmals als beliebtestes Genre abgelöst hat, die Battle endete 25 zu 23 Prozent. Was hiphop.de zur Titelzeile „Der Beweis: HipHop ist größer als Rock“ inspirierte und „Zeit Online“ schon zu Nielsens Halbjahresbilanz (und nicht völlig frei von Häme) jubeln ließ: „Die Gitarrenmänner ziehen sich zurück“. Für uns kann das natürlich nur eines bedeuten: Wir stellen die Produktion dieses Heftes umgehend ein, denn Rockmusik interessiert leider keine Sau mehr, außerdem karren wir unsere Plattensammlungen gleich zum Wertstoffhof – kaufen will die sicher ohnehin keiner mehr – und hören künftig ausschließlich Musik mit Sprechgesang. Endlich auf der Höhe der Zeit!

Gemach, Gemach! Derlei Trendgequatsche und damit assoziierte Todesanzeigen hat man als mittelalter Mensch gefühlte 47 mal vernommen. Da gab’s etwa zu Anfang der 90er verdammt aufgekratzte Techno-DJs, die Rockmusik im fortgeschrittenen Verwesungszustand und elektrische Gitarren komplett museumsreif wähnten. Ir­­gendwie kam es dann aber doch ein wenig anders: Kurt Cobain war plötzlich cool, ein Metal-Festival in Schleswig-Holstein verhundertfachte seine Zuschauerzahlen, Acts wie Nine Inch Nails und Rage Against The Machine versöhnten Industrial-Beats und Rap mit – oh mein Gott – elektrischen Gitarren. Aber die respektierten Freunde des Hips und auch des Hops mussten zweifellos ebenfalls schon einiges ertragen. Etwa 2008 einen Artikel im Jugendkultur-Fachblatt „Die Welt“ mit dem Titel „HipHop ist komplett am Ende“. Das roch nach letzter Ölung, war aber, genauso wie entsprechende Rock-Nachrufe, vor allem eines: Bullshit.

Nun mag es für die bornierteren Zeitgenossen verlockend sein, einem Genre, mit dem man persönlich nicht allzu viel an­­fangen kann, aufgrund irgendwelcher Marktanalysen oder Moden mit triumphierendem Tonfall den Totenschein auszustellen. Die Sache hat nur einen Haken: So schnell wird nicht gestorben. Selbst der Blues, für manche Menschen der Inbegriff des ewig Gestrigen und deshalb völlig überflüssig, be­­hauptet seine Nische, die mal kleiner, mal größer ausfällt. Mitte der 90er etwa erlebte er mal wieder ein kurzzeitiges Revival, worüber der Autor dieser Zeilen damals mit Chris Robinson sprach, dem Sänger der Black Crowes. Der konnte den seinerzeitigen Hype nicht recht nachvollziehen und sprach den denkwürdigen Satz: „Da, wo ich herkomme, ge­­hört Blues seit Jahrzehnten zur Alltagskultur, er war nie weg.“ Genau das ist das magische Wort: Alltagskultur. Zu der gehören Rock und HipHop, Soul und Electro, Blues, Dancehall, Metal, R&B und noch viel mehr. Das ganze bunte Programm. In Deutschland sogar Helene Fischer, aber das ist ein anderes Thema. Jedenfalls lässt diese Vielfalt eine schlichte Prozentrechnung ein wenig kleinkariert aussehen.

Viel interessanter ist doch ohnehin der Blick in die Zukunft: Wo gibt’s denn spannende Impulse? Wer erfindet das Rad neu? Da haben es Genres, die sich über Jahrzehnte entwickelt haben, naturgemäß schwer, oder anders gesagt: Der Blues dürfte weitgehend auserzählt sein, mit bahnbrechenden Innovationen sollte man eher nicht rechnen. Aber so wie er ist, ist er ja auch schon ganz gut, oder? Ob der vergleichsweise junge HipHop noch epochale Umwälzungen anstoßen wird, ist allerdings ebenso fraglich – im Detail geht immer was, auch allerlei (meist verzichtbare) Crossover-Ansätze sind denkbar, aber ansonsten leidet doch die gesamte Populärkultur unter dem Fluch der Postmoderne: War alles schon mal da. Zumindest fast. Okay, Metal-Dubstep-Country-Soul wäre neu, klingt jetzt aber auch ein wenig konstruiert.

Egal, ob im Rock, HipHop oder anderswo – entscheidend dürfte auch in Zukunft die subjektiv empfundene Relevanz sein: Hat das, was uns ir­­gendein musikmachender Mensch um die Ohren haut, einen Bezug zu unserem Leben, unserer Realität,un­­­­seren Ge­­fühlen? Ob das nun hochpolitisch ist oder reiner Eskapismus: zweitrangig. Ob dazu eine Gitarre gniedelt, ein Turntable kratzt oder eine Oboe tutet: völlig egal. Nur eine Bitte: keine plumpen, reaktionären Klischees mehr! Es gibt schon mehr als genug Dummbratzen-Songs über schnelle Karren, dicke Eier, devote Bitches und massig Dollarscheine. Im HipHop, aber auch im Rock. Lasst das doch einfach! Vielen Dank.

Prince: Autobiografie „The Beautiful One“ soll dieses Jahr erscheinen

0

princeBis zu seinem Tod vor zwei Jahren arbeitete Prince an seinen Memoiren. Obwohl er nur 50 Seiten ablieferte, wird das Buch 2018 veröffentlicht werden.

Ende des Jahres wir die Prince-Autobiografie „The Beautiful One“ erscheinen. Das sagte seine Agentin Esther Newberg jetzt in einem Interview für „Variety“.

Laut Newberg arbeitete der Star bis zu seinem Tod im April 2016 zusammen mit Autor Dan Piepenbring an dem Buch. Allerdings habe er bis dahin lediglich 50 handgeschriebene Seiten eingereicht.

Dennoch wurde die Arbeit an „The Beautiful One“ fortgesetzt, das Ergebnis werde voraussichtlich Ende 2018 – „pünktlich zur Weihnachtszeit“ – vorliegen, so Newberg. Es werde darin auch Reproduktionen der von Prince handgeschriebenen Seiten geben.

Ursprünglich vor etwas mehr als zwei Jahren angekündigt, wurden die Memoiren als „unkonventionelle und poetische Reise durch Leben und Werk“ des Musikers beschrieben

The Dead Daisies: Gänseblümchen am Valentinstag

The Dead Daisies 2018Mit dem ehemaligen Journey-Schlagzeuger Deen Castronovo als Neuzugang hat die Allstar-Truppe The Dead Daisies mit BURN IT DOWN das vierte Studioalbum innerhalb weniger Jahre klargemacht. Gitarrist Doug Aldrich plauderte am Valentinstag via Telefon aus Los Angeles gutgelaunt – mit seiner Frau im Nacken – über das neue Werk und die neue Richtung der passionierten Rocker.

Frohen Valentinstag! Deine Frau erlaubt dir, heute zu arbeiten?
Sie sagt, dass es in Ordnung geht, solange ich versuche, mein Deutsch zu verbessern. Sie kommt aus Köln und sitzt gerade neben mir. Und sie ist ein Fan vom 1. FC Köln. Aber lass uns lieber über Musik reden.

Dein Bandkollege Marco Mendoza hat kürzlich ein Soloalbum herausgebracht. Hast du es schon gehört?
Bis jetzt nur einen Song, aber der klang großartig.

Wie ist es denn, mit Deen Castronovo in einer weiteren Band neben den Revolution Saints zu spielen?
The Dead Daisies sind eine echte Band und die Revolution Saints eher ein Projekt. Da kriegen wir kaum die Termine mit Jack Blades geregelt. Das ist das erste Mal, dass Deen und ich richtig viel miteinander spielen und auch eine Menge Shows gemeinsam absolvieren.

Stand jemals zur Debatte, dass Castronovo auf BURN IT DOWN auch singt?
Er hat eine Menge Background gemacht. Er hat so eine tolle Stimme mit einem unverwechselbaren Sound, aber wir haben nun mal Corabi und das ist schon ziemlich kick ass. Marco singt auch super. Vielleicht wird es mal eine Situation geben, wo sie sich ab­­wechseln.

Hätte vielleicht auch zu sehr nach Journey geklungen.
Mag sein. Mit den Daisies-Riffs und seiner speziellen Art wäre es aber wahrscheinlich okay gewesen.

Du warst schon in Bands wie Whitesnake und Dio. Sind die Daisies dein Favorit?
Neben den Dead Daisies habe ich im Mo­­ment nur noch meine eigene Band Burning Rain, die etwas Besonderes für mich ist. The Dead Daisies sind sehr wichtig, da es ungeheuer Spaß macht, mit Freunden zu rocken.

Auf dem Cover ist einmal mehr ein cooler Totenschädel. Wer hatte die Idee?
Das Management! Innerhalb der Band ist aber David Lowy der Typ, der am meisten auf Schädel steht.

Howie Weinberg, der schon Alben von den Ramones und Nirvana gemastert hat, war dabei. Hast du eine Lieblingsplatte von ihm?
Ich kenne jetzt nicht seine ganz Diskografie, aber BURN IT DOWN ist wohl mein Liebling.

Ist er für den neuen, härteren Sound verantwortlich?
Das liegt mehr an unserem Produzenten Marti Frederiksen, der den Klang etwas wuchtiger haben wollte. Ich habe dieses Mal die Gitarren oft direkt ins Pult eingespielt, damit der Sound später noch verändert werden konnte. Außerdem haben wir auch einige Vintage-Styles verwendet. Etwa Aufnahmen durch einen Leslie-Lautsprecher – sehr cool. Das kannst du besonders auf ›Judgement Day‹, ›Burn It Down‹ und auf ›Set Me Free‹ hören.

„Viele Bands bringen Scheiben raus, die bis auf die Titel ähnlich, manchmal fast identisch sind. BURN IT DOWN ist dagegen wirklich ein Neubeginn.“ (Doug Aldrich)

›Set Me Free‹ ist anders als die anderen Titel.
Er hat ein klassisches Feeling. Außerdem hatten wir keine Ballade auf den früheren Scheiben und es ist lässig, diesmal eine zu haben.

Es gibt mit ›Bitch‹ von den Rolling Stones auch wieder ein Cover.
Das ist extrem gut geworden – ihr werdet es mögen.

Worum geht es denn in den Songs?
Unterschiedlich. Generell aber geht es darum frisch zu starten, alte Bedenken und all die negativen Sachen, die dich unglücklich machen können, niederzubrennen. Du kannst wieder aufstehen und ›Resurrected‹ werden. Neu anfangen und neu durchdrehen!

Wie liefen denn die Aufnahmen ab?
Wir haben alle im gleichen Raum geschrieben, so wie immer. Jeder investiert in die Songs, wenn wir nur mit unseren Gitarren zusammensitzen. Einer hat ein Riff, dem der andere dann etwas hinzufügt oder eine andere Richtung gibt. Dann fängt irgendwer zu singen an. So klingt es einzigartig und ganz anders, als wenn ich beispielsweise alleine komponieren würde.

War Deen auch beteiligt?
Er ist ein bisschen später hinzugekommen und hat mehr zu den Texten beigetragen. Er hat den Nummern aber definitiv seinen eigenen Stempel aufgedrückt, als er sie eingespielt hat.

Wie lange habt ihr für BURN IT DOWN gebraucht?
Fünf oder sechs Wochen. Nach zehn Tagen komponieren bin ich für eine Woche nach Hause und dann ging es für einen Monat nach Nashville. Jede Band, die Platten macht, hat mit dem Spielen der Songs kein Problem. Die Herausforderung ist damit glücklich zu sein und loslassen zu können. Wir könnten auch ein halbes Jahr „rausschmeißen“, aber dann würde das Ergebnis nicht unbedingt besser, sondern nur anders ausfallen.

Videopremiere: Tremonti mit ›Take You With Me‹

CLASSIC ROCK präsentiert exklusiv die Videopremiere zur neuen Single ›Take You With Me‹ von Tremonti.

Mark Tremonti ist vor allem durch seine Arbeit bei den Bands Creed und Alter Bridge bekannt.
Seit 2012 ist der Gitarrist auch solo mit seinem Projekt Tremonti unterwegs und wird dabei von seinen Musikerkollegen Eric Friedman und Garrett Whitlock unterstützt.

Im Juni erscheint die vierte Platte mit dem Titel A DYING MACHINE, die als futuristisch angehauchtes Konzeptalbum gestaltet sein wird. Schon heute präsentiert CLASSIC ROCK exklusiv das neue Video zum Song ›Take You With Me‹:

Videopremiere:

Tourdaten von Tremonti:

18.06. München, Strom
19.06. Leipzig, Täubchental
10.07. CH – Zurich, Hallenstadion* (Support von Iron Maiden)
31.07. Berlin, Lido
01.08. Köln, Luxor
02.08. Wacken Open Air

Bon Jovi: Reunion in der Rock And Roll Hall Of Fame

0

Am 14. April wurden Bon Jovi in die Hall Of Fame aufgenommen. Speziell zu diesem Zweck vereinten sich die alten Bandkollegen Jon, Richie und Alec wieder.

Trotz der schwierigen Zeiten, die Bon Jovi 1994 zum Rauswurf von Bassist Alec John Such und später von Richie Sambora veranlassten, standen die ehemaligen Bandkollegen bei der Aufnahmezeremonie in der Rock And Roll Hall Of Fame am vergangenen Samstag wieder gemeinsam und freundschaftlich auf der Bühne.

Nachdem Howard Stern die Truppe inauguriert hatte, spielten die reunierten Bon Jovi gemeinsam in Cleveland ihre Hits ›You Give Love A Bad Name‹, ›It’s My Life‹, ›When We Were Us‹ und ›Livin‘ On A Prayer‹

Hier die Bon Jovi-Reunion sehen:

Neben Bon Jovi wurden The Moody Blues, The Cars, Nina Simone, die Dire Straits und Sister Rosetta Tharpe in die Hall Of Fame aufgenommen.