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    Was machen eigentlich: The Loving Spoonful?

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    Was machen eigentlich: The Loving Spoonful?

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    Jahr für Jahr versuchen meist austauschbare Pop-Acts den Sommerhit des Jahres zu landen und geraten selbst im Er­­folgsfall schnell wieder in Vergessenheit…

    Nicht so die bereits 1965 in New York gegründete Truppe The Lovin’ Spoonful, denen mit ›Summer In The City‹ 1966 der wohl größte Sonnenklassiker aller Zeiten gelang. Oft gecovert, unter an­­derem von Joe Cocker und Styx, wirkt der Evergreen selbst Jahrzehnte später und gehört natürlich zum Live-Repertoire der noch im­­mer existierenden Band.

    Bereits 1965 feiern die heute noch ak­­tiven Joe Butler am Schlagzeug und Steve Boone am Bass mit dem Album DO YOU BELIEVE IN MAGIC? und der gleichnamigen Single erste große Erfolge. Mit ihrem eklektischen Stil aus Blues-, Jazz-, Folk- und Rockelementen sprechen die Amerikaner in den 60ern die breiten Masse an, landen weitere Hits wie ›Daydream‹ und sind auch mit musikalischen Beiträgen zu Filmen von Woody Allen er­­folgreich.

    Apropos Film – für die Kult-TV-Serie „The Monkees“ ist man ur­­sprünglich auch im Gespräch. Ende des Jahrzehntes verlässt der 2002 verstorbene Ur-Gitarrist Zal Yanovsky die Truppe und es kommt zur Auflösung. Hauptsongwriter und Sänger John Sebastian startet im Anschluss seine Solokarriere.

    1980 treffen sich alle kurzfristig wieder für die Aufnahmen zum Soundtrack für Paul Simons Film „One Trick Pony“. Seit den 90er-Jahren sind die New Yorker wieder live unterwegs, 2002 werden The Lovin’ Spoonful schließlich in die Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen. Konzerte bestreiten heute die beiden Gründungsmitglieder Boone und Butler, der inzwischen allein das Mikrofon übernommen hat, nachdem John Sebastian aus persönlichen Gründen nicht mehr an Bord ist.

    Ebenfalls Ge­­schichte ist der 1967 eingestiegene Gi­­tarrist Jerry Yester, der aufgrund des Vorwurfs Kinderpornografie zu besitzen in den Fokus der Justiz rückt und 2017 aus der Band geworfen wird. Seitdem sind der 77-jährige Butler und der zwei Jahre jüngere Boone, der 2014 die Biografie „Hotter Than A Match Head“ mit dem Untertitel „Life On The Run With The Lovin’ Spoonful“ veröffentlicht, mit wechselnden Musikern vorzugsweise auf amerikanischen Bühnen unterwegs.

    Unter anderem auf Nostalgiefestivals wie „Stars Of The 60s“, wo sie zusammen mit Genreveteranen wie Gary Lewis & The Playboys und The Vogues auftreten. Mit Letzteren soll nächstes Jahr auch ein Auftritt im texanischen Stafford absolviert werden. Eine weitere Veranstaltung dieser Reihe ist schon für den 6. April terminiert – dann wird man sehen, was der kommende Summer (In The City) so bringen wird.

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