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Videopremiere: Okta Logue mit ›River Street‹

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Okta Logue River StreetSehr hier den brandneuen Clip zur neuen Single ›River Street‹ von Okta Logue.

Kurz vor Veröffentlichung ihres neuen Albums am 31. Mai haben Okta Logue ein neues (stellenweise humorvolles) Video zu ihrer Single ›River Street‹ für uns. Der Clip besticht durch seine subtile Zeitlupen-Ästhetik und die retro-affinen Farbkompositionen und Bilder.

Das Quartett aus Hessen bleibt auf seiner neuen Platte RUNWAY MARKINGS zwar seinem eigenen Stil treu, jedoch klingt ihr Sound heute noch zeitloser, verträumt und doch kraftvoll und ist von verschiedensten stilistischen Schattierungen durchzogen.

Seht hier das neue Video zum angenehm unaufgeregten ›River Street‹:

Geddy Lee: Vermisst seine Kumpels aus Rush

rush time stand stillGeddy Lee vermisst seine Live-Zeit mit Rush und schließt eine künftige Kollaboration mit Alex Lifeson nicht aus.

2015 gaben Rush ihr letztes Konzert in Los Angeles, seitdem geht jeder der drei Ausnahmemusiker eher seinen eigenen Weg. In einem jüngsten Interview mit The Chronicle Herald jedoch erklärte Geddy Lee, dass er seine alten Kollegen und Kumpels vermisst: „Es geht mir natürlich nicht ab, meine Familie für eine Tour zu verlassen. Aber ich vermisse diese drei Stunden mit meinen Kumpels auf der Bühne. Vor allem in den letzten 10 Jahren hat das Live-Spielen wirklich sehr viel Spaß gemacht, es war sehr erfüllend.“

Auf die Frage, ob Rush vielleicht doch wieder zusammen etwas aufnehmen würden, meinte Lee: „Ach, ich weiß nicht, Alex wird gerade zum Über-Session-Musiker. Er liebt es, auf den Platten anderer Leute mitzuspielen ohne die Verantwortung, etwas anderes schreiben zu müssen als sein Solo. Das gefällt ihm ehrlich gut. Natürlich reden wir miteinander, ziemlich viel sogar. Wir sehen uns oft und besuchen Neil. Wir stehen uns also nach wie vor sehr nah, aber ich denke nicht, dass wir zu dritt nochmal etwas in Angriff nehmen werden. Aber es ist durchaus möglich, dass Alex und ich vielleicht irgendwann nochmal gemeinsame Sache machen werden.“

Was machen eigentlich: The Loving Spoonful?

Jahr für Jahr versuchen meist austauschbare Pop-Acts den Sommerhit des Jahres zu landen und geraten selbst im Er­­folgsfall schnell wieder in Vergessenheit…

Nicht so die bereits 1965 in New York gegründete Truppe The Lovin’ Spoonful, denen mit ›Summer In The City‹ 1966 der wohl größte Sonnenklassiker aller Zeiten gelang. Oft gecovert, unter an­­derem von Joe Cocker und Styx, wirkt der Evergreen selbst Jahrzehnte später und gehört natürlich zum Live-Repertoire der noch im­­mer existierenden Band.

Bereits 1965 feiern die heute noch ak­­tiven Joe Butler am Schlagzeug und Steve Boone am Bass mit dem Album DO YOU BELIEVE IN MAGIC? und der gleichnamigen Single erste große Erfolge. Mit ihrem eklektischen Stil aus Blues-, Jazz-, Folk- und Rockelementen sprechen die Amerikaner in den 60ern die breiten Masse an, landen weitere Hits wie ›Daydream‹ und sind auch mit musikalischen Beiträgen zu Filmen von Woody Allen er­­folgreich.

Apropos Film – für die Kult-TV-Serie „The Monkees“ ist man ur­­sprünglich auch im Gespräch. Ende des Jahrzehntes verlässt der 2002 verstorbene Ur-Gitarrist Zal Yanovsky die Truppe und es kommt zur Auflösung. Hauptsongwriter und Sänger John Sebastian startet im Anschluss seine Solokarriere.

1980 treffen sich alle kurzfristig wieder für die Aufnahmen zum Soundtrack für Paul Simons Film „One Trick Pony“. Seit den 90er-Jahren sind die New Yorker wieder live unterwegs, 2002 werden The Lovin’ Spoonful schließlich in die Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen. Konzerte bestreiten heute die beiden Gründungsmitglieder Boone und Butler, der inzwischen allein das Mikrofon übernommen hat, nachdem John Sebastian aus persönlichen Gründen nicht mehr an Bord ist.

Ebenfalls Ge­­schichte ist der 1967 eingestiegene Gi­­tarrist Jerry Yester, der aufgrund des Vorwurfs Kinderpornografie zu besitzen in den Fokus der Justiz rückt und 2017 aus der Band geworfen wird. Seitdem sind der 77-jährige Butler und der zwei Jahre jüngere Boone, der 2014 die Biografie „Hotter Than A Match Head“ mit dem Untertitel „Life On The Run With The Lovin’ Spoonful“ veröffentlicht, mit wechselnden Musikern vorzugsweise auf amerikanischen Bühnen unterwegs.

Unter anderem auf Nostalgiefestivals wie „Stars Of The 60s“, wo sie zusammen mit Genreveteranen wie Gary Lewis & The Playboys und The Vogues auftreten. Mit Letzteren soll nächstes Jahr auch ein Auftritt im texanischen Stafford absolviert werden. Eine weitere Veranstaltung dieser Reihe ist schon für den 6. April terminiert – dann wird man sehen, was der kommende Summer (In The City) so bringen wird.

Gewinnspiel: Wir verlosen das Album SONS von The Heavy!

the heavy sons gewinnspiel
Langeweile? Gibt’s bei The Heavy garantiert nicht. Die Briten sind die perfekten Energielieferanten – mit ihrem fiebrigen Sound zwischen Funk, Rock, Soul, HipHop und Punk. Jetzt ist mit SONS das fünfte Album der umtriebigen Band da. Wir verlosen drei Exemplare auf CD!

Wenn ihr gewinnen wollt, schickt uns bitte eine Mail an verlosung@crmag.de mit dem Betreff „Heavy“ und nennt uns eure Adresse. Wir wünschen viel Erfolg!

Teilnahmeschluss ist der 10. Juni, die Gewinner werden per Mail benachrichtigt.

Pristine: Gebettet auf Traurigkeit

Pristine Promo 2019Heidi Solheim ist wohl einer dieser Menschen, von denen man sagt, sie seien zum Pferdestehlen. Selbiges wird schon bei der extrovertierten Herzlichkeit des Händeschüttelns klar, mit dem einen die strahlende Norwegerin in den Interview-Räumlichkeiten in München begrüßt, um über das neue Werk ihrer Band Pristine zu plaudern. Der Verdacht verdichtet sich binnen kürzester Zeit, denn als es zu den ersten Lachern kommt, ist man sofort von den Socken: Wenn Heidi ehrlich losprusten muss, schließt sie jeden ihrer ansteckenden Ausbrüche mit einem unfassbar sympathischen Grunzer ab. Wie dieses Bild zusammenpasst mit dem schwermütigen Grundtenor ihrer neuen Platte, erklärt das Mastermind im Laufe des Gesprächs.

ROAD BACK TO RUIN ist ja ein eher pessimistischer Titel für ein Album. Wo­­her rührt dieser negative Ansatz?
Das reflektiert unterschiedliche Aspekte des Lebens, hauptsächlich geht es jedoch darum, dass aktuell einfach sehr viel Traurigkeit in der Luft liegt, auch bei uns in der Band, in unserem Umfeld. Die ganze Welt steht schief, die neue Rechte erstarkt und wir sehen die Menschheit nicht mehr als Ganzes…

Es wird separiert, wo es geht!
Ja! Wir ziehen Grenzen und es ist so frustrierend. Man weiß ehrlich nicht, was man dagegen tun soll. Dieser Gedanke fasst das Album wohl recht gut zusammen. Heutzutage schwingt da einfach ständig diese Traurigkeit mit.

Was meinst du, wo liegt die Wurzel allen modernen Übels?
Schwer zu sagen. Wahrscheinlich ist die Angst am schlimmsten, da sie alle anderen Übel erschafft. Dazu glauben viele der Leute alles, was sie in den Medien sehen, und pauschalisieren schnell, ohne zu reflektieren. Klar bringt niemand schöne Geschichten in den Nachrichten, denn nur die fiesen Storys bekommen Klicks und Aufmerksamkeit und bringen das Geld. So kommt der Ball ins Rollen und natürlich zieht da irgendwer gerne einen Vorteil daraus…

Gespaltene und verängstigte Menschen lassen sich gut kontrollieren. Und das Internet ist ohnehin zum Spielplatz des Hasses degeneriert...
Exakt. Es scheint, dass die intelligenten Leute die Klappe halten und die anderen ihren Hass mit voller Inbrunst hinausschreien.

Verspürst du da als Künstler den Drang, mit deiner Musik einen Standpunkt zu vermitteln?
Oh ja, total. Ich finde, Künstler müssen ihre Perspektive auf die Welt in ihrer Kunst re­­flektieren. Für mich hat es sich deswegen natürlich angefühlt, über meine Frustration zu sprechen. Pristine ist keine politische Band, aber wir haben unsere Meinung, die wir in Kunst umwandeln wollen.

Klingen die Songs auf der neuen Platte vielleicht deshalb etwas schwerer als die Vorgänger?
Hmm… das ist einfach so passiert. Was für eine langweilige Antwort! (lacht/grunzt) Aber Komponieren ist ja situativ bedingt und be­­stimmt hat das Album durch diese Traurigkeit eine gewisse Schwere erhalten. Außerdem bin ich eigentlich immer sehr kritisch mit mir selbst und verwerfe Ideen zu schnell. Ich bin mein schlimmster Feind! Dieses Mal habe ich versucht, den Songs Entwicklungsraum zu geben.

Auch ein großer Schritt in deiner persönlichen Entwicklung, oder? Sich selbst eine Chance zu geben, ist manchmal gar nicht so leicht.
Ja, genau. Dabei limitiert dich negatives Denken so stark. Na ja, wenn ich schreibe, kommen die Lyrics ohnehin immer am Ende. Zum Beispiel war ›Cause & Effect‹ anfangs eher eine verletzliche Blues-Ballade, im Studio dachten wir dann aber: Nein, da braucht es mehr Dramatik. Deswegen habe ich die Arktische Philharmonie angerufen, die dann zugesagt hat. Dann haben wir nochmal in Tromsø aufgenommen und ich habe den Text komplett um­­geschrieben.

Van Halen: Hier den neuen Electro-Remix von ›Jump‹ hören!

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Der holländische DJ Armin van Buuren hat einen Remix von Van Halens ›Jump‹ veröffentlicht. Der klingt, nun ja: anders.

Im März trat David Lee Roth bei einer Show in Miami überraschend zusammen mit Trance-DJ Armin van Buuren auf. Die beiden stellten eine neue Version des Van Halen-Klassikers ›Jump‹ vor.

Auch wenn das klassische Synth-Riff von 1984 dabei erhalten blieb, wurde der Song vom Rock- zum Dance-Track. Jetzt hat Van Buuren eine – wie wir finden – zumindest gewöhnungsbedürftige Studiofassung veröffentlicht.

Van Halens ›Jump‹ im Remix von Armin van Buuren:

Video der Woche: The Ramones live 1977

Ramones_Live_At_The_Rainbow_1977In Gedenken an Joey Ramone gibt es heute die Ramones 26 Minuten lang mit durchgetretenem Gaspedal zu sehen…

Heute hätte Joey Ramone Geburtstag. Der 1951 als Jeffrey Ross Hyman geborene Künstler war eigentlich ein eher introvertierter Typ und avancierte trotzdem durch seine Rolle als Frontmann der Ramones zum Weltstar.

In Gedenken an den Sänger gibt es heute eine der wohl bekanntesten Live-Shows der Ramones aus dem Jahr 1977 zu sehen, als die energiegeladene Truppe im Rainbow Theatre in London spielte. Die zackigen Aufnahmen gab es später auf dem Album IT’S ALIVE zu hören.

Da Ramones-Nummern eh immer recht kurz sind und live durch die schnelle Spielweise oft noch mehr an Länge einbüßten, gibt es heute einfach gleich mehrere im ‚Video der Woche‘ zu sehen.

Die Ramones live 1977:

Chris Cornell: So reagierte die Rockwelt auf seinen Tod

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Am 18. Mai 2017 verstarb Chris Cornell, Frontmann von Soundgarden und Audioslave, überraschend und plötzlich in Detroit. Die Todesursache: Selbstmord. Nicht nur seine Familie, Freunde und Fans waren geschockt, auch zahlreiche Musikerkollegen trauerten vor einem Jahr um den Ausnahmesänger.

Hier einige Reaktionen: