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Start Blog Seite 68

AC/DC: Ohne Tempo-Limit

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AC/DC lagen mit ihrem Label im Clinch, doch mit HIGHWAY TO HELL machten sie eine Platte, die ihren Wurzeln treu blieb – und mit der sie allen anderen davonzogen. Außerdem gelang ihnen endlich der Durchbruch in den USA, doch dieser Erfolg sollte einen hohen Preis fordern.

Die ganze Geschichte über AC/DC lest ihr hier auf 148 Seiten in unserem brandneuen Sonderheft über die größte Rockband aller Zeiten.

Für Rhythmusgitarrist Malcolm Young drehte sich immer alles um das Riff. Und bei einem ganz bestimmten, das ihm Anfang 1979 eingefallen war, spürte er sofort in seinen Knochen, dass es etwas Besonderes war. Er beschrieb es mit der typischen Unverblümtheit und Vulgarität, die schon immer die Arbeit der Band auszeichnete: „Es ragte heraus wie die Eier eines Hundes“.

Dieses Riff war in seiner Schlichtheit perfekt und bewegte sich mit diesen kurzen Stakkato-Ausbrüchen ein bisschen wie ›All Right Now‹ von Free. Und es wurde zur Basis für den vielleicht wichtigsten Song in der gesamten Karriere von AC/DC. Der Titel war zunächst als Witz gemeint, als Leadgitarrist Angus Young, Malcolms kleiner Bruder, die anstrengende Tournee der Band 1978 als „a fucking highway to hell“ beschrieb. Doch diese Worte, gebellt von Sänger Bon Scott, wurden zu einem charakteristischen Statement der unbekümmerten Rock’n’Roll-Weltsicht.

›Highway To Hell‹ war das Titelstück des ersten AC/DC-Albums, das sich über eine Million Mal verkaufte. In Großbritannien landeten sie damit erstmals überhaupt außerhalb ihrer australischen Heimat in den Top 10. Aber noch viel wichtiger war, so Angus: „Das war das Album, mit dem wir in Amerika den Durchbruch schafften“.

Doch der Weg dahin war kein leichter. Während der Arbeit an HIGHWAY TO HELL übte Atlantic Records in den USA intensiven Druck auf die Band aus, einen Hit abzuliefern. Das brachte Malcolm und Angus dazu, eine der schwierigsten Entscheidungen ihres Lebens zu treffen: Sie verzichteten auf die Dienste ihres älteren Bruders George Young, der bis dato alle AC/DC-Werke gemeinsam mit Harry Vanda produziert hatte, wie George ein einstiges Mitglied der australischen Band The Easybeats. Es gab sogar Gerüchte bei Atlantic, dass Bon Scott gefeuert werden sollte, weil sein Alkoholismus ihn zu unberechenbar machte und seine Stimme als zu rau und eigentümlich für den Geschmack des Mainstreams angesehen wurde.

Doch letztendlich belehrte Bon die Zweifler eines Besseren und lieferte auf HIGHWAY TO HELL die Darbietung seinen Lebens ab, angespornt von Mutt Lange, dem genialen jungen Produzenten, der George und Harry ersetzt hatte. Was Lange aus der Band herausholte, war exakt das, was Atlantic verlangt hatte: eine geradlinige Hardrockplatte ohne Bullshit, die den Wurzeln von AC/DC treu blieb, aber etwas sauberer klang.

Doch HIGHWAY TO HELL war nicht nur der Bestseller, der AC/DC in die Oberliga beförderte, sondern auch Bon Scotts Schwanengesang. Am 19. Februar 1980, nicht mal einen Monat nach Ende der Tournee zu dem Album, wurde der Sänger nach einer schwer durchzechten Nacht tot in London aufgefunden. Über die genauen Umstände seines Todes wird bis heute spekuliert. Die größte Hymne in der Karriere der Band wurde zu seiner Grabinschrift.

AC/DC hatten schon immer eine gewisse Härte, sowohl in der Musik, die sie spielten – der Klang von Chuck Berry, Little Richard und den Rolling Stones, auf höchste Lautstärke und Intensität aufgedreht –, als auch in ihrem Wesen. Das kam von den Jahren harter Arbeit, als sie sich durch Australiens Pubs und Clubs schwitzten, wo Flaschen flogen, sobald ein Publikum Blut geleckt hatte. Dabei spielte es keine Rolle, dass alle Bandmitglieder eher kurz gewachsen waren, Angus ein Abstinenzler war, der in Schuluniform auftrat, und Bassist Cliff Williams, der einzige Engländer in ihren Reihen, ein ruhiger, entspannter Typ war. Die anderen drei waren dagegen wesentlich kantiger: Bon mit seinen Knastbruder-Tätowierungen, Schlagzeuger Phil Rudd als griesgrämiger harter Kerl, und Malcolm, der die ganze Truppe mit eiserner Hand anführte. In Bezug auf diese drei Herren sagte Angus einmal: „Wenn ich sie die Straßen entlang kommen sähe, würde ich davonrennen, you know? Sie würden dich wahrscheinlich umbringen“. Das meinte er natürlich nicht ganz ernst, aber die Botschaft war klar: Mit dieser Band sollte man sich besser nicht anlegen.

Die Macht von Atlantic Records war die unwiderstehliche Kraft, die auf AC/DCs Unbeweglichkeit einwirkte, und die Reibung zwischen den beiden Parteien begann schon lange vor HIGHWAY TO HELL. „Als wir 1976 erstmals nach England kamen, wollte die Plattenfirma uns als Punkband vermarkten“, sagte Malcolm. „Wir sagten ihnen, sie sollten sich verpissen!“ In Amerika war es noch schlimmer. In einer Zeit, in der das Radio von Softrockstars wie Fleetwood Mac und Peter Frampton dominiert wurde und der heiße neue Hardrock-Act mit äußerst poliertem Sound daherkam, war AC/DCs Album in jenem Jahr, DIRTY DEEDS DONE DIRT CHEAP, so rau und dreckig, dass Atlantic es für unverkäuflich hielt und sich weigerte, es in den USA zu veröffentlichen.

Die Antwort der Band darauf war, dass sie mit dem Nachfolger noch einen draufsetzte. LET THERE BE ROCK von 1977 war ein Paradebeispiel für Overkill, praktisch live im Studio aufgenommen, inklusive heulendem Feedback und Gitarren, die gerne mal am Ton vorbeitrafen. Nicht viel anders war es 1978 bei POWERAGE, dessen hochdynamischer Rock’n’Roll und schroffe Authentizität mit Songs über Heroinsucht und die Schlange vor dem Arbeitsamt in Keith Richards einen Bewunderer fand. „Die ganze Band meint es ernst“, sagte er, „und das hört man.“

In anderen Märkten verkauften sich die Alben von AC/DC gut. LET THERE BE ROCK und POWERAGE hatten in Großbritannien die Top 30 erreicht. In den USA fand POWERAGE zwar 200.000 Käufer – doppelt so viele wie LET THERE BE ROCK –, schaffte es aber nie über Platz 133 hinaus. Das war nicht mal ansatzweise genug für eine Plattenfirma, die Led Zeppelin unter Vertrag hatte. Doch als eine Band, die erst auf Tour so richtig aufblühte, hatten AC/DC hartnäckig die gesamten USA beackert, wodurch ihre Karriere dort langsam Fahrt aufnahm.

Über die Jahre hatten sie sich zu einem elektrisierenden Live-Act gemausert: Bon mit dem Swagger eines Revolverhelden, Angus, der Blitzableiter für die Starkstromattacke der Band, und hinter den beiden die anderen drei, die wie eine gut geölte Maschine funktionierten. Ihre ersten Konzerte in den großen Hallen der USA hatten sie 1977 als Vorgruppe von Kiss auf Einladung von Bassist Gene Simmons gegeben, nachdem der sie zuvor in einem Club in Los Angeles gesehen hatte.


„Es gab viele Bands, die guten Rock’n’Roll spielten“, erinnert sich Simmons heute. „Was mir besonders auffiel, war dieser kleine Leadgitarrist, der sich auf der Bühne unablässig wie ein Wilder aus Borneo bewegte, selbst zwischen den Blackouts. Ich war überwältigt.“ Nach diesem Auftritt nahm der riesenhafte Simmons diesen kleinen Gitarristen zu einem späten Abendessen in Ben Franks Diner am Sunset Boulevard mit. „Angus bestellte einen Hot Dog und Bohnen“, so Simmons. „Ich weiß noch, wie er die Wurst dann ohne das Brot in die Hand nahm und sich seitlich in den Mund steckte, weil ihm Zähne fehlten.“

Order 69: Wachsendes Gesamtkunstwerk

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Order 69, das sind Sänger/Gitarrist Ramin Safarabadi, Drummer Levent Özdemir, Kenan Özdemir, der jüngst von Bass zur Leadgitarre gewechselt ist, und Birdy Ann, die die vakante Stelle am Bass Anfang 2023 übernommen hat. Noch in Trio-Formation hat die Band aus Münster 2021 ihren Debütnachfolger MONITORING in den „Heyman Studios“ in Kopenhagen aufgenommen. „Jeder von uns hat viel zu tun, da ist es schwer, sich regelmäßig zu treffen. Deswegen gibt es dann so Phasen, wo sich alle Zeit nehmen, um richtig durchzuziehen. MONITORING z.B. haben wir fast komplett in sechs Tagen aufgenommen.“, erzählt Ramin, Mastermind der Band. Er zeichnet verantwortlich für die zahlreichen visuellen Komponenten rund um den Albumrelease, wie z.B. das gesellschaftskritische Artwork, den Großteil des Songwritings, das auf MONITORING zwischen aggressivem, modernen Blues Rock, Alternative und leichtem Stoner-Einschlag changiert, sowie für die Lyrics. „Ich bin eher der chaotischere Arbeitstyp. Die Ideen kommen oft aus dem Nichts, zumindest, wenn die Richtung grob festgelegt ist. Auf jeden Fall kommt immer erst die Musik und dann der Text.“, erklärt Ramin den Schaffensprozess. „Ich finde ja, dass Platten im Nachhinein oft wie Tagebücher funktionieren. Unser Debüt war noch jünger und naiver, beim Nachfolger merkt man jetzt schon, dass wir durch düstere Tage, wie die Pandemie, gehen mussten. Man hört stellenweise Wut raus. Tatsächlich sind mir die Texte heute wichtiger als früher. Bei ›Woman Of The Sun‹ habe ich mir die meisten Gedanken gemacht. Der Song ist für die Frauen im Iran geschrieben, da war es mir ein besonderes Anliegen, die passenden Worte zu finden.“

Erwähnenswert neben der neuen Platte ist auch das Video zum Opener ›The Gambler & The Scrounger‹ – ein nächtliches Poker-Szenario, das in Tarantino-artigem Splatter endet: „Diesen Kurzfilm haben wir in Eigenregie mit unseren Freunden und Freundinnen umgesetzt. Wir haben eine ganze Nacht von 18 bis 6 Uhr morgens gedreht. Die Idee kam mir, nachdem ich „Die Fabelmans“ von und über Steven Spielberg gesehen hatte, der auch früh seinen ersten Amateurfilm gemacht hatte. Schon Wochen vorher habe ich mit Kunstblut experimentiert, das alles hat echt Spaß gemacht. An der Nachbearbeitung saß ich dann ewig. Da konnte ich freiberuflich nicht mehr so viele Aufträge annehmen, weswegen die Finanzen ein bisschen bergab gegangen sind. Aber das war es Wert!“ so Ramin schmunzelnd. Und Kollege Kenan wirft lachend ein: „Manchmal glaube ich, Ramin schreibt nur geile Songs, um dann auch geile Videos machen zu können!“ Für die nahe Zukunft steht auf dem Plan, das wachsende Gesamtkunstwerk namens Order 69 weit über die Grenzen Münsters hinaus zu tragen.

Video der Woche: Kate Bush ›The Man With The Child In His Eyes‹

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Heute vor 46 Jahren veröffentlichte Kate Bush ihr Debüt THE KICK INSIDE. Wir feiern dies mit einem etwas unbekannteren Song daraus.

Man kann Kate Bush gestrost als Art-Rock-Wunderkind bezeichnen. Bereits mit elf Jahren komponierte sie ihre ersten Songs, die sie mit Hilfe ihrer Brüder aufnahm. Diese Demos machten in der britischen Prog-Rock-Szene ihre Runde, bis sie schließlich bei David Gilmour landeten. Dieser war so angetan von der jungen Komponistin, dass er ihre Songs während der Aufnahmen zu Pink Floyds WISH YOU WERE HERE Verantwortlichen des Plattenlabels EMI präsentierte, die Bush schließlich unter Vertrag nahmen.

Bei den Aufnahmen zu THE KICK INSIDE wirkten neben Gilmour einige namenhafte Prog-Größen mit, wie Duncan Mackay, Ian Bairnson, David Paton, Andrew Powell, und Stuart Elliott vom Alan Parsons Project. Noch vor der Veröffentlichung des Albums brachte die EMi die Single ›Wuthering Heights‹ heraus, die Platz eins der britischen Singlecharts erreichte. Kate Bush war damals 19 Jahre alt.

Die zweite Single war ›The Man With The Child In His Eyes‹, die Bush mit gerade mal 13 Jahren komponiert und mit 16 aufgenommen hatte. Auch dieser Song war ein Erfolg und erreichte in ihrer Heimat Platz 6 der UK-Charts.

The Black Crowes: Neue Single ›Cross Your Fingers‹

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Am 15. März veröffentlichen The Black Crowes ihr neues Studioalbum HAPPINESS BASTARDS. Es ist die erste Platte in 15 Jahren, die die Brüder Chris und Robinson nun veröffentlichen, nachdem sie die Streitigkeiten der Vergangenheit 2019 im Rahmen ihrer Reunion zu den Akten gelegt haben.

Nach einer ersten Auskopplung namens ›Wanting And Waiting‹ gibt es heute eine zweite Single des neuen Albums zu hören. Der Track heißt ›Cross Your Fingers‹. Rich Robinson über den Track: „Einer meiner Favoriten. Als ich diesen Song schrieb, kam er mir wie eine Mischung aus Free und der Jeff Beck Group vor. Chris hatte einen sehr rhythmischen Refrain dazu und wir weiteten den Song aus. Die Akustikgitarre steht in Verbindung zur E-Gitarre.“

Neuheiten: Ab heute im Plattenladen

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Freitags fällt nicht nur der Startschuss fürs Wochenende, nein, freitags erscheinen auch jede Woche zahlreiche neue Platten. Heute stehen die neuen Werke von Steve Hackett, Blackberry Smoke, Motorowl und Sarah Jarosz in den Regalen.

Blackberry Smoke: BE RIGHT HERE
„BE RIGHT HERE ist das Credo – eine Erinnerung, im Hier und Jetzt zu sein. Musikalisch feiern Blackberry Smoke die einfachen Freuden des Lebens und die flüchtigen Glücksmomente, die ihnen auf dem Weg begegnen“

Hier geht’s zur Review…

Steve Hackett: THE CIRCUS AND THE NIGHTWHALE
„Hacketts neues Werk ist zugleich eine Liebeserklärung an seine Ehefrau Joanna, die er 1990 kennengelernt hat und die seitdem treusorgend an seiner Seite steht. Passend dazu auch die Musik der Scheibe, ein Konglomerat aus großartigen Melodien, feinfühligen Atmo-Sequenzen und dem durchgehend spürbaren Faible für Weltmusik.“

Hier geht’s zur Review…

Motorowl: THIS HOUSE HAS NO CENTER
Trotz aller freigeistigen Arrangements und bisweilen ausufernden Sound-Tüfteleien bleiben die Tracks schlüssig. Ihnen ist anzuhören, dass viel Zeit und Hingabe investiert wurde.

Hier geht’s zur Review…

Sarah Jarosz: POLAROID LOVERS
Jarosz bleibt dennoch sie selbst, betört mit ihrer wunderbar natürlichen Stimme und ist jetzt stilistisch breiter aufgestellt. So kommt keine(r) mehr an ihr vorbei.

Hier geht’s zur Review…

Motorowl: THIS HOUSE HAS NO CENTER

Mit langem Anlauf zum Ziel

Eigentlich war THIS HOUSE HAS NO CENTER schon Ende 2019 so gut wie fertig. Doch wegen der Corona-Pandemie und persönlicher Probleme im Bandumfeld legten Motorowl die Veröffentlichung ihres dritten Werks auf Eis. Die Thüringer, die eine Mischung aus Psychedelic-Rock, Doom und Alternative spielen, haben die unfreiwillige Pause aber genutzt und führen den Weg des Vorgängers ATLAS (2018) fort. Sphärisch und hart, laut und leise, schleppend und flott wabern die zehn Songs aus den Boxen. Der abwechslungsreiche Sound fällt dieses Mal allerdings düsterer aus, was den Ereignissen im Vorfeld der Veröffentlichung geschuldet ist. ›Future Nostalgia‹ (hat nichts mit dem gleichnamigen Album der Synthiepop-Sängerin Dua Lipa zu tun) ist hart, düster und wird von einer eindringlichen Orgel angetrieben. Ähnlich zupackend geht es auf ›All Bells Ring‹ zu. Die Stücke haben aber auch durchgehend eine melancholische Stimmung, was an der Stimme von Sänger und Gitarrist Max Hemmann liegt. Der kann laut eigener Aussage mit Alternative allerdings nicht viel anfangen. Seine Bandkumpels hingegen schon. Also wurde so lange an dem Hauptriff zu ›Forever Box‹ rumgedoktert, bis von der eigentlichen Prog-Ausrichtung nicht mehr viel übriggeblieben ist. Trotz aller freigeistigen Arrangements und bisweilen ausufernden Sound-Tüfteleien bleiben die Tracks schlüssig. Ihnen ist anzuhören, dass viel Zeit und Hingabe investiert wurde. (Matthias Bossaller)

8 von 10 Punkten

Motorowl
THIS HOUSE HAS NO CENTER
SUPREME CHAOS RECORDS

Aktuelle Ausgabe: Das erwartet euch im neuen CLASSIC ROCK Magazine

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Titelstory: 40 Jahre POWERSLAVE von Iron Maiden und die größten Alben des Jahres 1984

Zwischen die Rockgötter-Ära der 70er und die allerkrassesten Schulterpolster- und Vokuhila-Exzesse der 80er fällt das Jübiläumsjahr 1984. Die klassischen Helden des Heavy-Rock und Metal – Purple, Priest, Sabbath und Maiden – sind alle noch (oder wieder) da. Echo & The Bunnymen, die Smiths und Replacements entfachen eine geniale Indie-Revolution. Die Bangles treten auf den Plan. Prince und Bruce
triumphieren als ultimative Rock-Superstars. Und das ist längst nicht alles … Vorhang auf für 1984

Die neue Ausgabe von CLASSIC ROCK jetzt hier versandkostenfrei vorbestellen: CLASSIC ROCK #127

Bruce Dickinson im großen CLASSIC ROCK Interview

Ein „vorlauter kleiner Mistkerl“, der von einem Internat flog, wurde zum Anführer der erfolgreichsten Heavy-Metal-Band des Vereinigten Königreichs, trat als Fechter für sein Land an, erwarb eine kommerzielle Pilotenlizenz, veröffentlicht Soloalben, schrieb Romane und Drehbücher und machte noch vieles mehr. Ein erfülltes Leben? Offenbar nicht …

Kiss: Der lange Abschiedskuss

by Frank C. Dünnhaupt

Man wusste schon lange, dass sie bevorstand, aber nun hat die allerletzte Show der allerletzten Tournee der Rockikonen Kiss tatsächlich stattgefunden. Und CLASSIC ROCK war dort, um mit Gene und Paul über die enorme Tragweite dieses Ereignisses zu sprechen, tief in die Atmosphäre vom Ende einer Ära einzutauchen und ja, die ganze (letzte) Nacht zu rocken.

Ace Frehley: „Ich werde immer jünger …“

ace-frehley-spaceman-promo2018

Gerade feierten Kiss ihren Abschied im New Yorker Madison Square Garden, schon kündigt Spaceman Ace Frehley sein neues Studioalbum 10,000 VOLTS an. Zufall oder eine clevere Marketingstrategie? Man weiß es nicht genau, so oder so legt der Weltraum-Liebhaber eine elektrifizierende Rockplatte voller
knackiger Riffs, eingängiger Vocal-Lines und schlichter, aber nicht tumber Lyrics vor, die deutlich macht, dass Frehley im Gegensatz zu seiner Ex-Band noch lange nicht ans Aufhören denkt.

Blackberry Smoke: Die Schönheit des Schulterzuckens

Andy Sapp

Umweltkatastrophen, Chaos, Hass und Hetze … die Turbulenzen unserer Zeit lassen auch Blackberry-Smoke-Frontmann Charlie Starr nicht kalt. Seine Antwort: eine weitere wunderbare Platte aus Southern/Country/Folk/Americana-Rock, die sich mit ernsten Themen befasst, aber vor allem die wunderbare,
herzerwärmende, freudvolle und heilsame Magie der Musik beschwört. Denn, wie er im Zoom-Gespräch lapidar kommentiert, was soll man auch sonst tun

Judas Priest: Ian Hill im Interview über das neue Album INVINCIBLE SHIELD

Sechs Jahre nach ihrem unschlagbaren FIREPOWER lassen Judas Priest nun ein mindestens genauso starkes Monster auf die Rock- und Metalgemeinde los: INVINCIBLE SHIELD, der 19. Studiostreich der Metal Gods, ist ein wahres Machtwerk geworden und schafft den Spagat zwischen legendärem Priest-Erbe und Moderne mühelos. Im Interview gewährt Ian Hill, nicht nur Gründungsmitglied, sondern auch einziges durchgehendes Mitglied in der knapp 55-jährigen Karriere der Band, Einblick in seine Sichtweise auf die neuen Songs und schaut hier und da auch ein wenig zurück auf ein halbes Jahrhundert im Dienste des britischen Stahls.

Die neue Ausgabe von CLASSIC ROCK jetzt hier versandkostenfrei vorbestellen: CLASSIC ROCK #127

Wie immer mit Heft-CD mit Songs von Ace Frehley, Royal Tusk, Jesper Lindell, Philipp Sayce und mehr!

Record Store Day 2024: Die Release-Liste ist da

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Am 20. April ist Record Store Day. An diesem Tag zur Feier unabhängiger Plattenläden stehen bis zu 400 exklusive und limitierte Vinyl-Veröffentlichungen in ausgewählten Geschäften bereit. Seit heute ist nun die offizielle Release-Liste einsehbar, eine Übersicht über alle erhältlichen LPs, EPs und Singles. Die ganze Liste findet ihr hier: www.recordstoredaygermany.de/exklusive-releases/releases-2024/

Und hier findet ihr unsere CLASSIC-ROCK-Tipps zum Record Store Day:

Ace Frehley 10,000 VOLTS
Acid King MIDDLE OF NOWHERE, CENTER OF EVERYWHERE (REISSUE)
America LIVE AT THE HOLLYWOOD BOWL 1975
Barclay James Harvest BARCLAY JAMES HARVEST & OTHER SHORT STORIES
Be Bop Deluxe FUTURAMA
Big Country WHY THE LONG FACE
Bevis Frond LIVE AT THE GREAT AMERICAN MUSIC HALL
Captain Beefheart THE SPOTLIGHT KID
Birth Control RSD
Black Sabbath PARANOID
Blues Pills BIRTHDAY/DON’T YOU LOVE IT
Bonafide BONAFIDE
David Bowie WAITING IN THE SKY
Jeff Buckley SONGS TO NO ONE
Eric Carr UNFINISHED BUSINESS
Charlie Watts LIVE AT FULHAM TOWN HALL
Cheech & Chong UP IN SMOKE
The Chills THE LOST EP
Alex Chilton CLICHÉs
Christopher Cross A NIGHT IN PARIS
Gene Clark NO OTHER SESSIONS (RSD EDITION)
The Cramps ULTRA TWIST
The Cure THE TOP
The Dandy Warhols LIVE AT LEVITATION
Dead Horse THE DEAD HORSE TAPES – BLOWN AWAY
Def Leppard LIVE AT LEADMILL

Devon Allman RAGGED & DIRTY
The Doors LIVE AT KONSERTHUSET, STOCKHOLM
Dr. John GRIS-GRIS GUMBO YA YA
Nick Drake THE ENDLESS COLOURED WAYS
The Dream Syndicate SKETCHES FOR THE DAYS OF WINE AND ROSES
Emerson, Lake & Palmer PICTURES AT AN EXHIBITION
Enslaved VIKINGLIGR VELDI
Faces THE BBC SESSION RECORDINGS
Fields Of The Nephilim BURNING THE FIELDS 2LP
Filter THE VERY BEST THINGS (1985-2008)
Fleet Foxes LIVE ON BOSTON HARBOUR
Foghat PERMISSION TO JAM: LIVE IN NEW ORLEANS 1973
Frankie Vallie THE GENUINE IMITATION LIVE GAZETTE
Grateful Dead NIGHTFALL OF DIAMONDS
Harmonia MUSIK VON HARMONIA + REWORKS
George Harrison WONDERWALL MUSIC
Hawkwind LIVE SEVENTY-NINE
Hives THE BLACK AND WHITE ALBUM
John Lee Hooker I’M IN THE MOOD
Ian Hunter FICTION: DEFIANCE PART 2
Iggy & The Stooges LIVE AT LOKERSE FEESTEN 2005
Chris Isaak BEYOND THE SUN
Jay-Jay Johanson ANTENNA
Joe Strummer ROCK ART AND THE X-RAY STYLES
Elton John CARIBOU
Johnny Hallyday LA COFFRET D’OR

Killing Joke LIVE AT LOKERSE FEESTEN
King Gizzard LIVE AROUND THE GLOBE – PART IV
Mark Knopfler THE BOY
Kraan THROUGH
John Lennon MIND GAMES
Little Richard RIGHT NOW!
Luther Allison MONTREUX 1976
Michael Schenker Group MSG
Ennio Morricone STORIE DI VITA E MALAVITA
Mötley Crüe SUPERSONIC AND DEMONIC RELICS
Motörhead REMORSE? NO!
Mudhoney SUCK YOU DRY: THE REPRISE YEARS
Neil Young FU##IN‘ UP
Willie Nelson PHASES AND STAGES
Neu! TIBUTE 1+2
Nico AT THE LIVE INN, TOKYO ’86
North Mississippi Allstars SHAKE HANDS WITH SHORTY
Mike Oldfield HERGEST RIDGE 1974 DEMO
Parliament OSMIUM
Pixies LIVE AT RED ROCKS 2005
Elvis Presley ELVIS STYLES/I’M COUNTING ON THEM
Queen COOL CAT
Ramones THE 1975 SIRE DEMOS
Lou Reed THE POWER OF THE HEART – A TRIBUTE TO LOU REED
The Replacements NOT READY FOR PRIMETIME: LIVE
The Residents LEFTOVERS AGAN?!AGAIN!?!?!

Todd Rundgreen TODD
Pharao Sanders HARVEST TIME
Sex Pistols THE FILTH & THE FURY
Nancy Sinatra HOW DOES THAT GRAB YOU?
Siouxsie And The Banshees NOCTURNE
Sister Rosetta Tharpe LIVE IN FRANCE: THE 1966 CONCERT IN LIMOGES
Sisters Of Mercy BODY AND SOUL/WALK AWAY
Sonic Youth HITS ARE FOR SQUARES
Ringo Starr CROOKED BOY EP
David Sylvian SNOW BORNE SORROW
T. Rex ZINC ALLOY (50th Anniversary Picture Disc(
Talking Heads LIVE AT WCOZ ’77
Thin Lizzy HAMMERSMITH 15/11/1976
UFO LIGHTS OUT IN TOKYO LIVE
UK Subs UK SUBVERSIVES 2LP

V.A.
Ripples Presents PSYCHEDELIC SHUNSHINE POP FROM THE 1960
ROCKABILLY HEROIES
HEATED GARAGE: TOASTY TREASURES FROM MINNESOTA’S KAY BANK STUDIO
PSYCHÉ FRANCE, VOL. 9
20 YEARS OF DEVIL DUCK: TIRED LIKE DIRT!

The Verve NO COME DOWN (B-Sides & Outtakes)
Paul Weller SINGLE TBC
The Who THE STORY OF THE WHO
Wilco THE WHOLE LOVE (EXPANDED)

Steven Wilson HARMONIC DIVERGENCE
Yardbirds 5 LIVE YARDBIRDS
Yes YALE BOWL ’71
Cat Stevens NUMBERS/IZITSO
Frank Zappa ZAPPA FOR PRESIDENT