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Queen: Biopic „Bohemian Rhapsody“ steht in den Startlöchern

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queen presseRami Malek wird für „Bohemian Rhapsody“ zu Freddie Mercury. In einer „Schlüsselszene“ des Films wird es um Queens „Live Aid“-Auftritt gehen.

Queen haben bestätigt: In Kürze beginnen die Arbeiten am Biopic „Bohemian Rhapsody“. Als Regisseur wurde Bryan Singer verpflichtet. „Wer je Singers ‚X-Men‘-Filme oder sein umwerfendes ‚The Usual Suspect‘ gesehen hat, wird wissen, dass er außergewöhnliche Fantasie und Style besitzt“, sagte die Band auf ihrer offiziellen Homepage.

Singer sei die „perfekte Wahl“, um „unvergessliche Momente“ wie „Live Aid“ nachzubilden, das eine „Schlüsselszene des Films“ einnehmen werde. Queen waren 1985 beim Benefizkonzert in London aufgetreten.

Die Rolle von Freddie Mercury wird Rami Malek einnehmen. Der Schauspieler ist vor allem durch seinen Auftritt in der TV-Serie „Mr. Robot“ bekannt. „Rami hat eine großartige Präsenz und das Projekt liegt ihm sehr am Herzen. Er lebt und atmet Freddie schon jetzt vollkommen, es ist wunderbar“, lassen Gitarrist Brian May und Drummer Roger Taylor wissen.

Zuvor war Sacha Baron Cohen als Mercury-Darsteller im Gespräch gewesen, allerdings stieg er aus dem Projekt aus, weil er sich nicht mit May und Taylor auf ein gemeinsames Drehbuch einigen konnte.

Queen bei „Live Aid“ 1985 im Wembley Stadion in London:

The Brandos: Clip zu ›Suffer In Silence‹ veröffentlicht

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brandosGerade waren die Brandos auf Tour zu Gast, jetzt folgt ein Clip zur neuen Single ›Suffer In Silence‹ mit Videomaterial von den Konzerten.

Mehr als zehn Jahre mussten sich The-Brandos-Fans gedulden, denn so lange liegt es zurück, dass mit OVER THE BORDER das jüngste Studioalbum der Rock’n’Roll-Band aus New York erschienen ist.

Diesen Juni gab’s dann doppelten Grund zur Freude: Mit LOS BRANDOS kam die lang erwartete Platte, außerdem gaben Frontmann Dave Kincaid und Kollegen elf Konzerte in Deutschland.

Im offiziellen Video zur Single ›Suffer In Silence‹ sind nun Bühnenaufnahmen aus der jüngst vergangenen Tour der Brandos zu sehen.

Hier sind die Brandos im Clip zu ›Suffer in Silence‹:

Alice Cooper: Hier das Lyric-Video zu ›Paranormal‹ sehen

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alice cooper 2017Am 28. Juli erscheint Alice Coopers Album PARANORMAL. Jetzt ist das Video zum Titeltrack da.

Nicht einmal zwei Wochen bis PARANORMAL: Alice Cooper hat die Platte in Nashville aufgenommen – und sich hochkarätige Gäste eingeladen. Neben ZZ Top-Gitarrist Billy Gibbons sind U2-Drummer Larry Mullen und Deep Purple-Bassist Roger Glover dabei.

Auf der Bonus-Disc zum Album sind zwei Songs enthalten, die der Schock-Rocker mit den Original-Mitgliedern der Alice Cooper Band aufgenommen hat, sowie Liveaufnahmen vom vergangenen Jahr.

Hier ist Alice Coopers Lyric-Video zum Titeltrack ›Paranormal‹:

Ein exklusives Interview mit Alice Cooper findet sich in der CLASSIC ROCK-Ausgabe 08/2017, die in unserem Online-Shop versandkostenfrei bestellt werden kann.

Guns N‘ Roses: München Olympiastadion (13.06.) & Wien Ernst-Happel-Stadion (10.07.2017)

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guns n roses 2016„Get In The Ring!“ – Ein Kommentar

Es ist schon erstaunlich. Alle Welt lamentiert seit zwei Jahrzehnten über den schrittweisen Verlust der ganz großen Bands. Anfang der Neunziger wurden Guns N‘ Roses als offizielle Nachfolger dieser ganz Großen auserkoren, doch leider verpuffte ihre chaotische Fulminanz binnen weniger Jahre und sogleich klaffte da eine Lücke, die 23 Jahre lang bleiben sollte. Und dann 2016 geschah das Unerwartbare, Guns N‘ Roses, die einst gefährlichste und aufregendste Band, die aus genau diesen Gründen implodiert war, kam zurück. Und wie sie zurückkam! Immerhin fast in kompletter Originalbesetzung: Axl Rose, Slash und Duff McKagan und dazu noch der aus USE YOUR ILLUSION-Tagen bekannte Dizzy Reed – genau das Mindestmaß, um keine aufgewärmte Sparversion sondern eine echte Reunion zu bilden – befinden sich nun seit über einem Jahr auf ihrer „Not In This Lifetime“-Tour und haben mit ihrem eben absolvierten Europabesuch ihre erste Weltumrundung seit 1993 vervollständigt.

Fans sind – von einigen gravierenden Soundproblemen an spezifischen Punkten der Stadien abgesehen – glücklich beseelt von Axls wiedergewonnener Stimme, Slashs Präzision, Duffs Fitness und ihren nie unter 165-minütigen, bis zu 31 Songs umfassenden, immer pünktlich begonnenen Sets. Nur die Presse und einige ihrer selbsternannten Vertreter sind wenig begeistert. Sowohl nach der absolut soliden und überzeugenden Drei-Stunden-Gunners-Show im Münchener Olympiastadion, als auch nach der um 20 Minuten längeren, um ›Patience‹ und ›I Used To Love Her‹ reicheren und nochmal Welten stärkeren Performance im Wiener Ernst-Happel-Stadion überschlugen sich einige (vornehmlich Online-)Medien vor plakativer, haltloser und wenig objektiver Kritik. Bei ihnen war Axl in München ein aus der Zeit gefallenes Relikt, ein armseliger alter Erpel, in Wien verkörperten Guns N‘ Roses angeblich als „reaktionärer Mist“ das ganze „Elend des Rock“ – festgestellt von einem Autor, der weder 1992 noch 2017 ein GN’R-Konzert besuchte und sogar stolz dazu steht: soviel zum Thema Journalismus und Reaktionismus! Doch woher der Hass?

Sicherlich ist er nicht echt, vermutlich wollen einige geltungsbedürftige, klickgeile Cyber-Journalisten zum modernen Mick Wall werden, der damals vor 25 Jahren höchstpersönlich und namentlich in ›Get In The Ring‹ aufgrund solcher Kommentare beschimpft wurde. Doch der neue, professionelle Axl wird und braucht ihnen diesen Gefallen nicht zu tun. Er, mittlerweile Sänger zweier der größten Rockbands der Erde, wird sich bestätigt fühlend ins Klunker-geschmückte Fäustchen lachen. Allen von solchen Stimmen verärgerten Fans sei gesagt: So ist es eben, Guns N‘ Roses-Anhänger zu sein. An dieser Band kann man sich reiben, weil sie etwas darstellt. So war es vor fast einem viertel Jahrhundert und so ist es auch heute wieder! Wem das als Trost nicht reicht, der erinnere sich einfach an diese eine Textzeile des angeblich so „langweiligen“ Live-Openers ›It’s So Easy‹: „Why don’t you just, fuck off?

Video der Woche: U2 – ›Where The Streets Have No Name‹

u2 videoDiese Woche waren U2 auf „The Joshua Tree“-Tour in Berlin. In unserem „Video der Woche“ blicken wir zurück, als die Band ›Where The Streets Have No Name‹ auf einem Hausdach in L.A. spielte.

Am 12. Juli gaben U2 ihr einziges Konzert dieses Jahr in Deutschland. Im Olympiastadion von Berlin führten Bono und Kollegen – dem Tournamen gemäß – ihr Album THE JOSHUA TREE in voller Länge auf. Los ging’s natürlich mit ›Where The Streets Have No Name‹.

Im Jahr 1987 nahmen U2 das Video zum Song auf – und taten es dabei den Beatles gleich. Nur dass sie, anders als die Fab Four, nicht in London auf ein Hausdach kletterten, sondern in Downtown Los Angeles. Was folgte, war großes Chaos, und ein legendärer Clip.

Hier sind U2 mit ›Where The Streets Have No Name‹ auf einem Hausdach in Los Angeles:

Tom Petty & The Heartbreakers: London, Hyde Park (09.07.2017)

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Alles Gute zum 40.

Das letzte Open Air der „British Summer Time“-Reihe ist ein besonderes: Tom Petty feiert mitten in einer großen US-Tour mit einem einzigen Europa-Konzert das 40. Jubiläum seines Debüts vom November 1976. Folgerichtig beginnt er auch mit dem Opener des selbstbetitelten Albums. Sound, Licht, Wetter, alles passt fast perfekt in den nächsten zwei Stunden. Warum? Nach der E-Street Band des Bosses gibt es wohl kaum eine andere Kapelle, die a) so lange zusammen und b) so gut miteinander spielt wie die Heartbreakers.

Geführt von Mike Campbell, dem coolsten Vertreter der zupfenden Zunft neben Joe Perry von Aerosmith, geben sie ihrem Geldgeber genügend Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Dabei stellt sich dieser ungern in den Vordergrund; während der Vorstellung seiner Band merkt man, wie sehr er stolz darauf ist, eine solche eingeschworene Einheit anzuführen. Wer allerdings gedacht hat, dass sich der Meister extra für diese Show zu etwas Neuem und Spontanem durchringen kann, liegt daneben.

Lediglich >Stop Draggin‘ My Heart Around<, das Duett mit Stevie Nicks, gab es in dieser Form noch nicht. Aber wenn man schon auf demselben Festival hintereinander auftritt? Apropos: Es wäre das perfekte Tom Petty-Konzert und auch dem Anlass entsprechend historisch gewesen, hätte der 66-Jährige auf einige Solo-Ausflüge wie >Wildflowers< verzichtet und stattdessen weitere Hits eingebaut. Wo waren >The Waiting<, >Don’t Do Me Like That<, >Here Comes My Girl<, >Listen To Her Heart<, >I Need to Know<, >Even The Losers< und vor allem >Into The Great White OpenFree Fallin‘< und >Learning To Fly< eher als Kirchentagsversionen, mit viel Pathos und weniger Dampf als auf der letzten Hallentour in Deutschland 2012. Für ein solches Jubiläum hätte Petty auch mal über seinen Schatten springen und an die aus ganz Europa angereisten Fans denken können.

Song-Premiere: Bluesgitarrist Jonny Lang stellt Single ›Bitter End‹ vor

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jonny langNach vier Jahren veröffentlicht der einst als Gitarrenwunderkind gefeierte Jonny Lang wieder eine Platte. Jetzt gibt’s einen wuchtigen Song daraus zu hören.

Kaum zu glauben, aber mit 36 hat Jonny Lang schon eine mehr als 20 Jahre dauernde Karriere hinter sich. Die letzten vier Jahre war es ruhig um den Gitarristen, jetzt ist er zurück: Nach FIGHT FOR MY SOUL erscheint am 25. August sein neues Album SIGNS.

„Viele meiner früheren Einflüsse wie Robert Johnson und Howlin‘ Wolf kamen wieder an die Oberfläche“, sagt Lang über SIGNS. „Doch erst jetzt habe ich bemerkt, wie rau und ungeschliffen das Zeug eigentlich klingt. Es juckte mich in den Fingern, selbst einmal so zu spielen und das hört man auch in den Songs.“ Dennoch habe er nicht ausschließlich nur Bluesmaterial geschrieben.

Die Single ›Bitter End‹ jedenfalls ist ein wuchtiger, dramatischer Bluesrock-Track, in dessen Zentrum neben Langs Gesang sein markantes Gitarrenspiel steht.

Hier ist Jonny Lang mit ›Bitter End‹:

Jonny Lang live 2017:
23.10. Köln, Gloria
25.10. Berlin, Columbia Club
27.10. Hamburg, Mojo
14.11. A-Wien, Porgy & Bess

Van Morrison: Neues Album ROLL WITH THE PUNCHES kommt im September

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van morrison promoVan Morrison hat sein 37. Studioalbum angekündigt. Als ersten Eindruck gibt’s eine Coverversion von Sam Cookes ›Bring It On Home To Me‹.

Am 22. September erscheint Van Morrisons neue Platte ROLL WITH THE PUNCHES. Anders als auf dem Vorgänger KEEP ME SINGING vom vergangenen Jahr finden sich darauf vor allem Coverfassungen alter Soul- und Bluessongs von Musikern wie Lightnin‘ Hopkins, Little Walter oder Bo Diddley. Fünf Songs sind Eigenkompositionen Morrisons.

„Die Songs auf ROLL WIT THE PUNCHES – ob ich sie nun selber geschrieben habe oder nicht – sind auf die Performance ausgerichtet“, so Morrison (via Rolling Stone). „Jeder Song ist wie eine Geschichte, und ich führe die Geschichte auf… Ich war ein Performer bevor ich angefangen habe, Lieder zu schreiben, und ich war immer überzeugt: Das ist das, was ich tue.“

Als Gastmusiker sind auf ROLL WITH THE PUNCHES unter anderen Jeff Beck, Chris Farlowe und Georgie Fame dabei. Als Vorboten seines kommenden Albums schickt uns der nordirische Barde seine Fassung von Sam Cookes Soul-Klassiker ›Bring It On Home To Me‹.

Die Songs auf ROLL WITH THE PUNCHES:
1. Roll With The Punches (Van Morrison & Don Black)
2. Transformation (Van Morrison)
3. I Can Tell (Bo Diddley & Samuel Bernard Smith)
4. Stormy Monday/Lonely Avenue (T-Bone Walker / Doc Pomus)
5. Goin‘ To Chicago (Count Basie & Jimmy Rushing)
6. Fame (Van Morrison)
7. Too Much Trouble (Van Morrison)
8. Bring It On Home To Me (Sam Cooke)
9. Ordinary People (Van Morrison)
10. How Far From God (Sister Rosetta Tharpe)
11. Teardrops From My Eyes (Rudy Toombs)
12. Automobile Blues (Lightnin‘ Hopkins)
13. Benediction (Mose Allison)
14. Mean Old World (Little Walter)
15. Ride On Josephine (Bo Diddley)