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Massive – DESTINATION SOMEWHERE

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massiveAbwechslung aus Australien.

Schon mit ihrem 2014er-Debüt FULL THROTTLE belegten die vier Australier erneut die These, dass down under origineller gerockt wird als anderswo. Auch der Zweitling schwenkt wieder zwischen klassischem Macho-Riffrock (›One For The Rodeo‹, ›Blood Money Blues‹) auf der einen und melodischen Radio-Tracks (›Made Of Stone‹) auf der anderen Seite, hat aber auch einige überraschende Grunge- und Psychedelic-Elemente (›The Fall‹, ›Beaten Dog‹) zugelassen. Qualitätssicherung durch Blick über den Tellerrand – das Rezept hat noch nie geschadet. Massive klingen, als hätten sie diesen unsäglichen Jingle der Format-Radios auf den Rockbereich übertragen und das „Beste aus den 70ern, 80ern, 90ern und von heute“ zusammengepackt. Aber: Das hier ist inspiriert und eigenständig. Zehn originelle Songs einer jungen Rockband, die es scheinbar spielend schafft, alle ihre unterschiedlichen Einflüsse unter einen Hut zu bringen. DESTINATION SOMEWHERE ist jetzt schon eines der abwechslungsreichsten und interessantesten Rock-Alben des Jahres. Wer waren noch mal Airbourne?

Massive
DESTINATION SOMEWHERE
EARACHE/WARNER ADA
8/10

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