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Video der Woche: Jefferson Airplane ›Somebody To Love‹ Live at Woodstock 1969

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Grace Slick, eine der Pionierinnen in der Rockmusik, feiert heute Geburtstag: Sie wird stolze 83 Jahre alt. Wir gratulieren mit dem Video der Woche.

Grace Slick wurde vor allem als Sängerin von Jefferson Airplane und Jefferson Starship bekannt. Ihre prägnante Stimme und mysteriöse Aura (hervorgerufen vor allem durch ihre eisblauen Augen) machten sie zusammen mit ihren kontroversen Texten und ihr Engagement gegen Krieg und für den Naturschutz in den 60er Jahren zu einer Hippie-Ikone.

Ende der 70er bis Anfang der 80er Jahre litt Slick unter starken Alkoholproblemen. 1988 verließ sie Jefferson Starship und zog sich nach dem selbstbetitelten Reunion-Album von Jefferson Airplane 1989 weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurück.

Seitdem widmet sie sich neben kleinen Musikprojekten hauptsächlich der Malerei und engagiert sich im Tierschutz. Zur Feier ihres 83. Geburtstags widmen wir Grace Slick unser Video der Woche. Es zeigt die Interpretation des von ihr komponierten Überhits von Jefferson Airplane ›Somebody To Love‹ beim Woodstock Festival 1969:

Meilensteine: Duane Allman stirbt bei Motorradunfall

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29. Oktober 1971: Duane Allman stirbt mit 24 Jahren bei einem Unfall in Macon, Georgia

Im Ausnahmezustand befand sich der am 20. November 1946 in Nashville, Tennessee, geborene Duane Allman, ältester Sohn von US-Army-Lieutnant Willis Allman, zeit seines gesamten kurzen Lebens: Am 26. Dezember 1949, zwei Wochen nach der Geburt seines zweiten Sohnes Gregg und dem Umzug der Familie nach Norfolk, Virginia, wurde Vater Willis mit 31 Jahren Opfer eines Mordes, als er einen Anhalter im Auto mitnahm. Damit Mutter Geraldine ihren Job als Buchhalterin halten konnte, schickte sie ihre Söhne, beide Linkshänder, Anfang der 50er auf die Castle Heights Military Academy in Lebanon, Tennessee – die Jungs hassten das Internat. Wieder zu Hause, interessierte sich der jüngere Gregg zuerst für Musik: Nachdem er erste Akkorde von einem Nachbarn beigebracht bekommen hatte, erwarb er seine erste Gitarre, parallel übte er auf dem Klavier und sang. Duane erstand eine Harley. Rasch fand auch er zum Gitarrenspiel.

Eine Karriere als Musiker in Betracht zu ziehen wurde von Konzertbesuchen von u. a. B.B. King, Jackie Wilson, Otis Redding und Patti LaBelle inspiriert. Diverse lokale Bandversuche mündeten in dem Projekt Hour Glass und dem Umzug nach Los Angeles, einem Vertrag mit dem Label Liberty sowie in zwei LPs. Parallel verdingte
sich der nunmehr auch als Slidegitarrist ausgezeichnete Duane als Sessionmusiker auf Aufnahmen von u. a. Wilson Pickett, King Curtis, Aretha Franklin, Percy Sledge, Herbie Mann und Delaney & Bonnie. 1968 formierten die Brüder The Allman Brothers Band.

Dem selbstbetitelten Debüt von 1969 folgte ein Jahr später IDLEWIDE SOUTH sowie der Konzertmitschnitt AT FILLMORE EAST (1971). Durch Duanes Freundschaft mit Eric Clapton samt seinem Mitwirken an Derek and the Dominos’ LAYLA AND OTHER ASSORTED LOVE SONGS (1970) potenzierte sich sein Ruf. Am 29. Oktober 1971 befand sich Duane mit seiner Harley Davidson Sportster in Höchstgeschwindigkeit auf der Hillcrest Avenue, Macon, Georgia. Auf der Bartlett Street stoppte urplötzlich ein Truck. Trotz Ausweichmanöver kam es zum Kontakt. Duane wurde von der Harley geschleudert, die auf ihm landete und ihn mitschleifte. Er befand sich noch am Leben, als er im Krankenhaus eintraf, verstarb jedoch wenige Stunden später an multiplen inneren Organverletzungen.

Iggy Pop: Neue Single ›Frenzy‹ von kommendem Album

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Iggy Pop ist jetzt in Partnerschaft mit ATLANTIC RECORDS bei GOLDEN TOOTH RECORDS unter Vertrag, dem Label des preisgekrönten Produzenten Andrew Watt.

„Ich bin der Typ ohne Shirt, der rockt. Andrew und Gold Tooth verstehen das, und wir haben auf altmodische Weise zusammen eine Platte gemacht. Die Musiker sind Typen, die ich kenne, seit sie Kinder waren, und die Musik wird euch umhauen. Ich wünsche euch einen schönen Tag“, sagt Iggy Pop zu seinem Label-Einstand.

Als Vorgeschmack auf die kommende Platte, die Anfang 2023 erscheinen soll, hat der Godfather of Punk nun seine brandneue Single ›Frenzy‹ inklusive Visualizer-Video veröffentlicht.

The Beatles: REVOLVER LIMITED SUPER DELUXE EDITION

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LP-Meilenstein von 1966 als Luxuspaket mit Bonusmaterial sowie in diversen weiteren Formaten

John Lennon, stets etwas nassforsch in seinen Statements zugange, brachte es schon im Vorfeld des siebten Studiowerks der Liverpooler Fab Four zum Ausdruck: „Also eine Sache ist schon mal sicher“, kommentierte er
wenige Wochen vor Start der Studiosessions, „die nächste LP wird komplett anders klingen.“ Er sollte recht behalten. Schon Album Nummer sechs vom Dezember 1965, RUBBER SOUL, erwies sich als Bahnbrecher für einen transformierten Beatles-Sound. Frei verfügbare Zeit aufgrund der Absage zum nicht realisierten dritten Beatles-Film „A Talent For Loving“ waren förderlich für die am 06. April 1966 mit Produzent George Martin, Toningenieur Geoff Emerick sowie Techniker Ken Townsend in den EMI Studios in der Abbey Road gestarteten und am 21. Juni 1966 beendeten Studiosessions. Wenig später brachen die Beatles zur deutschen Bravo-Blitz-Tournee auf. Als REVOLVER am 05. August 1966 in weiten Teilen der Welt mit 14 Tracks (in den USA in gekürzter Version) erschien, klang das Ergebnis tatsächlich fundamental anders als sämtliche Vorgängeralben:
›Eleanor Rigby‹ tönte wie ein Weill’sches Streicher-Couplet. ›Got To Get You Into My Life‹ nahm den angejazzten Blechbläser-Sound von Chicago und Blood, Sweat & Tears vorweg. Mit Sitar, Tabla und Tambura erstrahlte ›Love You To‹ im indischen Folklore-Gewand.

Kantigen Rock lieferten ›Taxman‹ und ›I Want To Tell You‹. Putzigen Novelty-Charakter besaß ›Yellow Submarine‹. ›I’m Only Sleeping‹, ›She Said, She Said‹ und vor allem das komplett exotische ›Tomor row Never Knows‹ läuteten die Psychedelik-Phase ein, zeugten vom Marihuana- und LSD-Konsum der Band. Mit lupenreinem Vorbildcharakter inspirierte das in ein grafisch exzellentes Schwarz-Weiß-Cover von Beatles-Intimus Klaus Voormann verpackte REVOLVER Künstler rund um den Globus. Wie zuvor schon die Neuauflagen der Alben SGT. PEPPER’S LONELY HEARTS CLUB BAND (2017), THE BEATLES (2018), ABBEY ROAD (2019) und LET IT BE (2021), enthält auch der Meilenstein REVOLVER bis dato zahllose unveröffentlichte Session Takes und Home Demos. Produzent Giles Martin, Sohn von George Martin, sowie Tontechniker Sam Okell sorgten für die klangtechnische Auffrischung, abgemischt in Stereo- und Dolby Atmos-Qualität. Der zusätzliche Original-Mono-Mix basiert auf den Original-Mastertapes aus dem Jahr 1966. Je nach Geldbeutel lassen sich die Limited Super Deluxe Edition wahlweise mit 5 CDs oder als 4-LP-Set samt 7-Inch-EP plus 100-seitigem Buch erwerben. Dazu gesellen sich Picture Disc LP, Limited Deluxe (2 CDs), CD Standard, LP Standard und digital.

Matt Sorum: Neue Single und Album mit Kings Of Chaos

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Ende 2023 soll Matt Sorum das erste Studioalbum seines Projekts Kings Of Chaos bei AFM Records veröffentlichen. Der ehemalige Drummer von Guns N‘ Roses und Velvet Revolver kollaboriert darauf mit zahlreichen Größen der Rockgeschichte.

Sorum dazu wörtlich: „Kings Of Chaos ist eine große Party mit all den Lieblingskünstlern, mit denen du schon immer zusammenspielen wolltest.“ Als ersten Vorgeschmack auf die Platte gibt es bereits jetzt die neue Single ›Judgement Day‹ inklusive Video zu hören. Im Clip ist u.a. Billy Gibbons als Radiomoderator zu sehen.

An dem explosiven Song arbeiteten neben Sorum und Dave Kushner auch Slash und Duff McKagan von Guns N‘ Roses mit – quasi das Velvet-Revolver Line-Up, nur ohne den verstorbenen Sänger Scott Weiland. Dass die Neuigkeit zum Album am 27. Oktober, dem Geburtstag von Scott Weiland veröffentlicht wurde, kann ein Zufall sein. Als Fan hofft man aber natürlich auf mehr Velvet-Revolver-Stoff.

Neuheiten: Ab heute im Plattenladen

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Devin Townsend: LIGHTWORK

„Im Kontext von Devin Townsends Gesamtwerk ist dies ein leichtfüßiges Pop-Album, seine Im-Cabrio-einer-rosigen-Zukunft-entgegen-brausen-Platte, unangestrengt, positiv, unbeschwert und mit ›Call Of The Void‹ oder ›Moonpeople‹ fast schon hitverdächtig.“

Hier geht’s zur Review…

The Electric Family: SABA

„Obwohl die Platte wohl nach einer kleinen Karibikinsel benannt ist, erinnert die Namensgebung auch an einen ehemaligen deutschen Radiohersteller mit dem gleichen Namen. Beide wirken angenehm analog und aus der Zeit gefallen.“

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Luke Haines & Peter Buck: ALL THE KIDS ARE SUPER BUMMED OUT

„Buck spielt Gitarre und füttert seinen Moog, Haines singt und spielt gelegentlich Flöte und Gitarre, Scott McCaughey zupft den Bass, spielt Piano sowie Gitarre und Linda Pitmon (The Baseball Project) spielt Schlagzeug. Lenny Kaye von der Patti Smith Group gastiert auf einem Track am Gesang.“

Hier geht’s zur Review…

Dead Cross: II

„So bewegen sich Dead Cross auch auf II wieder in gewohnt avantgardistischen Grenzgebieten des Noise und Rock. Harte Zeiten, harte Musik.“

Hier geht’s zur Review…

The Electric Family: SABA

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Aus einem Guss

Leichte Kost fürs Formatradio? Nicht mit der Electric Family! Schon die Eröffnungsnummer ›Sticker Ché/Gull Sweat‹ ihres siebten Albums bringt zehneinhalb Minuten auf die Uhr – und musikalisch festlegen lassen sich die gerne mal wechselnden (Gast-) Musiker um Tom „The Perc“ Redecker sowieso nicht. Was nicht heißen soll, dass das deutsche Kollektiv nicht auch eingängige Nummern schreiben kann, wie die erste Single ›Reptile‹ beweist. Das rhythmisch-rockige ›Mr. Megalomaniac!‹ zeigt eine weitere Facette der Truppe und lässt die
Füße mitzappeln, während das folgende ›Alan The Arab‹ eher in die experimentelle Jazz-Ecke tendiert. Hier weiß der Hörer nie, was ihn im nächs- ten Song erwartet. Die Basis bildet ein solides Rock-Fundament mit „echten“ Instrumenten, die sich mal in die eine, mal in die andere Richtung entwickeln können. Bei so viel Vielfalt stellt sich die Frage, wie organisch das Ganze wirkt, wie der Spagat zwischen all diesen Stühlen gelingt. Und da kommt The Electric Family ihre große Erfahrung und musikalische Klasse zu Hilfe, denn übertrieben heterogen wirkt SABA nie. Obwohl die Platte wohl nach einer kleinen Karibikinsel benannt ist, erinnert die Namensgebung auch an einen ehemaligen deutschen Radiohersteller mit dem gleichen Namen. Beide wirken angenehm analog und aus der Zeit gefallen.

7 von 10 Punkten

The Electric Family
SABA
SIREENA/BROKEN SILENCE

Devin Townsend: LIGHTWORK

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Midlife Crisis? Nein, danke!

Als Ausnahmekünstler darf sich der Kanadier schon seit 20 Jahren bezeichnen, doch 2019 gelang ihm
das bemerkenswerte Kunststück, seine höchst produktive und an Höhepunkten gewiss nicht arme Karriere mit seinem Opus Magnum EMPATH zu krönen. Ein solches Monument zu toppen ist schon schwer genug, doch dann kamen auch noch die Pandemie, diverse persönliche Veränderungen, der zunehmend alarmierende Zustand der Menschheit und sein 50. Geburtstag dazu. Was bei den meisten Menschen eine mindestens mittelschwere Sinnkrise auslösen würde, beantwortet Townsend hingegen mit LIGHTWORK, einem Album, auf dem er befreit wie selten zuvor klingt. Die leicht manische Angespanntheit, die sich in seiner Arbeit so oft findet, ist verschwunden, ebenso wie mehrteilige Konzeptsuiten, drollig-schräge Absurditäten oder der zwar genussvoll exaltierte Humor, der allerdings der Musik an sich bisweilen im Weg stand. Klanglich schließt er relativ nahtlos an EMPATH an, doch die zehn Stücke, fast allesamt in konventioneller Länge, sind zugänglicher denn je, mal episch, mal flott, gelegentlich zappaesk und nur selten metallisch-hart. Im Kontext von Devin Townsends Gesamtwerk ist dies ein leichtfüßiges Pop-Album, seine Im-Cabrio-einer-rosigen-Zukunft-entgegen-brausen-Platte, unangestrengt, positiv, unbeschwert und mit ›Call Of The Void‹ oder ›Moonpeople‹ fast schon hitverdächtig. Eine schiere Freude, wie man sie von ihm nicht erwartet hätte – und somit ein weiteres Meisterwerk.

8 von 10 Punkten

Devin Townsend
LIGHTWORK
INSIDE OUT/SONY

Devin Townsend