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Video der Woche: Guns N‘ Roses live at Download Festival

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Happy Birthday Slash! Der legendäre Gitarrist feiert heute seinen 57. Geburtstag – Grund genug, ihm ein etwas anderes Video der Woche zu widmen.

Dass Slash in den letzten knapp vier Dekaden maßgeblich Rock’n’Roll-Geschichte geschrieben hat, muss nicht weiter erläutert werden. Der Mann mit dem Zylinder und schwarzen Lockenkopf zählt bis heute zu einem der virtuosesten und gefragtesten Gitarristen der Musikwelt.

Im Jahr 2016 geschah dann das, was Millionen Fans lange gehofft hatten: Slash begrub sein Kriegsbeil mit Axl Rose und stiegt zusammen mit Duff McKagan wieder bei Guns N‘ Roses ein. Neue Musik und diverse Konzerte folgten. Momentan befinden sich die Gunners auf großer Welttournee, die sie Anfang des Monats auch nach München führte.

In unserem Video der Woche reisen wir zurück ins Jahr 2018, als Guns N‘ Roses noch vor der Pandemie wieder die Stadien der Welt mit ihrer Not In This Lifetime-Tour füllten. Ein beeindruckendes Konzert spielten sie auf dem britischen Download Festival. Seht hier ein Best-Of der grandiosen Show:

Ozzy Osbourne: Neue Single ›Degradation Rules‹

Am 9. September erscheint PATIENT NUMBER 9, das neue Studioalbum von Ozzy Osbourne. Nachdem vor wenigen Wochen der Titeltrack des Albums ausgekoppelt wurde, legt der Prince Of Darkness jetzt einen zweiten Song namens ›Degradation Rules‹ vor, bei dem niemand Geringeres als sein Black-Sabbath-Kollege Tony Iommi mitwirkt.

Auf dem Nachfolger zu ORDINARY MAN aus dem Jahr 2020 wirken neben Zakk Wylde auch Jeff Beck, Mike McCready (Pearl Jam), Chad Smith (Red Hot Chili Peppers), der kürzlich verstorbene Taylor Hawkins (Foo Fighters), Robert Trujillo (Metallica), Duff McKagan (Guns N’ Roses) sowie Tony Iommi von Black Sabbath mit.

The Dead Daisies: Neues Album RADIANCE angekündigt

Am 30. September veröffentlichen die Dead Daisies ihr neues Studioalbum RADIANCE. Die Platte ist Album Nummer 6 der Formation und das zweite, bei dem der aktuelle Frontmann Glenn Hughes mit von der Partie ist. Drummer Brian Tichy, der Anfang 2022 wieder bei den Daisies einstieg, ist auch zu hören.

Gitarrist Doug Aldrich über die Platte: „Das neue Album RADIANCE ist unser zweites Album, das von Ben Grosse produziert wurde. Wir hatten eine großartige Zeit beim Komponieren und Aufnehmen des Albums und ich bin sehr aufgeregt, dass ihr alle hören könnt, was wir geschaffen haben. Definitiv ein heavy Album, aber mit einigen coolen Wendungen! Hoffentlich gefällt es euch allen.“

Deep Purple: So sah es bei ihrer Show in Rosenheim aus

Am 21. Juli spielten Deep Purple auf dem Rosenheimer Sommerfestival, unterstützt wurde die Band im Vorprogramm von Circus Electric.

Die Legenden eröffneten ihre genau 1,5 stündige Show mit ›Highway Star‹ und beendeten ihren starken Auftritt mit ›Black Night‹. An der Gitarre stand Simon McBride als Ersatz für Steve Morse. Morse kann bei den aktuellen Konzerten aus familiären Gründen nicht dabei sein, er unterstützt seine Frau bei ihrer Krebstherapie.

Fotografin Biggi Wieseler war vor Ort und hat den Auftritt von Deep Purple festgehalten.

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Lessmann/Voss: ROCK IS OUR RELIGION

Gestandene Debütanten

Keine vier Wochen nach der Veröffentlichung des aktuellen Michael-Schenker-Group-Albums UNIVERSAL steht MSG-Produzent und -Komponist Michael Voss mit seiner nächsten LP in denPlattenläden. Dieses Mal hat sich der singende Multiinstrumentalist Claus Lessmann (Ex-Bonfire) an seineSeite geholt. Dass die beiden gut miteinander können, haben sie bereits beim All-Star-Projekt Phantom Vbewiesen. Voss und Lessmann verschmelzen auf dem etwas bedeutungsschwanger betitelten Erstling ihresongwriterischen und musikalischen Trademarks zu einer knackigen Rock-Melange. Über die kompletteDauer ist ROCK IS OUR RELIGION mit Hooks und eingängigen Melodielinien versehen, die dank der aufdas Wesentliche reduzierten Arrangements einen erdigen Charme besitzen. Die Voss’sche Produktionkommt passend dazu gänzlich ohne Zuckerguss in puncto Gitarre, Bass und Schlagzeug aus. Auf diesemFundament toben sich Claus und Michael entweder abwechselnd oder im Duett am Mikro aus. Durch diese Kniffe und die abwechslungsreichen Kompositionen avanciert ROCK IS OUR RELIGION zueinem kurzweiligen Hörvergnügen.

6 von 10 Punkten

Lessmann/Voss
ROCK IS OUR RELIGION
ATOMIC FIRE/WARNER

Gilbert O’Sullivan: DRIVEN

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Der alte Mann und sein Piano

Ja! Gilbert O’Sullivan lebt noch, und ja, er ist musikalisch noch aktiv. Natürlich schon immer eher imPopbereich tätig, steht er in der allgemeinen Wahrnehmung nicht gerade für einen Classic-Rock-Guitar-Hero. Bei mir  poppte bei seinem Namen sofort Ilja Richters „Disco“ auf, wo er grinsend hinter dem Klavier seinen Hit ›Get Down‹ hämmerte, ein echter Reißer, den man einLeben lang nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Genauso wie seine durchdringende Stimme.Schmonzetten wie ›Alone Again‹ oder ›Clair‹ machten ihn erfolgreich, nicht wenige seiner Lebensjahregingen später damit verloren, gegen seinen ehemaligen Manager nicht erhaltene Kohle einzuklagen. Dasser immer noch ein herausragender Songschreiber ist, beweist sein jüngster Longplayer DRIVEN. Der Ire istmittlerweile 76 Lenze jung und trägt immer noch neben seiner Afrolook-ähnlichen Frisur viel Gespür für gutes Songwriting in sich. SeinAuftrag: Menschen gute Laune zu vermitteln. Leichtfüßige Popsongs, Balladen, pathosbeladeneMainstream-Mid-tempo-Songs, leider diesmal mit viel zu wenig Piano instrumentiert. Clapton-Fans hören in›You And Me Babe‹ rein, das Duo mit KT Turnstall, ›Take Love‹, motiviert im Alltag … Eigentlich passt jederzweite Song ins Formatradio. Hut ab!

7 von 10 Punkten

Gilbert O’Sullivan
DRIVEN
BMG RIGHTS/WARNER

Snowy White: DRIVING ON THE 44

Wie Butter in der Toskanasonne

Hatte Snowy White auf seinem letzten Album SOMETHING ON ME bereits ein ironisch tituliertes Instrumental namens ›Commercial Suicide‹ integriert, so bleibt der Ausnahmemusiker auch auf DRIVING ON THE 44 in diesem Gedankenfeld und eröffnet unbekümmert mit einem siebenminütigen Instrumentalstück – etwas, wovon ihm wohl jeder Labelboss tunlichst abraten würde. Doch für andere musiziert White schon lange nicht mehr. Dem Erzähler, Seelengitarrist und Könner, der den British Blues wilder Rockmusik bei u.a. Thin Lizzy vorzog, geht es nur um sein Innerstes. Dass er seit Jahren betrauert, nicht mehr so gut spielen zu können wie früher, hält ihn Gott sei Dank noch nicht davon ab, neue Songs aufzunehmen. Würde Snowy White die Gitarre weglegen, würde der Welt nämlich ein Stückchen Zauber fehlen. Das beweist einmal mehr DRIVING ON THE 44, eine geschmackvolle Sammlung von zehn Tracks, die mal leichtfüßig wie in ›One Man Girl‹, mit neckischem Unterton versehen (›Blues 22‹) oder dann wieder sozialkritisch und energisch wie in ›Down In The Dark‹ daherkommt, von rhythmischer Perkussion unterlegt ist und aber vor allem dann ihre volle Wucht entfaltet, wenn es melancholisch wird. Lieder wie ›Ain’t No Secret‹ bohren sich tief in die Brust, ›Longtime Blues‹ und ›Keep On Flying‹ zersägen das eigene Herz ganz langsam mit undefinierbaren Sehnsüchten. Wenn Snowy White seine Version des Blues spielt, schmilzt man dahin wie ein Stück Butter in der Toskanasonne.

8 von 10 Punkten

Snowy White

DRIVING ON THE 44

SNOWY WHITE/SOULFOOD

The Beatles: Peter Jackson plant neuen Film

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Nach „The Beatles: Get Back“ eröffnete Regisseur Peter Jackson in einem jüngsten Interview, dass er an einem neuen Streifen über die Fab Four arbeite. Er befinde sich derzeit sogar schon im regen Austausch mit Paul McCartney und Ringo Starr über die Umsetzung des neuen Films.

Jackson dazu wörtlich: „Ich spreche gerade mit den Beatles über ein weiteres Projekt, das sich sehr von „Get Back“ unterscheiden wird. Wir gehen durch, welche Möglichkeiten wir haben, aber sie werden definitiv involviert sein. Es ist nicht wirklich eine Dokumentation… und mehr kann ich nicht dazu sagen.“