Heute vor 52 Jahren erschien die Single ›We Love You‹ von den Rolling Stones.
Im Jahr 1967 entstand im Zuge der Aufnahmen für das Album THEIR SATANIC MAJESTIC’S REQUEST der Stones die Single ›We Love You‹, die jedoch am 18. August einzeln und nicht auf der Platte veröffentlicht wurde.
Diese kam während einer nächtlichen Session in den Olympic Studios zusammen mit Jagger, Richards, Paul McCartney und John Lennon zustande. Die beiden Beatles steuerten die backing Vocals bei, auch wenn sie nicht in den Credits des Songs angegeben sind.
Da zur damaligen Zeit gerade ein mit viel medialer Aufmerksamkeit verbundener Prozess um die Rolling Stones wegen Drogenbesitzes am Laufen war, sind am Anfang des Lieds passenderweise eine zuschlagende Zellentür und sich entfernende Schritte zu hören. Zusätzlich zur Single wurde auch ein Promotionsvideo aufgenommen.
Zum 50. Jubiläum von Woodstock gibt es heute den legendären Live-Mitschnitt von The Who zu sehen.
Heute vor 50 Jahren fand der letzte der drei Tage voller „Peace and Music“ in den Catskill Mountains bei New York City statt. Unter anderem The Who lieferten an besagtem Datum eine erinnerungswürdige Show ab.
Deswegen widmen wir zu Ehren des 50-jährigen Jubiläums von Woodstock The Who und ihrer damaligen Performance von ›See Me, Feel Me‹ das ‚Video der Woche‘.
Seht hier exklusiv das neue Lyricvideo von Robert Pehrsson.
Am 13. September erscheint das brandneue Album OUT OF THE DARK von Robert Pehrsson’s Humbucker. Nachdem der Schwede zusammen mit Nicke Anderssonn bei Imperial State Electric und in weiteren Bands wie Thunder Express mitgemischt hatte, veröffentlicht der Gitarrist nun seine neue Soloplatte mit klassischem Hard-Rock-Einschlag.
Eine erste Single inklusive Lyricvideo gibt es heute schon exklusiv bei CLASSIC ROCK zu hören und zu sehen.
Robert Pehrsson’s Humbucker – ›All I Need Is Not To Need You‹:
Obwohl bereits 1973 gegründet, datiert das erste Studioalbum der schottischen Formation Runrig erst auf das Jahr 1978. Nach über 45 gemeinsamen Jahren, einem letzten Album (THE STORY von 2016) und einer umfangreichen Farewell Tour durch Europa, hat das Sextett seinen Abschied angekündigt. Eine kurze Rückschau: Auf HEARTLAND (1985) gab es erstmals mehr englischsprachige Tracks als gälische, THE CUTTER AND THE CLAN zwei Jahre später markierte den internationalen Durchbruch, ist bis heute eines der erfolgreichsten Werke der Band und läutete zugleich die siegreichste Phase ein. Originalsänger Donnie Munro verließ 1995 bei MARA die Truppe (ersetzt wurde er durch den Kanadier Bruce Guthro) und wechselte in die Politik. Ein Schritt, den ihm Keyboarder Peter Wishart (zuvor bei Big Country) 2001 gleichtat. Zu den beiden letzten Shows der Nationalhelden im August 2018 im historischen Stirling City Park waren Fans aus der ganzen Welt angereist. Die 25.000 Tickets des ersten Konzertes waren innerhalb von sechs Minuten vergriffen, ein kurzfristig angesetzter Zusatztermin am Abend zuvor war ebenfalls sofort ausverkauft. Leidenschaft und Gefühlswallungen waren also vorprogrammiert, als die Band die Bühne erklomm und ›Protect And Survive‹ bereits als zweiten Song raushaute. Im gut dreistündigen Programm gab es keinen Leerlauf, Hits folgten auf Fan-Favoriten, Traditionals auf Perlen aus den Archiven des umfangreichen Songkataloges der Band. Ein spezieller Höhepunkt war die kurze Rückkehr des ursprünglichen Runrig-Sängers Donnie Munro, der, umringt vom Glasgow Islay Choir, zwei Lieder in gälischer Sprache sang. Ein Feuerwerk über der Burg tauchte den Himmel in Lichterglanz – und dann waren Runrig, die Band, Geschichte. THE LAST DANCE – FAREWELL CONCERT kommt als Blu-ray, 2DVD, 2CD, limitiertes 3CD-Digipak, limitierte Collector’s Edition (mit 2DVDs, 3CDs & nummerierter Print im edlen Coffeetable-Book).
Seit mehr als 40 Jahren ziehen Steve Lukather, David Paich und Co. durch die Musikwelt und sorgen mit ihrem zeitlosen AOR für grandiose Momente. Damit soll jedoch wahrscheinlich bald Schluss sein.
hr aktueller Live-Mitschnitt 40 TOURS AROUND THE SUN enthält noch einmal eine Menge Erinnerungen für die Ewigkeit. Im Zuge der aktuellen Jubiläums- bzw. Abschiedstour erklärt das gut gelaunte Gitarrengenie Steve im Interview mit CLASSIC ROCK, dass er seine Band auch nach all den Jahren nicht als Arbeit, sondern vor allem als ein Stück Familie wahrnehme. „Man kann es so vergleichen: Mit Toto ist das wie nach 40 Jahren Sex mit derselben Frau. Wenn man ab und zu noch eine beeindruckende Reaktion bekommt, dann ist das voll in Ordnung“, lacht er. Mit so viel Erfahrung im Musikbusiness kommt unumgänglich eben auch so manche Weisheit.
Und wenn sich Herr Lukather eines angeeignet hat, dann sind es treffende Metaphern. Zurzeit arbeitet er zusammen mit Regisseur Nigel Coles (bekannt durch die Bruce-Springsteen-Dokumentation „Born To Run“) an einem Biopic über sein Schaffen als einer der gefragtesten Songwriter auf diesem Planeten. „Wir sind gerade noch in der Vorproduktion, aber im Kern soll es um die Zeit von 1977 bis Ende der 90er gehen, als Studiomusiker noch gefragte Arbeiter waren, die quasi in ,echt‘ die Alben mit eingespielt haben, bevor die modernen Maschinen das Ruder in der Musikproduktion übernommen haben.“ Es soll allerdings kein großer Kinofilm à la „Bohemian Rhapsody“ werden, man wolle eher in Richtung DVD gehen und gegebenenfalls über eine Verbreitung via Netflix oder andere Streaming-Anbieter nachdenken.
„Ich bin wirklich verdammt froh und auch stolz, von der und für die Musik zu leben. Man mag es zwar nicht wahrhaben, aber so langsam neigt sich die Ära der großen Rockkünstler dem Ende zu und ich bin mir nicht sicher, ob es jungen Bands noch möglich sein wird, eine Karriere hinzulegen, die Jahrzehnte überdauert.“ Seinem Empfinden nach würden sich viele der modernen Musikproduktionen nicht authentisch anhören, es fehle an Herz und Tiefe: „Es ist ein bisschen so, wie wenn jemand zehn Stück Würfelzucker in einen Kaffee wirft. Der Erstgeschmack mag okay sein, aber nach ein paar Schlucken stellt man die Tasse dann doch lieber weg.“
Bei Toto habe er von Anfang an ein gutes Gefühl gehabt, denn jeder der Vollblutmusiker hatte dasselbe Ziel vor Augen: mit dieser Band etwas Zeitloses erschaffen. In diesem Zuge kommt man natürlich nicht um den Song herum, der die Truppe wohl unsterblich gemacht hat. „Es ist wirklich verrückt, auf was für ein popkulturelles Level ›Africa‹ inzwischen gehoben wurde. Jeden Tag sehen wir neue lustige Memes oder bizarre Coverversionen, in denen der Song auf allen möglichen Gegenständen oder Lebensmitteln wie Obst und Gemüse gespielt wird. Wir lachen uns jedes Mal wieder den Hintern darüber ab, auf was für Ideen die Leute im Internet kommen.“ Diesen riesigen Hype hätte er eigentlich so nie erwartet, da ›Africa‹ für ihn am wenigsten nach Toto klinge. Bis Ende des Jahres stehen noch zahlreiche Shows auf dem Plan, denn Lukather zufolge soll danach wirklich Schluss sein. „Wir sind jetzt zu dem Entschluss gekommen, dass wir doch nicht mehr die Jüngsten sind. Wir alle haben Familien, auf die wir uns mehr konzentrieren wollen.“
Die AOR-Veteranen würden daher umso mehr die nächsten Auftritte sowie die gemeinsame Restzeit mit ihren Fans genießen. Für Steve haben die Gigs in Deutschland einen besonders schmackhaften Reiz, da er selbst deutsche Wurzeln hat und ein großer Freund des bayerischen Biers ist. Und wenn es Toto nicht mehr gibt, sollten die Chancen, Lukather auf dem jährlichen Münchner Oktoberfest zufällig zu begegnen, gar nicht so schlecht stehen.
Wir blicken zurück auf „three days of Peace & Music“.
Vom 15. bis zum 18. August 1969 fand das sagenumwobene Festival in den Catskill Mountains bei New York City statt und stellt bis heute trotz größter Schwierigkeiten, unfassbar hoher Besucherzahlen, Lebensmittelengpässen und prasselnder Regengüsse das friedfertigste Mega-Event überhaupt dar.
Gleichzeitig markiert Woodstock mit seinen geschätzt 400.000 Anwesenden im kollektiven Gedächtnis den Höhepunkt und gleichzeitig das schleichende Ende der damals florierenden Hippiebewegung.
Neben zahlreichen kleineren bzw. unbekannteren Acts sind bei den meisten wohl bis heute die Auftritte von Jimi Hendrix, The Who, Santana, Jefferson Airplane, Janis Joplin und Joe Cocker tief verankert.
Seht hier exklusiv den brandneuen Clip von Trespass!
Trespass gibt es bereits seit den späten 70er Jahren. In den 80ern schlossen sich die Engländer der New Wave Of British Heavy Metal an und veröffentlichten mehrere Singles.
Trotz vieler Jahre und zahlreicher Besetzungswechsel spielen Trespass auch heute noch leidenschaftlich zusammen. Im Januar letzten Jahres haben die Metaller ihr jüngstes Album FOOTPRINTS IN THE ROCK veröffentlicht, heute gibt es ein brandneues Video zur daher stammenden Single ›Be Brave‹.
Seht hier Rotkäppchen in Trespass‘ Video zu ›Be Brave‹:
Phil Campbell veröffentlicht demnächst sein Solodebüt.
Nach seiner Karriere bei Motörhead hat Phil Campbell zusammen mit seinen Bastard Sons bereits zwei Platten aufgenommen. Am 25. Oktober erscheint jetzt sein allererstes Soloalbum.
OLD LIONS STILL ROAR wird das gute Stück heißen und mit hochkarätigen Gastkünstlern wie Alice Cooper, Dee Snider oder auch Rob Halford aufwarten. Bereits jetzt gibt es eine erste Single mit dem Titel ›These Old Boots‹ zu hören, hier wird Campbell von Dee Snider und Mick Mars von Mötley Crüe unterstützt.