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Gitarrenheld: Carlos Santana


Ein wahrer Innovator und feuriger Fusionist von Rock, Latin und Jazz, der außerdem um die Kraft einer guten Melodie wusste. Seine Musik ist fest in den Köpfen diverser Generationen von Rockfans und darüber hinaus verankert.

Carlos Santana wurde am 20. Juli 1947 in Autlán de Navarro, Jalisco in Mexico geboren. Als kleiner Junge lernte er ursprünglich Geige spielen, bis er schließlich mit acht Jahren zur Gitarre wechselte.

1960 zog Santana mit seiner Familie nach San Francisco, wo er sich sein Geld in Clubs und (Strip-)Bars verdiente. 1965 gründete er seine eigene Band, die Santana Blues Band. Schon damals verwebte Carlos lateinamerikanische Rhythmen mit Rock’n’Roll und schuf damit die Grundlage für den Latin Rock.

1969 erschien seine erste EP, außerdem fand in diesem Jahr auch sein Auftritt beim legendären Woodstock-Festival statt, der Santana in das kollektive Gedächtnis einbrannte. Mit dem zweiten Album ABRAXAS gelang Santana der Durchbruch. Nach zahlreichen Engagements als begehrter Studiomusiker, Soloalben und unzähligen namhaften Kollaborationen zählt Carlos Santana bis heute zu den ganz Großen an der Gitarre.

Dead Cross: Neue Single ›Reign Of Error‹

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Am 28. Oktober erscheint II, das neue Album von Dead Cross, der Band, die aus Mike Patton, Dave Lombardo, Justin Pearson und David Crain besteht. Letzterer erhielt jüngst eine Krebsdiagnose, was die Band noch mehr zusammenschweißte und die Arbeiten an der neuen Hardcore-Platte vorantrieb.

Crain dazu wörtlich: „Worte können nicht beschreiben, wie viel mir dieses Album bedeutet. Es wurde aus Schmerz und Unsicherheit geboren. Die langsame, schmerzhafte und übelerregende Erholung von der Krebsbehandlung war der Katalysator für jedes Riff und jede Note auf dieser Platte. Jedoch hat mich mein Wille, zu überleben und mit meinen Brüdern Justin, Dave, Mike und Co-Produzent Ross Robinson zu sein, aus dem Bett geholt und mich täglich ins Studio rennen lassen.“

Eine erste Single namens ›Reign Of Error‹ inklusive Video gibt es bereits heute:

CLASSIC ROCK präsentiert: Audrey Horne live!

Im Herbst kommen Audrey Horne für mehrere Shows nach Deutschland. Unterstützt werden die Norwegischen Hardrocker dabei von Seven Sisters aus London.

Audrey Horne live erleben:

30.10. Hamburg, Headcrash

31.10. Schweinfurt, Stattbahnhof

02.11. Essen, Turock

06.11. Frankfurt, Nachtleben

07.11. München, Backstage

Dion: Wanderer zwischen den Welten

Seine Karriere begann 1957 mit Dion & The Belmonts, später folgten legendäre Hits wie ›Runaround Sue‹ oder ›The Wanderer‹. Heute ist der 84-Jährige einer der letzten Überlebenden der frühen Rock’n’Roll-Ära, aber im wahrsten Sinne des Wortes völlig frisch. Denn als CLASSIC ROCK ihn vor zwei Jahren in New York erreichte, um mit ihm über sein jüngstes Album STOMPING GROUND zu sprechen, kam er gerade aus der Dusche.

Der Lockdown gab mir Zeit, mich zu fokussieren“, erzählt der italienischstämmige Dion Francis DiMucci
von der Arbeit an STOMPING GROUND. „In kreativer Hinsicht war die Pandemie trotz all des Horrors sogar gut für mich. Denn aus irgendeinem Grund flogen mir die Songs nur so zu, ich habe viel mehr Zeit mit meiner Gitar­re verbracht als jemals zuvor. Es war die perfek­te Gelegenheit, um kreativ zu sein, man konnte ja nirgendwo hingehen.“ Auf diese Weise ent­standen 14 Songs, die er wieder in dem Studio in New York aufgenommen hat, wo auch sein gefeiertes BLUES WITH FRIENDS (2020) pro­duziert wurde. „Dort habe ich mich mit ein paar Musikern getroffen, und wir haben die Songs in zwei Tagen einfach rausgehauen. Ich habe alles simpel belassen und der Band nur die Tonart, das Tempo und die Ausdrucks­form vorgegeben.“ Das hat gewirkt: In der Tat versprüht die schnörkellose Musik auf STOMPING GROUND einen zeitlosen Americana­ Charme. Und wie bei früheren Alben, von YO FRANKIE (1989) bis zu BLUES WITH FRIENDS, standen die Dion­-Verehrer Schlan­ge, um etwas beizusteuern.

Doch der 1989 in die Rock’n’Roll Hall Of Fame aufgenommene Sänger hatte eigene Vorstellungen, wer zu wel­chem Song passen würde. „Auf dem Heimweg vom Studio hörte ich mir die Songs im Auto an und musste dabei an die Gitarristen den­ken, die für die jeweiligen Stücke geeignet wären. Bei ›Hey Diddle Diddle‹ war mir sofort klar, den Song würde ich G.E. Smith schicken, weil ich mir seine Telecaster dort perfekt vor­ stellen konnte. Und bei ›Dancing Girl‹ waren sich meine Frau und ich einig, dass der Track einfach perfekt für Mark Knopfler wäre, was er dann auch so empfand.“ Peter Frampton etwa, der wie Joe Bonamassa, Eric Clapton, Bruce Springsteen, Billy F. Gibbons, Boz Scaggs, Sonny Landreth oder Rickie Lee Jones zu den prominenten Gästen auf der Platte gehört, habe sich ›There Was A Time‹ erst eine Woche lang angehört, bevor er sein Solo dazu einspielte. „Meine Gast­Gitarristen scheinen auf jedes Wort, Stöhnen, Ächzen oder Gesum­me von mir reagiert zu haben, denn es gelingt ihnen fantastisch, bestimmte Gesangsstellen zu akzentuieren oder zu doppeln.“

Dion bezeichnet sich dabei als „Song­-Typen, Expressionisten und Rhythmus-­Sänger“, der will, dass man die Worte, den Ausdruck und die Geschichte der Songs versteht. Er liebe es, wenn eine richtige Band mit Gitarre, Klavier, Bass und Schlagzeug spiele: „Mein Motto lau­tet: Kabel in den Verstärker und ab geht’s. Bei diesem Album, wollte ich jeden Song live auf der Bühne mit meiner Band singen kön­nen. Und ich freue mich riesig darauf, wieder Konzerte spielen zu können und vielleicht ein paar meiner Gäste mit auf die Bühne zu bringen.“ Der einzige nicht von Dion (mit)geschriebene Song auf dem Album ist ›Red House‹, sein Favorit von Jimi Hendrix. „Ich liebe diesen Blues und wie Hendrix ihn spielt. Ich habe mir mit Keb’ Mo überlegt, dass wir den Spaß der Jimi­-Version beibehalten, aber dem Track einen Dion­ und Keb’­Mo-­Dreh verpassen sollten.“ Dions Verbindung zu Jimi Hendrix, den er etwa beim Miami Pop Festival 1968 gesehen hat, reicht lange zurück: In dem Jahr hatte Dion auch ›Purple Haze‹ interpretiert.

„Da war ich gerade clean geworden und klim­perte in einem Hinterhof auf einer Nylon­-Strings­-Gitarre rum, bevor wir ›Purple Haze‹ dann in dieser Form aufgenommen haben – auch wenn ich mir heute wünschte, wir hätten es nie getan.“ Dion kann auch grandiose Geschichten von Buddy Holly, zu dem er an jenem 3. Februar 1959 beinahe ins Todes­-Flugzeug gestiegen wäre, Chuck Berry, Bo Diddley oder Jerry Lee Lewis erzählen. Bei den gemeinsamen Tour­neen sei er einfach in ihre Garderoben gegan­gen, „nur um mich mit ihnen zu unterhalten, denn das waren meine Helden. Little Richard war ein sehr geistreicher Mann, und ich kann­te sogar seine Mutter. Ich traf sie backstage, wo sie mir erzählte, dass sie meinen Song ›Ruby Baby‹ liebe. Sie sagte mir: ,Junge, du hast Soul!’“ Dennoch will Dion die alten Zei­ten nicht verherrlichen. Heute habe er seine eigene Band und kreative Freiheit, während damals „ein Typ von der Plattenfirma“ die Arrangements für die Big Band geschrieben habe, die ihn dann bei den üblichen Package­ Tourneen begleitete. „Das gefiel mir nicht, denn ich war schon immer ein Rock’n’Roll­-Typ und wollte eine eigene Band. Damals wusste ich nicht, wo ich hingehöre, heute weiß ich das.“

In seiner nun sieben Jahrzehnte umspan­nenden Karriere hat sich Dion stilistisch wie der ›Wanderer‹ aus seiner Hitsingle von 1961 zwischen den musikalischen Welten von DooWop über Rock’n’Roll, Folk, R’n’B, Gospel bis zu Blues bewegt. „In kreativer Hinsicht bin ich schizophren“, scherzt er. „Wenn ich zur Gitar­re greife und beispielsweise einen Gospel­, Folk­, Rock­ oder Blues­Song spiele, würde es sich immer nach Dion-­Musik anhören, die man schwer kategorisieren kann. Ich singe nicht schwarz oder weiß, ich singe Bronx. Es mag schwarze Musik sein, aber gefiltert durch das italienische Bronx-­Viertel, in dem ich auf­ gewachsen bin.“ Als Kind habe er Jimmy Reed und Hank Williams gehört, was ihn tief beein­druckt habe. „Ich kam aus diesem italieni­schen Viertel, mit dem ich mich aber nicht identifizierte. Ich dachte immer, ich sei am falschen Ort geboren, denn ich hätte direkt neben dem Haus von Jimmy Reed zur Welt kommen sollen.“

Diese Einflüsse hört man auch noch heute auf STOMPING GROUND, wobei die fesseln­de und sofort wiedererkennbare Stimme Dions, die ihn nie verlassen hat, sofort auffällt. Die Tatsache, dass er auch im hohen Alter noch annähernd singen kann wie jener ›Teen­ager In Love‹, über den er 1959 mit den Belmonts sang, ist auch ihm selbst bewusst, wobei der religiöse Künstler, der in seinem Leben wiedergeborener Christ, Katholik und Protestant war, sich eher auf höhere Mächte beruft als auf jahrzehntelange Stimmpraxis: „Bei meiner Stimme glaube ich eher an ein Geschenk Gottes. Auch bin ich nun clean und nüchtern. Seit 54 Jahren habe ich keinen Drink und keine Zigarette mehr angerührt. In meinen Zwanzigern war ich wirklich ver­rückt, aber wenn ich so weitergemacht hätte, wäre ich heute tot.“

Axl Rose: „Putin is ein grausamer, verlogener, mörderischer kleiner Mann“

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In einem jüngsten Tweed schoss der Guns N‘ Roses-Frontmann gegen Vladimir Putin und verurteilte dessen Angriffskrieg auf die Ukraine aufs schärfste. Um ein Zeichen zu setzen, wehten bei den Gunners während ihrer Tournee bei ›Civil War‹ die Nationalfarben der Ukraine über die Leinwände. Axl Rose trug ein Shirt mit der gelb-blauen Ukraine-Flagge.

In dem Tweet bedanke sich Rose außerdem bei allen europäischen Fans für ihren Support und widmete die jetzt abgeschlossene Europa-Tournee außerdem Taylor Hawkins, dem im März verstorbenen Drummer der Foo Fighters.

Video der Woche: Deep Purple ›Perfect Strangers‹

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Heute jährt sich der Tod von Jon Lord zum zehnten Mal – wir sagen R.I.P. und widmen dem Tastenvirtuosen unser Video der Woche.

Dass es innerhalb von Deep Purple über die Jahrzehnte oft Spannungen gab, ist kein Geheimnis. Ritchie Blackmore verließ die Band schließlich im Frühjahr 1975 aufgrund musikalischer Streitigkeiten und gründete Rainbow – und beendete damals vorerst die Ära der erfolgreichen Mark II-Besetzung.

Glücklicherweise konnten die Musiker ihre Unstimmigkeiten über die Jahre beilegen und taten sich 1984 in der legendären Konstellation wieder zusammen. Ritchie Blackmore, Ian Gillan, Roger Glover, Jon Lord und Ian Paice nahmen zusammen PERFECT STRANGERS auf und schlossen damit an die alten Erfolge der 70er Jahre an.

Der Titeltrack ist übrigens Blackmores Lieblingssong von Deep Purple – obwohl er einer der wenigen Tracks der Band ohne Gitarrensolo ist. Das Video ist eine nostalgische Reise in die 80er Jahre mit gut gelaunten Musikern, die wieder Freude am gemeinsamen Spielen haben:

Nita Strauss: Steigt bei Demi Lovato ein

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Vor wenigen Tagen gab Nita Strauss bekannt, ihr Engagement bei Alice Cooper aufzugeben. Während der König des Schockrock nun Kane Roberts an der Gitarre reaktiviert hat, gab Nita Strauss bekannt, bei Popstar Demi Lovato einzusteigen. Einen ersten Auftritt der beiden gab es gestern schon in der Show „Jimmy Kimmel Live“ zu sehen.

Long Distance Calling: Neues Video zu ›Eraser‹

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Heute erscheint die brandneue Single ›Eraser‹ von Long Distance Calling. Der Song ist der Titeltrack zum gleichnamigen Album der deutschen Instrumental-Band, das am 26.08. erscheint.

Die Platte beschäftigt sich mit der Zerstörung der Natur durch den Menschen. Das über neunminütige neue Video zur Single ›Eraser‹ entstand in Kooperation mit der Naturschutz-Organisation Greenpeace.