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Bob Dylan: Roskilde, Orange Stage (03.07.2019)

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bob dylan

Alte Helden, radikal neu erfunden

Das dänische Roskilde Festival in der Nähe von Kopenhagen ist in vielerlei Hinsicht besonders. Nicht nur, dass es fast ausschließlich von knapp 30.000 Freiwilligen organisiert und veranstaltet wird und dass der Gewinn sozialen und politischen Initiativen gespendet wird – auch ein solches Line-up wird man auf deutschen Festivals lange suchen.

Denn Roskilde bietet neben jungen angesagten Acts eben auch zahlreiche alte Helden. 
So spielen dieses Jahr neben Rappern wie Travis Scott oder Cardi B. auch Robert Plant, Tears For Fears oder The Cure. Und Bob Dylan. Bereits zum fünften Mal tritt der 78-Jährige in Roskilde auf.

„Die jüngsten Alben mit Standards haben seiner Stimme gut getan, Dylan akzentuiert nun noch präziser und emphatischer.“

Schon der Einstieg ist imposant: Nach einem kakophonischen Lärm fängt der Nobelpreisträger das Set mit einem fordernden ›Things Have Changed‹ an – ein Song, den man als Aussage Dylans zur Welt interpretieren kann, der aber auch seine Konzerte perfekt beschreibt. Denn wer heute zu einer Dylan-Show geht, sollte wissen, dass ihn keine gefällige Oldies-Revue erwartet, sondern radikale, aber immer hochmusikalische Neuerfindungen der Songs – selbst der aktuelleren Stücke wie ›Pay In Blood‹, ›Cry A While‹ oder ›Early Roman Kings‹.

Die drei jüngsten Alben mit Standards haben dabei dem Phrasierungsreichtum seiner Stimme gut getan, Dylan akzentuiert nun noch präziser und emphatischer. Das ist auch in Roskilde der Fall, wobei die rund 60.000 Zuschauer ihn offensichtlich antreiben: Man sieht auf den Videoleinwänden, wie er mit kleinen Zeichen die Band dirigiert, mit dem Fuß mitwippt, ganz in der Musik aufgeht und wie es ihn immer wieder nicht mehr auf seinem Sitz hinterm Flügel hält. Da hören auch Kids, die schon auf Cardi B. warten, gebannt dem alten Mann zu.

Setlist:

1. Things have changed, 2. It ain’t me babe, 3. Highway 61 Revisited, 4. Simple Twist Of Fate, 5. Cry A While, 6. Honest With Me, 7. Make You Feel My Love, 8. Pay In Blood, 9. Like A Rolling Stone, 10, Early Roman Kings, 11. Girl From The North Country, 12. Sick Of Love, 13. Thunder On The Mountain, 14. Soon After Midnight, 15. Gotta Serve Somebody, 16. Blowin’ In The Wind, 17. It Takes A Lot To Laugh It Takes A Train To Cry

Neil Young & Promise Of The Real: Berlin, Waldbühne (03.07.2019)

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Neil Young live in Berlin

Spielerische Zerstreuung und Gitarrenlärm

Knapp zwei Wochen vor der geplanten Show stellte sich die Frage, ob der Meister überhaupt zum Sprung über den großen Teich ansetzen würde. Denn sein langjähriger Freund, Manager und Weggefährte Elliot Roberts war völlig unerwartet mit 76 Jahren verstorben. Ein herber Verlust, nicht nur für Young selber. Überpünktlich marschieren Onkel Neil und seine Sprösslinge von Promise Of The Real dann aber bereits fünf nach halb acht auf die Bretter der Waldbühne zu Berlin. Auch wenn der Veranstalter extra eine halbe Stunde Zeit bei der Stadt nach hinten heraus geschlagen hatte und man durchaus bis halb elf hätte musizieren dürfen.

Um es vorwegzunehmen – heute gibt es weder ›Powderfinger‹ noch ›Like A Hurricane‹, kein ›Love To Burn‹, kein ›Cinnamon Girl‹ und, am schlimmsten von allen, leider auch kein ›Cortez The Killer‹ (allesamt standen sie den Abend zuvor in Dresden noch auf der Setliste). Da kann man als Verfasser dieser Zeilen schon mal ungehalten werden. Doch was für fast alle anderen Künstler ein Todesstoß wäre, ist bei Neil Young bestens eine Randnotiz. Denn er verfügt selbstverständlich auch ohne die angesprochenen Nummern über hinreichend Material der Spitzenklasse, die die 125 Minuten Spielzeit zu einer launigen nostalgischen Reise werden lassen.

„Vermutlich muss man neben den wunderbaren Wilco und Pearl Jam/Eddie Vedder nur noch Uncle Neil live sehen, den Rest kann man sich sparen.“

Der jüngste Song ist 25 Jahre alt, der Rauserwerfer ›Piece Of Crap‹ von SLEEPS WITH ANGELS. ›Country Home‹ (von RAGGED GLORY) macht den Einstand, gefolgt von ›Everybody Knows This Is Nowhere‹. Die Fans sind unruhig, reden viel – es ist einfach noch viel zu leise, der Druck fehlt. Aber Young und seine Mannen spielen sich schnell warm, was bereits die dritte Nummer, das gut fünfzehnminütige ›Over and Over‹ (erstmals seit 2012 wieder im Repertoire und zum ersten Mal mit Promise Of The Real überhaupt), lautstark unter Beweis stellt. ›Mr. Soul‹ (von Buffalo Springfield) und ›Helpless‹ (von Crosby, Stills, Nash & Young) kommen als nächstes, bevor es mit diversen Einspielern von HARVEST (das umjubelte ›Heart Of Gold‹, ›Old Man‹ und ›Words (Between The Lines Of Age)‹) und COMES A TIME (›Field Of Opportunity‹ und ›Lotta Love‹) etwas akustischer wird. ›Walk On‹ von ON THE BEACH ist neben 25 Minuten ›Love And Only Love‹ (auch von RAGGED GLORY) das Highlight.

Auch ›Dangerbird‹ feiert sein Promise-Of-The-Real-Livedebüt, ›Hey Hey, My My (Into The Black)‹ und der letzte Song vor der Zugabe, das etwas abgenudelte ›Rockin´ In The Free World‹, werden sehr beklatscht. Der Zuschlag ist mit zwei Tracks etwas kurz bedacht, um halb zehn ist leider schon Schluss, obgleich so viel mehr Songs und Zeit zur Verfügung gestanden hätten. Und wie war das noch mit ›Cortez The Killer‹?

Vermutlich muss man derzeit neben den wunderbaren Wilco sowie Pearl Jam/Eddie Vedder nur noch Uncle Neil live sehen, den Rest kann man sich sparen.

Elvis Presley: Wer spielt den King im neuen Luhrmann-Biopic?

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Elvis FilmFilmemacher Baz Luhrmann plant einen Spielfilm über Elvis Presley. Tom Hanks soll als Colonel Parker dabei sein, für den King selbst sind mehrere Darsteller im Gespräch.

Gibt es, was Erfolg betrifft, eine Steigerung zu Queen und Elton John? Allzu viele kommen da nicht infrage, einer aber übertrifft beide: Elvis Presley.

Und nach den beiden Erstgenannten bekommt jetzt auch der „King Of Rock’n’Roll“ ein neues Biopic. Dafür verantwortlich: Filmemacher Baz Luhrmann („Der große Gatsby“, „Moulin Rouge“).

Sicher ist angeblich bereits, dass Tom Hanks den berüchtigten Elvis-Manager Colonel Tom Parker spielen soll. Für die Presley-Rolle sind aktuell fünf Anwärter im Gespräch: Ansel Elgort, Harry Styles, Miles Teller, Austin Butler und Aaron Taylor-Johnson.

Wer die besten Karten hat, ist ebenso wenig bekannt wie der Titel des Films. Die Handlung soll sich wohl auf Elvis‘ kometenhaften Aufstieg als Rock’n’Roll-Star in den 50ern und seine späten Lebensjahre in den 70ern konzentrieren.

Elvis 1957 im Film „Jailhouse Rock“:

Mark Knopfler: So war es bei seiner Show in Stuttgart

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Am 02. Juli machte Mark Knopfler in der Schleyer-Halle in Stuttgart Halt. Nach seiner entspannten Show wurde der ehemalige Dire-Straits-Mann frenetisch von seinem Publikum gefeiert. Hier gibt es einige Bilder des Konzerts zu sehen.

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Alle Fotos (c) Frank Witzelmaier

Gewinnspiel: Freikarten für die okkulten Shows von Coven!

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CLASSIC ROCK verlost Tickets für die verhexten Konzerte der Untergrundlegenden von Coven.

Jinx Dawson huldigte schon dem Teufel, da steckten ihre treuen Nachahmer und Fans wie beispielsweise King Diamond noch in den Kinderschuhen. Mit ihrem 1969 erschienenen Debüt WITCHCRAFT DESTROYS MINDS & REAPS SOULS erschütterten Coven die damalige Rockwelt mit okkulter Symbolik und Hexerei.

Nach ihren fulminanten ersten Shows in Deutschland im letzten Jahr kehrt Jinx Dawson nun auch 2019 wieder nach Deutschland zurück, um ihre Fans zu verhexen. CLASSIC ROCK verlost 3×2 Tickets für ein Konzert in eurer Wunschstadt. Teilnahmeschluss ist der 22. Juli 2019.

Jetzt teilnehmen und gewinnen:

[contact-form-7 id=“88077″ title=“Coven-Tickets gewinnen“]

Konzerttermine von Coven:

30.07. Düsseldorf, The Tube
01.08. Berlin, BiNuu
02.08. Hamburg, Marx
03.08. Lichtenfels, Paunchy Cats
05.08. Frankfurt, Nachtleben
06.08. München, Backstage Club

Goodbye June: Nashville-Trio mit neuer Single ›Joan&Dylan‹

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goodbye june joan dylanMit COMMUNITY INN kommt im Oktober das zweite Studioalbum von Goodbye June. Jetzt ist der erste Song da.

Zuletzt waren Goodbye June als Support von ZZ Top, Halestorm und Blackberry Smoke unterwegs, am 23. Oktober veröffentlichen Landon Milbourn, Brandon Qualkenbush und Tyler Baker – dann wieder komplette auf eigene Faust – ihr Album COMMUNITY INN.

Es ist die zweite LP des Hard- und Soulrocktrios nach MAGIC VALLEY von 2017. Das dynamische ›Joan&Dylan‹ ist der erste Vorbote.

Goodbye June mit ›Joan&Dylan‹:

Gewinnspiel: Hier Tickets für ZFG ergattern!

Die Kids von Toto-Stars Lukather und Porcaro gehen mit ihrer eigenen Band auf Tour.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, heißt es so schön. Bei Steve Lukather und dem leider verstorbenen Mike Porcaro von Toto hat sich dieses Sprichwort bewahrheitet: Auch ihre beiden Söhne Trev und Sam haben sich der Musik verschrieben und sind mit ihrer Band ZFG aktuell auf Tour durch Deutschland.

Dabei supporten sie nicht nur die Konzerte ihrer Väter, sondern spielen auch ein paar Headliner-Shows. Für jedes der vier Konzerte verlost CLASSIC ROCK 2×2 Tickets. Teilnahmeschluss ist bereits am 08.07.2019.

Jetzt mitmachen und Tickets gewinnen:

[contact-form-7 id=“88063″ title=“Tickets für ZFG gewinnen“]

Hier ZFG live erleben:

10.07.2019 Köln, MTC
11.07.2019 Hamburg, Nochtwache
12.07.2019 Berlin, Musik und Frieden
13.07.2019 Isernhagen, Blues Garage

Videobotschaft:

CLASSIC ROCK präsentiert: Thundermother live!

Thundermother live 2019Ab nach vorne: In den kommenden Monaten geben Thundermother Vollgas!

Vor knapp 10 Jahren gründete Filippa Nässil die Gruppe Thundermother und rockt seitdem mit ihrer Kombo um den Globus. Wer echten Rock’n’Roll im Stile von Rose Tattoo oder AC/DC zu seiner Herzensmusik zählt, der ist hier bestens aufgehoben: Die vier Damen aus Schweden geben ordentlich Gas und bringen wirklich jeden Nacken zum Wirbeln.

Die Daten der kommenden „Live And Loud“-Tournee findet ihr hier:

Thundermother - Live and Loud 2019 Tour

05.07. Kleines Wiesental, Datscha Open-Air
06.07. Pfeffelbach, Pfeffelbach Open Air
11.07. Berlin, Full Metal Sage
12.07. Haunetal-Odensachsen, Haune Rock
13.07. Joldelund, Joldelundt Open Air
09.08. Münster, Tank mit Frank Festival
17.08. Hünfeld-Oberfeld, Rhön-Rock Festival
23.08. Sulingen, Reload Festival
24.08. Albsheim an der Eis, Rock im Hinterland Festival
30.08. Hartenholm, Werner Rennen
07.09 Taarstedt, Taarstedt Open Air
14.09. Sarstedt, Lichterfest
20.09. Hamburg, Rockspektakel
03.10. Mannheim, The New Wave of Heavy Metal
04.10. Dresded, Puschkin
09.10. Bochum, Rockpalast
15.10. Augsburg, Spectrum
18.10. CH – Chur, Loucy
19.10. Kempten, Rock The Box Festival