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Dave Grohl: Neues Album kommt im November

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189006-40065I30879Dave Grohl verrät weitere Details zum kommenden Foo Fighters-Album.

Gegenüber Billboard verkündete er, dass der Nachfolger zu WASTING LIGHT und damit das mittlerweile achte Studioalbum der Foos im November erscheinen soll. Damit soll die Veröffentlichung direkt auf die Ausstrahlung der achtteiligen HBO-Serie „Foo Fighters: Sonic Highways“, die von Grohl selbst produziert wird, folgen.

Dave Grohl: „Wir könnten auch einfach wieder ein neues Album im Studio machen, auf Tour gehen und einen Haufen T-Shirts verkaufen. Es geht darum, diesen Prozess neu zu erfinden.“

Um aus dem ewig selben Kreis auszubrechen, besuchten die Foo Fighters acht amerikanische Städte (Austin, Chicago, Los Angeles, Nashville, Tennessee, New Orleans, Seattle, Washington, D.C. und New York) und nahmen in jeder einen anderen Song auf. In der eng mit dem Album verbundenen TV-Serie wird Dave Grohl unterschiedliche Musiker zu den ihnen vertrauten Studios in ihren Heimatstädten interviewen. Mit dabei sind Buddy Guy, Dolly Parton, Chuck D, Gibby Haynes, Allen Toussaint und Gary Clark Jr.

Dazu meint Grohl: „Diese Tonstudios sind heiliger Boden. Für mich sind sie wie Kirchen und Denkmäler.“

Die Song-Texte schrieb Grohl immer erst am letzten Session-Tag, um möglichst viele Eindrücke in den Liedern verarbeiten zu können.

Seht hier den Trailer zu Grohls eigenem TV-Format „Sonic Highways“:

iPod-Roulette: Arve Isdal (Audrey Horne)

Was läuft auf dem Player des Audrey Horne-Gitarristen? Hier seht ihr seine Auswahl, die er für CLASSIC ROCK kommentiert hat!

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Richie Sambora – „Der Entzug rettete mich davor, ein Opfer zu sein.“

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Richie Sambora 2012 (4)Bon Jovi-Gitarrist Richie Sambora war mehr als die Hälfte seines Leben süchtig – seit einigen Jahren ist er clean und öffnete seine Seele auf seinem damals neuen Soloalbum. Hier beichtet er alles.

Alice Cooper, Ozzy Osbourne, Steven Tyler, Slash… die Liste der Oberliga-Rockstars, die in den Entzug gingen, krochen oder geworfen wurden, ist so lang wie die Rechnungen, die sie in ihren wilden Jahren in den Bars der Welt anhäuften. Als aber Richie Sambora im Entzug landete, hatten es nur wenige außer seinen engsten Vertrauten kommen sehen.

Mehr als 20 Jahre lang schien Samboras Leben idyllisch zu sein. Bei Bon Jovi Gitarre zu spielen, hatte ihn zum weltberühmten Rockstar und Multimillionär gemacht. Er war mit der einstigen „Denver Clan“-Schauspielerin und -Schönheit Heather Locklear verheiratet – für die promibesessenen Medien waren sie das Showbiz-Traumpaar. Und vielen Bon Jovi-Fans galt Sambora als der wahre Held der Band, der nicht nur mehr Talent als Jon Bon Jovi selbst hatte, sondern auch besser aussah.

Doch hinter den Kulissen zerfiel Richie Samboras Leben still und leise. Am 28. März 2008 wurden seine Probleme öffentlich gemacht. In Laguna Beach, in der Nähe seines Hauses in Kalifornien, wurde Sambora wegen Trunkenheit am Steuer seines Hummers festgenommen. Ebenfalls an Bord befanden sich seine zehnjährige Tochter Ava und ihre Freundin.

Drei Jahre vergingen, bis Sambora einlenkte und sich ein zweites Mal in den Entzug begab – diesmal mit Erfolg. Und während Bon Jovi ohne ihn weitermachten und für die 2011er US-Tour einen Ersatzgitarristen einstellten, konnte Sambora endlich seine Sucht nach verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln besiegen, die sieben Jahre zuvor begann, als er in der Dusche ausgerutscht war und sich den Arm gebrochen hatte. Seinen Alkoholismus, mit dem er schon seit Teenager-Zeiten kämpfte, bezwang er ebenfalls.

Dieser lange Genesungsprozess wurde zur Inspiration für Samboras Soloalbum AFTERMATH OF THE LOWDOWN, das seinen persönlichen Kampf in offenherzigen Songs wie ›Seven Years Gone‹ und ›You Can Only Get So High‹ dokumentiert. „Mit diesem Album“, sagt er, „lade ich meine Lebenserfahrung herunter. Und mehr als alles andere will ich einfach meine Geschichte erzählen.“

Judas Priest – REDEEMER OF SOULS

judas priest redeemer of soulsBirminghamer (Edel-)Stahl.

Judas Priest sind neben Black Sabbath (unbestritten) die maßgeblichen Architekten des Heavy Metal. Ihr Sound, der unverwechselbare Lederlook und die priest‘schen Artworks seit ihrem Zweitwerk SAD WINGS OF DESTINY (1976) gaben einem ganzen Genre Mitte der 70er seine Identität. 38 Jahre nach dieser historischen Veröffentlichung konstruiert die Legende aus den West Midlands immer noch feinste Stahlgiganten: Die Riffs von Glenn Tipton und Neupriester Richie Faulkner schneiden so scharf wie einst die Rasierklinge, die das Cover von BRITISH STEEL (1980) zierte. Rob Halfords Stimme tönt gefährlich, cool oder gefühlvoll und lässt zu keiner Sekunde Zweifel aufkeimen, dass er DER „Metal God“ ist. Nicht minder spektakulär gestaltet sich die großartige Hill & Travis‘sche Groovezauberei, die so variabel zuletzt auf PAINKILLER (1990) zu hören war.

Handwerk alleine reicht natürlich noch lange nicht zu einem guten Album, geschweige denn zu einem (Band-)Klassiker. REDEEMER OF SOULS – aus der Feder von Tipton, Halford und Faulkner – schreit zu 100 % PRIEST! Die erhabenen Kompositionen, die hier und da augenzwinkernd mit etwas textlichem (und selbstverständlich massiv überzeichnetem) „Heavy-Metal-Kitsch“ Auflockerung finden, fügen sich spielend in den Backkatalog der 1969 gegründeten Band ein. REDEEMER OF SOULS manifestiert eindrucksvoll, warum Judas Priest seit ihren Anfangstagen eine der wichtigsten Speerspitzen des Heavy Metal sind.

Various – THE PROG BOX

various artistsDas L.A.-Prog-Rock-Label Cleopatra empfiehlt sich mit einem 4-CD-Set.

Aufregend neu gestaltete sich die Post-Psychedelic-Phase im Übergang in den Progressive Underground. Eine Ära, die sich grob auf 1968 bis 1975 eingrenzen lässt, aber auch diverse Revivals sollten nicht außer Acht gelassen werden. Eine Epoche, als alteingesessene britische Plattenfirmen plötzlich Sub-Labels initiierten, um dem Zeitgeist Tribut zu zollen: EMI hob Harvest, Decca Deram und PolyGram Vertigo aus der Taufe. Unabhängige Companys wie Island, Chrysalis, Charisma und Virgin zogen am gleichen Strang.

Cleopatra, ein in Los Angeles Jahrzehnte später von Brian Perera gegründetes Firmenkonglomerat der Labels Hypnotic, Goldenlane, Stardust, Purple Pyramid, Deadline und X-Ray Records, setzt mit einer ganzen Reihe von Pionieren die Tradition fort. Damalige wie spätere Entwicklungen des Genres kulminieren auf 40 Tracks des 4-CD-Sets THE PROG BOX: Zum Auftakt liefern Hawkwind ›Magnu‹ im satten Steven-Wilson-Mix. Hawkwinds Nik Turner fabuliert über ›Time Crypt‹ und ›Fallen Angel STS-51-L‹. Im Duett mit Geoff Downes (u.a. Buggles, Yes, Asia) reminisziert Turner noch ›In Our Time‹.

Aus der Frühphase von Yes stammt eine BBC-Radio-Session mit der Beatles-Coverversion ›Every Little Thing‹ (1969). Nektar, einst von Großbritannien nach Deutschland emigrierte Band, steuern ›Time Machine‹, ›Show Me The Way‹ und ›Remember The Future‹ bei. Roy Albrighton, Nektar-Frontmann, gibt ein Solo mit ›Memory Tracks‹. Brainticket samt Bandchef Joel Vandroogenbroeck dürfen nicht fehlen: ›Watching You‹ und ›Places Of Light‹ stammen von der Band, ›Sign From Space‹ sowie ›High Computer Tension‹ sind Vandroogenbroeck’sche Alleingänge.

Kraut-Rock-Klassiker finden sich mit Amon Düül II (›On The Highway‹) und Tangerine Dream (›Ultima Thule Part 1 (7 Inch Version)‹). Curved Air grüßen mit dem Konzertmitschnitt von ›It Happened Today‹. Sonja Kristina, Frontfrau von Curved Air, wagt den Schulterschluss mit Peter Banks und Larry Fast auf ›Tomorrow Becomes Today‹. William Shatner, Captain Kirk von der „Enterprise“, duettiert mit Steve Vai (›Ponder The Mystery‹) und Al Di Meola (›So Am I‹).

Nicht minder skurrile Kollaborationen zünden Gary Green & Tony Kaye im Instrumental ›Just Another Day‹, Steve Morse, Jim Beard, Randy Brecker & Percy Jones in ›At The Edge Of The Middle‹ sowie Colin Moulding, Rick Wakeman, Steve Hillage & Mel Collins bei ›Are We To Believe?‹. Fee Waybill, Steve Morse & Jordan Rudess betätigen sich als Brandstifter in ›Adding Fuel To The Fire‹, wissenschaftlich verquast wird’s auch: In ›Molecular Breakdown‹ von Jay Beckenstein, Billy Sheehan, Gavin Harrison & David Sancious, ›Random Acts Of Science‹ von Rick Wakeman, Jerry Goodman, Nik Turner & Jimmy Haslip sowie ›The Technical Divide‹ von Alan Parsons, Chris Squire & Gary Green regiert Science-Fiction. Queensrÿche kontern zwar nur einmalig, aber mit nichts Geringerem als ›The Weight Of The World (Billy Sherwood Mix)‹.

Jethro Tull – A PASSION PLAY (EXTENDED PERFORMANCE)

Jethro TullJethro Tull loten die ewige Frage der Menschheit aus: gut oder böse?

Ein in der hohen Kunst des Balletts gerne beschworenes Sujet: Rücklings liegt eine grazile Ballerina leblos, vielleicht gar tot auf dem Bühnenboden eines viktorianischen Theaters. Dieses visuell trickreich in Schwarzweiß aufgenommene Foto ziert das Cover von A PASSION PLAY, dem sechsten Studiowerk der britischen Formation Jethro Tull. Ein 1973 auf zwei Plattenseiten in 16 Segmente unterteiltes Opus in vier Akten.

Künstlerisch hochgestochen loten Komponist, Flötist und Sänger Ian Anderson, Gitarrist Martin Barre, Pianist John Evan, Bassist Jeffrey Hammond-Hammond sowie Schlagzeuger Barriemore Barlow die Eckpfeiler Klassik, Jazz und Folk aus. „Art for art’s sake“, Kunst um der Kunst willen, pflegen die Briten ein so ambitioniertes Unterfangen nicht ohne Augenzwinkern zu umschreiben.

Bei Ian Anderson weiß der Hörer ohnehin nie so genau woran er ist: Schon auf dem Vorgängerwerk THICK AS A BRICK, einem recht ähnlichen Epos auf allerdings stark satirischem Fundament, saß dem Tull-Chef ja der Schalk im Nacken. Da stellt sich die Frage: Was soll so einem Opus denn folgen?

Anderson und Co., noch immer damit beschäftigt den immensen Erfolg von AQUALUNG (’71), das allein in den USA Triple-Platin einheimste, zu verkraften, planen eigentlich ein Doppelalbum mit Material im konventionellen Songformat. Enden aber erneut im Konzept. Aber diesmal ohne Parodieabsicht.

Doch der Reihe nach: Denn alleine der Aufnahmeprozess mutet an, als wäre es ein Kapitel aus „Spinal Tap“: Um horrende britische Steuern zu umgehen, mieten sich Jethro Tull im nahe Paris gelegenen Studio Château d’Hérouville ein. Anfänglich läuft alles rund. Doch dann beginnt ein Fiasko, das beinah im Desaster endet: Das Quintett muss nicht nur verkraften, dass es gemeinsam in einem recht spartanischen Schlafraum nächtigen muss, sondern auch, dass die Betten völlig verwanzt sind. Doch der Albtraum geht noch weiter: Nachdem sich die Band dank nachlässiges Inhouse-Caterings kollektiv eine üble Nahrungsmittelvergiftung zugezogen hat, häufen sich auch noch technische Probleme. Kurzerhand setzen Jethro Tull die Aufnahmen im Londoner Morgan Studio fort, ohne das bislang entstandene Material zu berücksichtigen.

Binnen neun Tagen bis zum nächsten Tourneestart hauen sie A PASSION PLAY raus. Eine krude Story über Ronnie Pilgrim, einen Toten, der, nachdem er an der eigenen Beerdigung als Geistwesen teilgenommen hat, im Jenseits einen spirituellen Reinigungsprozess durchläuft, erst in den Himmel auffährt, dann einen Antrag auf Aufenthalt in der Hölle stellt, um schließlich festzustellen, dass er weder das Eine noch das Andere mag. Eine psychologisch-philosophische Achterbahnfahrt um den Sinn menschlichen Daseins und um die uralte Frage nach Gut und Böse.

A PASSION PLAY (EXTENDED PERFORMANCE) umfasst samt Buch ein ganzes Bündel an Extras: Auf zwei CDs sammeln sich das Original sowie die 15 Songs der Sessions von Château d’Hérouville, beides remixt von Steven Wilson. Auf den zwei DVDs findet sich das gesamte Material im ebenfalls von Wilson vorgenommenen Mix im 5.1 Surround-Sound sowie ein Videoclip, der einst auf der Konzerttournee gezeigt wurde. Zudem liegt der neue Stereomix auch auf 180g schwerem Vinyl vor.

Trampled By Turtles – WILD ANIMALS

trampled by turtles wild animalsNicht mehr Bluegrass, aber immer noch herrlich rootsy.

Zehn Jahre und sechs Alben lang drehte sich im Trampled-By-Turtles-Universum alles um klassischen Bluegrass. Inzwischen ist dem Quintett aus Duluth, Minnesota, diese Schublade aber offensichtlich ein wenig zu eng geworden, denn auf WILD ANIMALS ist das Klangspektrum wesentlich breiter. Zwar bleiben Trampled By Turtles auch weiterhin fest in Americana-Gefilden verankert, aber mit Alan Sparhawk von Low fanden sie in ihrer Heimatstadt einen Produzenten, der den zuvor betont rustikalen Wald-und-Wiesen-Sound der Band behutsam, aber doch merklich in Richtung Folk und Country schubst.

Von Banjo und Fiddle angetriebene Schnellfeuerattacken sind dieses Mal Mangelware, stattdessen setzen die Amerikaner verstärkt auf gedämpfte Roots-Balladen, die nicht nur beim offenbar ›Long May You Run‹-inspirierten ›Silver Light‹ mit feinen Harmonien, willkommener 70er-Jahre-Patina und zeitlosem Neil-Young-Feeling zu gefallen wissen. Unglaublich originell ist das alles nicht, sehr schön gemacht aber dennoch.

Videopremiere: The Dagger veröffentlichen Clip zu ›1978‹

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The Dagger 3Die schwedischen Hard Rocker von The Dagger veröffentlichen den Clip zu ihrer neuen Single ›1978‹.

Im Juni erschien das selbstbetitelte und gefeierte Debüt-Album von The Dagger. CLASSIC ROCK meint dazu: Schon der erste Song überzeugt mit Maiden-Riffing und einer Produktion, die den Song in elegantem Licht erstrahlen lässt. Manchmal klingt die Band nach Demon zu „Night Of The Demon“-Zeiten. Drei Stücke weiter ist man im Land der Batik-Hemden und Lavalampen angekommen. „Ballad Of An Old Man“ ist eine wunderschöne Räucherstäbchen-Ballade im Kerzenlicht, die an Uriah Heep erinnert. Bei „1978“ wird Thin Lizzy mit Tygers Of Pan Tang gekreuzt.
(Die vollständige Review findet ihr in der aktuellen Ausgabe von CLASSIC ROCK, die derzeit im Handel erhältlich ist.)

Seht hier das  Video zu ›1978‹: