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Bruce Springsteen: Furioses Live-Video zu ›Out In The Street‹

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bruce springsteen live 1980 video stillDemnächst erscheint Bruce Springsteens große THE RIVER-Box. Nun gibt’s einen Ausschnitt aus der darin enthaltenen Live-Performance von 1980 zu sehen.

Das THE TIES THAT BIND – THE RIVER COLLECTION genannte Set kommt am 4. Dezember heraus und enthält neben dem Originalalbum u. a. unveröffentlichte Stücke (darunter ›Party Lights‹), eine einstündige Doku von Thom Zimny zur Entstehung der Platte und ein Buch mit raren Fotos. Fans werden sich besonders auch über den Live-Mitschnitt „Bruce Springsteen & The E Street Band: The River Tour, Tempe 1980“ freuen.

Mit dem nun gezeigten Clip zu ›Out In The Street‹ blickt Springsteen, für seine Live-Qualitäten berüchtigt, auf den nie zuvor veröffentlichten Konzertfilm voraus. Zu sehen ist der Auftritt an der Arizona State University in Arizona.

Hier seht ihr Bruce Springsteen und seine E Street Band mit ›Out in the Street‹:

Dave Grohl: Drumbattle mit Muppets-Tier

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dave grohl tierFoo Fighters-Frontmann Dave Grohl hat sich in der Muppet Show ein wildes Schlagzeug-Duell mit Tier geliefert.

In der Muppet Show auf dem US-Sender ABC ging es am 1. Dezember hoch her. Dave Grohl und Muppet-Band-Mitglied Tier hatten sich verabredet, um herauszufinden, wer von beiden der bessere Drummer ist.

„Darauf habe ich seit Jahren gewartet“, sagte Grohl, bevor es losging. „Jetzt sehen wir, wer der Bessere ist“, entgegnete Tier. Darauf stürzten sich beide auf ihre Arbeitsgeräte, dass die Zotteln nur so flogen. Wer gewonnen hat, erfahrt ihr im Video.

Hier seht ihr Dave Grohl und Tier bei ihrem unerbittlichen Wetttrommeln:

Wolfmother: Zwei neue Songs veröffentlicht

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Wolfmother_credit Piper FergusonAm 19. Februar erscheint das nächste Wolfmother-Album VICTORIOUS. Als Vorgeschmack gibt’s schon jetzt den Titeltrack und ›City Lights‹.

VICTORIOUS, der Nachfolger von NEW CROWN aus dem vergangenen Jahr, wurde zusammen mit Produzent Brendan O’Brien (Pearl Jam, Bruce Springsteen) in Los Angeles aufgenommen. Bereits im Januar hatte Sänger und Songwriter Andrew Stockdale in seinem Heimatstudio in New South Wales mit den Arbeiten zur Platte begonnen.

„In unseren Anfangstagen habe ich Gitarre, Bass und Drums gespielt und das Ergebnis der Band präsentiert. Dann haben wir gemeinsam an den Arrangements gearbeitet“, so Stockdale. „Ich dachte mir, dass es cool wäre, wieder dahin zurückzukehren, selbst Demos meiner Ideen aufzunehmen und alles selbst zu spielen. Das hat den Vorteil, dass das Ergebnis sehr organisch ist.“

VICTORIOUS sei „wild, energetisch und perfekt geeignet für große Festivalbühnen“, es halte die Balance „zwischen Garagen-Rock und großer Produktion“, so Stockdale.

So klingt der Titeltrack zum kommenden Wolfmother-Werk VICTORIOUS:

Hier hört ihr die Australier mit ›City Lights‹:

Gewinnspiel: TOM CLANCY’S RAINBOW SIX SIEGE

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tom clancy's rainbow six siegeShooter mit Köpfchen.

TOM CLANCY’S RAINBOW SIX SIEGE (dt. Version)
PC, PlayStation 4, Xbox One

Nach der Veröffentlichung des misslungenen Ablegers VEGAS 2 (dt. Versi­on) lag die taktische Ego-Shooter-Reihe TOM CLANCY’S RAINBOW SIX sieben Jahre lang brach. Sieben Jahre, in denen die Macher Fehler ausgemerzt haben, um nun wieder zu einstigen Serienstärken zu­­rückzukehren. TOM CLANCY’S RAINBOW SIX SIEGE rückt Belagerungskämpfe in den Mittelpunkt: Mit Anti-Terror-Einheiten dringen Spieler in besetzte Gebäude vor, schalten Gegner aus, befreien Geiseln und vieles mehr. Die Terroristen sind nicht nur als schießwütig bekannt, sondern auch verdammt clever, sichern ihre Aufenthaltsorte durch allerlei Fallen und Verteidigungssysteme.
Spieler müssen ihr Vorgehen also im voraus auf taktischen Karten präzise planen und zahlreiche (neue) Hilfsmittel wie Abseilsysteme oder Drohnen einsetzen. Dabei genießen sie eine im Vergleich zu früheren RAINBOW-SIX-Titeln größere Handlungsfreiheit, die durch die interaktive, zerstörbare Kulisse noch erhöht wird. Die Anti-Terror-Einheit kann Türen sprengen, durch Wände schießen und sie zum Einsturz bringen. Taktik, Action, Teamplay – Tom Clancy, der 2013 verstorbene Namensgeber und Autor solch legendärer Politthriller wie „Jagd auf Roter Oktober“, wäre stolz auf diese Rückkehr zu alten Serienstärken.

CLASSIC ROCK verlost eine coole TOM CLANCY’S RAINBOW SIX SIEGE-Sporttasche unter allen Teilnehmern:
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Golden Earring: Kerkrade, Rodahal (21.11.15)

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Golden Earring @ Kees Tabak  (7)Heimspiel am Wochenende.

„Golden Earring muss man in Holland sehen, alles richtig gemacht“, schreibt ein Kollege. Und er hat Recht. Wenn sich eine der dienstältesten Rockbands der Welt nicht nach Deutschland begibt, muss man eben über die Grenze. Ob auch Deutsche anwesend seien, fragt Sänger Barry Hay dann auch. Klingt logisch, denn Kerkrade liegt zehn Kilometer hinter Aachen. Die Stadthalle ist voll, das Publikum sieht alles andere als nach Rockkonzert aus, neben der Senioren-Tribüne steht eine ältere Dame mit Rollator. Man merkt, Golden Earring feiern dieses Jahr den 50. Jahrestag ihrer ersten Single-Veröffentlichung. Dazu passen auch die arbeitnehmerfreundlichen Konzerttermine am Wochenende. Dementsprechend locker ist die Stimmung, von Terrorgefahr oder gar –Angst ist nichts zu spüren. Nach 45 Minuten „Happy Hardrock“ der Dirty Denims aus Eindhoven schlurfen vier ältere Herren ganz unspektakulär auf die Bühne und liefern in knapp zwei Stunden eine Vorstellung ab, die den legendären Live-Konzerten aus den 70ern in Nichts nachsteht, Bass- und Schlagzeugsolo inklusive. Es ist erstaunlich, der Zahn der Zeit hat an Golden Earring nur ganz zart geknabbert. Die Haare sind zwar grauer und die Bäuche ein wenig dicker geworden, aber musikalisch läuft das Quartett rund wie ein Uhrwerk. Das wundert nicht, denn Sänger/Gitarrist Barry Hay, Gitarrist/Sänger George Kooymans, Bassist Rinus Gerritsen und Schlagzeuger Cesar Zuiderwijk spielen seit 1970 (!) zusammen. Golden Earring sind weit mehr als das vermeintliche ›Radar Love‹-One-Hit-Wonder, nicht nur für ›Another 45 Miles‹ oder ›Twilight Zone‹ hätten sie einen Grammy verdient gehabt. Und warum die Ballade ›Going To The Run‹ vom 91er-Meisterwerk BLOODY BUCCANEERS kein Welthit geworden ist, verstehe ich bis heute nicht.

Gary Clark Jr.: Frankfurt, Gibson (20.11.15)

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Gary_Clark_Jr_Press_Picture_2015_172Blues, Blues und noch ein wenig mehr.

Kein zeitgenössischer Stil existierte ohne den Blues. Jenes von afroamerikanischen Sklaven im Süden der USA Ende des 19. Jahrhunderts aus einer Vielzahl von Einflüssen destillierte Genre. Gary Clark Jr. fusioniert bei seiner Stippvisite im Szene-Club Gibson kurzerhand sämtliche Varianten von Pop bis Rock, von Jazz bis Soul, von House bis Metal und hat doch vor allem eines: den Blues. Gleich zum Auftakt kredenzt der texanische Frontmann mit Schlagzeuger Johnny Radelat, Bassist Johnny Bradley und Gitarrist Eric „King“ Zapata ein Glanzlicht: ›Bright Lights‹ verursacht im verqueren R’n’B-Rhythmus und Ohrwurm-Refrain eine regelrechte Sogwirkung. Mit dem Uptempo-Funk ›Ain’t Messin ‚Round‹, erdigem Heavy-Blues ›When My Train Pulls In‹ und lässigem Rock’n’Roll-Groove von ›Travis County‹, allesamt ebenfalls aus dem dritten Studiowerk BLAK AND BLU (2012), hält der 31 Jahre alte afroamerikanische Vokalist und Gitarrist konstant Niveau. Auch die Auszüge aus dem aktuellen Werk THE STORY OF SONNY BOY SLIM, u.a. mit der R’n’B-Orgie ›Shake‹, den Memphis-Soul-Hymnen ›Our Love‹ und ›Hold On‹ sowie den Funk-Oden ›Star‹ und ›Cold Blooded‹ im Falsettgesang, garantieren Hochgenuss. Souverän überlässt Clark Jr. Gitarrist Zapata nicht nur das eine oder andere Solo, sondern gönnt ihm auch interessierte Blicke seitens des Publikums. Entspricht der auffällig gekleidete Zapata doch optisch wesentlich mehr einem Prince, Lenny Kravitz oder Jimi Hendrix, als der eher unscheinbare Chef. Einmal mehr astrein dem Blues Tribut gezollt wird in Albert Collins‘ Kassiker ›If Trouble Was Money‹ und Jimmy Reeds akustischem, von Clark Jr. mit Mundharmonika verziertem ›Honest I Do‹. Gerne noch weiter gespielt hätte das famose Quartett, doch nach der dritten Zugabe ›Grinder‹ muss der Laden für eine anschließende Club-Nacht geräumt werden.

Mötley Crüe & Alice Cooper: Stuttgart, Hanns-Martin-Schleyer-Halle (08.11.15)

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Mötley-Crüe_002Der laute Abschied einer Legende.

Seit dem 02.07.2014 befinden sich Mötley Crüe auf ihrer (vertraglich besiegelten) letzten Konzertreise, die um Schlag Mitternacht am 31.12.2015 die Karriere der Ur-Väter des Sleaze Rock unwiderruflich beenden wird. Dass dabei gleich drei Gastspiele in Deutschland auf dem Tourplan stehen, ist als „kleine“ Sensation zu werten, zumal zwei Venues davon in der 10.000+ Kategorie angesiedelt sind. Bei Kartenpreisen zwischen 83,48 € (Stehplatz) und 123,48€ (Kategorie 1 Sitzplatz) ein mutiges Unterfangen, das einmal klappt (Düsseldorf) und einmal nicht (Stuttgart). Dabei sollte man der Crüe jedoch zugute halten, dass sie bei diesen beiden Gigs das erste Mal in der 34-jährigen Bandgeschichte mit einer fast vollen US-Produktion, bei der lediglich die schwebende Ministage während ›Home Sweet Home‹ fehlt, in unseren Breitengraden unterwegs ist.
Bevor Nikki, Mick, Tommy und Vince Stuttgart in eine Zeit zurück katapultieren, in der Rockstars noch Rockstars waren, darf Altmeister Alice Cooper in der zu einem Drittel abgehängten Hanns-Martin-Schleyer-Halle seinen Schabernack treiben. Cooper fährt selbstverständlich alle kultigen Gimmicks auf und legt in gut 50 Minuten eine gewohnt kurzweilige Show auf die Bretter, die leider aufgrund einer lebenden Python einen faden Beigeschmack behält. Nach einer guten halben Stunde Umbaupause und einer gefühlten Rauchvergiftung im heillos überfüllten Raucherbereich liefern Mötley Crüe den schätzungsweise 6.000 Crüeheads eine Performance zum Niederknien. Klar verschluckt Vince das ein oder andere Textfragment und Nikki holzt auf seinem Bass, als würde es kein Morgen geben, aber darauf kommt es bei einem Konzert der Sunset-Strip-Legenden auch nicht an. Die Songs zünden, es explodiert, es brennt, die Lichtshow ist eine der besten 2015 und mit der Crüecify (Tommy Lees Schlagzeugachterbahn), Sixxs Flammenwerferbass oder den Roboterarmen der „Transformer Stage“ zaubern die Sleaze-Rocker genug Spielzeug für drei Konkurrenzshows aus dem Ärmel. Cooler kann man einen Abschied nicht feiern!

Kadavar: Stuttgart, Im Wizemann (27.11.15)

IMG_0770_KadavarSo und nicht anders.

Immer diese Hypes. Das nächste große Ding hier, die nächste Sensation da? Ne! Stattdessen regiert Übertreibung galore, steht meistens Ernüchterung am Ende eines mühsam gezüchteten Trends. Kadavar sind anders. In den letzten fünf Jahren sind sie nicht nur zu Deutschlands größter Classic-Rock-Band her­­­an­gewachsen. Sie sind auch die wichtigste. Ihr aktuelles Album BERLIN führt das Feld der retroverliebten Bartzausel im Jahr 2015 eindeutig an, die Top-20-Platzierung war mehr als verdient. Das Tolle an den drei Berlinern: Sie liefern auch live. Das bewiesen sie schon in der Vergangenheit, erreichte auf der aktuellen Tournee aber einen vorläufigen Siedepunkt. Nach dem abwechslungsreichen, aber durchwachsenen Vorprogramm mit Satan’s Satyrs (naja), Horisont (gern) und The Shrine (okay) legt der Dreier mit einer derart packenden, aufputschenden und euphorisierenden Performance los, die man in dieser Intensität leider nur selten erlebt. Schlagzeuger Christoph Bartelt hat es sich mit seinem Drumkit ganz vorn auf der Bühne bequem gemacht, wird von einem Ventilator angeweht und spielt dermaßen ekstatisch mit dem Kopf schwingend, dass man kaum den Blick von ihm nehmen kann. Hypnose pur ist auch der Rest der Show. Über jedem der drei Akteure ein leuchtendes Dreieck, mehr Show ist nicht, mehr Show muss auch nicht. Sänger und Gitarrist Chris­­toph Lindemann brilliert in seiner Doppelrolle, Bassist Si­­mon Bouteloup pumpt tiefe Töne in Stuttgarts neueste Konzert-Location Im Wizemann. Ein verzückendes Schauspiel, eine re­­duzierte, beseelte Rock-Show von gewaltiger Urkraft – eben ein Hype, der endlich mal vollkommen gerechtfertigt ist. Das Nico-Cover ›Reich der Träume‹ hätten wir dennoch gern einmal live gehört. Vielleicht beim nächsten Mal.