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38 Special: LIVE AT ROCKPALAST 1981

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Rarer Auftritt der Südstaaten-Rocker in Deutschland

Blues, Rock, Country und Folk sind die stilistischen Zutaten von Southern Rock, der in den 70ern und 80ern besonders in den USA eine große Rolle spielte. The Allman Brothers und Lynyrd Skynyrd machten, schon in den 60ern, den Anfang. Bands wie Molly Hatchet, ZZ Top, The Outlaws, Blackfoot, Black Oak Arkansas und 38 Special gründeten sich in den Folgejahren, beherrschten die Charts und ihre Alben erreichten Gold- und Platin-Status. Donnie Van Zant, der Bruder von Ronnie und Johnny (Lynyrd Skynyrd) gründete 38 Special 1975 zusammen mit den Gitarristen Jeff Carlisi und Don Barnes, dem Bassisten Ken Lyons sowie den Schlagzeugern Jack Grondin und Steve Brookins in Jacksonville, Florida. Am 29. August 1981 spielten die Südstaatenrocker auf der Loreley zusammen mit den Outlaws, Nine Below Zero und Thin Lizzy im Rahmen von „Rockpalast“. Der Konzertmitschnitt LIVE AT ROCKPALAST 1981 auf CD und DVD ist ein recht einzigartiges Zeitdokument, denn 38 Special spielten laut Setlist.fm insgesamt nur vier Mal in Deutschland. Selig, wer dabei war und sich noch erinnern kann. Ein kompaktes Rock-Set aus elf Tracks ist auf den beiden Tonträgern zu hören und zu sehen – in bester Ton- und Bildqualität. Damals wahrscheinlich ohne böse Hintergedanken von einigen Südstaaten-Flaggen im Publikum begrüßt, legten Zant & Co. ordentlich los: ›Turn It On‹ und ›First Time Around‹ brachten die Menge sichtlich auf Temperatur. Weitere Highlights: die Instrumental-nummer ›Robin Hood‹ mit dem anschließenden ›Wild Eyed Southern Boys‹ sowie das furiose Ende mit ›I Been A Mover‹ und ›Fortunate Son‹. (Holger Spille)

7 von 10 Punkten

38 Special
LIVE AT ROCKPALAST 1981
M.I.G./INDIGO

Hollywood Vampires: So sah es bei ihrer Show in Hamburg aus

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Am 27. Juni spielten die Hollywood Vampires im Stadtpark in Hamburg. Unser Fotograf Frank C. Dünnhaupt war vor Ort und hat die Show von Joe Perry, Alice Cooper, Johnny Depp und Co. für euch festgehalten.

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Greta Van Fleet: Neue Single ›The Falling Sky‹

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Am 21. Juli erscheint das neue Album von Greta Van Fleet mit dem Titel STARCATCHER. Als inzwischen vierte Single haben die Durchstarter aus Frankenmuth, Michigan gestern Nacht ihren neuen Song ›The Falling Sky‹ inklusive Video veröffenlicht.

Nach einem neuen Gesetzesentwurf in seiner Wahlheimat Tennessee, der die Rechte der LGBTQIA+-Gemeinschaft einschränken soll, solidarisierte sich Sänger Josh Kiszka jüngst in einem langen Post auf Social Media mit der Community und bekundete offen, bereits seit acht Jahren in einer liebevollen, gleichgeschlechtlichen Beziehung zu leben.

Paul Rodgers: Neues Album MIDNIGHT ROSE

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Paul Rodgers hat ein neues Album mit dem Titel MIDNIGHT ROSE angekündigt. Das Solowerk des Sängers (Free, Bad Company) ist die erste Platte mit neuem Material seit ELECTRIC aus dem Jahr 1999. Als erste Single hat der Künstler vor kurzem den Song ›Living It Up‹ veröffentlicht.

MIDNIGHT ROSE erscheint am 22. September. Produziert wurde es von Bob Rock und Cynthia Rodgers, Pauls Lebenspartnerin. Rodgers dazu selbst: „Mein neues Album erwuchs aus zahlreichen Ideen-Funken, die ich hatte. Aus diesen Funken erwuchs ein loderndes Feuer, als die Band und alle Involvierten absolute Bestleistung einbrachten. Ich denke, das ist mein bisher bestes Album. Ich mag es wirklich. Ich hoffe, ihr auch!“

Billy F. Gibbons: So sah es bei seiner Show in Winterbach aus

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Billy F. Gibbons kündigte das „Revival“ von The BFGs, seiner Livewire-Soloband, an, die im Sommer 2023 auch hierzulande in Hamburg, Frankfurt, Nürnberg, Leipzig, Köln und Winterbach auftrat. Das Trio, angeführt von Billy F. Gibbons an Gitarre und Gesang, machte am 25.06. in Winterbach Halt, um eine neunzigminütige Show zu spielen. Unser Fotograf Frank Witzelmaier war vor Ort und hat das Konzert für euch festgehalten.

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Flashback: Motörheads NO SLEEP ‚TIL HAMMERSMITH erscheint

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42 Jahre hat NO SLEEP ’TIL HAMMER­SMITH in diesem Jahr auf dem Buckel, Motörheads erstes und einziges Nummer­-Eins­-Album. Eine Liveplatte wie eine Wand, eine Maschine, eine Dampfwalze. Hat man und liebt man NO SLEEP ’TIL HAMMERSMITH, dann braucht man keine Therapie – niemals. Meine erste Live-­Begegnung mit dem Trio Infernale: Hamburg, Markthalle, am 9. März 1980, „Bomber“-­Tour. Motörhead spielen fünf Monate nach der letzten Stippvisite erneut eine Show in Hamburgs bester Location. In der Nähe der Markthalle haben die Teddy Boys eine Pinte namens Elvis (ach was), in der sie sich regelmäßig treffen. Metaller sowie Punks vertragen sich seinerzeit nicht gut mit den Teds. Die wiederum entern eine Stunde vor Showbeginn mit gewaltbereiter Mannschaft die Markthalle und verdreschen planlos und auf übels­te Weise die Metalkids. Bis auf einmal unsere drei Helden plus ein paar Roadies mit Eisenstangen bewaffnet auf der Bühne erscheinen und die Teddy Boys gnadenlos aus der Halle prügeln – die Weichen für einen gelungenen Abend sind also gestellt. Etwas für die Geschichtsbücher. HAMMERSMITH fügt sich nahtlos in die legendäre Reihe an phantastischen Live­Mitschnitten aus den Spätsiebzigern und Frühachtzigern ein und steht in einer Reihe mit Thin Lizzys LIVE AND DANGEROUS, UFOs STRANGERS IN THE NIGHT, Judas Priests UNLEASHED IN THE EAST, Scorpions’ TOKYO TAPES, AC/DCs IF YOU WANT BLOOD und Rushs EXIT… STAGE LEFT.

Aufgezeichnet wird NO SLEEP’ TIL HAMMERSMITH während der gerade mal fünf Termine umfassenden „Short Sharp Pain In The Neck“­-Tour, die ihren Namen trägt, weil Drummer Phil Philthy Animal Taylor während einer Aftershow-­Sause unsanft auf seinem Kopf landete und sich dabei das Genick brach. London steht Ende März 1981 nicht auf dem Tourplan und der Großteil der Aufnahmen entsteht am 29. und 30. März in Newcastle (City Hall), zwei Tracks (›No Class‹ und ›Bomber‹) werden am 28. März in Leeds (Queens Hall) auf Tape gebannt. Insofern ist das Namedropping „Hammersmith“ zwar schön, führt aber zu Missverständnissen. Die Zeit war einfach reif für Lemmy, Fast Eddie Clarke und Philthy, nach­dem ACE OF SPADES ein paar Monate zuvor auf Rang 4 der Charts aufschlug. Schnell musste ein Nachfolge­-Release her, was lag also näher als ein paar Shows auf­zuzeichnen, zumal Motörhead eh für die Bühne gebo­ren waren? Ursprünglich sollte HAMMERSMITH eine Doppel-­LP werden, das Material reichte aber nur für drei Seiten, also wurde der Plan schnell wieder verwor­fen.

Guns N‘ Roses: ›Paradise City‹ live feat. Dave Grohl

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Beim diesjährigen Glastonbury Festival holten sich Guns N‘ Roses niemand Geringeren als Dave Grohl von den Foo Fighters auf die Bühne, um gemeinsam ›Paradise City‹ zu performen. „Weil es so etwas wie „zu viele Gitarren“ nicht gibt“, erklärte Gunners-Frontmann Axl Rose.

Insgesamt war dies Grohls dritte Performance am Festival. Einmal spielte er eine „secret show“ mit den Foo Fighters, die dafür als The Churnups angekündigt worden waren, einmal trommelte er für einen Song bei den Pretenders mit.

Revolution Saints: Mehr Dampf im Kessel

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Mit einem stabilen Line-up über fünf Jahre hinweg und drei Studioproduktionen konnten sich die Revolution Saints, die musikalische Herzensangelegenheit von Journey-Schlagzeuger Deen Castronovo, großen Respekt unter Melodic-Rock-Anhängern verschaffen. Doch schließlich blieben Veränderungen nicht aus. Mit den Neulingen Joel Hoekstra an der Gitarre und Bassist Jeff Pilson weht nun auf dem vierten Werk EAGLE FLIGHT ein frischer Wind. „Es klingt eine ganze Schippe druckvoller und agiler als die letzten Alben“, freut sich der extrovertierte, aus Kalifornien stammende Revolution-Saints-Vokalist. „Den poppigen Anstrich à la Foreigner wollten wir hinter uns lassen und wir sind stolz auf den raueren Sound, der mir als Sänger unbedingt entgegenkommt. Denn ich gebe zu, die ganz hohen Noten zu treffen, bringt mich manchmal an meine Grenzen.“ Mit neuen Leuten eine andere Vision umzusetzen, kann sich tatsächlich als schwierig herausstellen, nicht jedoch im Fall der neuen Dreierkonstellation, denn die Sessions für EAGLE FLIGHT liefen vom ersten Moment an flüssig und harmonisch. Der Grund hierfür liegt laut Castronovo an der Vertrautheit der Musiker untereinander, denn die beschnuppern sich bereits seit etlichen Jahren. „Jeff lief mir schon vor einigen Jahrzehnten, noch zu Mike-Varney-Zeiten, über den Weg. Joel kenne ich, seit er mit Night Ranger im Vorprogramm von Journey sein enormes Können unter Beweis gestellt hat. Nicht nur, dass die beiden außerordentlich talentierte Instrumentalisten sind, auch menschlich passt es bei uns ganz wunderbar.“

Seit jeher das vierte Ass im Ärmel der Revolution Saints ist Produzent, Songschreiber und Keyboarder Alessandro Del Vecchio, der zu allen vier Platten nicht unerheblich beitrug. Im Gegenteil. Vor allem die vor Melodiereichtum strotzenden Lieder sind es, die kompositorisch überwiegend auf das Konto des begabten Italieners gehen, außerdem lobt Castronovo dessen ausgezeichnete Stimme. „Es gibt einige Passagen auf EAGLE FLIGHT, da hörst du Alessandro und mich gemeinsam singen, und gerade diese schwindelerregend hohe Stimme, das ist wirklich er! Der Mann hat riesiges Potenzial und ist quasi unser viertes Mitglied.“ Blick in die Zukunft: Die Wartezeit auf das fünfte Studiowerk der Revolution Saints könnte ungewohnt kurz ausfallen, denn wie das frühere Mitglied von The Dead Daisies berichtet, hat die aktuelle Formation bereits während der Aufnahmen zu EAGLE FLIGHT zusätzliches Material für ein weiteres komplettes Album eingetütet. „Es sind schon fast alle Tracks für den Nachfolger aufgenommen, der wahrscheinlich 2024 kommt, es fehlen lediglich noch ein paar Gesangsspuren. Wir sind also bestens vorbereitet auf das, was da noch kommen mag.“ (Chris Grenzer)