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The Beach Boys im Interview: „Die Welt braucht uns jetzt“

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Beach Boys OriginalmitgliederWer sind die Beach Boys heute? Keine leichte Frage. Die Namensrechte hält Mike Love, Brian Wilson ist mit den Songs des Meisterwerks PET SOUNDS unterwegs, Al Jardine begleitet ihn dabei oder geht gleich selbst auf Storytelling-Tour. Fest steht: Es gibt ein neues Album der Westküsten-Ikonen mit Orchesterbegleitung. Deshalb sprachen wir mit den drei verbliebenen Gründungsmitgliedern darüber, was ihre Band ausmacht, wie damals alles angefangen hat, ob eine künftige Zusammenarbeit möglich ist und warum die Welt ihre Musik gerade jetzt nötig hat.

Text: David Numberger

Zunächst muss gesagt werden, dass das Ge­­spräch ein bisschen anders stattfand, als man sich das vielleicht vorstellt bei einer gewöhnlichen Band: etwa, dass alle gemeinsam an einem Tisch oder auf einem Podium sitzen und ihre Sicht der Dinge erzählen, miteinander reden. Doch miteinander geredet hat man bei den Beach Boys in den vergangenen Jahren, ja Jahrzehnten nur selten. Die Gründe dafür gehen zu­­rück bis in die 60er, und die Situation hat sich bis auf einzelne Ausreißer nicht verändert. Darauf wird noch einzugehen sein. Jedenfalls: Dieser Text setzt sich zusammen aus drei ge­­trennt geführten Telefonaten mit Brian Wilson, Al Jardine und Mike Love.

Alle drei sind zum aktuellen Zeitpunkt, Anfang Juni 2018, in den Staaten unterwegs. Wobei Wilson gerade eine kurze Pause einlegt. Anfang Mai musste er all seine zumindest für den Monat geplanten Auftritte absagen und sich wegen Rückenproblemen behandeln lassen, ein Leiden, das in der Familie liegt. Auch sein Bruder Carl habe dagegen gekämpft, erzählt der Musiker, der aus einem Rehazentrum in Kalifornien heraus aus dem Hörer spricht. Es gehe ihm aber „ein bisschen besser“ mittlerweile, schon Mitte Juli soll er wieder auf der Bühne stehen, so zu­­mindest vermeldet es seine Homepage, im Rahmen seiner Konzertreihe „Pet Sounds: The Final Performances“, auf der er das maßgeblich von ihm komponierte Meisterwerk aus dem Jahr 1966 – zum letzten Mal – live spielt.

Begleitet wird er dabei von Al Jardine an Gitarre und Gesang. Die beiden kennen sich seit der Schulzeit und gemeinsamen Football-Matches und bilden heute gewissermaßen das eine Lager unter den drei lebenden Urmitgliedern. Die Krankheitspause von Wilson nutzt Jardine für seine „Storytelling“-Auftritte, bei denen er, gemeinsam mit Sohn Matt, im kleinen Rahmen Songs der Beach Boys spielt und dazwischen Geschichten zu deren Entstehung zum Besten gibt. Und ach ja, vor dem Interview mit ihm heißt es ausdrücklich: keine Fragen zur aktuellen Situation mit Mike Love! Der wird immer wieder als Gegenspieler vor allem Wilsons gesehen, es ist ihm – nach einigen Prozessen – als einzigem erlaubt, als „The Beach Boys“ aufzutreten. Ein Recht, das er fleißig nutzt: 2018 ist er quasi ganzjährig auf Tour unterwegs – des öfteren auch mit Begleitung eines Orchesters.

Gutes Stichwort. Denn hier sind wir ganz nahe dran an der Frage, warum Wilson, Jardine und Love quasi zur selben Zeit getrennte Interviews geben, und das auch noch aus demselben Grund: Dieser Tage erscheint das Album THE BEACH BOYS WITH THE ROYAL PHILHARMONIC ORCHESTRA. Darauf finden sich 17 Songs der Band, großteils aus den 60ern, darunter Klassiker wie ›California Girls‹ (bis heute Wilsons Favorit, wie er verrät), ›Fun, Fun, Fun‹ oder auch der von Fans oft geschmähte späte Hit ›Kokomo‹. Hinter dem Projekt stecken dieselben Produzenten wie hinter den analog betitelten Elvis-Platten vor drei beziehungsweise zwei Jahren. Und wie dort sind auch hier sämtliche Stücke mit Arrangements des Royal Philharmonic Orchestra hinterlegt worden, auch die Parts der Rhythmussektion wurden neu eingespielt. „Wir haben die Songs erstmals im fertigen Zustand gehört, wie jeder andere“, so Jardine. „Sie schickten uns ein Vorabexemplar und fragten: Gefällt’s euch? Wir sagten, Daumen hoch, wir lieben es. Und mussten dabei selber gar nichts tun.“

„Was Brian Wilson komponiert hat, zumindest einiges davon, gehört zur einflussreichsten Musik der Welt.“ (Al Jardine)

Die Vocals sind dieselben wie auf den ursprünglichen Aufnahmen von da­­mals. Es habe „bei bestimmten Leuten“ die Versuchung gegeben, auch den Ge­­sang neu aufzunehmen, erzählt Love. Das sei aber keine gute Idee gewesen: „Mein Cousin Carl ist nicht mehr da, wie sollte er ›God Only Knows‹ singen, so wie er es damals getan hat?“ Sänger und Gitarrist Carl Wilson ist 1998 an Krebs gestorben, sein Bruder Dennis am Schlagzeug war bereits 1983 ertrunken, wohl unter Einfluss von Alkohol und Drogen.

Die beiden Elvis-Alben zuletzt gerieten, nun ja, nicht durchweg überzeugend. Die Songs wirkten, beladen mit Streichern, nicht selten zu verspielt und kitschig. Das ist bei den Beach-Boys-Stücken nur bedingt anders. Bei langsameren Liedern wie ›The Warmth Of The Sun‹ oder ›Disney Girls‹ passen sich die Orchester-Passagen ganz gut ein, ›Fun, Fun, Fun‹ oder ›Sloop John B‹ bekamen etwas überkandidelte Intros verpasst, doch besonders bei einem Stück Pop-Perfektion wie ›Good Vibrations‹, bei dem nun wirklich jeder Ton da sitzt, wo er hingehört, muss jedes Extra fast zwangsläufig überflüssig sein. Oder?

Die Beteiligten sehen’s anders. Love nennt es „ein Geschenk des Himmels, unsere Stimmen zum Orchester zu hören“. Jardine zufolge klingen die Songs jetzt sogar „besser, weil klarer und lebendiger“ als zuvor, sie erinnern ihn an einen Filmscore. Vor allem für jüngere Generationen sei es eine perfekte Möglichkeit, diese Art von Musik für sich zu entdecken. „Vielleicht hören sie erstmals ›Fun, Fun, Fun‹ und denken sich, hey, das klingt großartig! Oder sie stoßen auf ›God Only Knows‹ und sagen sich, hey, ich will das Original hören!“ Auch Wilson „liebt“ die Neuinterpretationen, sie seien „fantastisch und hörerfreundlicher als die früheren Fassungen“. Er selbst habe in den 60ern nie daran gedacht, mit einem kompletten Orchester zu arbeiten, er habe es einfach nicht für nötig gehalten damals, „aber es klingt echt gut“.

Es herrscht eine Einigkeit, die es so längst nicht immer gab. Zum letzten Mal traten die überlebenden Gründungsmitglieder der Beach Boys 2012 gemeinsam auf, um 50 Jahre Bandgeschichte zu feiern. Angeblich hätten Wilson und Jardine damals nichts ge­­gen weitere Shows einzuwenden ge­­habt, Love habe seine beiden Kollegen quasi gefeuert. Gibt’s das? Love bestritt das schon vor Jahren vehement, er habe gar nicht die Autorität, Brian Wilson aus der Band zu werfen, sagte er da. So ganz stimmt das vermutlich nicht, schließlich erstritt er sich Ende der 90er das Recht, unter dem Namen The Beach Boys zu touren, vor zehn Jahren verklagte er Jardine, weil der als Beach Boys Family & Friends unterwegs war. „Wir schauen auf unsere eigenen Projekte“, sagt er heute dazu. Um hinzuzufügen: „Es gibt Dinge, die auf dem Weg hierhin passiert sind.“

Kann man so sagen. Und diese Dinge begannen schon in den 60er-Jahren. Es war die goldene Dekade der Beach Boys. 1961 von den Brüdern Brian, Carl und Dennis Wilson, ihrem Cousin Mike Love und dem Schulfreund Al Jardine gegründet, stiegen die Jungs aus Kalifornien dank unbeschwerter Sunshine-Hits wie ›Surfin’ Safari‹, ›Surfin’ USA‹ oder ›I Get Around‹ zu Jugendidolen auf. In ihrer Musik schien die Sonne nie unterzugehen, die Mädchen waren ewig jung und schön, der Sand brannte unter den Füßen und die Wellen brachen nie. Es liegt eine Direktheit, eine ins Gesicht springende Frische in den Singles der frühen und mittleren 60er, die bis heute ihren Reiz nicht verloren hat. Alben wie ALL SUMMER LONG, THE BEACH BOYS TODAY! oder SUMMER DAYS (AND SUMMER NIGHTS!!) knackten allesamt locker die Top Ten der US-Charts. So weit so gut.

Oder nur scheinbar gut. Denn der Zustand von Mastermind Brian Wilson wurde bis Mitte der 60er immer kritischer. In seiner Jugend hatte sein Vater die Musik buchstäblich aus dem übertalentierten Jungen herausgeprügelt (vor drei Jahren erzählte er ausführlich davon in seiner Autobiografie „I Am Brian Wilson“). Er hatte mit Angstzuständen zu kämpfen, konnte bald nicht mehr auf Tour gehen. Das für die Nachwelt Gute daran: Er verschanzte sich stattdessen im Aufnahmestudio und tüftelte an neuen, komplexeren Stücken. Was ihn von seinen Bandkollegen zusehends entfremdete, führte 1966 zum Jahrhundertwerk PET SOUNDS. An Ideenreichtum, Mut zum Experiment und schierer kompositorischer Brillanz konnte es die Platte mit allem bisher Dagewesenen aufnehmen. ›Wouldn’t It Be Nice‹ oder ›Sloop John B‹ kennt heute jedes Kind, klar. ›God Only Knows‹ gilt nicht wenigen als schönstes Liebeslied aller Zeiten. „Ich liebte einfach die Musik und wir konnten einige ganz gute Songs schreiben“, fasst Wilson sein Erfolgsgeheimnis heute salopp zusammen.

Doch die scheinbare Leichtigkeit vergangener Tage war weg, als Ganzes spiegelte das mit mehreren langsamen, schwermütigen Stücken versetzte PET SOUNDS die angeschlagene Lage ihres Chefkomponisten wider. Der hatte längst nicht mehr das Gefühl, für diese Zeiten gemacht zu sein.

Weiter gehts auf Seite 2…

Gewinnspiel: Tickets für Tito & Tarantula in München

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Tito und Tarantula 2019 PressebildJetzt mitmachen und Freikarten für Tito & Tarantula ergattern.

Ende September kommt das neue Album von Tito & Tarantula heraus. 8 ARMS TO HOLD YOU wird das gute Stück heißen und auch das Programm des kommenden Konzerts in München bestimmen.

Am 22. Oktober nämlich gibt es Tito Larriva zusammen mit seiner Frau Lolita Carroll Larriva und den restlichen Verdächtigen in München im Backstage zu sehen und CLASSIC ROCK verlost 3×2 Tickets für diese Show. Wenn ihr gewinnen wollt, nehmt einfach bis zum 02. Oktober an unserem Gewinnspiel teil.

Jetzt mitmachen!

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Chris Shiflett: …Vater sein dagegen sehr

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Photo: Andrew Stuart
Der Foo-Fighters-Gitarrist über sein Gastspiel bei Rush, die Verehrung von Kiss und das Kunststück, Vater sein mit dem Job unter einen (Cowboy-)Hut zu bekommen.

 

Rund 20 Jahre ist er nun schon ein Foo Fighter, Gitarrist Chris Shiflett, und in dieser Zeit musste er einiges an harter Arbeit leisten, um aus dem ihm auferlegten Schatten zu treten, den Dave Grohl und seine Band auf ihn werfen. Doch nicht, dass Shiflett das so sehen würde, er liebt seinen Hauptberuf.

Sein zweites Soloalbum, passenderweise HARD LESSONS benannt, geriet zu einer üppigen und weitgreifenden Übung in Country und klassischem Rock’n’Roll. Es mag sein, dass er sich zuerst einen Namen (bei Me First And The Gimme Gimmes) mit Punk- und Ska-Coverversionen gemacht hat, aber sein Herz gehört ganz klar Merle Haggard und vielleicht sogar den Replacements. Es ist schon eine schicksalsträchtige Kreuzung, an der HARD LESSONS es sich gemütlich gemacht hat.

Wie viel schwerer ist es, eine Band zu leiten, als in einer zu spielen?
Das gerade sind die besten Shows, die ich je als Solokünstler absolviert habe. Sie geben mir diesen Nervenkitzel: „Oh shit, das ist mein Mikro, das hier ist meine Bühne!“ Und dann es ist doch einfach perfekt.

Das letzte Mal, als wir dich live sahen, war das mit den Foo Fighters im Rogers Center Baseballstadion in Toronto, und ihr alle saht schon fast absurd entspannt aus.
Am Ende einer langen Tour neigt jeder dazu, etwas angekratzt zu sein, doch diesmal traf das nicht zu. Ich glaube, das ist ein gigantisch großer Teil des Lebens in einer Band: Man muss auch psychisch damit klarkommen. Es ist eine Sache, live zusammen spielen zu können, aber man muss auch in der Lage sein, mit seinen Bandkollegen zusammenzuleben. Es geht also um die Teamarbeit im Van und in den Hotelzimmern.
Geddy und Alex von Rush konnten es kaum fassen, wie sortiert ihr alle vor dem Auftritt wart.
Mit den beiden habe ich ein Foto gemacht und es mit diesem Satz gepostet: „Hey, seht her, ich bin der neue Drummer bei Rush!“ Bemerkenswert an den sozialen Medien ist, dass es tatsächlich Leute gab, die kommentierten: „Oh mein Gott! Glückwunsch!“ Hast du mich mal beim Schlagzeugspielen gehört?! Ich bin nicht der Typ bei den Foo Fighters, der den Job bekäme!

Dein neues Album HARD LESSONS besitzt diesen echten „Live-im-Studio“-Charakter. Euch ist es darauf einige Male gelungen, die Energie des Augenblicks einzufangen. War das von Anfang an das Ziel für diese Platte gewesen?
Immer wenn du ins Studio gehst, weißt du nie, womit du rauskommen wirst. Vieles daran hängt auch von deinem musikalischen Unterbau ab. Es gibt da beispielsweise diesen Song namens ›Weak Heart‹, zu dem [Produzent] Dave Cobb meinte: „Lass uns den nach Aero­smith klingen lassen“. Als ich ihn aber mit meinen Jungs probte, meinte einer von ihnen: „Das ist ganz klar eine Kiss-Nummer“. Das war mir gar nicht in den Sinn gekommen, aber so ist es. Ich wuchs als Kiss-Fanatiker auf, das ist nicht zu leugnen.

Du bist solo unterwegs, du spielst bei den Foos und du hast auch noch deinen eigenen Podcast…
Und dazu kommt noch, dass ich verheiratet bin, mit drei Kindern – das ist ein eigener Job für sich. Ich habe Glück, dass ich immer Musik machen darf. Das war der Traum. Aber ich sage dir, dieser Bart kommt weniger vom Touren als vom Großziehen der Kinder. Als mein erster Sohn geboren wurde, sah ich aus wie ein High-School-Schüler, jetzt wirke ich wie mein eigener Großvater. Als wäre ich aus einem Grab gekrochen.

America – 50TH ANNIVERSARY: THE COLLECTION

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America Collection

Durch die Wüste auf einem Pferd ohne Namen: 3-CD-Jubiläums-Ausgabe mit Hits und Raritäten

Heimweh kann ganz schön weh tun. So auch bei drei Söhnen, deren Väter bei den US-Streitkräften in der Nähe Londons stationiert sind: In der Post-Woodstock-Ära 1970 formierte sich das an Crosby, Stills, Nash & Young orientierte Trio mit Affinität zu perfekten Gesangsharmonien und Ohrwürmern. Wenig später überstieg weltweiter Absatz des selbstbetitelten Debüts auf US-Label Warner Bros. selbst kühnste Träume von Dewey Bunnell, Dan Peek und Gerry Beckley: Nummer-eins-Platzierung in den USA sowohl für die von den Londoner Szene-Koryphäen Ian Samwell und Jeff Dexter dezent co-produzierte AMERICA, als auch die erste Single ›A Horse With No Name‹. Nicht wenige begeisterte Radiohörer glaubten, dass Dewey Bunnells Akustikballade über die Reise durch die Wüste auf einem Pferd ohne Namen entweder die Neue von C, S, N & Y, oder aber eine Solonummer von Neil Young sei. Als auch ›I Need You‹ sich als Hit zeigte, sagte das Triumvirat der Uni Goodbye.

Zum runden Jubiläum gibt das 3-CD-Set 50TH ANNIVERSARY: THE COLLECTION mit bekannten als auch raren 49 Tracks ausführlichen Einblick über das Warner-Material sowie darüber hinaus: Auf Linie zeigten sich Bunnell, Beckley und Peek mit dem selbstproduzierten Nachfolger HOMECOMING samt Auskopplungen ›Ventura Highway‹, ›Don’t Cross The River‹ und ›Only In Your Heart‹. Nach zweimal US-Platin folgte 1973 mit HAT TRICK die Ernüchterung: Streicher, Rockambitionen, Saxofoneinsatz und R’n’B-Grooves liefen der Erwartungshaltung der Käufer zuwider. Beatles-Produzent George Martin kam für HOLIDAY (‘74) an Bord: Im Beatles-Modus Arrangiertes ergab eine satte #3 in den Billboard-Charts, ›Tin Man‹ und ›Lonely People‹ tummelten sich ebenfalls in der US-Top-Ten. Unter Martins Ägide entstand ein Jahr später auch das mit US-Top-5 belohnte HEARTS.

America orientierten sich bei ›Woman Tonight‹ oder der US-Nummer-Eins ›Sister Golden Hair‹ an den Eagles. Gold ging das einmal mehr von Martin überwachte HIDEAWAY (‘76) im glatt orchestrierten Yacht-Pop-Ambiente. Martin produzierte auf Kauai, Hawaii, auch das finale Warner-Werk HARBOR (‘77) mit Reminiszenzen an Supertramp (›God Of The Sun‹), und Hall & Oates (›Sarah‹). Ebenfalls im Paket: der 82er US-Top-10-Hit ›You Can Do Magic‹ und ein Early Take von ›Ventura Highway‹.

10/10

America
50TH ANNIVERSARY: THE COLLECTION
RHINO/WARNER

Video der Woche: Scorpions mit ›Big City Nights‹

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Scorpions Big City Nights video Zum Geburtstag von Rudolf Schenker widmen wir den Scorpions das Video dieser Woche.

Stolze 71 wird Rudolf Schenker heute und steht trotzdem immer noch ähnlich energiegeladen auf der Bühne wie vor 30 Jahren. Aus diesem Anlass blicken wir zurück auf das Jahr 1984, als die Scorpions ihren Hit ›Big City Nights‹ samt Video (mit viel nackter Haut) veröffentlichten.

Scorpions mit ›Big City Nights‹:

Gewinnspiel: Freikarten für Alice Cooper ergattern!

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Alice Cooper PromoJetzt schnell mitmachen und Tickets für Alice Cooper gewinnen.

Wenn im kommenden Herbst die Blätter fallen, kommt Alice Cooper im Rahmen seines 50-Jährigen Bestehens mit seiner großen Jubiläumstour unter dem Motto „Ol‘ Black Eyes is Back“ für sechs Termine nach Deutschland, inklusive Guillotine, Zwangsjacken, Frankenstein und Co.

Wer noch keine Tickets für die Shows hat, kann jetzt einfach bis zum 06. September an unserem Gewinnspiel teilnehmen: Pro Stadt verlosen wir 1×2 Tickets, vergesst nicht, eure Wunschstadt anzugeben.

Jetzt teilnehmen:

[contact-form-7 id=“89291″ title=“Alice-Cooper-Tickets“]

Alice Cooper live:

11.09.19 Mannheim, SAP Arena
13.09.19 Berlin, Max-Schmeling-Halle
18.09.19 Stuttgart, Porsche-Arena
23.09.19 Hamburg, Barclaycard Arena
30.09.19 Leipzig, Arena
01.10.19 München, Olympiahalle

Neil Young: Neuer Song ›Milky Way‹ mit Crazy Horse ist da

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Neil Young live mit crazy horse nils lofgren 2018Neil Young und seine kongenialen Crazy Horse sind wieder vereint. Die neue Single klingt genau so, wie man sich das vorstellt.

Gerade erst hat Neil Young sein Album COLORADO angekündigt, schon ist der erste Song da: Vom ikonischen Gitarrensound Youngs durchzuckt, wälzt sich ›Milky Way‹ schön windschief voran.

Der kanadische Songwriter hat seine neuen Lieder großteils live im Studio aufgenommen, in den Rocky Mountains von Colorado. Für den finalen Schliff ging’s in die Shangri-La Studios in Malibu.

Mit Crazy Horse hat Young seit PSYCHEDELIC PILL von 2012 keine Platte mehr aufgenommen. Aktuell besteht die Band aus Ralph Molina (Schlagzeug), Billy Talbot (Bass) und Nils Lofgren (Gitarre). Letzterer war in den 70ern schon mal ein Crazy Horse und kehrte vergangenes Jahr als Ersatz für Frank „Poncho“ Sampedro zurück.

COLORADO erscheint am 25. Oktober. Begleitend wird die Making-Of-Dokumentation „Mountaintop Sessions“ in ausgewählten Kinos laufen.

Neil Young & Crazy Horse mit ›Milky Way‹:

Die Songs auf COLORADO:

1. Think Of Me
2. She Showed Me Love
3. Olden Days
4. Help Me Lose My Mind
5. Green Is Blue
6. Shut It Down
7. Milky Way
8. Eternity
9. Rainbow Of Colors
10. I Do
11. Etched Artwork

Videopremiere: Redscale mit ›Unstuck In Time‹

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Sehr hier exklusiv den brandneuen Videoclip von Redscale aus Berlin.

Achtung, Hirnschock-Gefahr! Was Redscale hier im Zuge ihres vor einem Monat veröffentlichten Albums FEED THEM TO THE LIONS am Start haben, erzeugt beim Zusehen ein starkes Bitzeln in der Hirnrinde.

Die Band selbst meint dazu: „Unstuck in Time heisst, die Realität aus einer neuen Perspektive zu sehen und, statt die Zeit linear abzuschreiten wie ein auf den Gleisen gefangener Zug, man diese losgelöst in allen Augenblicken gleichzeitig wahrnimmt – Anfang, Ende und alles dazwischen verschmelzen zu einem einzigen, transzendenten Trip.“

Aber seht selbst…

Redscale mit ›Unstuck In Time‹: