Am 22. Juli spielte Steve Hackett in der Stuttgarter Liederhalle. Unser Fotograf Frank Witzelmaier war vor Ort und hat die Show des Ex-Genesis-Mannes für euch festgehalten.
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Am 22. Juli spielte Steve Hackett in der Stuttgarter Liederhalle. Unser Fotograf Frank Witzelmaier war vor Ort und hat die Show des Ex-Genesis-Mannes für euch festgehalten.
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Unglaublich, aber wahr: Nachdem die Red Hot Chili Peppers erst im April dieses Jahres ihr Album UNLIMITED LOVE veröffentlicht haben, hauen die Peppers noch im selben Jahr eine weitere Platte raus. Am 14. Oktober soll RETURN OF THE DREAM CANTEEN erscheinen.
Die Red Hot Chili Peppers selbst sagen zum neuen Album: „Wir haben nach der Band gesucht, die wir immer waren. Nur so zum Spaß haben wir gejammt und ein paar alte Lieder geübt. Es dauerte nicht lange, und wir begannen mit dem mysteriösen Prozess, neue Songs zu schreiben. Ein schönes bisschen der Chemie, mit der wir uns im Laufe der Zeit hunderte Male angefreundet hatten, mischte sich ein. Als wir diesen Fluss von Sound und Vision gefunden hatten, haben wir einfach weiter gegraben. Mit der Zeit wurde ein elastischer Bund aus übergroßer Unterwäsche daraus und wir hatten keinen Grund, mit dem Schreiben und Rocken aufzuhören. Es fühlte sich an wie ein Traum. Als alles gesagt und getan war, hatte unsere launische Liebe zueinander und die Magie der Musik uns so viele Songs geschenkt, dass wir nicht wussten, was wir damit tun sollten. Aber wir fanden es heraus. Zwei Doppelalben, kurz nacheinander hintereinander veröffentlicht. Der zweite ist genauso bedeutend wie das erste und umgekehrt. „Return of the Dream Canteen“ ist alles, was wir sind und wovon wir jemals geträumt haben. Es ist vollgepackt. Aufgenommen mit dem Blut unseres Herzens.“
Ab dem packenden Riff von Keith gleich am Anfang, das verführerisch durch einen Leslie-Lautsprecher oszilliert, hebt sich ›Let It Loose‹, fast verborgen tief auf der dritten Seite des ausschweifenden Doppel-Vinyl-Meisterwerks EXILE ON MAIN ST. der Rolling Stones von 1972, von einem Großteil der begleitenden Songs ab. Es markiert den Beginn eines der gelungensten Ausflüge der Briten in gospelgefärbte Americana, definiert von der vorherrschenden Stimmung des vorangehenden Stücks ›I Just Want To See His Face‹. Dieser Swamp-Blues-Southern-Rock-Jam, der den Hörer direkt in die Kirche versetzt, klingt und fühlt sich an wie die Audio-Vérite-Feldaufnahme einer Messe der Erweckungskirche, entstand aber tatsächlich 1970 in den Olympic Studios in London mit Mick Jagger am E-Klavier, Mick Taylor am E-Bass, Bill Plummer am Kontrabass, Charlie Watts am Schlagzeug und Jimmy Miller als Percussionist. Erst zwei Jahre später kam Jagger dazu, bei „Sunset Sound“ in Hollywood improvisierten und leidenschaftlichen Leadgesang hinzuzufügen, und betonte die Stimmung der Nummer durch Backing-Vocals von Phil-Spector-Sessionveteranin Clydie King und Ex-Ikette Venetta Fields für eine Extraportion Authentizität. Der Hörer wähnt sich folglich am Ende von ›See His Face‹ schon bequem auf der imaginären Kirchenbank in freudiger Erwartung des Hauptereignisses. Und ›Let It Loose‹ enttäuscht nicht.
Für so einen wichtigen Track ist sein Ursprung nicht sehr klar definiert. „Ich glaube, Keith hat das geschrieben“, sagte Jagger und nannte es einen „sehr seltsamen, schwierigen Song. Ich hatte einen komplett anderen Text dafür, aber der wurde aufgegeben. Meiner Meinung hat dieses Lied nichts, was einer Bedeutung auch nur ähnelt. Das ist einer dieser ziellosen Songs. Ich verstand hinterher nicht wirklich, worum es da ging.“Und wie reagierte Keith darauf? „Ich würde Micks Erinnerung an irgendetwas nie besonders ernst nehmen“, sagt der.
Die Stones begannen die Arbeit an der Platte, die mal EXILE ON MAIN ST. werden sollte, mit nur ein paar Skizzen einer Handvoll existierender Songs. Das triumphale ›Shine A Light‹ war etwa schon zu Brian Jones’ Zeiten 1968 enstanden unter dem Titel ›(Can’t Seem) To Get A Line On You‹, ein Kommentar zum Absturz ihres rapide abbauenden Gitarristen in die hoffnunglose Drogenabhängigkeit. Der Löwenanteil des Materials wurde erst im Keller von Nellcôte ersonnen, Keith Richards’ seit Kurzem gemieteten Zuhause in Villefranche-sur-Mer in Frankreich.
„Das Album hieß EXILE, weil wir praktisch aus England verjagt worden waren“, erinnert sich Keith. Eine Kombination aus Belästigung durch die Polizei und dem drakonischen britischen Steuersystem hatte zu einem eiligen Umzug der Band nach Frankreich geführt. „Wir konnten abhauen oder Straßenkehrer werden“, übertreibt Keith lässig. „Ich würde sagen, etwa 90 Prozent von EXILE entstanden in dem verdammten Keller, und es wurde ein Doppelalbum daraus. Wir gingen da nicht rein und sagten: ‚Wir werden es ihnen zeigen und ihnen zwei auf einmal servieren.‘ Wir arbeiteten einfach, und es herrschte ein gewisser Kameradschaftsgeist: ‚Wenn wir das wirklich tun, sollten wir uns besser etwas einfallen lassen, um die Bastarde umzuhauen.‘ Außerdem führte es diesen Spruch ad absurdum, das Heim eines Engländers sei sein Schloss. Yeah? Nun, meines ist in Frankreich, Mann.“ Der ursprüngliche Instrumentaltrack von ›Let It Loose‹ entstand in diesen langen Kellersessions in Nellcôte im Oktober 1971. In einer bluesig-schizophrenen Kombination aus D und G verwurzelt, gab Keith auf der ersten Fassung den Pops Staples zu Nicky Hopkins’ Mellotron, begleitet von einem gemäßigten, aber tighten Watts/Wyman-Rhythmusgroove und Bläserparts von Bobby Keys (Saxofon) und Jim Price (Trompete und Posaune). Ein wenig überzeugender Slide-Overdub von Mick Taylor schaffte es nie auf EXILE, nachdem der Song schließlich zwischen Dezember 1971 und März 1972 bei Sunset Sound Recorders in Los Angeles fertiggestellt worden war.
Als Erweiterung der Ensemble-Gospelparts von ›I Just Wanna See His Face‹ bediente sich ›Let It Loose‹ bei einem virtuellen Chor aus überragenden Stimmen. Diesmal schlossen sich Clydie King und Venetta Fields auch noch Tamiya „Tami“ Lynn (die mit ›I’m Gonna Run Away From You‹ gerade einen Northern-Soul-Crossover-Hit in Großbritannien gelandet hatte), Shirley Goodman (einst bei Shirley And Lee, die 1956 eine erfolgreiche Version von ›Let The Good Times Roll‹ veröffentlicht hatten und später als Shirley & Company mit ›Shame, Shame, Shame‹ zu Discoruhm kommen sollten), Sopran-Sessionveteran Joe Greene (der Band schon durch seine Arbeit mit Billy Preston bekannt) und die renommierte New-Orleans-Legende Dr. John an, der außerdem noch einen sehr charakteristischen Klavierpart beisteuerte.
Und doch ist der wirkliche Star auf ›Let It Loose‹ letzten Endes Mick Jagger, der hier eine seiner besten Gesangsleistungen überhaupt abliefert. Sensibel, aber energisch, maßvoll, aber leidenschaftlich, ist dies ein Paradebeispiel für seinen einzigartig stilisierten, unverkennbaren, aber fast schon absurd unterbewerteten Modus Operandi. Von der schwelgenden Soul-Verführung am Anfang, über das herzsprengende Crescendo im Mittelteil, das sich gnadenlos (und atemlos, dank Richards’ zackig-knackiger Arpeggio-Gitarre) aufbaut, bis hin zu einer krönenden Chor-Coda, garantiert er diesem Song den Status als unleugbarer Stones-Klassiker. Der Text mag nicht unbedingt als Poesie durchgehen, und Tiefgang nicht die Stärke dieser Nummer sein, doch Jagger verkauft jede einzelne Silbe mit so überzeugender Hingabe, dass die Zeile „Let it all come down“ fast die Gravitas von „I have a dream…“ anzunehmen scheint.
Der inhärente Zauber von ›Let It Loose‹ liegt aber tatsächlich in seiner Atmosphäre. Das unbestimmte Ganze erhebt sich weit über die Summe seiner einzelnen Teile, ob diese nun „Schlafzimmer-Blues“, fünf Ausgestoßene auf einer Welle aus Bourbon in einem Keller, Texas-Bläser oder ein Gospelchor seien. ›Let It Loose‹ ist schlicht und einfach der Klang einer Band, die sich auf dem Zenit ihres Könnens befindet und Americana komplett verinnerlicht hat.
„EXILE war das, was wir aus zehn Jahren des Tourens in Amerika gelernt hatten“, sagt Keith. „Vorher kannten wir es nur von Platten, dort lernten wir es vor Ort. Wir saugten einfach die amerikanische Kultur auf. Und uns wurde klar, dass sie, you know, britische Männer lieben… [ein Augenzwinkern]. Wenn man es richtig macht.“
(Aus CLASSIC ROCK#83)
Gerade teilten die Dead Daisies mit, dass Glenn Hughes positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Ihre restlichen Shows in Deutschland sagt die Band trotzdem nicht ab, stattdessen wird Dino Jelusick (Trans-Siberian Orchestra) am Gesang aushelfen.
Betroffene Tourtermine:
27.07. CH – Pratteln, Z7
28.07. Karlsruhe, Substage
30.07. Halle (Saale), Peißnitzinsel (special guest for Judas Priest)
31.07. Oberhausen, Rudolf Weber Arena (special guest for Judas Priest)
02.08. Bamberg, Brose Arena (special guest for Judas Priest)
„Nach den Aufnahmen musste ich aus Budgetgründen sofort nach Hause fliegen und hatte keinen einzigen Song gehört. Mehrere Wochen später, als ich die erste Nummer hörte, war ich einfach nur überwältigt. BACK IN BLACK ist bis heute eine Naturgewalt“, erinnert sich Brian Johnson an die nervenaufreibende Zeit zurück, als er in die Fußstapfen einer Legende trat, um 1980 mit AC/DC auf den Bahamas die Platte aufzunehmen, die bis heute den Rekord des meistverkauften Rockalbums aller Zeiten hält. Zum 40-jährigen Jubiläum schaut CLASSIC ROCK ganz genau hin und beleuchtet jeden einzelnen Song von BACK IN BLACK in der Reihenfolge der Originalpressung. Hier die B-Seite.
›Back In Black‹
Der Song, der als erstes aufgenommen wurde. Der Opener der B-Seite. Der ultimative Tribut an Bon Scott und ein Statement, so simpel und durchschlagend, dass sich die Plattenfirma überzeugen und das schwarze Cover durchgehen ließ. Johnson wurde gebeten, einen passenden Text zu schreiben – und das hier war für Bon, also sollte er sich zusammenreißen. „I’ve got nine lives, cats eyes“ ist nun gewiss keine lyrische Meisterleistung, sondern eher „mumbo jumbo“, wie er selbst sagte. Doch in Kombination mit dem ebenso simplen wie genialen Riff, das viel Freiraum zur Entfaltung hat, und dem geraden Beat bleibt ›Back In Black‹ bis heute ein Meisterwerk. Irgendwie gefällt der Song jedem und ist trotzdem kein totgenudelter Radio-Rockhit.
›You Shook Me All Night Long‹
Damen, die Herren nächtelang „shooken“, sind in der Rockmusik keine seltene Textvorlage. Dass gerade eine Nummer mit solchem Inhalt bei den Sendern rauf und runter läuft, ist einerseits etwas seltsam, andererseits aber auch wieder weniger komisch als beispielsweise das stete Airplay von Zappas verstörendem ›Bobby Brown‹ im deutschen Radio. Zudem hat diese erste Singleauskopplung von BACK IN BLACK einfach einen auf Mainstream-Erfolg zugeschnittenen Refrain. Das ursprüngliche Video zeigt die Band live auf der Bühne, während der zweite Clip, der 1987 im Zuge von WHO MADE WHO aufgenommen wurde, nicht mit knapp bekleideten Frauen geizt, die wahlweise auf elektrischen Bullen oder Spinningrädern reiten. Kollege Malcolm Dome behauptet felsenfest, Zeilen wie „She told me to come but I was already there“ schon früher von Bon Scott gezeigt bekommen zu haben. Auch Silver Smith, Bons Ex, ist überzeugt, dass Fragmente bereits 1976 entstanden waren. Apropos Text: Produzent Mutt Lange forderte weniger Wörter für die Lyrics, doch die Young-Brüder weigerten sich. „Das klang wie ein Folk-Rock-Song“, meinte Angus später pikiert.
›Have A Drink On Me‹
Wenn bei einigen Nummern zuvor schon spekuliert wurde, dass die Texte von Bon stammten, so sind sich bei ›Have A Drink On Me‹ die meisten Experten, Outsider und Insider einig, dass hier eindeutig Scott’sche Lyrik verhandelt wird. Nicht zuletzt die Alkohol- bejahende Attitüde untermauert diese Theorie mit einem überzeugenden Argument. Johnson und AC/DC hingegen behaupten, den Song zwar bereits als Demo mit Scott an den Drums aufgenommen zu haben, die Lyrics jedoch später in Hinblick auf Bons Trinkfestigkeit verfasst zu haben – sozusagen als respektvolles Zuprosten in Musikform. Auch wenn ihn diese am Ende das Leben gekostet hat. Geschmacklos mögen das manche nennen, doch echte Accadacca-Liebhaber wissen, dass es Bon wohl genauso gewollt hätte.
›Shake A Leg‹
Ganz geklärt ist es zwar nicht, aber aufgrund diverser Hinweise kann man darauf schließen, dass Johnson hier nicht zum flippigen Tanzbeinschwingen auffordert, sondern eher die andere Bedeutung von „shake a leg“ gemeint ist, nämlich so viel wie: Beeil dich, zack zack, auf geht’s! „They tell me what they think but they stink and I really don’t care“. Hier handelt es sich um einen echten Rebellen-Song. Harte Riffs und hart gemeinte Lyrics machen klar, dass sich ein wahrer Rock’n’Roller von nichts und niemandem etwas vorschreiben lässt. Und ja, wo ein Rebell, da natürlich auch sexuelle Sehnsucht. Und schwere Maschinen. Deswegen kommt auch dieser Track nicht ohne einen kleinen Hinweis aus: „Magazines, wet dreams, dirty women on machines for me“.
›Rock’n’Roll Ain’t Noise Pollution‹
Zäh und langsam schraubt sich das Anfangsriff aus dem Hintergrund nach vorne. Ein letzter hörbarer Zug an der Zigarette und Johnson beginnt seine Südstaaten Straßenpredigt – relativ spontan aus der Hüfte geschossen, wie er später zu Protokoll gab. ›Rock’n’Roll Ain’t Noise Pollution‹ ist der knochentrockene und ultimative Lobgesang auf diese paar Akkorde, die für Fans rund um den Erdball die Welt bedeuten. Hymnen dieser Couleur gibt es viele, doch wenn AC/DC eines über die Jahre hinweg perfektioniert hatten und haben, dann ist es die geniale Interpretation und Akzentuierung simpel wirkender Strukturen. „It will always be with us, it’s never gonna die, never gonna die“ – so einfach, so wahr. Die Leute, die deswegen behaupten, AC/DC klängen immer gleich, haben nichts verstanden. Diese Band ist die Essenz. Das Filtrat. Das, was übrig bleibt, wenn man alles Unnötige abstreift. AC/DC ist gleich Rock’n’Roll. Amen.
Auf der aktuellen Tour von Deep Purple wird Steve Morse von Simon McBride vertreten. Eigentlich wollte Morse seiner Band wieder auf die Bühne folgen, doch die Krebserkrankung seiner Frau Janine wird den Gitarristen wohl für längere Zeit einnehmen.
Selbige habe leider Krebsstadium 4 und müsse wohl für den Rest ihres Lebens Chemotherapie erhalten. Morse will dabei an ihrer Seite bleiben und seine Lebensgefährtin nicht für längere Tourzeit alleine lassen. Deshalb hat er Deep Purple nun offiziell verlassen. Steve Morse war 1994 bei Deep Purple eingestiegen.
In einem offiziellen Statement auf Social Media bedauerte die Band den Austritt ihres langjährigen Weggefährten, jedes einzelne Mitglied richtete ein paar Worte an Morse.
Am 19. August erscheint SOMEONE’S HEARTACHE, das zweite Album von The Shadow Lizzard. Das hat sich warmen Vintage-Rock-Klängen verschrieben. Ganz neu als Vorgeschmack auf die Platte haben die Nürnberger jetzt die Single ›Who Is Who‹ inklusive Video veröffentlicht.
Bereits in den glorreichen Gründerjahren spielten und siegten Tokyo Blade auf Festivals außerhalb Englands. So trat die NWOBHM-Band aus Salisbury 1984 auf dem Aardschok im holländischen Zwolle zusammen unter anderem mit Metallica und Venom auf. Im gleichen Jahr stand man beim Earthquake in Kaakshuvel erneut in Holland als Headliner auf der Bühne. 2019 absolvierte man auch noch viele Festivalauftritte wie beim Trveheim in der Nähe von München. Nach einer Show im französischen Raismes war dann erst mal Schicht im Schacht. Aber zurück zu den Anfängen. Die metallene bzw. metallische Klinge zog die Band erstmals Ende der 70er blank. Da nannte sich die Formation allerdings noch Killer. Der sicherlich passende, aber nicht unbedingt originelle Bandname wurde nur dummerweise schon von anderen Mitbewerbern verwendet. Mit Sänger Alan
Marsh am Mikro nannte man sich in Genghis Khan um. „Mongolisch“ und metallisch wurde von dieser Besetzung die Doppel-Single ›Double Dealin‹ eingespielt und independent herausgebracht. Sie erschien wenig später aber nach der endgültigen Umbenennung in Tokyo Blade noch mal neu über Powerstation Records. Hier erblickten dann auch das Debüt TOKYO BLADE und der NWOBHM-Klassiker NIGHT OF THE BLADE das Licht der Welt. Mit Letzterem ging es mit den Mama’s Boys durch Europa und auf eine eigene US-Tournee. Sowie
anschließend wieder ins Studio und danach mit dem dritten Longplayer BLACK HEARTS AND JADED HEARTS und Blue Öyster Cult erneut auf Konzertreise.
Nach zwei weiteren Alben und einer hauptsächlich von Gründer
und Gitarrist Andy Boulton zusammengehaltenen, wechselnden Besetzung – auch beim Gesang – war vorübergehend Schluss. Für BURNING DOWN PARADISE kehrte 1995 Sänger Marsh nach längerer Abwesenheit
zurück. Etliche ruhigere Jahre musste man allerdings mit diversen Compilations und EPs überbrücken und Walsh nahm einmal mehr seinen Hut. Die Reunionformation von 2008, die neben den Gründungsmitgliedern Andy Boulton, John Wiggins, Andy Wrighton am Bass und Drummer Steve Pierce von Sänger Nicolaj Ruhnow komplettiert wurde, veröffentlichte 2011 THOUSAND MEN STRONG. Doch auch das Gastspiel von Ruhnow war
nicht von Dauer. 2016 kehrte Alan Marsh dauerhaft heim. Die bis heute bestehende Gruppierung spielte 2018 UNBROKEN und 2020 DARK REVOLUTION ein. Seit kurzem ist das während dem Lockdown entstandene Werk FURY erhältlich. Mit klassischer Optik mit Samurai auf dem Cover und klassischem Sound. Mit dem geht es jetzt bald wieder on stage. Zunächst am 24 Juli im The Crown im britischen Hornchurch. Da wird man sehen,
wie scharf die Klinge noch ist …