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Bruce Springsteen springt bei Konzert zum Welt-Aids-Tag für Bono ein

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U2 Bruce SpringsteenGestern fand auf dem Times Square in New York eine Überraschungsshow für den Kampf gegen Aids statt. U2 spielten dabei zusammen mit Bruce Springsteen.

Anlässlich des Welt-Aids-Tags am 1. Dezember wurde der Times Square in New York zum Schauplatz eines Überraschungskonzerts, das erst am selben Tag angekündigt worden war. Präsentiert wurde die Show von Bonos Aids-Stiftung RED. Natürlich standen auch U2 auf der Bühne. Für deren verletzten Sänger sprang Bruce Springsteen ein und gab gemeinsam mit der irischen Band ›Where The Streets Have No Name‹ und ›I Still Haven’t Found What I’m Looking For‹ zum Besten.

Außerdem waren Chris Martin von Coldplay, Kanye West und Countrysängerin Carrie Underwood Teil des 50-minütigen und für die Zuschauer kostenlosen Konzerts, das auf den Kampf gegen Aids aufmerksam machen sollte.

U2-Frontmann Bono erholt sich derzeit von einem Fahrradunfall in New York, bei dem er sich Verletzungen im Gesicht, an der Schulter und am Arm zuzog. Der 54-Jährige musste sich einer mehrstündigen Operation unterziehen.

Hier könnt ihr euch das komplette Konzert zum Welt-Aids-Tag ansehen:

Stevie Young hat einen „wundervollen Charakter“

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ACDC RadioBrian Johnson und Angus Young sprechen über den krankheitsbedingten Ausstieg von Malcolm Young und schwärmen von ihrem neuen Rhythmusgitarristen.

AC/DC-Sänger Brian Johnson hat in einem Interview mit „Absolute Radio“ die Arbeit des neuen Rhythmusgitarristen Stevie Young auf ROCK OR BUST in den höchsten Tönen gelobt: „Er kam zu uns, um das Album zu machen, und ich muss ihm Beifall zollen. Jede Nacht hat er geübt und es war wunderbar zu sehen, wie eine Last von seinen Schultern gefallen und er Teil der Band geworden ist.“ Stevie habe einen „wundervollen Charakter“.

Bei den Aufnahmen zur neuen AC/DC-Platte hatte Stevie seinen Onkel, den an Demenz erkrankten Malcolm Young, ersetzt. Dieser habe sich seinen Neffen als seinen Nachfolger gewünscht, so Angus Young. Doch hört selbst.

Hört hier, was Angus Young und Brain Johnson von Stevie Young halten:

Hört hier das erste Audio-Interview des Songwriters seit zehn Jahren

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Bob Dylan 2008In einer Fernseh-Dokumentation sind seit langer Zeit wieder O-Töne von Bob Dylan zu hören. Der 73-Jährige spricht über die legendären Basement-Sessions.

Die mythenumrankten Basement Tapes, eingespielt 1967 in einem Keller in Woodstock, sind derzeit in aller Munde. Zum einen hat Bob Dylan mit der Box THE BASEMENT TAPES COMPLETE erstmals alle Aufnahmen veröffentlicht, zum anderen ist das Album LOST ON THE RIVER erschienen, auf dem Musiker wie Elvis Costello und Marcus Mumford aus neu entdeckten Texten Dylans aus der Zeit Songs geformt haben. Zu diesem Anlass hat sich der Meister selbst nach zehn Jahren wieder in einem Audio-Interview zu Wort gemeldet.

Der Sänger sprach für eine Dokumentation des US-Senders „Showtime“ darüber, wie die Basement Tapes entstanden sind. „Ich hatte nichts zu tun, also schrieb ich ein paar Songs“, so Dylan, „ich hatte nie die Absicht, sie zu veröffentlichen.“

Hört hier, was Bob Dylan zu den Basement Tapes-Aufnahmen zu sagen hat:

Ungehörter Solo-Track vom Foo Fighter

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Foo Fighters @ Jens BeckerIn der jüngsten Episode von „Sonic Highways“ gab es den bisher unveröffentlichten Dave Grohl-Song ›Hooker On The Street‹ aus der Zeit vor den Foo Fighters zu hören.

Die jüngste Ausgabe der Foo Fighters-Dokureihe „Sonic Highways“ beschäftigte sich mit der musikalischen Geschichte des Grunge-Zentrums Seattle. Darin präsentierte Dave Grohl seinen bislang ungehörten Solo-Song ›Hooker On The Street‹, den er noch vor Gründung der Foo Fighters aufgenommen hatte. Der Track ist eines von mehr als 40 Stücken, die der heute 45-Jährige in der Endphase von Nirvana geschrieben hat. Unten könnt ihr euch euch das Fundstück anhören.

Mit seiner aktuellen Combo hat Dave Grohl kürzlich das Studioalbum SONIC HIGHWAYS veröffentlicht, das in acht US-Städten entstanden ist.

Hört hier Dave Grohls neu entdecktes Solo-Stück ›Hooker On The Street‹:

Fritz Egner erzählt über Guns N‘ Roses

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Egner_GNRIn der aktuellen Ausgabe von uDiscover: Rewind! gibt euch Fritz Egner Einblicke in die nicht immer einfachen Gemüter der ehemaligen Guns N‘ Roses-Kollegen Slash und Axl Rose.

Ihr Erstlingswerk APPETITE FOR DISTRUCTION ist bis heute das bestverkaufte Debütalbum der Rockgeschichte. In den folgenden Jahren wuchsen Guns N‘ Roses dann zur größten Rockband der 90er heran, bis es zum Zerwürfnis zwischen den Mitgliedern kam. Heute gehen die damaligen Kollegen getrennte Wege.
Nachdem Axl Rose es nach 14 Jahren endlich geschafft hatte, mit CHINESE DEMOCRACY einen Nachfolger zu den legendären Zwillingsalben USE YOUR ILLUSIONS I und II fertigzustellen, kam kürzlich der Konzertfilm APPETITE FOR DEMOCRACY von Guns N‘ Roses heraus. Dieser zeigt Axl und seine neuen Mitmusiker bei einem Auftritt im Joint in Las Vegas.

Seht hier die neue Episode von uDiscover: Rewind! über Guns N‘ Roses:

Folgende weitere Folgen warten in den kommenden Wochen auf euch:
Supertramp (KW 50)
Creedence Clearwater Revival (KW 02)

Alles über uDiscover: Rewind! findet ihr unter:
www.udiscover-music.de

George Harrison – THE APPLE YEARS 1968-1975

Geroge Harrison (1)Beatles zu emanzipieren: Apfeljahre sind keine Herrenjahre! Oder etwa doch?

Schon erstaunlich, wie vor Dekaden aus Unwis-senheit und schnöder Oberfläch-lichkeit verabreichte Klischees als Etiketten an einem Künstler haften bleiben: Als „stillen Beatle“ titulierten Medien zu Zeiten der Beatlemania den Jüngsten der Liverpooler Fab Four. Doch in der Dokumentation LIVING IN A MATERIAL WORLD gab George Harrison alles andere als einen stillen und zurückgezogenen Charakter ab. Selbst dann, wenn er den ganzen Tag meditierte. Gegen die Übermacht des Frontduos Lennon/McCartney konnte sich Harrison nur mühsam durchsetzen. Weder war George so gefallsüchtig wie Paul, noch versuchte er sich und seine damalige Frau Pattie Boyd als weltweites Trademark mit spektakulären Aktionen zu etablieren, wie John es mit Yoko tat. Aber Harrison war 1968 der erste und sieben Jahre später auch der letzte Beatle, der ein Album auf hauseigener Marke Apple veröffentlichte. Sechs Solowerke lieferte Harrison für die Hausmarke mit höchst unterschiedlichem Inhalt, Akzeptanz und Erfolg. Der Auftakt WONDERWALL MUSIC, Soundtrack zu Joe Massots Flower-Power-Kinofilm von 1968, empfahl sich als Kind seiner Ära. Ein in weiten teilen instrumentales Werk, das sich aus fernöstlichem Sitarzirpen und hypnotischem Tabla-Getrommel, aber auch aus psychedelischen E-Gitarren und rückwärts Abgespieltem speist. Als Aushilfen im Studio fungierten unter der Ägide von Pianist und Arrangeur John Barnham The Remo Four, Eric Clapton, Ringo Starr, Big Jim Sullivan, Monkee Peter Tork sowie ein Dutzend indischer Musiker. Harrisons frisch erworbener Moog-Synthesizer stand im Mittelpunkt von Solowerk Nummer zwei, dem zweiten und letzten für den kurzlebigen Experimentalableger Zapple: ELECTRONIC SOUND. Zwei epische Stücke nahmen jeweils eine Seite ein. Während ›Under The Mersey Wall‹ in Harrisons Bungalow in Esher im Februar 1969 „With The Assistance Of Rupert And Jostick, The Siamese Twins“ entstand, entbrannte um das in Kalifornien im November 1968 aufgezeichnete ›No Time Or Space‹ alsbald ein Rechtstreit, als der als Assistent erwähnte Bernie Krause monierte, er allein zeichne sich für die 25-minütige Klangcollage verantwortlich, die er Harrison lediglich als Demonstration des Modells Moog III vorgespielt hätte, ohne zu ahnen, das sein Gegenüber Aufzeichnungen davon mache. Bei so viel Lärm um Nichts, passte das im Innencover gemachte Zitat von Arthur Wax wie Arsch auf Eimer: „There are a lot of people around, making a lot of noise; here’s some more“. Stets marginalisiert fühlte sich Harrison im Schatten von Lennon und McCartney – ob das mit Absicht geschah oder aber schlicht als rudimentäres Gruppenritual aus der Beatles-Frühzeit gedeutet werden muss, als er noch minderjährig war, bliebe zu diskutieren. Ein Gefühl der Erleichterung durchlief ihn jedenfalls, als im April 1970 das Ende der Fab Four besiegelt wurde. Wie angenehm es sich mit Gleichgesinnten musizieren ließ, hatte er ja schon bei Sessions mit Bob Dylan & The Band im Big Pink in Woodstock erfahren. Mit Eifer machte sich der von der indischen Philosophie beseelte Teilzeit-Asket in Co-Produktion mit Phil Spector an jenen Meilenstein, der im Triple-LP-Box-Format ALL THINGS MUST PASS 1970/71 weltweit der damaligen Jesus-Welle als Soundtrack diente. Mit Staraufgebot (u.a. Eric Clapton, Ringo Starr, Billy Preston, Gary Wright, Klaus Voormann, Badfinger, Delaney, Bonnie & Friends) füllte das Mammutwerk das von den Beatles hinterlassene Vakuum. ›My Sweet Lord‹, das aufgrund zur Ähnlichkeit mit ›He’s So Fine‹ von The Chiffons abermals einen Urheberrechtsstreit nach sich zog, platzierte sich wie auch das Album dies- und jenseits des Atlantiks auf der Pole Position. Noch heute gut ins Ohr gehen ›Wah-Wah‹, ›What Is Life‹ und ›Isn’t It A Pity‹. Erstklassig auch das in Co-Autorenschaft mit Dylan entstandene ›I’d Have You Anytime‹. Aus der Feder von His Bobness allein stammt ›If Not For You‹. Allerdings wiesen die 105 Minuten Spielzeit an einigen Stellen auch deutliche Längen auf. Sechsfaches Platin allein in den USA – ein Rekord, der sich drei Jahre später auf den Nachfolger LIVING IN A MATERIAL WORLD nicht übertragen ließ. Tönten doch die elf Originaltracks, darunter ›Give Me Love (Give Me Peace On Earth)‹, ›The Lord Loves The One (That Loves The Lord)‹ und ›The Light That Has Lighted The World‹, nicht halb so raffiniert wie der Vorgänger. Dank Hindu-Spiritualität, Krishna-Be-wusstsein, A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada und auch unter Eindruck des von Harrison organisierten CONCERT FOR BANGLADESH durchzog meditative Erleuchtung nahezu sämtliche Tracks. Dabei legten sich Harrisons Schwächen offen: flacher Gesang in faden Arrangements für mediokre Kompositionen – daran änderte auch die illustre Studiobesetzung nichts. Schwarzer Humor zeigte sich zumindest im ›Sue Me, Sue You Blues‹, der sowohl die Prozesse der ehemaligen Beatles als auch den Plagiatsfall thematisierte, sowie das mit Ronnie Spector aufgezeichnete ›Try Some, Buy Some‹. Und mit ›Be Here Now‹ findet sich schon der zweite Songtitel nach WONDERWALL, den Oasis zukünftig kapern sollten. Mit DARK HORSE vom Dezember 1974 setzte sich die Demontage weiter fort: Als Gattin Pattie zu Harrison-Spezi Eric Clapton floh, kompensierte sich der Verlust in der ersten US-Tournee eines Ex-Beatle seit 1966. Fatale Kritiken flogen George, der sich eine komplizierte Laryngitis eingefangen hatte, sowie Gast Ravi Shankar um die Ohren, obwohl doch der instrumentale Album-Opener so fröhlich zu ›Hari’s On Tour (Express)‹ einlud. Im Hintergrund spulte sich eine dramatische Soap Opera ab, als der „stille George“ außerehelichen Kontakt mit u.a. Maureen Starr und Krissie Wood tätigte und die pikante Frage aufwarf: Wer mit wem wann und wo? Ron Wood hatte seine Finger im Spiel bei der Komposition ›Far East Man‹. „Old Clapper“, Eric Clapton, wird zumindest namentlich erwähnt in einer neu getexteten und umgearbeiteten Fassung von Everly Brothers’ ›Bye Bye Love‹. ›Simply Shady‹ lautet der einhellige Tenor auf Song Nummer zwei und fasste in profunder Kernaussage die Lage zusammen. ›Ding Dong, Ding Dong‹ operierte mit Turmuhrschlag von Londons Big Ben. Mit finalem ›It Is ‚He‘ (Jai Sri Krishna)‹ fehlt auch nicht die allgegenwärtige Erleuchtung. Lennon hatte zeitlich parallel sein „Long Lost Weekend“, Harrison benannte seine Ausschweifungen „The Naughty Period“. EXTRA TEXTURE (READ ALL ABOUT IT), finales Werk für Apple, bevor Mr. Harrison sein eigenes Label Dark Horse aus der Taufe hob, kam nach Tour-Debakel und Ehe-im-Eimer-Fiasko ganz ohne spirituelle Botschaften aus. Mit gehöriger Portion Soul im Getriebe und mittels US-Session-Elite (u.a. Saxofonist Tom Scott, Pianist David Foster) zumeist in den A & M von Los Angeles eingespielt, reihte es sich als recht eigenwilliges Werk ein: ›The Answer’s At The End‹ tönt ein wenig wie ›Something‹, ›(This Guitar) Can’t Keep From Crying‹ weist nicht nur im Titel Ähn-lichkeiten zu ›While My Guitar Gently Weeps‹ auf. Vergleiche mit dem finalen Beatles-Werk LET IT BE drängen sich auch dank streicherverhangener Pro-duktion auf. Doch allzu schlaffes Songmaterial hebt den stilistischen Ausbruchsversuch dann eben doch nicht merklich über den guten Durchschnitt hinaus. Eine DVD mit unveröffentlichtem Videomaterial liegt der von Sohn Dhani Harrison und Paul Hicks remasterten Box bei.

Video zu ›Sue (Or In A Season Of Crime)‹ plus Radiospecial

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David BowieDavid Bowie präsentiert einen Clip zu ›Sue (Or In A Season Of Crime)‹, dem neuen Stück auf NOTHING HAS CHANGED (THE BEST OF DAVID BOWIE). Zudem ist eine 50-minütige Radiosendung über den Mann mit den vielen Gesichtern online.

Am 14. November ist David Bowies Songsammlung NOTHING HAS CHANGED mit allen großen Hits des exzentrischen Popsängers als 3CD-Box, Doppel-CD oder Vinyl sowie digital erschienen. Darauf war auch ein neuer Song enthalten: ›Sue (Or In A Season Of Crime)‹. Nun gibt es auch ein Video dazu.

Außerdem entstand ein rund 50-minütiges Radiospecial, das neben Stücken aus allen Schaffensperioden Bowies auch O-Töne des Künstlers sowie Interviews mit Weggefährten wie dem Produzenten Tony Visconti, Pop-Biograf Patrick Humphries, Nile Rodgers, Midge Ure und Luther Vandross enthält. Hört es euch an.

Seht hier das brandneue Video zu ›Sue (Or In A Season Of Crime)‹:

Hört hier in zwei Teilen das Radiospecial über die Karriere David Bowies:

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