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Endgültige Auflösung?

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Black Crowes 2010 (3)Steve Gorman vermutet, dass es keine weitere Reunion der Black Crowes geben wird.

Im Jahr 2013 taten sich The Black Corwes wieder zusammen, um einige Konzerte zu spielen. Scheinbar waren dies jedoch die letzten gemeinsamen Auftritte, wie Schlagzeuger Steve Gorman neulich gegenüber dem Rolling Stone äußerte: „In der Vergangenheit habe ich oft gesagt ‚Wir werden wieder etwas zusammen machen‘ oder ‚Wir werden nie wieder zusammen spielen‘ und ich hatte mich geirrt. Doch dieses Mal ist es etwas anderes. Die Möglichkeit einer erneuten Reinion war noch nie so gering wie im Moment.“

„Wir sehen das auch nicht so eng. Wir hatten eine schöne Zeit miteinander und jetzt blickt jeder positiv in die Zukunft und die Projekte, die auf jeden warten. Vielleicht sehen wir das alle in einem Jahr anders, doch das würde mich schon sehr überraschen.“

Nehmen Cover-Album auf

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Stone_Sour_Corey_TaylorStone Sour befinden sich gerade in einem Studio in Burbank, Kalifornien, um dort ein aus Cover-Versionen bestehendes Album aufzunehmen. Erscheinen soll das bis dato noch unbetitelte Werk Anfang 2015.

Auf ihrer letzten US-Tour erfreuten Corey Taylor und seine Kollegen ihre Fans an jedem Abend mit einer anderen Cover-Version von Songs, die sie selbst geprägt hatten, unter ihnen ›Creeping Death‹ von Metallica, ›Love Gun‹ von Kiss, Judas Priests ›Heading Out To The Highway‹ und ›In Your Eyes‹ von Peter Gabriel.

Seht hier ein paar Kostproben:

Stone Sour mit ›Love Gun‹:

Stone Sours Interpretation von ›In Your Eyes‹:

Stone Sour mit ›Heading Out To The Highway‹:

Rock in der Krise (Teil 7): Interview mit Joe Elliott

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Def Leppard AlbuquerqueLebenslänglich

Als eine der größten Bands der 80er erlebten Def Leppard die MTV-Ära und überstanden den Wechsel von Vinyl zur CD. Jetzt sind sie im Krieg mit ihrer Plattenfirma und fest entschlossen, ihr eigenes Ding zu machen: „Wir werden das größte Heimunternehmen auf dem Planeten!“

In den 80er Jahren, dominiert von MTV und Vinyl, wurden Def Leppard zu einer der größten Bands der Welt. Nach einem bitteren Zerwürfnis mit ihrem Label über digitale Verwertungsrechte haben sie sich in „das größte Heimunternehmen auf dem verdammten Planeten“ verwandelt, zu einer Zeit, in der die Musikindustrie „nichts mehr mit dem zu tun hat, worum es Def Leppard gegenwärtig geht“. Joe Elliott erzählt, wie sie gegen das moderne Musikbusiness-Monster Stellung bezogen.

Def Leppard wurden in den frühen 80ern groß und verkauften massenhaft Vinylalben. Wie seid ihr mit den riesigen Veränderungen in der Branche umgegangen?
Man folgt ihnen nicht, sondern wird vielmehr mit weit offenen Augen von einem Trend zum nächsten geschubst. Da hat man wohl keine Wahl. Du kannst gegen den Strom schwimmen, soviel du willst, aber früher oder später musst du klein beigeben und mitmachen, sonst wirst du schnell zum Dinosaurier. Die Neil Youngs dieser Welt werden immer sagen, dass sie nur analog aufnehmen und Vinyl bevorzugen. Das ist in Ordnung. Es gibt eine Parallele zwischen unserer Karriere und Elton John zehn Jahre zuvor. Nachdem er seinen Vertrag unterschrieben hatte, verkaufte sich sein erstes Album nicht, aber er hatten einen Deal über sechs Platten, was dir sofort verrät, dass da jemand Vertrauen in sein Talent hatte. Wir hatten ebenfalls einen Vertrag über sechs Alben und wurden gefördert. Das erste ging in England in die Top 20 und lief ganz gut in Amerika. Wir tourten dort als Vor-Vorgruppe für Priest, Nugent und Ozzy in den großen Hallen und es wuchs und wuchs. So verkauften wir letztlich haufenweise Vinyl. Was super war, denn zu der Zeit lernten die Labels erst noch, wie man mehr absetzen konnte. Sie hatten Wind davon bekommen, dass das Fernsehen, und vor allem MTV, dabei sehr hilfreich war. Die Kids sahen etwas in der Glotze und riefen bei den Radiosendern an: „Könnt ihr dieses Lied spielen?“ Wenn dein Video einmal lief, lief bei 500 Radiostationen das Telefon heiß.
Wir wurden 1979 gesignt, in der Küche von Rick Allens Eltern, denn er war 15 und sie mussten für ihn unterzeichnen. Dave Bates war unser A&R-Mann, und das war er auch 1983, 1987 und 1988 noch. Man fuhr nach Amerika, kam fünf Jahre später zurück und zu 85 % arbeiteten noch dieselben Leute dort. Man hatte eine richtige Beziehung zu ihnen.
ADRENALIZE war unser letztes großes Album, 1992-93. Wir machten Pause, kamen 1996 nach Amerika zurück, gingen ins Büro, um den Leuten, die wir kannten, hallo zu sagen, und sie waren alle weg. Da war dieser neue Typ und dachte, wir seien ihr Gegenstück zu den Moody Blues! Und dann wurde alles ein bisschen seltsam. Da mussten wir uns dann zusammensetzen und unsere Strategie überdenken, die Beziehung wieder von null aufbauen.
In diesem Geschäft hatten mal mutige Einzelkämpfer wie Guy Stevens oder Chris Blackwell das Sagen. Ersetzt wurden sie aber von ganz anderen Menschen. Nun werden die Firmen von fucking Erbsenzählern geleitet. Diese ganzen Idioten, die nun die Labels führen und aus ganz anderen Bereichen hereingebracht wurden… Etwa der Typ, der die irische Filiale unseres Labels übernahm, der leitete mal Guinness. Ein netter Kerl, aber warum haben sie ihn geholt? Weil er für eine gute Bilanz sorgte. Er gab mir gegenüber unumwunden zu, dass er keinen blassen Schimmer von Musik hat. Mit sowas mussten wir uns rumplagen und ich dachte, „Oh Mein Gott, was sollen wir nur tun?“ Wobei „wir“ für die Welt steht, nicht für Def Leppard. Was wir jetzt haben, ist Konzernmist. Das ist kein Schmuck mehr. Nicht mal mehr billiger Schmuck. Es ist eine verdammte Dose Bohnen!

Ab heute im Plattenladen

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sixx amAuch heute werden wieder viele interessante Platten veröffentlicht. Hier unsere besten vier:

Hier könnt ihr in das Album-Medley von Bryan Adams‘ TRACKS OF MY YEARS hören:

Hier findet ihr unsere Review zu TRACKS OF MY YEARS …

Hört hier Sixx:A.M. mit ›Gotta Get It Right‹ vom Album MODERN VINTAGE:

Hier findet ihr unsere Review zu MODERN VINTAGE …

Seht hier das Video zu ›End Of The Rainbow‹ vom neuen Nicke Borg Homeland-Album RUINS OF A RIOT:

Hier findet ihr unsere Review zu RUINS OF A RIOT …

So klingt Johnny Marrs ›Easy Money‹ vom Album PLAYLAND:

Hier findet ihr unsere Review zu PLAYLAND …

Johnny Marr – PLAYLAND

marr, johnnyNachschlag des spätberufenen Solisten.

Es gibt genug Leute da draußen, die würden Johnny Marr gerne einzig und allein als Flankengeber sehen. Ist ja auch so: Der bald 51-jährige Gitarrist aus Manchester hat mit seinen präzisen Pässen von der Saite jedes seiner Teams geprägt und verstärkt. Ob das The The waren, Electronic, Modest Mouse, The Cribs oder natürlich seine Durch-bruchsmannschaft The Smiths: Marrs Vorlagen, trickreich, kreativ, immer der Situation angepasst, genau austariert zwischen wuchtig und federleicht, dienten immer dazu, Frontmänner in Szene zu setzen. Nun ist Marr selbst eine echte Persönlichkeit. Ein vielseitig gebildeter Literatur-, Film- und Kunstfan, politisch engagiert, vegan – der Mann hat mehr zu sagen als 95 Prozent aller Sänger auf diesem Planeten. An seinem Solodebüt THE MESSENGER vor 18 Monaten war daher nicht erstaunlich, dass der ewige Sidekick sich nun in den Mittelpunkt stellte. Sondern, dass er so lange damit gewartet hatte. Fast bemerkenswerter als die bei Marr ja bekannt fintenreiche und filigrane Gitarrentechnik waren auf dem Album die hintergründigen, doppelbödigen Lyrics seiner Indierocksongs – und schon legt Marr nach. Der Albumtitel seines Zweitlings PLAYLAND bezieht sich auf das Buch „Homo Ludens“ des Kulturtheoretikers Johan Huizinga (wir sagten doch: Marr ist vielseitig interessiert), die erste Single ›Easy Money‹ verpackt schneidende Kritik an der Konsumkultur in ein schmissiges Indierock-Riff. So weit, so THE MESSENGER. Marr wollte schnell nachlegen, um den Schwung seiner Liveband zu nutzen. Mit dem Ergebnis, dass diese Platte in Songs und Soundstruktur ihrem Vorgänger sehr ähnelt – aber leider weniger Highlights aufweist. Schade, Marr kann so viel mehr.

Bryan Adams – TRACKS OF MY YEARS

adams, bryanAlles, was er tut…

…tut er für uns. Na ja, vielleicht auch nicht. Aber offenbar hat alles, was er tut – zumindest in musikalischer Hinsicht –, seine Wurzeln in jenen Songs, die seine Jugend begleiteten. Und weil er neben seiner neuen Karriere als Top-Fotograf auch mal wieder ein klangliches Lebens-zeichen von sich geben wollte, kredenzt er uns nun sein erstes Coveralbum, ganz nüchtern TRACKS OF MY YEARS betitelt. Weniger nüchtern ist das, was sich darauf befindet. Eine Auswahl an Hits der 50er, 60er und 70er umfasst Größen von Chuck Berry über die Beatles und Dylan bis hin zu Ray Charles, garniert mit immerhin einem neuen Track. Unbe-stritten ist, dass man die Leidenschaft hört, die Mr. Adams für diese Stücke empfindet. Ebenso unbestritten ist der Sympathiebonus, der dem bald 55-Jährigen mit dem schelmischen Grinsen immer noch gewährt wird. Wer ist nicht mit seiner unverwechselbaren Stimme im Ohr aufgewachsen? Und selbst die hartgesottensten Rockfans haben ihm die Robin-Hood-Schnulze verziehen, mit der er uns einen Sommer lang quälte. Doch die Frage nach Sinn und Zweck eines solchen Werks kann auch er nicht beantworten. Superfans werden es lieben (und sollten zur Deluxe-Edition mit Extratracks sowie Buch und 7″-Single greifen), alle anderen warten lieber auf das „richtige“ neue Album.

Nicke Borg Homeland – RUINS OF A RIOT

nicke borg homelandWer die großen Gesten nicht scheut …

Nicke Borg beschäftigt sich während der Schaffensepause seiner Backyard Babies seit einigen Jahren mit seinem Project Homeland. Sein zweites vollständiges Studioalbum erschien in Japan bereits im letzten Jahr. Nun wird RUINS OF A RIOT auch in Europa veröffentlicht. Wie schon beim Vorgängerwerk CHAPTER 2 findet Borg auch hier glatt produzierte Töne, jedoch bedient er sich diesmal weniger in der Aksutik- als in der Stadion-Rock-Ecke. Nach dem Opener ›This Army‹ und der Teilzeit-Ballade/Punkrock-Hymne ›Makin‘ Out With Chaos‹, die abgesehen von ihrer fehlenden Sperrigkeit beide von den späteren Backyard Babies stammen könnten, folgt das 30-Meter-Verstärkerwand-Gitarren-Geholze ›Mid-summer Mad‹. Dass Borg groß klingen möchte, bestätigt sich mit der beinahe schnulzig anmutenden Giganto-Ballade ›End Of The Rainbow‹ inklusive 80s-Gitarrensolo-Pose am Rand einer Klippe. ›Borrow-ed Feathers‹, wenn auch mit mehr Tempo versehen, schlägt in eine ähnliche Liebeskummer-Kerbe. So geht es stetig weiter: Borg springt in und unter den Songs von poppiger Finesse zu Punk und weiter auf Rock-Bombast. Stets begleitet von seiner ihn fest im Griff habenden Melancholie, die schließlich im Streicher- unterlegten Titelsong und dem noch pathetischeren, nach einem Gladiatoren-Film-Soundtrack klingenden ›Devil Angel Mother‹ kulminiert. Für den, der sich gerne einmal in großen Gesten suhlt … geil.

Sixx:A.M. – MODERN VINTAGE

sixx amSixxperimentierfreude.

Das dritte Album der All-Star-Formation um Mötley Crües Nikki Sixx, dem Guns N‘ Roses-Ange-stellten DJ Ashba und Sänger James Michael, MODERN VIN-TAGE, ist das erste des Rock-Trios, das nicht begleitend zu einem selbstverfassten Buch von Sixx erscheint. Derart befreit vom ernsten inhaltlichen Rahmen, wollten sich Sixx:A.M. diesmal ihren musikalischen Wurzeln widmen. Die Inspirationsquellen erschließen sich einem nicht immer ganz eindeutig, weshalb MODERN VIN-TAGE eine abwechslungsreich heitere bis (unfreiwillig) komische Hard Rock-Platte geworden ist. Gewohnt dick, tadellos und stets mit einem Auge auf amerikanisches Radio-Airplay schielend produziert, spielen Nikki und Co. wirklich alles, worauf sie Lust hatten. Da wären die mit E-Drums aufgepeppten Opener ›Stars‹ und ›Gotta Get It Right‹, die schwer an Muse angelehnte, mit Syn-thies und Chören aufgepumpte Pathos-Blase ›Relief‹, die Stadionrock-Version des Imagine-Dragons-Dauernervers ›Radioactive‹, die bei Sixx:A.M. auf ›High On The Music‹ hört, sowie der 80s Soul-Popper ›Miracle‹. Endgültig zum Schmunzeln bringen einen die computerisierte Cover-Fassung des Cars-Liedes ›Drive‹ und eine naiv-sonnige Swing-Nummer namens ›Before It’s Over‹.