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Erik Cohen – NORTHERN SOUL

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Im Auge des Sturms

Auf Erik Cohen ist Verlass. Seit der Sänger der Hardcore-­Institution Smoke Blow 2011 eine Zweitkarriere als Solokünstler startete, konnte sich der Kieler von Album zu Album fortlaufend steigern. Zwischen der Debüt­-EP KAPITÄN und seinem aktuellen Longplayer NORTHERN SOUL liegen acht Jahre und die Metamorphose vom Raubein zum versierten Songwriter ist deutlich auszu­machen.

Mit viel Gefühl für ein Gleichgewichtzwischen erdiger Bodenständigkeit und bewusst gesetzter Zugänglichkeit, für Nuancen und Atmosphäre haben Cohen und seine langjähri­gen Mitstreiter an Gitarre, Bass und Schlagzeugzehn Songs (und ein Intro) gezimmert, die ihre Themen aus einer tief empfundenen Heimatverbundenheit schöpfen und doch eine universelle Sprache sprechen. Es geht um das Meistern der ewig gleichen Herausforderungen, vor die uns das Leben stellt, um die Wert­schätzung der Mitstreiter, die man auf seinem bisherigen Weg als Verbündete gewonnen hat, um Momente des Glücks, um Rastlosigkeit, Abschied und Rückkehr. Wo sind meine Wurzeln, wo gehöre ich hin? Die Frage nachdem Platz im Leben beantwortet Erik Cohen mit seinem unverwechselbaren Stil, dem spätestens jetzt das Prädikat „Trademark“ zugesprochen werden muss. Ein Opus Magnum

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