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Start Blog Seite 622

Werkschau: Jack White

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Jack White WerkschauSeine Finger stecken in vielen Töpfen und er hat nicht nur einen musikalischen Braten in der Röhre – Jack White ist so viel mehr als nur ein Blues-Erneuerer.

Unverzichtbar

The White Stripes
WHITE BLOOD CELLS
SYMPATHY FOR THE RECORD INDUSTRY, 2001

White Stripes White Blood Cells
Das dritte White-Stripes-Album hatte eine puristische Mission: keine Covers, keine Gitarrensoli, wenige oder keine Overdubs. Wie White damals erklärte: „Die letzten 20 Jahre waren voller digitalem, technologischem Mist, der der Musik die Seele genommen hat.“ Trotz dieser Einschränkungen legte WHITE BLOOD CELLS den weißen Junge-Mädchen-Blues fürs 21. Jahrhundert neu auf. Die primitiven Gitarrentriebe reichten direkt ins Delta zurück, folgten dann den Wurzeln durch Led Zep und, wie auf dem blechernen ›Hotel Yorba‹, sogar Country Joe And The Fish. Gereizte „attitude“ gibt es hier reichlich, nicht zuletzt auf der beißenden Garage-Rock-Hymne ›Fell In Love With A Girl‹.

The White Stripes
ELEPHANT
XL, 2003

White Stripes Elephant
White nannte es das „englische Album“ des Duos, belegt durch britische Ausdrucksformen und die Hülle, die ihn mit einem Cricketschläger zeigt. Das Studio diente dem Duo hier als Spielplatz, wo düstere Stimmungen und aufregende neue Texturen heraufbeschworen wurden. Das pulsierende, nur aus einer Note bestehende Intro zu ›Seven Nation Army‹ detoniert plötzlich in einen Killer-Refrain, während ›I Want To Be The Boy To Warm Your Mother’s Heart‹ ein wunderschönes Slide-Gitarrensolo hat. Anderswo wird das rohe ›Black Math‹ von dem überzeugenden Cover von Bacharach/Davids ›I Just Don’t Know What To Do With Myself‹ aufgewogen. Der große Durchbruch der White Stripes und ihr Bestseller.

Wunderbar

The White Stripes
DE STIJL
SYMPATHY FOR THE RECORD INDUSTRY, 2000

White Stripes De Stijl
Der Titel (zu Deutsch „der Stil“) und die Atmosphäre des zweiten Albums sind inspiriert von der niederländischen Kunstbewegung, der Mondrian oder Gerrit Rietveld angehörten. Die lineare Schlichtheit des Covers war ein mutiges Echo des Inhalts: minimaler R&B, der jegliche Gedanken an Abstraktion ablehnte. Diese gitarrengetriebenen Songs erwiesen sich als mächtiger als ihre Bestandteile. ›You’re Pretty Good Looking (For A Girl)‹ war eine eigentümliche Mixtur aus The Who und Ray Davies, während ›Hello Operator‹ von einem großartigen Mundharmonikasolo befeuert wird. Und dann wäre da noch die tolle Coverversion von Son Houses ›Death Letter‹.

The White Stripes
ICKY THUMP
XL/THIRD MAN, 2007

White Stripes Icky Thump
Auf ihrem letzten gemeinsamen Album spielten Jack’n’Meg wirkungsvoller mit traditionellen Musikformen als auf dem Vorgänger GET BEHIND ME SATAN. ›300 M.P.H. Torrential Outpoor Blues‹ verwandelt sich von akustischer Träumerei in berstenden Lärm, während die Start-Stopp-Schrägheit und halsbrecherischen Strophen des Titelstücks ihnen zu einer ihrer unverwechselbarsten Singles verhalfen. Auch dem ländlichen Folk wird hier mehr Zeit gewidmet, z.B. auf dem mandolinengetriebenen ›Prickly Thorn, But Sweetly Worn‹ oder ›St. Andrew (This Battle In The Air)‹ mit Megs seltsamer Stimme und einer dicken Portion Dudelsack. Eingefleischte Rocker konnten dagegen zu dem Boogie von ›Rag And Bone‹ die Mähne schütteln.

The Raconteurs
CONSOLERS OF THE LONELY
XL/THIRD MAN, 2008

Raconteurs Consolers Of The Lonely
Whites zweites Album mit Brendan Benson und The Raconteurs erschien etwas über zwei Wochen nach seiner Fertigstellung, angeblich, um all den Medienhype zu umgehen. Auch die Musik war ungewöhnlich und erforschte ein breiteres Spektrum amerikanischer Spielarten. ›The Switch And The Spur‹ war eine staubverkrustete Wüstenoper, die eines Ennio Morricone würdig gewesen wäre. ›Old Enough‹ und ›Carolina Drama‹ standen in der Schuld ländlicher Country-Traditionen, während ›Both Hold Up‹ und ›Five On The Five‹ mit reichlich Feuer im Hintern und mächtigen Riffs voranstürmten.

Jack White
BLUNDERBUSS
XL/THIRD MAN, 2012

Jack White Blunderbuss
Whites Soloalbum läutete eine neue Farbgebung – alles war in Blau getaucht – und eine musikalische Neuausrichtung ein. Größtenteils von Größen der Memphis-Szene unterstützt, fühlt sich BLUNDERBUSS wie eine feine Southern-Soul-Platte an, die ihre Kraft oft aus einer Orgel und einem Rhodes-Klavier bezieht. Dass die Arrangements wesentlich reduzierter als auf seinen jüngeren Arbeiten mit The Raconteurs und The Dead Weather ausfallen, lässt ›Sixteen Saltines‹ oder ›I’m Shakin’‹ umso ruppiger klingen. Obwohl nach seiner Scheidung von Sängerin/Model Karen Elson geschrieben, spricht die vorherrschende Stimmung hier eher von leidenschaftlicher Wiederbelebung als morbider Nabelschau.

Anhörbar

The White Stripes
GET BEHIND ME SATAN
XL, 2005

White Stripes Get Behind Me Satan
Falls immer noch jemand glaubte, die Stripes seien nur ein minimalistisches Lo-Fi-Duo mit einer chronischen Blues-Fixierung, wurde mit diesem fünften Album endgültig eines Besseren belehrt. Vom seltsamen Folk-Gerassel auf ›Little Ghost‹ zu ›The Nurse‹ mit seiner Marimba hört man hier Studio-Feinarbeit und echtes Handwerk. ›Red Rain‹ mit Jacks flinker Slide-Gitarre und dem wuchtigen Zeppelin-Riff sticht ebenso hervor wie ›As Ugly As I Seem‹, eine feinsinnige Akustiknummer mit zackigem Rhythmus. Megs Stimme erzählt die gesamten 35 Sekunden von ›Passive Manipulation‹, doch nicht minder kurios ist ›Take, Take, Take‹, die Geschichte eines alten Säufers, der in seiner Stammkneipe einem Hollywoodstar der 40er begegnet.

The Raconteurs
BROKEN BOY SOLDIERS
XL, 2006

Raconteurs Broken Boys Soldiers
Als White sich mit Brendan Benson und der Rhythmussektion der Garage-Rocker The Greenhornes zusammentat, konnten beide Herren Neigungen nachgeben, die in ihren Hauptjobs tabu waren. Benson konnte seine Metal-Fantasien ausleben, während White seine poppigere, melodischere Seite erforschte. Die Vorabinfo versprach „gigantische Songs“ irgendwo zwischen Cat Stevens und Led Zep. Die erste Single ›Steady, As She Goes‹ beeindruckte, doch die folgenden waren weit weniger erfolgreich. Die zwei wahren Hits sind ›Broken Boy Soldier‹, das klingt wie eine Neuinterpretation von Black Sabbath der frühen 70er, und das orientalisch angehauchte ›Intimate Secretary‹.

The Dead Weather
SEA OF COWARDS
THIRD MAN/WARNER, 2010

Dead Weather Sea Of Cowards
Nicht mal zwölf Monate nach ihrem durchwachsenen Debüt waren The Dead Weather – angeführt von White und Mosshart – hier zu einer richtigen Einheit zusammengewachsen. Klugerweise teilten sie sich die Gesangsaufgaben, wo White alles mögliche Jaulen, Knurren und finstere Geflüster von der Leine ließ. Auf ›Blue Blood Blues‹, einem hüftenwackelnden Hit, der wie ein eigenartig dämonischer Bo Diddley klingt, hat er sichtlich Spaß, während auch die Duette mehr Pfeffer im Hintern haben als auf HOREHOUND. Die besten Beispiele sind das funkige ›Hustle And Cuss‹ und der scheppernde Metal von ›I’m Mad‹.

Sonderbar

The Dead Weather
HOREHOUND
THIRD MAN/COLUMBIA, 2009

Dead Weather Horehound
Angesichts des hohen Niveaus seiner Qualitätskontrolle gibt es keine wirklichen Aussetzer in Jack Whites Backkatalog. Dieses Projekt mit Alison Mosshart von The Kills als The Dead Weather wurde aber vielleicht weniger gefeiert. HOREHOUND, selbstdeklariert als „Gothic Blues“, ist das weniger bemerkenswerte der beiden Alben, die die Band gegen Ende der Karriere der Stripes aufnahm. Das größte Problem ist Mosshart, deren Gesang dominiert, während White sich größtenteils mit dem Schlagzeug zufriedengibt. Dem Resultat mangelt es zwar nicht an Dynamik, doch größtenteils klingt es wie eine ungestüme Annäherung an Led Zeppelin oder bessere Platten von Blue Cheer.

Bruce Springsteen: Legendäre Roxy-Show von 1978 veröffentlicht

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Bruce Springsteen 1978 mit der E Street Band1978 spielte Bruce Springsteen mit seiner E Street Band ein vierstündiges Konzert im Roxy Theatre in Los Angeles. Jetzt wird der Auftritt erstmals offiziell veröffentlicht.

Seine Tour zum Album DARKNESS ON THE EDGE OF TOWN von 1978 gilt als Hochzeit in Bruce Springsteens Livekarriere. Teils spielte der Songwriter aus New Jersey bis zu vier ekstatische Stunden lang.

So auch am 7. Juli im Roxy Theatre in West Hollywood. Die Show wurde damals über den Radiosender KMET-FM Los Angeles live ausgestrahlt, der Mitschnitt existiert bis heute in zahlreichen Bootleg-Versionen und hat unter Fans eine fast mythische Bedeutung.

Unter anderem deshalb, weil Springsteen damals ›Point Blank‹ zum ersten Mal überhaupt live spielte, weil er sich zu ›Independence Day‹ allein ans Klavier setzte und sich mit der E Street Band in Rock-Klassiker wie ›Heartbreak Hotel‹, ›Rave On‹ oder ›Twist And Shout‹ stürzte. Dazu gab’s eine epische Version des BORN TO RUN-Klassikers ›Backstreets‹.

Jetzt erscheint der Roxy-Auftritt erstmals ganz offiziell, klanglich restauriert und in voller Länge. THE ROXY JULY 7, 1978 kann in digitaler Form und als CD über Springsteens Homepage bestellt werden.

Bruce Springsteen live 1978 Roxy

David Weigel – Progressive Rock

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David Weigel Progressive Rock

Genreporträt – mit Abstrichen.

Abhandlungen über die Geschichte des Progressive Rock gibt es sicherlich mehr, als der normal in­­formierte Fan konsumieren kann. Die meisten erstrecken sich über Bandbiografien in Buch­form, mehrteilige Serien in großen Musikmagazinen oder spezielle Beilagen in eben diesen Zeit­schriften. Mit POMP, BOMBAST UND TAUSEND TAKTE versucht der Amerikaner David Weigel die spannenden, aber auch sehr komplexen Zusammenhänge dieses wohl buntesten aller Musikgenres zusammenzufassen. Kein leichtes Unterfangen, wie man als Leser feststellen muss, denn viele Künstler sind/waren in unterschiedlichen Projekten miteinander verwoben, inspirieren sich gegenseitig, laufen sich auf Festivals und gemeinsamen Tourneen über den Weg oder sind schlicht und ergreifend Fan des jeweils anderen. Autor Weigel ist vor allem Fan von Yes, Genesis, Emerson, Lake & Palmer und King Crimson, wie der fast 300 Seiten dicke Schmöker verrät. Pink Floyd und Jethro Tull? Nun ja, sie kommen hier natürlich auch vor. Rush? Klar, auch an denen kommt man nicht gänzlich vorbei. Camel? Leider nur am Rande erwähnt. Und Saga? Keine Zeile. Vielleicht hätte man den auf drei, vier Bands reduzierten Schwerpunkt des Buchs bereits im Titel dokumentieren sollen, damit der Käufer nicht die komplette thematische Breite des Themas er­­wartet.

7/10

Progressive Rock – Pomp, Bombast und tausend Takte
VON DAVID WEIGEL
Hannibal

Yes – THE STEVEN WILSON REMIXES

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Yes Steven Wilson Remixes

Fünf optisch wie klanglich runderneuerte Hauptwerke von den Brit-Prog-Rock-Olympioniken.

Dass der britische Prog-Rock-Hansdampf-in-allen-Gassen Ste­ven Wilson nicht nur als Musiker brilliert, sondern auch sein Remix-Handwerk versteht, darauf verweisen zahllose Klangoptimierungen (u.a. Jethro Tull, King Crimson, Roxy Music). Zum 50. Jubiläum von Yes legte Wilson Hand an fünf Hauptwerke, die Langzeit-Designer Roger Dean in perfektionierte Versionen der ursprünglichen Artworks sowie in zwei Fällen in komplette Runderneu­erungen packte. Nostalgiker und Puristen springen da schon gerne mal im Quadrat. Ab dem Drittwerk THE YES ALBUM (1971) verarbeitete das 1968 in London von Sänger Jon Anderson, Bassist Chris Squire, Gitarrist Peter Banks, Key­boarder Tony Kaye und Schlagzeuger Bill Bruford gegründete Ensemble nur noch Selbstkom­poniertes. ›Starship Trooper‹, ›Perpetual Change‹ und ›Yours Is No Disgrace‹ gerieten auch dank Gitarren-Neuzugang Steve Howe, der den gefeuerten Banks ersetzte, episch lang, mit vertrackten Strukturen und sprunghaften Tempi.

Danach stieg Kaye, der sich Mellotron und Synthesizer verweigerte, aus und der klassisch geschulte Ex-Strawbs-Pianist Rick Wakeman ein. FRAGILE aus dem gleichen Jahr geriet mit dem ersten Dean-Artwork, mehr Klassik-Anteilen sowie einer kompakt editierten Single-Version des Ohrwurms ›Round­about‹, die sich in den USA in den Top 15 platzierte und den dortigen Doppel-Platin-Status des Albums förderte, weltweit zum favorisierten Werk bei Gymnasiasten und Studenten. Endgültig in den Rock-Olymp katapultierten sich Yes mit dem Suiten-artigen CLOSE TO THE EDGE (1972): ›And You And I‹ nahm mehr als zehn Minuten Zeit in Anspruch, ›Siberian Kahtru‹ immerhin noch rund neun Minuten und der Titelsong benötigte sogar die komplette A-Seite. Bill Bruford wechselte hernach zu den schrägeren und experimentelleren King Crimson, Alan White nahm seinen Posten ein.

Exzessiv künstlich geriet ein Jahr später die erste UK-Pole-Position: Vier jeweils eine Platten­seite einnehmende Suiten verteilten sich über die Konzept-Doppel-LP TALES FROM TOPOGRAPHIC OCEANS (1973). Ab da verspürte Rick Wakeman allerdings den Drang Britanniens Mythen und Sagen im Alleingang zu inszenieren. Nachfolger Patrick Moraz aus der Schweiz drückte artiger die schwarzweißen Tasten. Obwohl sich auch auf RE­­LAYER (1974) nur drei Stücke tummelten, darunter das 20-minütige ›The Gates Of Delirium‹, ge­­rieten die Klangsphären nicht gar so statisch bombastisch wie auf dem LP-Vorgänger.

9/10

Yes
THE STEVEN WILSON REMIXES
RHINO/WARNER

Video der Woche: Pink Floyd live mit ›Apples & Oranges‹

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Syd Barrett live mit Pink FloydSyd Barrett ist heute vor 12 Jahren im Alter von 60 Jahren an Krebs gestorben. Zu seinem Todestag widmet CLASSIC ROCK ihm das ‚Video der Woche‘.

Genie und Wahnsinn liegen oft nah beieinander. Gerade bei Syd Barrett von Pink Floyd war dieser Übergang mehr als nahtlos. Da der Künstler aufgrund seiner drogeninduzierten Probleme nicht mehr länger als verlässliches Bandmitglied arbeiten konnte, wurde er 1968 durch David Gilmour ersetzt.

Aufgrund seiner kurzen, aber intensiven Zeit bei der legendären Band gibt es nur wenige Live-Videos der frühen Kombo. In Gedenken an Syd Barrett gibt es hier einen Clip von einem Fernsehauftritt von 1967 zu sehen:

Pink Floyd: ›Apples & Oranges‹:

Glenn Hughes – THE OFFICIAL BOOTLEG BOX SET – VOLUME ONE

Glenn Hughes Bootleg BoxMonumentale Live-Box des einstigen Deep-Purple-Mitglieds.

Man sollte die Rolle, die Glenn Hughes als Bassist, Sänger, Songwriter und Performer bei Deep Purple Mark III und IV gespielt hat, niemals unterschätzen. Obwohl der heute 65-Jährige danach an­­derswo aktiv war (von Black Sabbath über seine Projekte mit Pat Thrall oder Joe Lynn Turner bis hin zuletzt zu Black Country Com­munion), wird man ihn wohl immer mit den Hardrock-Pionieren in Verbindung bringen. Das weiß er selbst, weswegen seine Oktober-Tour dann auch unter dem Motto „Performs Classic Deep Purple“ steht.

Und wenn man sich nun die sieben CDs der liebevoll gemachten ersten Folge seiner BOOTLEG BOX anhört, dann machten die Purple-Klassiker ohnehin einen Großteil der hier versammelten Konzerte von 1994 bis 2010 aus. Die Soundqualität ist dabei recht wechselhaft, von überraschend gut bis ganz schön bescheiden, aber es sind tatsächlich Bootlegs und eben keine professionellen Mitschnitte. In anderen Worten: Das hier ist definitiv kein Produkt für neugierige Novizen, sondern eine Zusammenstellung für echte Sammler und Komplettisten. Musi­kalisch allerdings ist das Niveau durchgehend hoch, und wenn man sich die Shows nacheinander vornimmt, hört man immer wieder, wa­­rum Glenn Hughes für Deep Purple so ungeheuer wertvoll war.

7/10

Glenn Hughes
THE OFFICIAL BOOTLEG BOX SET – VOLUME ONE
CHERRY RED/ROUGH TRADE

Song-Premiere: The Magpie Salute mit ›For The Wind‹

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The Magpie Salute Album For The WindIm August kommt das Debütalbum von The Magpie Salute. Einen ersten Song hat die Band um Rich Robinson schon jetzt für uns.

Nachdem es im vergangenen Jahr eine Live-Platte gab, stehen The Magpie Salute nun mit ihrem ersten Studioalbum vor der Tür. HIGH WATER I wird das heißen, draußen ist es ab dem 10. August.

Bei den Aufnahmen habe sich das aktuelle sechsköpfige Line-up herauskristallisiert, so Gitarrist Rich Robinson, bekannt durch die Black Crowes. Neben ihm gehören Marc Ford, Sven Pipien, John Hogg, Matt Slocum und Joe Magistro zur Band. Mit allen hat Robinson bereits entweder mit den Black Crowes oder bei Soloprojekten zusammengearbeitet.

„Mit zehn Leuten auf der Bühne zu stehen, ist cool“, so Robinson. „Im Studio merkten wir schließlich, dass wir mehr Raum brauchten. Es sollte nicht zu chaotisch klingen.“ Er hoffe, „dass die Leute bemerken, dass dieses Projekt etwas komplett Neues ist, es ihnen aber dennoch vertraut vorkommt“.

Gut ein Monat bevor HIGH WATER I erscheint, lassen The Magpie Salute daraus – exklusiv bei CLASSIC ROCK – die Single ›For The Wind‹ hören. Er habe den Song schon vor Jahren geschrieben, verrät Robinson, doch habe es die richtige Band gebraucht, um ihn richtig hinzubekommen. „Jetzt hat er mit Magpie ein großartiges Zuhause.“

The Magpie Salute mit ›For The Wind‹:

Top Ten: Die besten Songs zum Tag des Kusses

Tag des Kusses - The Rolling Stones - GrrrHeute ist internationaler Tag des Kusses. Für die süßen Stunden zu zweit hat CLASSIC ROCK hier die besten Songs zum Rumknutschen zusammengestellt.

10. ABBA: ›Kisses Of Fire‹

09. The B 52’s: ›Whammy Kiss‹

08. Def Leppard: ›Kiss The Day‹

07. Dokken: ›Kiss Of Death‹

06. Lita Ford: ›Kiss Me Deadly‹

05. INXS: ›Kiss The Dirt‹

04. Aerosmith: ›Kiss Your Past Goodbye‹

03. The New York Dolls: ›Looking For A Kiss‹

02. Kiss: ›And Then She Kissed Me‹

1. Prince: ›Kiss‹