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Top 5: Die besten Momente von Bon Scott

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Heute vor 40 Jahren: In Gedenken an einen der Größten im Rock’n’Roll.

Heute auf den Tag genau ist es 40 Jahre her, dass Bon Scott tot im Auto seines Kumpels Alistair Kinnear in London aufgefunden wurde. Er wurde nur 33 Jahre alt. Immer noch gilt der Frontmann von AC/DC für viele als personifizierter Inbegriff von Rock’n’Roll.

Da Worte Bon Scott eh nicht wirklich gerecht werden können, lässt man ihn lieber für sich selbst sprechen: In Gedenken an den charismatischen Künstler gibt es hier eine kleine Video-Zusammenstellung mit einigen seiner vielleicht lustigsten und nachdenklichsten (für die Nachwelt festgehaltenen) Momenten zu sehen.

Angus Young im Ministrantengewand mit Heiligenschein, Scott als verwegener Rock’n’Roll-Priester. Besser geht’s fast nicht:

1977 wurde Bon Scott für die australische Fernsehshow „Countdown“ interviewt. Im Gespräch zeigt sich der Frontmann von seiner ruhigen Seite und sinniert bedacht über den Charakter von AC/DC als Albumband und Rock’n’Roll im Allgemeinen. Witziger Moment: „Somebody tell me the bassplayer’s name from Kiss, please.“

›Baby Please Don’t Go‹ oder als Bon 1975 überraschend als Schulmädchen die Bühne stürmte:

Die Protagonisten dieses Interviews von 1976 in Covent Garden: AC/DC, eine unverschämt kurze Jeans und eine Banane.

Spitzbube durch und durch: Bon Scott bei den Dreharbeiten für einen Ansager für die australische Sendung „Countdown“:

CLASSIC ROCK präsentiert: The Weight live!

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TheWeight Pressphoto 2019Ab März touren The Weight ausgiebig durch Deutschland und Österreich.

Mit ihrem selbstbetitelten Debüt haben The Weight 2017 viel Aufmerksamkeit erregt. Die wohl-nuancierte Mischung aus 70er und 60er-Jahre-Anleihen der in Wien ansässigen Band, gepaart mit ihrem ganz eigenen authentischen Stil stößt seit Gründung auf offene Ohren bei Rockfans.

Am 6. März erscheint nun das sehnlich erwartete Nachfolgeralbum IN CONTROL. Um ihre neuen Songs standesgemäß unter die Leute zu bringen, gehen The Weight im Anschluss auf ausgiebige Tour durch Deutschland und Österreich. Authentisch, ehrlich, schweißtreibend!

THe Weight live:

06.03. AT – Wien, Szene
13.03. AT – Salzburg, Rockhouse
14.03. AT – Dornbirn, Conrad Sohm
20.03. AT – Ebensee, Kino
27.03. AT – Graz, Orpheum
27.03. Bremerhaven, Rockcenter
28.03. Schwerin, Speicher
02.04. Jena, Kulturbahnhof
03.04. Oldenburg, Cadillac Zentrum Jugendkultur
04.04. Oberhausen, Resonanzwerk
16.04. Rimsting, Bluesclub
17.04. München, Strom
18.04. Berlin, Die Kiste
23.04. Karlsruhe, Alte Hackerei
24.04. Ulm, Roxy – Kultur
25.04. Ravensburg, Zehntscheuer
29.04. Nürnberg, Z-Bau
30.04. Dessau, Grüner Baum
01.05. Lübeck, Treibsand
02.05. Rostock, Zwischenbau
03.06. Hannover, Lux
04.06. Köln, Blue Shell
05.06. Twistringen, Ziegelei Open Air
13.06. AT – Nickelsdorf, Nova Rock Festival
27.06. Lindau, Woodstockenweiler

Kiefer Sutherland in Stuttgart: Die besten Fotos

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Den meisten dürfte er als Schauspieler bekannt sein, dass er auch Musiker ist, hat sich mittlerweile aber doch auch herumgesprochen. Am 12. Februar stand Kiefer Sutherland auf der Bühne des Im Wizemann in Stuttgart – und unser Fotograf Frank Witzelmaier knapp davor. „Es war sehr gut“, lautet seine Kurzkritik, die er uns mit den Fotos geschickt hat.

Kiefer Sutherland in Stuttgart:

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Gary Moore – LIVE FROM LONDON

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Gary Moore Live from London

Unsterbliche Bluesrock-Hymnen

Die Karriere von Gary Moore war keine, die linear verlief – stets wechselten sich Ups and Downs in hoher Schlagzahl ab. Sein Urvertrauen in die Kraft der Livemusik hat der versierte Gitarist aber vermutlich nie verloren. Am 2. Dezember 2009, nur vierzehn Monate vor seinem tragischen Tod im Alter von 58 Jahren, spielte der Ire eine einmalige Clubshow an der londoner Islington Academy – die hier nun als tiefe Verbeugung vor seinem Lebenswerk vorliegt. Moore huldigt dem klassischen Bluesrock. Das Wirken von B.B. King und Albert Collins bringt er mit Stücken wie ›Bad For You Baby‹ oder ›Since I Met You Baby‹ in rockiger Form, das magische Zwölf-Takte-Schema hat er dabei immer fest im Visier. Hier kommt alles aus dem Bauch, manchmal auch etwas tiefer. Und dieses Set zieht mit Songs wie ›Mojo Blues‹ oder ›Walking By Myself‹ geschmackvoll weiter. Ganz am Schluss setzt ›Parisienne Walkways‹ ein stimmungsvolles Ausrufezeichen. Diese Komposition schrieb Gary einst gemeinsam mit seinem alten Kumpel Phil Lynott und dieser gefühlige Schmachtfetzen wird auch in 100 Jahren noch die Zuhörer mit ihren wunderbaren Gitarrenlinien fesseln. LIVE FROM LONDON gerät somit zu einem wunderschönen Sammelsurium an Songs, das mit viel Würde an einen der beliebtesten Gitarristen aller Zeiten erinnert.

8 von 10 Punkten

Gary Moore
LIVE FROM LONDON
PROVOGUE/MASCOT/ROUGH TRADE

Video der Woche: Heart 1976 mit ›Magic Man‹

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Heart live im MusikladenZum gestrigen Geburtstag von Roger Fisher ist das ‚Video der Woche‘ heute Heart gewidmet.

Gestern wurde Roger Fisher 70 Jahre alt. Der Gitarrist war Gründungsmitglied von Heart und waltete bis zu seinem Ausscheiden aus der Band Ende der 70er eher im Hintergrund, während die Chef-Schwestern Ann und Nancy Wilson die Aufmerksamkeit auf sich zogen.

Zum Ehrentag von Fisher beamen wir uns heute zurück ins Jahr 1976, als Heart in der deutschen Kult-Sendung „Musikladen“ ihren Song ›Magic Man‹ von ihrem Debüt DREAMBOAT ANNIE performten.

Heart 1976 mit ›Magic Man‹:

Konzertkritik: Liam Gallagher in München (13.02.2020)

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Liam Gallagher live

König Liam

„Wer spielt heute hier?“ – „Liam Gallagher.“ – „Liam Gallagher von Oasis?! Woooh. Kannst du uns reinbringen?“ Dieser kurze Dialog spielt vor einem Bauzaun auf der Rückseite der Tonhalle zwischen ein paar Teenager-Mädchen und einem Ordner. Und besser kanns doch gar nicht losgehen! Snapshot aus den 90ern. Der echte Liam Gallagher, von den echten Oasis, der verdammt nochmal größten Band der Welt. Und er ist hier, im Münchner Werksviertel 2020, und man hört ihn schon, und gleich sind wir drin, und er bringts immer noch. Er bringts doch immer noch?

Drin ists finster, zum Brechen voll, eng an eng, Bierbecher über den Leuten in der Luft, wie in feuchtem Dunst alles. Irgendwie Underground-mäßig fast. Liam!Liam!-Chöre. Der erste Weg führt logischerweise zur Bar, der zweite so weit vor zur Bühne, wie man sich halt irgendwie noch durchschlagen kann. ›Shockwave‹ vom neuen Soloalbum läuft grad (wie sich später herausstellt, haben wir ›Rock ‘n‘ Roll Star‹ schon verpasst, was ziemlich ärgerlich ist), und Liam ist mehr oder weniger als verrauchte Silhouette zu sehen, immer wieder verdeckt von in die Höhe gereckten Armen, fliegenden Bechern, den Stahlpfeilern der Halle. Aber selbst wenn man die Oasis-Hochphase in den mittleren 90ern noch nicht bewusst mitbekommen hat, stellt es einem die Haare auf. Wie er da einfach nur steht, und klar steht er einfach nur so da, in seinem riesengroßen, sackartigen Parka, die Hände hinterm Rücken verschränkt, wie er sich zum Mikro vorbeugt, die schneidende Stimme. Was für eine verdammte Ikone der Kerl ist!

Es erstaunt, wie viele die Texte auch seiner Solosachen mitsingen, die größten Reißer sind, klar, die Oasis-Nummern. ›Morning Glory‹, ›Stand By Me‹, ›Live Forever‹, ›Supersonic‹, ›Champagne Supernova‹, ›Cigarettes & Alcohol‹. Er spielt sie alle, und sie hören sich alle an wie von Oasis. Den Vorteil hat er als Sänger natürlich gegenüber Bruder Noel, auch wenn der die ganzen Songs geschrieben und vielleicht auch die besseren Soloplatten gemacht hat. Aber wo Liam ist, da ist die Show. Die Begeisterung hat auch mit Nostalgie zu tun, wie denn auch nicht, aber diese Songs hier jetzt zu hören, die man schon so oft gehört hat, die einen nie runterziehen, ist halt einfach überragend. Als Liam fragt, wieviele Leute aus Manchester hier sind, und ein großes Johlen zurückkommt, ist man sogar ganz sicher, den Unterschied zwischen englischem und deutschem Fußball zu kapieren. Sonst versteht man von den Ansagen übrigens wenig, außer fuck und fuckers. Aber das gehört ja so. Einen besseren Glücklichmacher hätts heut überhaupt gar nicht geben können.

Text: David Numberger

Huey Lewis And The News – WEATHER

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Nach 20 Jahren Neues von den News

Irgendwie seltsam ist es ja schon, dass eine der zuverlässigsten Hitmaschinen der 80er Jahre heute fast schon in Vergessenheit geraten ist. Dabei dürfte jeder Rockfan ab Mitte 30 Songs wie ›The Power Of Love‹ oder ›Stuck With You‹ innerhalb von Sekunden erkennen. Vielleicht liegt es ja daran, dass der ursympathische Kalifornier Huey Lewis zwar lange zu den größten Chartstürmern des Rockgenres zählte, sich als Person aber immer angenehm zurückhielt und wenig von sich reden machte. Weswegen er auch kein großes Tamtam um seine Erkrankung gemacht hat, die ihn mit fortschreitendem Hörverlust gekreuzigt hat. Dennoch gelang es Lewis mit seinen News, nach 20 Jahren noch mal ein neues Album fertigzustellen – und auf dem gibt es nicht die vielleicht zu erwartende Melancholie zu hören, sondern einen süffigen Mix aus beschwingtem Bluesrock, liebenswertem Altherrenpop und aufrichtigem Soul.

Wenn WEATHER sein finales Statement sein sollte, wie leider zu vermuten ist, hat er sich mit Songs wie ›While We‘re Young‹, ›Pretty Girls Everywhere‹ oder ›Her Love Is Killin‘ Me‹ auf jeden Fall mit sehr viel Würde und Herzblut verabschiedet. Was natürlich schade wäre, denn Typen wie ihn gibt es viel zu selten. Ursympathisch eben.

6 von 10 Punkten

Huey Lewis And The News, WEATHER, BMG RIGHTS/WARNER

Foo Fighters: Neues Album ist fertig

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Foo Fighters Dave Grohl InterviewVor einigen Tagen überraschten die Foo Fighters mit einer Konzert-Ankündigung. Jetzt hat Dave Grohl verraten, dass nach drei Jahren wieder eine Studioplatte kommt.

„Wir haben gerade ein Album aufgenommen.“ Gemeint sind die Foo Fighters, gesagt hat es deren Sänger Dave Grohl im „Bill Simmons Podcast“.

„Einige der Songs, manchmal die besten, entstehen in 45 Minuten“, so Grohl weiter. „Dann gibt es da andere Songs… – es ist ein Riff auf dem neuen Album, an dem ich seit verdammten 25 Jahren arbeite. 25 Jahre! Das erste Demo davon habe ich in einem Keller in Seattle aufgenommen.“

Wann genau die angekündigte Platte erscheint und wie sie heißen soll, ist bisher nicht bekannt. Fest steht: Es wird die erste LP der Foo Fighters seit CONCRETE & GOLD sein, das vor drei Jahren erschienen ist.

Anfang der Woche verkündete die Band, dass es im Sommer eine exklusive Show in Deutschland geben wird: Am 10. Juni spielen Grohl und Co. auf der Waldbühne in Berlin.

Der Clip zu ›Run‹ vom jüngsten Foo Fighters-Album CONCRETE & GOLD: