Video der Woche: Genesis mit ›I Know What I Like‹

-

Video der Woche: Genesis mit ›I Know What I Like‹

- Advertisment -

Zum Ehrentag von Peter Gabriel hier ein kleiner Rückblick auf seine Zeit bei Genesis.

Peter Gabriel wird heute 71 Jahre alt. Zum Geburtstag des Ausnahmekünstlers blicken wir zurück auf das Jahr 1973, als Genesis ›I Know What I Like (In Your Wardrobe)‹ live performten. Der Song stammt vom Album SELLING ENGLAND BY THE POUND und war der größte Hit der Band mit Peter Gabriel am Gesang.

Im Intro zum Lied geht Gabriel in einem seiner bizarren Kostüme seltsam gebückt und zurckend die Bühne entlang und stellt auf gewohnt groteske Weise den Rasenmäher namens Jacob dar, um den es in dem Song geht.

Die Band selbst über ›I Know What I Like‹:

Als Single war diese der erste moderate Charterfolg für Genesis. Der Song beginnt mit einem stetigen Dröhnen und mit Bongos, dann leitet Peters gesprochenes Intro in die eher elementare Struktur des Songs über: eine Strophe, gesungen von zwei Stimmen, über ein hartnäckiges Riff, gespielt auf einer E-Gitarre (Hackett) und einer Sitar (Rutherford), gefolgt von einem sehr eingängigen Refrain, der von
einer schönen Basssequenz charakterisiert wird.

Steve Hackett: „Ein sehr schlichter Song, er basiert auf einem Riff von mir. Wir probten dieses Riff schon zu FOXTROT-Zeiten. Phil und ich spielten es die ganze Zeit, doch die anderen in der Band sagten, es klinge zu sehr nach den Beatles, also verwendeten wir es nicht. Als dann das nächste Album anstand, spielten Phil und ich es immer noch, doch diesmal stieg der Rest der Band mit ein und der Song wurde aus einem Jam geschrieben.“

Mike Rutherford: „Wir wuchsen mit den Beatles auf, der besten Band der Welt. Dieses Wort „Pop“ bedeutet heute etwas anderes, aber ein guter Song ist ein guter Song. Unser Songwriting war alles andere als schlecht, aber unsere Stücke enthielten verschiedene Sequenzen. Ich denke, ›I Know What I Like‹ war eine der ersten Nummern, bei denen es uns gelang, eine kurze, einfache Idee zu nehmen und sie zu entwickeln, statt wie so oft zu viele kleine Stücke in einem Song zu haben.“


Peter Gabriel: „Es mag zwar den Anschein haben, dass diese Platte mehr in Richtung Pop ging, aber ›I Know What I Like‹ war teils reiner Zufall. Wenn wir bewusst versuchten, bestimmte Dinge zu erreichen, scheiterten wir oft kläglich. Ich denke, wir waren an dem Punkt angekommen, wo wir gelernt hatten, dass wenn wir einfach wir selbst waren und die Dinge geschehen ließen, wir mehr Erfolg und bessere Publikumsreaktionen hatten, als wenn wir versuchten, etwas zu schreiben, das für keinen von uns wirklich den Kern der Band repräsentierte.“ (Text: Mario Giametti. Auszug aus CLASSIC ROCK #92)

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Saxon: Cover von ›Paperback Writer‹

Die Briten "saxonisieren" auf ihrer kommenden Platte ihre persönlichen Lieblingssongs. Am 19. März veröffentlichen Saxon ihr neues Coveralbum mit dem...

Video der Woche: David Bowie mit ›Young Americans‹

Ein junger David Bowie wendet sich vom Glamrock zum Soul mit der geballten Unterstützung von Cher und John Lennon....

Pink Floyd: Der letzte Stich ist der tiefste

THE FINAL CUT von 1983 mag nicht das erste Album von Pink Floyd sein, das einem je in den...

Alice Cooper: Auf Platz 1 der Charts mit DETROIT STORIES

Unser Interview mit Alice Cooper lest ihr in der aktuellen Ausgabe von CLASSIC ROCK. Mit seinem am 26. Februar erschienenen...
- Werbung -

The Dead Daisies: Neues Video zu ›Chosen And Justified‹

Wer es auf der Erde momentan nicht mehr aushält, bekommt hier eine Fluchtmöglichkeit. Nachdem das neue Album HOLY GROUND im...

Review: Mason Hill – AGAINST THE WALL

Ein steiniger Weg Zwischen der Bandgründung und der Veröffentlichung des Mason-Hill-Debüts AGAINST THE WALL liegen geschlagene acht Jahre. Was das...

Pflichtlektüre

Arch/Matheos

Während Gitarrist Jim Matheos seit Anfang der achtziger Jahre...

Review: Avantasia – GHOSTLIGHTS

Ein kreatives, kurzweiliges, zeitgemäßes und frisches Rock-meets-Metal-Album mit facettenreichen...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallenÄHNLICH
Für dich empfohlen