Noch in diesem Jahr soll eine neue Platte von The Darkness erscheinen.
Nach ihrer letzten Platte PINEWOOD SMILE werden The Darkness nun am 4. Oktober ihr neues Album mit dem Titel EASTER IS CANCELLED veröffentlichen.
Das zugehörige Coverartwork zeigt die Band christlich-ikonographisch bei der etwas anders ablaufenden Kreuzigung eines muskulösen Jesus, der in diesem Fall von Frontmann Justin Hawkins dargestellt wird.
In einem neuen Clip erklären The Darkness in gewohnt ulkiger Manier mehr zu ihrer neuen Platte: „Wir leben in dunklen Zeiten. Machthungrige Clowns werfen einen Schatten der Verzweiflung über dieses Land, unsere Leute vergehen in ihren armseligen Hütten. Die Vögel singen nicht mehr und die Kinder tanzen nicht mehr, jegliche Hoffnung ist zerstört.“
„Wo sind die Helden, die diese Welt braucht? Wo sind die Helden, die diese Welt verdient? Wir sind Männer in engen Kostümen und wir sind bereit, mit jeder Waffe zu kämpfen, die uns unsere Ahnen in die Wiege gelegt haben: Der Gitarrenaxt, dem Schlagzeughammer, dem edelstein besetzten Hosenlatz und dem wütenden Aufheulen der Todesfee“
Im November wollen The Darkness außerdem durch die UK und Europa touren.
Mick Jagger ist gestern in New York am Herzen operiert worden. „Er ruht sich aus und erholt sich gut“, heißt es von engen Freunden des Sängers.
Mick Jagger hat seine Herz-OP erfolgreich überstanden, wie Billboard berichtet. Der Eingriff fand demnach nicht wie zunächst gedacht heute, sondern bereits am Donnerstag statt.
Die kaputte Herzklappe des Stones-Sängers sei mithilfe eines Katheters, eingeführt durch eine große Arterie, behandelt worden. Eine Operation am offenen Herzen sei dank dieser Methode nicht nötig gewesen.
Jagger werde die nächsten vier oder fünf Tage im Presbyterian Hospital in New York bleiben müssen, wo er sich, „engen Freunden“ zufolge, „ausruht und gut erholt“. Er werde rund um die Uhr überwacht, um im Fall von Komplikationen sofort reagieren zu können.
Was braucht es alles, um richtig gute, berührende Musik zu machen? Im Zweifelsfall reichen Stimme und Instrument. Zumindest im Falle des aus Louisiana stammenden Sängers und Songschreibers Marc Broussard. Seit 2002 veröffentlicht der Sohn von Boogie-Kings-Mitglied Ted Broussard Tonträger, zehn Alben stehen bereits zu Buche. Zum großen Wurf hat es bisher nicht gereicht. Warum das so ist? Weiß der Teufel! An mangelndem Talent kann es jedenfalls nicht liegen, wie er jetzt mit dem live eingespielten Album HOME (THE DOCKVILLE SESSIONS) klar macht. Meist nur von einem Piano oder einer Akustik-Gitarre begleitet, singt sich Broussard durch die Highlights seines Repertoires – und nicht selten die Seele aus dem Leib. Ein Best-Of von einem Sänger in Bestform. Wer ihn in Tracks wie ›Gavin’s Song‹ oder ›Come In From The Cold‹ hört, könnte zum Fan werden.
Marc Broussard
HOME (THE DOCKVILLE SESSIONS)
BIG LAKE MUSIC/ROUGH TRADE
„Never judge a book by its cover“, besagt ein altes Sprichwort. Das trifft natürlich auch auf Alben zu – und besonders auf das Debüt des US-Schriftstellers und -Schauspielers Larry „Ratso“ Sloman. Angesichts des Artworks könnte man den 70-Jährigen schnell für einen halbseidenen Porno-Regisseur mit besten Verbindungen zur New Yorker Unterwelt halten. Tatsächlich wandelt Ratso mit seinem Erstling auf den Spuren unsterblicher Singer/Songwriter wie Tom Waits, Tom Petty, Serge Gainsbourg und Leonard Cohen, an dessen markanten Gesang sein sonores Chanson-Timbre frappierend erinnert. Sloman hat in seiner ungewöhnlichen Vita mit den Größten der Großen zusammengearbeitet: Von Dylan über Lou Reed bis hin zu Howard Stern oder Martin Scorsese – eine Art von Strahlkraft, die hörbar auf den Mann abgefärbt hat. Gemeinsam mit befreundeten Special-Guests wie Nick Cave, Bad-Seeds-Geiger Warren Ellis, Saxophonist Paul Shapiro sowie den Sängerinnen Imani Coppola und Yasemine Hamdan blickt Ratso in augenzwinkernden Kurzgeschichten auf sein wildes Leben zurück. Auf Höhen, auf Tiefen und auf sonstige emotionale Koordinaten, an die ihn sein störrisches Herz bisher geführt hat. Absolut hörenswert!
Idyllische Americana vom Ex-Gitarristen der Band Of Horses.
Es scheint harmonisch zuzugehen im Leben des Tyler Ramsey. Seine Tochter kam zur Welt, er ist aufs Land gezogen, dort verbringe er „viel Zeit mit Wandern in den Bergen“. Dementsprechend ausgeglichen ist das vierte Soloalbum des ehemaligen Gitarristen der Band Of Horses geraten. Feierlicher, melodischer Folk-Rock trifft auf gemächlichen Country, die Arrangements aus Drums, (akustischer) Gitarre, Klavier und gelegentlich Steel-Gitarre und Streichern sind perfekt arrangiert, keine Störgeräusche beeinträchtigen die klangliche Idylle und Melancholie. „There’s a dream of home for those that work out on the road, and there’s a vision of the road for all the others“, singt Ramsey in ›A Dream Of Home‹, einem der schönsten Stücke des Albums. Er kenne beides, das Daheimsein und das Unterwegssein, deshalb könne er davon erzählen. Es geht um gebrochene Herzen, wichtige Entscheidungen, um Einsam- und Zweisamkeit. Echtes Drama kommt dabei nicht auf. FOR THE MORNING ist eine schöne Platte, gut zum Runterkommen, zum Träumen, der aber zumindest streckenweise die Spannung, die Kanten fehlen.
TOUR DES MONATS: PRISTINE
pristine-music.com
Trotz ihrer unfassbar energiegeladenen Ausstrahlung zeigt sich Pristine-Mastermind Heidi Solheim auf ihrem neuen Album an manchen Stellen nachdenklich und ein wenig resigniert. Auf der Bühne jedoch wird weiterhin Vollgas gegeben:
03.05. Biberach, Abdera (mit The Brew)
04.05. AT – Dornbirn, Spielboden (mit The Brew)
05.05. Tuttlingen, Stadthalle (mit The Brew)
09.05. Augsburg, Spectrum (mit The Brew)
10.05. Aschaffenburg, Colos Saal (mit The Brew)
11.05. Bensheim, Rex (mit The Brew)
13.05. Berlin, Musik & Frieden
14.05. Kiel, Orange Club
15.05. Hamburg, Knust
17.05. Oldenburg, Cadillac
18.05. Bückeburg, Schraubbar
19.05. Frankfurt/M., Nachtleben
20.05. München, Backstage
21.05. Köln, Yard Club
23.05. Oberhausen, Zentrum Altenberg
24.05. Lichtenfels, Paunchy Cats
21.06. Netphen-Deuz, Freak Valley Festival
25.05. Osnabrück, Westwerk
10CC
10cc.world
Für eine exklusive Show kommen 10cc im Sommer nach Leipzig. Pflichtalarm!
02.08. Leipzig, Parkbühne
ALAN PARSONS LIVE PROJECT:
alanparsons.com
Produzent und Progrock-Ikone Alan Parsons kommt zusammen mit seiner Live-Band nach Deutschland, um alte Songs und neue Kompositionen live darzubieten:
COVEN, Support: DEMON HEAD
rodeostar.de
Ein Okkult-Rock-Paket der Extraklasse: Die legendären Coven um Jinx Dawson kommen zum zweiten Mal nach Deutschland. Unterstützt werden sie von den dänischen Demon Head.
D’ANGEROUS
fourartists.com
Was passiert, wenn man Berlin mit einer Prise Neuseeland mischt? Es kommt knackiger Rock’n’Roll dabei heraus, zumindest wenn man sich diese deutsche Kombo um den englischsprachigen Frontmann Carl O’Sullivan (auf ihrer „The First Tour Is The Cheapest“-Tournee) anschaut.
ALEJANDRO ESCOVEDO
starkult.de
Einer der wichtigen Pioniere des Rock- und Singer/Songwriter-Genres bespielt im Frühjahr so manche deutsche Bühne.
24.04. Berlin, Quasimodo
25.04. Frankfurt, Brotfabrik
27.04. Zürich, El Lokal
03.05. Geislingen, Rätsche
FOREIGNER AND THE IP ORCHESTRA. Support: Richie Kotzen
wizpro.com
Die beliebtesten Hits der Band gibt es im Sommer gepaart mit dem vollen sinfonischen Klang des renommierten russischen IP Orchesters.
30.06. Künzelsau, Carmen Würth Forum
02.07. Flensburg, Flens Arena
03.07. Lübeck, Kulturwerft Gollan
04.07. Büren, Freigelände am Jesuitenkolleg
15.07. Berlin, Zitadelle
THE GRAND EAST
thegrandeast.nl
Ein Ausflug in die Welt von Grand East bedeutet jede Menge Rock´n`Roll, der einer ‚Tour de Force‘ nahe kommt. Live auf der Bühne versucht die Band immer noch einen Zahn zu zulegen.
ROGER HODGSON
rogerhodgson.com
Roger Hodgson, der legendäre Sänger und Songschreiber der britischen Band Supertramp, befindet sich derzeit auf seiner „Breakfast in America“-Welttournee.
29.08. Ingelheim, An der Burgkirche
30.08. Halle an der Saale, Peißnitzinsel
JAWBONE
wizpro.com
Zwischen den Generationen und Nationen bewegen sich Jawbone, bei ihrer musikalischen Ausrichtung bleibt die englisch-australische Gruppe aber beim Roots Rock.
Die Musik der 60er-Jahre? Klar, Weltkulturerbe! Also die Beatles, Rolling Stones und Bob Dylan. Kennt man doch! Dann gab‘s noch die tragischen Fälle, namentlich Hendrix, The Doors und Madame Joplin. Und die Beach Boys waren natürlich auch eine große Nummer. War da sonst noch was? Aber sicher doch, und zwar jede Menge.
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, und es war eben genau dieses Jahrzehnt, in dem zahllose Spielarten der Rockkultur – so wie wir sie heute kennen und schätzen – zum Leben erwachten. Von Prog bis Punk, von Folkrock bis Metal.
Ein guter Grund, die Musik dieser Dekade mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen – auch abseits der üblichen Verdächtigen. Weshalb wir in dieser Ausgabe die fetteste Titelstory seit Bestehen dieses Heftes zelebrieren: Viel Spaß bei den wahren 100 besten Platten der 60er-Jahre!
Als die „hottest band in the world“ 2018 ihre Abschiedstournee bekannt gab, war der Aufschrei nicht sonderlich groß. Dass Paul Stanley (67 Jahre) und Gene Simmons (69 Jahre) nicht bis in noch höheres Alter in hochhackigen Monsterschühchen und bleischwerer Comic-Panzer-Ausrüstung über die Bühne hüpfen können würden, dürfte absehbar gewesen sein. Deshalb starteten Kiss im Januar 2019 schließlich unter großem Brimborium ihre (noch größere, noch geilere) Abschiedstour in Vancouver, Kanada.
Die Folge: Tausende begeisterte Fans auf der einen Seite, mindestens jedoch genau so viele enttäuschte Anhänger auf der anderen. Erstens vermisst der prototypische Kiss-Army-Legionär ehemalige Mitglieder wie Ace Frehley auf der Bühne, zweitens lassen Videoaufnahmen diverser Konzerte relativ darauf schließen, dass auf der angeblich größten aller Tour-Produktionen auf akustischer Ebene etwas geschummelt wird.
Ist das noch „You wanted the best, you got the best“? Wir fragten den etwas müde wirkenden Paul Stanley im knappen Telefoninterview…
Alan Parsons: Ein Geheimniskrämer gibt sich offen
Als Toningenieur betreute Alan Parsons unter anderem die Beatles-Alben ABBEY ROAD (1969) und LET IT BE (1970) sowie das Pink-Floyd-Jahrhundertwerk THE DARK SIDE OF THE MOON (1972). Seit 1976 eilt er mit seinem Alan Parsons Project auch als Künstler von Erfolg zu Erfolg.
Mehr als 40 Jahre nach dem Debüt TALES OF MYSTERY AND IMAGINATION erscheint nun seine neue Scheibe THE SECRET, die allerdings weder Geheimnisse noch Überraschungen, sondern einfach nur clever gespielten – wie Parsons im Gespräch mit CLASSIC ROCK sagt – „Progressive Pop“ beinhaltet.
J.J. Cale: Alles zum neuen Album
Vor sechs Jahren ist der lässigste aller Songschreiber gestorben, jetzt erscheint mit STAY AROUND ein Album mit komplett unveröffentlichten Aufnahmen. Zusammengestellt hat die seine frühere Ehefrau Christine Lakeland – die uns unter anderem verraten hat, warum Cale „ein normales Leben wichtiger war, als berühmt zu sein“.
Don Felder: Der frühere Eagles-Gitarrist über seine Soloplatte mit Allstar-Besetzung
Er hatte die Idee zu ›Hotel California‹ und verabschiedete sich 2001 im Streit von den Eagles. Jetzt hat Don Felder sein drittes Soloalbum aufgenommen. Es heißt AMERICAN ROCK’N’ROLL und kommt mit Gästen wie Mick Fleetwood, Bob Weir, Peter Frampton, Sammy Hagar und Slash daher. Wir sprachen mit dem Gitarristen über Woodstock, Fleetwood Mac, den Privatjet-Lifestyle, Obsession, Drogen, Hobbys und, natürlich, seine Ex-Band.
Prince: ›Purple Rain‹ – Rückblick auf eine unsterbliche Ballade
Es war die epische Ballade, die den Rock wieder für schwarze Musiker zurückeroberte, und lief überall von Country- bis zu Rockstationen rauf und runter. Lisa Coleman und Bobby Z blicken zurück auf Princes Meisterwerk.
Außerdem im Heft: Rick Wakeman, Can, Danko Jones, Pristine, Dave Hause, Kiefer Sutherland, Robin Trower, Bruce Hornsby u.v.m.
Wie immer inklusive Heft-CD, u.a. mit Songs von Pristine, Robin Trower, Dave Hause, der Band Of Skulls und Daniel Norgren!
Wie mehrere Medien jetzt berichten, steht Mick Jagger am Freitag eine Operation am Herzen bevor. Angeblich werde der Stones-Sänger dabei eine neue Herzklappe erhalten. Seinen Ärzten zufolge werde sich Jagger aber „komplett erholen“, womit Ersatzterminen für die abgesagten Auftritte – die wohl bereits in Planung sind – nichts im Weg stünde.
„Es tut mir leid für alle Fans in Amerika und Kanada, die Tickets haben“, sagte Jagger nach der Tourabsage via Twitter. „Ich hasse es, dass ich euch jetzt so im Stich lasse. Aber ich verspreche, hart zu arbeiten, um schnellstmöglich zurück auf der Bühne zu sein.“