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Mike Tramp: Neue ESC-Single ›Everything Is Alright‹

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Mit seiner brandneuen Single ›Everything Is Alright‹ möchte Mike Tramp den diesjährigen Eurovision Song Contest gewinnen.

Um für Dänemark ins Rennen gehen zu können, muss der ehemalige Frontmann von White Lion beim nationalen Vorentscheid „Dansk Melodi Grand Prix“ gewinnen.

Tramp selbst zu diesem Vorhaben: „2021 kann ich ganz ich selbst sein und muss keine Maske mehr tragen. Ich bin, wer ich bin. Jeder der Songs hat das Zeug zum Gewinner, aber erst in dem Moment, wo man abliefert und ein Lied kompromisslos singt, geht man als Gewinner von der Bühne, egal, was die Jury denkt.“

Die Single ist zudem ein Vorbote auf das neue Best-of-Album EVERYTHING IS ALRIGHT, das am 21. Mai erscheint und zehn seiner größten Hits enthalten wird.

Bereits 1978 hatte Tramp mit seiner damaligen Band Mable am Eurovision Song Contest mit dem Song ›Boom Boom‹ teilgenommen.

Myles Kennedy: Neue Single ›In Stride‹

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Am 14. Mai bringt Myles Kennedy sein neues Album namens THE IDES OF MARCH heraus. Das Werk ist die zweite Soloveröffentlichung nach seinem Debüt YEAR OF THE TIGER aus dem Jahr 2018.

Eine erste Single hat der Musiker, unter anderem Frontmann von Alter Bridge und Slash’s jüngeren Soloplatten, mit ›In Stride‹ vor kurzem veröffentlicht.

THE IDES OF MARCH – Tracklist:

1. Get Along

2. A Thousand Words

3. In Stride

4. The Ides Of March

5. Wake Me When It’s Over

6. Love Rain Down

7. Tell It Like It is

8. Moonshot

9. Wanderlust Begins

10. Sifting Through The Fire

11. Worried Mind

Sturgill Simpson: The blue, blue grass of home

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Er ist schon ein störrischer Bock, dieser Sturgill Simpson. Er mag es nicht, kategorisiert zu werden. In dem Moment, wo das passiert, macht er erst recht das Gegenteil dessen, was von ihm erwartet wird.
So konnte nur eins kommen, als spekuliert wurde, die Galionsfigur des Indie-Country habe mit SOUND & FURY (2019) dem Genre den Rücken gekehrt: CUTTIN‘ GRASS, des Meisters bis dato traditionellste Folk-Platte.

„Mein Großvater väterlicherseits war ein Bluegrass-Freak. Er hat mir diese Musik schon in den Hals gestopft, als ich 7 oder 8 und noch nicht dafür bereit war. Denn Bluegrass ist Kopfmusik. Es ist Hillbilly-Jazz.“ So erinnert sich Sturgill Simpson im Zoom-Gespräch mit US-Comedian Stephen Colbert. Dass ihn der Late-Night-Quotenkönig als Gast lädt, ist ein deutlicher Indikator für das Level, auf dem Simpson sich in den USA inzwischen bef indet. Es macht Colbert auch zu einem der wenigen, denen der Spätstarter aus Kentucky in diesen Tagen überhaupt noch eine Audienz gewährt. Simpson macht nämlich nur noch das, worauf er Lust hat.

Eine Position, die er sich verdiente. Die ersten Mehr-als-Achtungserfolge HIGH TOP MOUNTAIN (2013) und METAMODERN SOUNDS IN COUNTRY MUSIC (2014) veröffentlichte der ExMarinesoldat und Ex-Bahnarbeiter auf seinem eigenen Label. Aus dem folgenden Vertrag bei Warner hat er sich trotz des Grammy-Gewinns für A SAILOR‘S GUIDE TO EARTH (2016) wieder rausgewinden: Das teuer mit Netflix-Anime ausstaff ierte Southern Rock/Synthpop-Amalgam SOUND & FURY (2019) hat Simpson im Nachhinein zum cleveren Plan erklärt, den Bogen zu überspannen und wieder entlassen zu werden.
So oder so, genug ausverkaufte Tourneen bedeuten, dass die finanzielle Sicherheit eingetütet und das Eigen-Label reaktiviert ist, die Ranch im Nirgendwo fürs ungestörte Leben mit der Ehefrau und den drei Söhnen steht auch. Sturgill kann nun tun und lassen, was er will. Schauspielern zum Beispiel – er verkörperte den überaggressiven Streifenpolizisten im Erfolgsfilm „Queen & Slim“.

Oder ein pures Bluegrass-Album aufnehmen. Denn die Musik seiner Kindheit, sie packte ihn irgendwann doch noch. „Ich war Anfang 20, lebte in Seattle, war nach der Navy noch zielund planlos unterwegs. Ein alter Song der Monroe Brothers lief im Radio. Ich musste rechts ranfahren. Alle Gefühle brachen raus.
Es klang wie Heimat!“ Jahre seines widmete Simpson ganz dem Bluegrass. Der Plan, ein Album in dem Stil aufzunehmen, blieb immer im Hinterkopf. Nun hat er ihn verwirklicht. Die gefragtesten Könner des Genres wie Sierra Hull (Mandoline), Mike Bub (Stehbass), Stuart Duncan (Fiddle), Tim O‘Brien (Gitarre)
und Scott Vestal (Banjo) kamen dafür ins Studio „Butcher Shoppe“ – das sich im gleichen Komplex in Nashville bef indet, in dem Sturgill sich bis zu dessen Tod ein Büro mit seinem Mentor und engen Freund John Prine teilte. Mit dieser Band inszeniert Simpson er 20 Songs aus seiner Karriere – mit vortrefflichem
Ergebnis. Einziger Wermutstropfen: „Mehr als alles wünsche ich mir, mein Opa könnte diese Songs hören.“

CLASSIC ROCK präsentiert: Thundermother live

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Thundermother trotzen der Corona-Pandemie so gut es geht und ziehen ihre Tour zum jüngsten Album HEATWAVE durch. Mit verantwortungsbewussten Einschränkungen, Abständen, Masken und vor deutlich weniger Publikum natürlich. Aber sie ziehen es durch. Hier die Termine der anstehenden „Corona-Shows“ der Schwedinnen.

23.04.2021 Lindau – Club Vaudeville

24.04.2021 Saarbrücken – Garage – ROCK’N’EAT

25.04.2021 Weinheim – Café Central

26.04.2021 Frankfurt – Batschkapp

27.04.2021 Würzburg – Posthalle

29.04.2021 Obertraubling – Eventhall Airport

30.04.2021 Remchingen – No Playback Festival

01.05.2021 Selb – Rockclub Nordbayern

02.05.2021 Selb – Rockclub Nordbayern

19.05.2021 Hamburg – Indra Club 64

20.05.2021 Hamburg – Fabrik

21.05.2021 Bielefeld – Lokschuppen

22.05.2021 Braunschweig – Lokpark

23.05.2021 Berlin – Columbiahalle

25.05.2021 Oberhausen – Resonanzwerk

26.05.2021 Nürnberg – Der Hirsch

27.05.2021 München – Backstage

28.05.2021 Cornaux – Corn’Rock Festival

29.05.2021 Ulm – Hexenhaus

30.05.2021 Memmingen – Kaminwerk

24.06.2021 Ingolstadt – Eventhalle

26.06.2021 Kaiserslautern – Kammgarn

29.06.2021 Cham – Strandkorb Open Air

30.06.2021 Osnabrück – Bastard Club

03.07.2021 Eckernförde – Rock am Strand

04.07.2021 Hallig Langeneß – Kultur auf den Halligen

   

Roadwolf: Bloß nicht hudeln!

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Treffen sich vier Österreicher und eine Bayerin im Skype-Chatroom und reden über Heavy Metal. Kein grobschlächtig pointierter Witz, sondern das Setting eines durchaus mundartlich geprägten Interviews zwischen CLASSIC ROCK und der Band Roadwolf.

Letztere hat sich mit Haut und langen Mähnen dem klassischen Metal verschrieben und erst kürzlich ihr Debütalbum UNCHAIN THE WOLF veröffentlicht, obwohl es die Truppe eigentlich schon seit vielen Jahren gibt. Begründet liegt dieses lange Warten auf den Erstling vor allem in den ambitionierten Zielen der ehrgeizigen Männer mit dem liebenswürdigen Dialekt sowie in deren zeitintensiven Bühnenverpflichtungen. „Uns gibt es schon seit Ewigkeiten, aber wir waren immer eine Liveband
und haben nie etwas aufgenommen, weil wir ständig spielen mussten. Außerdem gab es bis auf Bass und Schlagzeug über die Jahre viele Besetzungswechsel, bis wir endlich 2016 zu unserem aktuellen Line-up gefunden haben, das sich für uns nach einer albumreifen Besetzung angefühlt hat“, so Drummer Mano, Bassist Aigy, Sänger Franky und Gitarrist Vali einhellig.

„Klar hat das jetzt lange gedauert, aber wir nehmen die Musik eben ernst. Das ist unser erstes Album, ein wichtiges Statement. Da wollten wir das bestmögliche Produkt abliefern. Wir hatten genaue Vorstellungen davon, wie es klingen sollte und haben da auch große Mühen auf uns genommen, um unseren inneren Fan zufriedenzustellen. Deswegen haben wir das Album sogar mehrmals abmischen lassen, bis es für uns zu 100 % gestimmt hat. Zudem haben wir uns viele Gedanken gemacht, wie das Paket aussehen soll, das wir außen herum schnüren, wie wir wahrgenommen werden wollen. Da ist schon viel Hirnschmalz, Leidenschaft und Liebe hineingeflossen. All das schenkt einem ja keiner, das
kostet Geld. Rückblickend war es am Ende ein Vorteil, dass viele der Songs auf dem Album jahrelang reifen und gären konnten. An diesem Prozess war auch unser Produzent Gregor Streng – der Name ist Programm – maßgeblich beteiligt“, erzählt Sänger Franky, worauf Drummer Mano lachend anmerkt:
„Man könnte auch sagen, es war dann eh schon wurscht, wie lange es noch dauert. Zum Schluss raushudeln, das wollten wir nicht“.

Der Aufwand hat sich allem Anschein nach gelohnt, wenn man sich die vor Elan überbordenden Reviews aus zahlreichen Expertenblättern durchliest. Roadwolf treffen mit ihrem deutlich von Bands wie Judas
Priest inspiriertem und fachkundig umgesetzten oldschool Metal direkt ins Herz zahlreicher Fans und Hörer. „Das ist natürlich toll, wenn man die Meinungen von außen zu hören bekommt und merkt, dass die Leute einen offensichtlich verstehen. Das ist Balsam für die Seele, keine Frage.“

Ozzy Osbourne: Animationsvideo zu ›It’s A Raid‹ feat. Post Malone

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Vor kurzem hat Ozzy Osbourne ein neues Video zur Single ›It’s A Raid‹ veröffentlicht. Der Song stammt von seinem jüngsten Album ORDINARY MAN und ist eine Kollaboration mit Rapper Post Malone.

Im Clip erleben Cartoon-Ozzy und Cartoon-Post-Malone so manches Abenteuer miteinander und fliehen bei einer wilden Verfolgungsjagd vor den Cops. Inspiriert haben soll Ozzy laut SiriusXM eine Begebenheit aus seiner Zeit mit Black Sabbath, als die das Album 4 aufnahmen und Ozzy in ihrer kalifornischen Bleibe versehentlich den Alarm auflöste, woraufhin er Berge an Drogen vor der anrückenden Polizei verstecken musste.

Erik Cohen – NORTHERN SOUL

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Im Auge des Sturms

Auf Erik Cohen ist Verlass. Seit der Sänger der Hardcore-­Institution Smoke Blow 2011 eine Zweitkarriere als Solokünstler startete, konnte sich der Kieler von Album zu Album fortlaufend steigern. Zwischen der Debüt­-EP KAPITÄN und seinem aktuellen Longplayer NORTHERN SOUL liegen acht Jahre und die Metamorphose vom Raubein zum versierten Songwriter ist deutlich auszu­machen.

Mit viel Gefühl für ein Gleichgewichtzwischen erdiger Bodenständigkeit und bewusst gesetzter Zugänglichkeit, für Nuancen und Atmosphäre haben Cohen und seine langjähri­gen Mitstreiter an Gitarre, Bass und Schlagzeugzehn Songs (und ein Intro) gezimmert, die ihre Themen aus einer tief empfundenen Heimatverbundenheit schöpfen und doch eine universelle Sprache sprechen. Es geht um das Meistern der ewig gleichen Herausforderungen, vor die uns das Leben stellt, um die Wert­schätzung der Mitstreiter, die man auf seinem bisherigen Weg als Verbündete gewonnen hat, um Momente des Glücks, um Rastlosigkeit, Abschied und Rückkehr. Wo sind meine Wurzeln, wo gehöre ich hin? Die Frage nachdem Platz im Leben beantwortet Erik Cohen mit seinem unverwechselbaren Stil, dem spätestens jetzt das Prädikat „Trademark“ zugesprochen werden muss. Ein Opus Magnum

Video der Woche: Genesis mit ›I Know What I Like‹

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Zum Ehrentag von Peter Gabriel hier ein kleiner Rückblick auf seine Zeit bei Genesis.

Peter Gabriel wird heute 71 Jahre alt. Zum Geburtstag des Ausnahmekünstlers blicken wir zurück auf das Jahr 1973, als Genesis ›I Know What I Like (In Your Wardrobe)‹ live performten. Der Song stammt vom Album SELLING ENGLAND BY THE POUND und war der größte Hit der Band mit Peter Gabriel am Gesang.

Im Intro zum Lied geht Gabriel in einem seiner bizarren Kostüme seltsam gebückt und zurckend die Bühne entlang und stellt auf gewohnt groteske Weise den Rasenmäher namens Jacob dar, um den es in dem Song geht.

Die Band selbst über ›I Know What I Like‹:

Als Single war diese der erste moderate Charterfolg für Genesis. Der Song beginnt mit einem stetigen Dröhnen und mit Bongos, dann leitet Peters gesprochenes Intro in die eher elementare Struktur des Songs über: eine Strophe, gesungen von zwei Stimmen, über ein hartnäckiges Riff, gespielt auf einer E-Gitarre (Hackett) und einer Sitar (Rutherford), gefolgt von einem sehr eingängigen Refrain, der von
einer schönen Basssequenz charakterisiert wird.

Steve Hackett: „Ein sehr schlichter Song, er basiert auf einem Riff von mir. Wir probten dieses Riff schon zu FOXTROT-Zeiten. Phil und ich spielten es die ganze Zeit, doch die anderen in der Band sagten, es klinge zu sehr nach den Beatles, also verwendeten wir es nicht. Als dann das nächste Album anstand, spielten Phil und ich es immer noch, doch diesmal stieg der Rest der Band mit ein und der Song wurde aus einem Jam geschrieben.“

Mike Rutherford: „Wir wuchsen mit den Beatles auf, der besten Band der Welt. Dieses Wort „Pop“ bedeutet heute etwas anderes, aber ein guter Song ist ein guter Song. Unser Songwriting war alles andere als schlecht, aber unsere Stücke enthielten verschiedene Sequenzen. Ich denke, ›I Know What I Like‹ war eine der ersten Nummern, bei denen es uns gelang, eine kurze, einfache Idee zu nehmen und sie zu entwickeln, statt wie so oft zu viele kleine Stücke in einem Song zu haben.“


Peter Gabriel: „Es mag zwar den Anschein haben, dass diese Platte mehr in Richtung Pop ging, aber ›I Know What I Like‹ war teils reiner Zufall. Wenn wir bewusst versuchten, bestimmte Dinge zu erreichen, scheiterten wir oft kläglich. Ich denke, wir waren an dem Punkt angekommen, wo wir gelernt hatten, dass wenn wir einfach wir selbst waren und die Dinge geschehen ließen, wir mehr Erfolg und bessere Publikumsreaktionen hatten, als wenn wir versuchten, etwas zu schreiben, das für keinen von uns wirklich den Kern der Band repräsentierte.“ (Text: Mario Giametti. Auszug aus CLASSIC ROCK #92)