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Meine erste Liebe: SELLING ENGLAND BY THE POUND von Fish

Der einstige Marillion-Frontmann über einen Klassiker von Genesis und des 70er-Prog.

Ich stand schon früh auf Genesis. Die Vorgänger wie TRESPASS und FOXTROT hatte ich auch schon gehört, doch es war SELLING ENGLAND BY THE POUND, das meinen Weg als Sänger und Texter prägen sollte. Ich kaufte es mir während eines Familienurlaubs 1973, in dem Jahr, als es erschien. Es war das fünfte Album von Genesis und sie waren so richtig gut geworden. Keyboarder Tony Banks machte sich hier bemerkbar und setzte viel mehr Synthesizer ein. Steve Hacketts Beitrag an der Gitarre zu Songs wie ›Firth Of Fifth‹ war einfach grandios. Es gibt wenige bessere Arten, ein Album zu eröffnen, als wie mit ›Dancing With The Moonlit Knight‹ mit seinen König-Arthur-Vibes. Das war ein großer Einfluss für mich, als ich das Debüt von Marillion schrieb, SCRIPT FOR A JESTER‘S TEAR [1983]. Die Wortspiele auf ›The Battle Of Epping Forest‹ schlugen sich definitiv auch in meinen nieder. Ich liebte auch, dass das elfminütige ›Cinema Show‹ an T.S. Eliots Gedicht „The Waste Land“ von 1922 erinnerte. Und dann war da noch ›More Fool Me‹, ein wunderschönes Lied, gesungen von Phil Collins – damals noch der Schlagzeuger –, das sich als Messlatte für seine spätere Solokarriere erweisen sollte. Es ist einfach ein grandios hochwertig gemachtes, perfekt ausbalanciertes Album. Für mich ist SELLING ENGLAND das letzte großartige Album, das Genesis mit Peter Gabriel machten. Das Songwriting ist einfach wundervoll, und als Begleitung zu einem Sonntagnachmittag im alten England ist es unverzichtbar.

Luke Elliot: Neue Single ›What It Is‹

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Am 19. Mai erscheint Luke Elliots neues Album LET ‚EM ALL TALK, am 17. Juni spielt der Künstler eine einzige Show in Hamburg in der Nochtwache. In seinem Schaffen vereint Elliot seine Einflüsse von John Coltrane, Duke Ellington und Dylan über The Cramps, Gun Club und Mink DeVille bis hin zu Filmen des Spaghetti-Western-Erfinders sowie Badlands, Pulp Fiction und Natural Born Killers .

Als Vorgeschmack auf die kommende Platte gibt es jetzt die neue Single ›What It Is‹ zu hören:

Texas Hippie Coalition: Alles ist größer in Texas

Man sagt ja, „alles ist größer in Texas“. Trifft zumindest auf den mächtigen Sound der Texas Hippie Coalition zu. Ebenso auf Sänger Big Dad Ritch, der sowohl körperlich als auch stimmlich eine imposante Figur abgibt. Zur Bedeutung der Herkunft für seine Band sagt er, diese spiele eine Rolle „so groß wie Texas, mit Butter drauf“. THE NAME LIVES ON hat „Butter“ und Power. Das Rezept? „Keiner verrät die Geheimnisse, jetzt rollt das schöne Bohnenmaterial.“ Letzteres ist ein Zitat aus einem Werbespot für Dosenbohnen. Die Musik nimmt Big Dad Ritch ernst, aber sonst nicht alles. Auf die Klischeefrage, ob er eine Harley fährt, entgegnet er: „Eine gestohlene.“ Die neue Platte klingt echt nach Bikes und Booze. „Wir bevorzugen ‚Brewtal Biker‘, aber wir nennen es ‚Red Dirt Metal‘“, erklärt Rich. Gibt aber zu, dass Motorradfahrer einen großen Teil ihrer Crowd ausmachen: „Das Publikum reicht von 14 bis 74. Obwohl der Anteil der Biker sehr hoch ist, ist unsere Musik genreübergreifend. Man findet unsere CDs in Musikgeschäften oft in der Country-, Rock-, Metal- und sogar Americana-Abteilung.“ Dank ›Built For The Road‹ passt die Neue zudem gut ins Südstaaten-Regal. Der Song steht laut Rich für „Southern Fried Rock and Roll“. In diesem Zuge muss man natürlich kurz über den Tod von Gary Rossington sprechen. Lynyrd Skynyrd seien ein riesiger Einfluss für die Texas Hippie Coalition gewesen. Abgesehen davon kreuzten sich die Pfade auch. „Nachdem wir für sie als Support bei acht Shows eröffnet haben, fand ich, dass er der freundlichste und professionellste von allen war. Wir werden ihn schmerzlich vermissen.“

Aber auch der Metal kommt nicht zu kurz, so finden sich auch Spuren von Pantera. Findet auch der Sänger: „Ja, natürlich. Wir sind eine texanische Gruppe, die stark von Musikern wie Pantera, ZZ Top und Willie Nelson beeinflusst ist.“ Zur derzeitigen Pantera-Kontroverse mit Konzertabsagen in Deutschland gibt er sich diplomatisch: „Ich kann nur von der Enttäuschung sprechen, die die Pantera-Fans auf der anderen Seite des Teichs empfinden müssen. Ich hoffe, dass sie bald wieder in den Genuss von Pantera-Power-Metal kommen.“ Kurz weg von Power und Metal und hin zur balladesken und bewegenden Hymne ›I Teach Angels How To Fly‹, die einen ernsten Hintergrund hat. Es gehe um seelische Qualen, so Ritch, um „die Tatsache, dass so viele, und auch ich, mit psychischen Krankheiten zu kämpfen haben. Sie zu besiegen, ist schier unmöglich. Sie zu kontrollieren, bedeutet, ein Kommandant des Chaos zu sein“. Zum Albumtitel liefert er das perfekte Schlusswort: „Der Name ist Texas Hippie Coalition, THC – Band of Outlaws. Man sagt, dass der Tod dreimal kommt. Einmal, wenn du stirbst, einmal, wenn deine Seele deinen Körper verlässt, und dann noch mal, wenn das letzte Mal dein Name ausgesprochen wird. Ich hoffe, dass der Name Texas Hippie Coalition noch für Jahrhunderte ausgesprochen wird.“

The Damned: DARKADELIC

Prophets of doom

Die britischen Psychedelic-Goth-Punker The Damned haben auch im 47. Jahr ihres Bestehens noch ausreichend Ideen, Spielfreude und vor allem jede Menge Verve. Fünf Jahre nach dem starken Vorläufer EVIL SPIRITS steht jetzt mit dem Wortspiel DARKADELIC, das auf die Gothic- und Psychedelic-Einflüsse verweist, das zwölfte Studioalbum auf dem Prüfstein. Mit fast identischer Mannschaft (lediglich Will Taylor sitzt für den 2019 ausgeschiedenen Pinch am Schlagzeug) geht das Quintett auf eine zwölf Songs starke Zeitreise. Das eröffnende ›The Invisible Man‹ kommt, wie zuletzt fast typisch für The Damned, gar nicht so stark aus den Startlöchern – was dann aber folgt, ist in einigen Belangen sogar noch stärker als das ohnehin schon ent- waffnende EVIL SPIRITS. Dave Vanian, Captain Sensible, Paul Gray, Monty Oxymoron und eben Taylor gelingt ein kurzweiliges und elegantes Alterswerk mit einigen schnellen Nummern, etwa ›Leader Of The Gang‹, ›Motorcycle Man‹, ›Girl I‘ll Stop At Nothing‹ und das annähernd hard-rockigen ›Beware Of The Clown‹, bei dem Vanians Gesang in voller Bariton-Blüte erleuchtet. Noch besser allerdings: das eingängige ›Bad Weather Girl‹, das ruhige ›Western Promise‹ mit seinem filmischem Flair, ›You‘re Gonna Realise‹ mit der angedeuteten Surf-Gitarre (Dick Dale lässt grüßen), das theatralische ›Roderick‹, und die beste Nummer der ganzen Platte: ›Wake The Dead‹.

9 von 10 Punkten

The Damned/DARKADELIC/EARMUSIC/EDEL

The Damned Darkadelic

Samantha Fish: So sah es bei ihrer Show in Winterbach aus

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Am 01. April spielten Samantha Fish und Jesse Dayton eine Show in Winterbach. Am 19. Mai erscheint das gemeinsame Album der beiden Künstler, es trägt den Titel DEATH WISH BLUES. Unser Fotograf Frank Witzelmaier war in Winterbach vor Ort und hat das Konzert für euch festgehalten.

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Mötley Crüe: Neue Songs mit John 5

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Zusammen mit dem bekannten Produzenten Bob Rock wollen Mötley Crüe neue Songs aufnehmen. Gitarre spielen soll darauf John 5, der auch auf der aktuellen Tour an Stelle von Mick Mars mit an Bord ist. Mars zog sich aufgrund seiner Erkrankung ankylosierende Spondylitis aus dem regelmäßigen Tourgeschäft zurück.

Die Frage war nun, ob Mars trotz seines Tour-Ausstiegs noch Teil von Mötley Crüe sein würde. Diese Fragestellung trat eine Schlammschlacht innerhalb der Band los.

Mick Mars erklärte, dass Tommy Lee, Nikkie Sixx und Vince Neil von ihm verlangt hätten, eine Abfindungsvereinbarung zu unterzeichnen, die ihm jegliche zukünftige Ansprüche verwehrt. Im Gegenzug hätte Mars fünf Prozent von Gewinn der Tournee in Jahr 2023 bekommen, bei weiteren Tourneen wäre er leer ausgegangen. Daraufhin hat Mick Mars die Band verklagt.

Mötley Crüe Press
Ende der Crüe-Love.
Credit Paul Brown

Nikki Sixx behauptete im Namen der Band, Mars habe bei den letzten Shows unterdurchschnittlich performt. Mars konterte darauf, dass er als einziger auf der Bühne seine Parts live spiele und spielen könne, während Sixx, Neil und Lee Backing Tracks benutzten. Nikki Sixx‘ Bassspuren seien komplett vom Band gekommen, so Mars. Seine Verspieler, die Mars offen zugibt, hätten mit Problemen beim In-Ear-Monitoring zu tun gehabt.

Rock Meets Classic: So sah es in Ludwigsburg aus

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Am 18. April fand das inzwischen legendäre Format „Rock Meeets Classic“ in Ludwigsburg in der MHP-Arena statt. Während einer knapp zweieinhalb stündigen Show verwebten Mick Box und Bernie Shaw von Uriah Heep, Joey Tempest von Europe, Mike Tramp, Dee Snider, Maggie Bell und Ronnier Romero Klassik mit Rockmusik. Unser Fotograf Frank Witzelmaier war vor Ort und hat die Show für euch festgehalten!

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Video der Woche: The New York Dolls mit ›Personality Crisis‹

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Heute jährt sich der Todestag von Johnny Thunders. Im ‚Video der Woche‘ gedenken wir seiner bunten und expressiven Persönlichkeit.

Am 15. Juli 1952 wurde John Anthony Genzale in Queens geboren. Knapp 20 Jahre später gründete er unter dem Künstlernamen Johnny Thunders zusammen mit David Johansen, Rick Rivets und Arthur „Killer“ Cane The New York Dolls.

Trotz ihres heutigen Legendenstatus blieb den Dolls in den 70ern der ganz große Durchbruch durch Plattenverkäufe und Co. verwehrt. Zunehmende Drogenprobleme führten schließlich 1977 zur Auflösung der Gruppe.

Zu Ehren von Johnny Thunders, der am 23. April 1991 an einer Überdosis Heroin verstarb, gibt es heute eine Fernseh-Performance der wunderbaren New York Dolls zu sehen:

The New York Dolls mit ›Personality Crisis‹: