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Massive – DESTINATION SOMEWHERE

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massiveAbwechslung aus Australien.

Schon mit ihrem 2014er-Debüt FULL THROTTLE belegten die vier Australier erneut die These, dass down under origineller gerockt wird als anderswo. Auch der Zweitling schwenkt wieder zwischen klassischem Macho-Riffrock (›One For The Rodeo‹, ›Blood Money Blues‹) auf der einen und melodischen Radio-Tracks (›Made Of Stone‹) auf der anderen Seite, hat aber auch einige überraschende Grunge- und Psychedelic-Elemente (›The Fall‹, ›Beaten Dog‹) zugelassen. Qualitätssicherung durch Blick über den Tellerrand – das Rezept hat noch nie geschadet. Massive klingen, als hätten sie diesen unsäglichen Jingle der Format-Radios auf den Rockbereich übertragen und das „Beste aus den 70ern, 80ern, 90ern und von heute“ zusammengepackt. Aber: Das hier ist inspiriert und eigenständig. Zehn originelle Songs einer jungen Rockband, die es scheinbar spielend schafft, alle ihre unterschiedlichen Einflüsse unter einen Hut zu bringen. DESTINATION SOMEWHERE ist jetzt schon eines der abwechslungsreichsten und interessantesten Rock-Alben des Jahres. Wer waren noch mal Airbourne?

Massive
DESTINATION SOMEWHERE
EARACHE/WARNER ADA
8/10

Knifeworld – BOTTLED OUT OF EDEN

knifeworldBunter Stilmix des britischen Oktetts, das mit drei Bläsern zu Werke geht.

Yes und Madness, Kula Shaker und Oasis, dazu Gebläse, Gitarren und Orgel/Klavier, TUBULAR BELLS und CLOSE TO THE EDGE, Prog und Pop, 70er, 80er, 90er, Jon Anderson, John Lennon, Crispian Mills: Wer’s bunt mag, sollte unbedingt Knifeworld ins rote Büchlein eintragen. Nicht dass alle erwähnten Namen, Alben und Bands hier leibhaftig stattfinden, aber ihr Geist ist allgegenwärtig oder zumindest als Spurenelement zu entdecken. Das britische Oktett vereint auf seinem dritten Album BOTTLED OUT OF EDEN die Stilmittel gleich mehrerer Genres, es wildert geradezu hemmungslos zwischen normalerweise statisch besetzten Territorien hin und her, hinterlässt Duftmarken, zitiert, rekapituliert, radiert, tradiert. Die englische Presse hat der Band sogar eine psychedelische Ader angedichtet und findet das muntere Klangtreiben „elegant“. Zur Eleganz gehören allerdings immer auch ein Hauch von Unnahbarkeit und Arroganz. Davon kann in den wunderbaren Songs jedoch keine Rede sein, ganz im Gegenteil: Der extravagante Prog Pop dieser ungewöhnlichen Scheibe verfängt auch in einfachster Kleidung.

Knifeworld
BOTTLED OUT OF EDEN
INSIDEOUT/SONY
7/10

The Golden Grass – COMING BACK AGAIN

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THE GOLDEN GRASS coming back againDer Sonne so nah.

The Golden Grass, ein Retro-Trio aus Brooklyn, veröffentlichen mit COMING BACK AGAIN ihr zweites Album, das in vielerlei Hinsicht den logischen Nachfolger ihres 2014er-Debüts darstellt – und das nicht nur, weil sich die drei von einem Langspieler mit fünf Songs und einer Spielzeit von 37 Minuten auf ein Opus mit ganzen sechs Liedern und einer Gesamtdauer von unglaublichen 38 Minuten gesteigert haben. The Golden Grass sind sich treu geblieben und leben noch immer auf ihrem sonnigen Planeten, der sich um die beiden Pole namens amerikanischer 70s-Psychedelic-Rock und britischer 60s-Beat dreht. Dazwischen befinden sich allerlei Elemente des Classic Rock wie eine beschwingte Blues-Harp-Nummer (›Shadow Traveler‹), ein sphärisches Akustik-Instrumental (›Hazy Daybreak‹) und ein Shuffle, der an eine Mischung aus frühen Kiss und einer ulkigen Version von Black Sabbath erinnert (›Down The Line). Wann immer die beiden Leadsänger Adam Kriney am Schlagzeuger und Michael Rafalowich an der Gitarre sowie Bassist Morgan McDaniel sich dann dem Zenit eines Songs nähern, verlieren sie sich in den diesmal – verglichen zu ihrem Erstling – relativ endlichen Weiten von verhallten und verzerrten Soul- und Psychedelic-Explosionen.

The Golden Grass
COMING BACK AGAIN
LISTENABLE/EDEL
7/10

The 69 Eyes – UNIVERSAL MONSTERS

69 eyesAlles beim Alten – mit kleinen Abweichungen.

Bald ist das Dutzend voll. Denn mit UNIVERSAL MONSTERS schicken The 69 Eyes ihr elftes Album ins Rennen. Produzent Johnny Lee Michaels, der bereits bei Band-Klassikern wie BLESSED BE (2000) und PARIS KILLS (2002) hinter den Reglern saß, nahm auch diesmal wieder Platz, um den Goth’n’Roll der Finnen zu veredeln. Dabei spielte der gute Mann Keyboards, half beim Arrangieren und kümmerte sich um die Backing Vocals. An die Platten um die Jahrtausendwende kommt UNIVERSAL MONSTERS allerdings nicht heran, auch wenn die Musiker sie im Begleitschreiben als logische Weiterführung von PARIS KILLS bezeichnen. Die Helsinki Vampires geben sich Mühe, abwechslungsreich zu klingen und ihre alte Gothic-Rock-Formel mit neuem Leben und Ideen zu füllen. So kombinieren sie etwa im starken Sechsminüter ›Blackbird Pie‹ keltisch anmutende Melodien mit Streichersätzen. Leider bleiben viele andere Songs im Mittelmaß stecken, darunter auch die Single ›Jet Fighter Plane‹, der schlicht die Eier fehlen. Kein schlechtes Album, aber beim nächsten Mal dürfen die Blutsauger um Frontreißzahn Jyrki 69 gern etwas stärker zubeißen.

The 69 Eyes
UNIVERSAL MONSTERS
NUCLEAR BLAST/WARNER
6/10

Dust Bowl Jokies – DUST BOWL JOKIES

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dust-bowl-jokies-dust-bowl-jokies-8925Sleaze aus Sölvesborg.

Auf ihrem zweiten Album nach COCKAIGNE VAUDEVILLE (2012) haben sich die schwedischen Sleaze-Rocker aus Sölvesborg noch mehr an den großen Vorbildern aus den 80ern orientiert. Die heißen Hanoi Rocks, Faster Pussycat sowie Poison und stammen aus einer Zeit der Rockhistorie, als die Bandmitglieder besser aussahen als ihre Freundinnen. Wenn man vor 30 Jahren mit Mötley Crüe angefangen hat und dann später bei Guns N’Roses gelandet ist, wird einen diese Scheibe nicht besonders faszinieren, denn die meisten Ideen hat man früher schon gehört. Aber ab und zu überraschen die Dust Bowl Jokies mit richtig schönen poppigen Stücken (›Borderland‹), mit einem lockeren Americana-Ansatz (›Old Fashioned Country Canvas‹) und mit einer klassischen Lagerfeuer-Ballade (›Rawbone‹). Und dann kann man ihnen nicht böse sein, denn ihre Hausaufgaben haben sie gemacht. Manchmal fragt man sich wirklich, warum gerade die Skandinavier ständig ihr Heil in einer Phase der Musikgeschichte suchen, die eigentlich keine zehn Jahre lang anhielt. Aber das wissen Crash Diet und Hardcore Superstar wahrscheinlich ebenso wenig zu beantworten.

Dust Bowl Jokies
DUST BOWL JOKIES
RODEOSTAR/SPV
6/10

Prince: Musiklegende tot aufgefunden

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Prince_Prince_Live promoMeldungen zufolge wurde Prince heute im Alter von 57 Jahren tot aufgefunden.

Laut der Pressesprecherin von Prince Rogers Nelson, wie der Ausnahmekünstler mit vollem Namen hieß, wurde dieser heute Morgen im Studio seines Hauses in Chanhassen, Minnesota leblos aufgefunden.

Die Todesursache ist bislang nicht bekannt. Prince habe zuletzt unter einem grippalen Infekt gelitten.

Blicken wir hier auf sein Werk …

Megafestival: Die Stones, Bob Dylan, The Who und Paul McCartney sollen dabei sein

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THE WHO Bst Summer festival - Hyde Park London, 26 Juin.2015 Photo: Fabrice DEMESSENCE.Die Organisatoren des Coachella-Festivals arbeiten offenbar an einem Rockwochenende der Giganten. The-Who-Sänger Roger Daltrey hat die Pläne nun bestätigt.

In den vergangenen Tagen kursierten Gerüchte um ein Konzertwochenende der Superlative. Angeblich sollen an den drei Tagen vom 7. bis zum 9. Oktober zunächst Bob Dylan und die Rolling Stones, am Folgetag Neil Young und Paul McCartney sowie abschließend The Who und Roger Waters auftreten.

Nun hat sich The-Who-Mann Roger Daltrey zum vermeintlichen Gigantentreffen geäußert. Und: Es scheint wirklich was dran zu sein. „Ich glaube, dass wir und Roger Waters am selben Tag spielen werden“, so Daltrey gegenüber dem kanadischen Postmedia Network. „Das Festival ist eine fantastische Idee. Es geht dabei um die größten Überlebenden einer ganzen Ära.“

Neil Youngs Manager Elliot Roberts sagte der LA Times kürzlich: „Das Alles ist auf so viele Arten außergewöhnlich. Ein solches Line-Up wird es nie wieder zu sehen geben. Ich freue mich darauf wie auf keine andere Show seit langer Zeit.“

Medienberichten zufolge sollen die Macher des Coachella hinter den Festivalplänen stehen. Wie das Coachella soll das geplante Rockevent auf dem Empire Polo Field im kalifornischen Indio stattfinden.

Gewinnspiel: Gewinnt Tickets für My Baby!

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My BabyCLASSIC ROCK verlost 2×2 Tickets für die Shows von My Baby in Berlin und Hamburg. Jetzt teilnehmen!

Man nehme ein Amsterdamer Geschwisterpaar und einen neuseeländischen Gitarristen und bekomme eine einzigartige Mischung. Auf ihrem aktuellen Album SHAMANAID vereint das Trio Blues mit Funk und Psychedellic. Jetzt gilt es, das neue Material auch in Deutschland auf die Bühne zu bringen. Mit etwas Glück könnt ihr 2×2 Tickets gewinnen und euch schon bald von My Baby in Trance versetzen lassen.

Shamanaid-Release-Tour:
25.05. Berlin, Kantine Berghain
26.05. Hamburg, Indra

Hier teilnehmen:
[contact-form-7 id=“40838″ title=“My Baby“]
Teilnahmeschluss: 17.05.2016

Seht hier das Video zur aktuellen Single ›Uprising‹: