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Start Blog Seite 209

Deep Purple: So sah es bei ihrer Show in Rosenheim aus

Am 21. Juli spielten Deep Purple auf dem Rosenheimer Sommerfestival, unterstützt wurde die Band im Vorprogramm von Circus Electric.

Die Legenden eröffneten ihre genau 1,5 stündige Show mit ›Highway Star‹ und beendeten ihren starken Auftritt mit ›Black Night‹. An der Gitarre stand Simon McBride als Ersatz für Steve Morse. Morse kann bei den aktuellen Konzerten aus familiären Gründen nicht dabei sein, er unterstützt seine Frau bei ihrer Krebstherapie.

Fotografin Biggi Wieseler war vor Ort und hat den Auftritt von Deep Purple festgehalten.

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Lessmann/Voss: ROCK IS OUR RELIGION

Gestandene Debütanten

Keine vier Wochen nach der Veröffentlichung des aktuellen Michael-Schenker-Group-Albums UNIVERSAL steht MSG-Produzent und -Komponist Michael Voss mit seiner nächsten LP in denPlattenläden. Dieses Mal hat sich der singende Multiinstrumentalist Claus Lessmann (Ex-Bonfire) an seineSeite geholt. Dass die beiden gut miteinander können, haben sie bereits beim All-Star-Projekt Phantom Vbewiesen. Voss und Lessmann verschmelzen auf dem etwas bedeutungsschwanger betitelten Erstling ihresongwriterischen und musikalischen Trademarks zu einer knackigen Rock-Melange. Über die kompletteDauer ist ROCK IS OUR RELIGION mit Hooks und eingängigen Melodielinien versehen, die dank der aufdas Wesentliche reduzierten Arrangements einen erdigen Charme besitzen. Die Voss’sche Produktionkommt passend dazu gänzlich ohne Zuckerguss in puncto Gitarre, Bass und Schlagzeug aus. Auf diesemFundament toben sich Claus und Michael entweder abwechselnd oder im Duett am Mikro aus. Durch diese Kniffe und die abwechslungsreichen Kompositionen avanciert ROCK IS OUR RELIGION zueinem kurzweiligen Hörvergnügen.

6 von 10 Punkten

Lessmann/Voss
ROCK IS OUR RELIGION
ATOMIC FIRE/WARNER

Gilbert O’Sullivan: DRIVEN

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Der alte Mann und sein Piano

Ja! Gilbert O’Sullivan lebt noch, und ja, er ist musikalisch noch aktiv. Natürlich schon immer eher imPopbereich tätig, steht er in der allgemeinen Wahrnehmung nicht gerade für einen Classic-Rock-Guitar-Hero. Bei mir  poppte bei seinem Namen sofort Ilja Richters „Disco“ auf, wo er grinsend hinter dem Klavier seinen Hit ›Get Down‹ hämmerte, ein echter Reißer, den man einLeben lang nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Genauso wie seine durchdringende Stimme.Schmonzetten wie ›Alone Again‹ oder ›Clair‹ machten ihn erfolgreich, nicht wenige seiner Lebensjahregingen später damit verloren, gegen seinen ehemaligen Manager nicht erhaltene Kohle einzuklagen. Dasser immer noch ein herausragender Songschreiber ist, beweist sein jüngster Longplayer DRIVEN. Der Ire istmittlerweile 76 Lenze jung und trägt immer noch neben seiner Afrolook-ähnlichen Frisur viel Gespür für gutes Songwriting in sich. SeinAuftrag: Menschen gute Laune zu vermitteln. Leichtfüßige Popsongs, Balladen, pathosbeladeneMainstream-Mid-tempo-Songs, leider diesmal mit viel zu wenig Piano instrumentiert. Clapton-Fans hören in›You And Me Babe‹ rein, das Duo mit KT Turnstall, ›Take Love‹, motiviert im Alltag … Eigentlich passt jederzweite Song ins Formatradio. Hut ab!

7 von 10 Punkten

Gilbert O’Sullivan
DRIVEN
BMG RIGHTS/WARNER

Snowy White: DRIVING ON THE 44

Wie Butter in der Toskanasonne

Hatte Snowy White auf seinem letzten Album SOMETHING ON ME bereits ein ironisch tituliertes Instrumental namens ›Commercial Suicide‹ integriert, so bleibt der Ausnahmemusiker auch auf DRIVING ON THE 44 in diesem Gedankenfeld und eröffnet unbekümmert mit einem siebenminütigen Instrumentalstück – etwas, wovon ihm wohl jeder Labelboss tunlichst abraten würde. Doch für andere musiziert White schon lange nicht mehr. Dem Erzähler, Seelengitarrist und Könner, der den British Blues wilder Rockmusik bei u.a. Thin Lizzy vorzog, geht es nur um sein Innerstes. Dass er seit Jahren betrauert, nicht mehr so gut spielen zu können wie früher, hält ihn Gott sei Dank noch nicht davon ab, neue Songs aufzunehmen. Würde Snowy White die Gitarre weglegen, würde der Welt nämlich ein Stückchen Zauber fehlen. Das beweist einmal mehr DRIVING ON THE 44, eine geschmackvolle Sammlung von zehn Tracks, die mal leichtfüßig wie in ›One Man Girl‹, mit neckischem Unterton versehen (›Blues 22‹) oder dann wieder sozialkritisch und energisch wie in ›Down In The Dark‹ daherkommt, von rhythmischer Perkussion unterlegt ist und aber vor allem dann ihre volle Wucht entfaltet, wenn es melancholisch wird. Lieder wie ›Ain’t No Secret‹ bohren sich tief in die Brust, ›Longtime Blues‹ und ›Keep On Flying‹ zersägen das eigene Herz ganz langsam mit undefinierbaren Sehnsüchten. Wenn Snowy White seine Version des Blues spielt, schmilzt man dahin wie ein Stück Butter in der Toskanasonne.

8 von 10 Punkten

Snowy White

DRIVING ON THE 44

SNOWY WHITE/SOULFOOD

The Beatles: Peter Jackson plant neuen Film

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Nach „The Beatles: Get Back“ eröffnete Regisseur Peter Jackson in einem jüngsten Interview, dass er an einem neuen Streifen über die Fab Four arbeite. Er befinde sich derzeit sogar schon im regen Austausch mit Paul McCartney und Ringo Starr über die Umsetzung des neuen Films.

Jackson dazu wörtlich: „Ich spreche gerade mit den Beatles über ein weiteres Projekt, das sich sehr von „Get Back“ unterscheiden wird. Wir gehen durch, welche Möglichkeiten wir haben, aber sie werden definitiv involviert sein. Es ist nicht wirklich eine Dokumentation… und mehr kann ich nicht dazu sagen.“

 

Jethro Tull: Neues Video zu ›Mine Is The Mountain‹

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Heute haben Jethro Tull ein neues Video zur Single ›Mine Is The Mountain‹ veröffentlicht. Der Track stammt vom jüngsten Album THE ZEALOT GENE, das im Januar 2022 erschien.

Band-Chef Ian Anderson erklärt: „›Mine Is The Mountain‹ ist vielleicht ein später Partner des AQUALUNG-Songs ›My God‹. Wie immer gibt es eine stark visuelle Referenz zum Kern des Textes. Die elende Wanderung von Moses auf den Berg Sinai, um sich einem wütenden Schöpfer zu stellen, bevor er die Botschaft an sein Gefolge weitergeben muss, ist ein kraftvolles Bild, das man sich besser nur vorstellt, außer man ist ein geübter Wanderer und viel jünger als ich.“

Skurrile Cover: UP AT THE CRACK von Boned

Von jener Stelle, an der ein Gitarrenhals gemeinhin den Korpus verlässt bis zum Ende der Kopfplatte muss man mit ungefähr 55 cm rechnen, was je nach Modell natürlich variieren kann. Der hier verwendete Hals einer
Gibson „Les Paul“ wurde aber offensichtlich um den zehnten Bund herum beschnitten (aua!), was die effektive Länge um rund zehn Zentimeter reduziert. Die verbleibenden 45 cm sind zwar noch immer stattlich, liebe AC/DC-Klone aus Großbritannien, aber da wäre deutlich mehr drin gewesen! Wir raten beim nächsten Versuch zu einer elektrischen Bassgitarre mit Long-Scale-Mensur, die eine von vornher- ein noch eindrucksvollere Substanz mitbringt.

Erstaunlich: Das Artwork eines gewissen Paul Darnell stammt mitnichten aus den grundsätzlich so hübsch versauten 70er-Jahren, als „plumper Sexismus im Rock“ noch ein nicht abwählbarer Pflichtleistungskurs für
alle Hodenträger war und zwischen den Worten „politisch“ und „korrekt“ grundsätzlich viele Seiten, manchmal ganze Kapitel und bisweilen sogar mehrere Bücher lagen. Son- dern aus dem Jahr 2004. Wir erinnern uns: „This Is Spinal Tap“, die in Alufolie eingewickelte Zucchini in Dereks „power zone“ und ihr nie realisierter Symphonic-Metal-Hit ›Lick My Love Pump‹ hatten zu diesem Zeitpunkt schon 20 lange Jahre auf dem Buckel, in denen viel passiert war. Weshalb man über Gibson-„Ersatzteile“ sowie bildhaft pubertäre Notgeilheit ejakulierende Songtitel wie ›Ain’t No Talkin’ With Your Mouth Full‹, ›Loaded On Love‹ oder ›Drain The Main Vein‹ bereits damals nicht einmal mehr herzhaft lachen konnte. Für eine Parodie auf alberne Sexgott-Rock-Klischees waren Boned schlichtweg zu spät dran, sollten sie es tatsächlich ernst gemeint haben („Aufgepasst,
Damen! Meiner ist 45 cm lang!“), ist das Ganze doch ohnehin so charmant wie ein ausgeleierter Feinripp-Schlüpfer mit Bremsspur. So oder so: tragisch.

Dio: Veröffentlichung von neuer Doku noch 2022

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Ende dieses Sommers soll die neue offizielle Dokumentation mit dem Titel „Dio: Dreamers Will Never Die“ erscheinen. Das verriet Wendy, die späte Ehefrau des legendären Metalsängers, während eines Interviews mit einem Radiosender. Der Streifen wäre bereits auf zahlreichen Filmfestivals gezeigt geworden, um einen Käufer zu finden.

Wann und ob die Doku in Deutschland in die Kinos kommt oder bei einem Streaminganbieter ausgestrahlt wird, ist bisher noch ungeklärt.