Review: Knifeworld – BOTTLED OUT OF EDEN

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Review: Knifeworld – BOTTLED OUT OF EDEN

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knifeworldBunter Stilmix des britischen Oktetts, das mit drei Bläsern zu Werke geht.

Yes und Madness, Kula Shaker und Oasis, dazu Gebläse, Gitarren und Orgel/Klavier, TUBULAR BELLS und CLOSE TO THE EDGE, Prog und Pop, 70er, 80er, 90er, Jon Anderson, John Lennon, Crispian Mills: Wer’s bunt mag, sollte unbedingt Knifeworld ins rote Büchlein eintragen. Nicht dass alle erwähnten Namen, Alben und Bands hier leibhaftig stattfinden, aber ihr Geist ist allgegenwärtig oder zumindest als Spurenelement zu entdecken. Das britische Oktett vereint auf seinem dritten Album BOTTLED OUT OF EDEN die Stilmittel gleich mehrerer Genres, es wildert geradezu hemmungslos zwischen normalerweise statisch besetzten Territorien hin und her, hinterlässt Duftmarken, zitiert, rekapituliert, radiert, tradiert. Die englische Presse hat der Band sogar eine psychedelische Ader angedichtet und findet das muntere Klangtreiben „elegant“. Zur Eleganz gehören allerdings immer auch ein Hauch von Unnahbarkeit und Arroganz. Davon kann in den wunderbaren Songs jedoch keine Rede sein, ganz im Gegenteil: Der extravagante Prog Pop dieser ungewöhnlichen Scheibe verfängt auch in einfachster Kleidung.

Knifeworld
BOTTLED OUT OF EDEN
INSIDEOUT/SONY
7/10

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