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CLASSIC ROCK präsentiert: Rock Of Ages

„Zurück in die 80er Jahre“ lautet das Motto dieses Musical-Spektakels. Mit Augenzwinkern lässt diese Show die Klischees des vielleicht schrillsten Jahrzehnts der Musikgeschichte Revue passieren – mit Hits von Whitesnake, REO Speedwagon, Europe und vielen mehr.

Rock of Ages Press

Hier Rock Of Ages live erleben:

04.04.–16.04.23 München, Deutsches Theater

20.04.–23.04.23 Bremen, Metropol Theater

24.04.–27.04.23 Berlin, Admiralspalast

03.05.–04.05.23 Nürnberg, Meistersingerhalle

08.05.–09.05.23 Bochum, RuhrCongress

14.05.–18.05.23 Köln, Theater am Tanzbrunnen

19.05.–20.05.23 Offenburg, Oberrheinhalle

25.05.–27.05.23 Mannheim, Rosengarten

29.05.–31.05.23 Stuttgart, Liederhalle

02.06.–04.06.23 Düsseldorf, Capitol

08.06.–09.06.23 Solingen, Theater

15.06.–18.06.23 Frankfurt, Jahrhunderthalle

20.06.–22.06.23 A-Linz, TipsArena

27.06.–30.06.23 A-Wien, Stadthalle

Uriah Heep: Neues Album CHAOS AND COLOUR

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Am 27. Januar 2023 erscheint das neue Album CHAOS AND COLOUR von Uriah Heep, die 25. Studioplatte aus dem Hause Heep. Als ersten Vorgeschmack hat die Band bereits eine erste Single mit dem Titel ›Save Me Tonight‹ inklusive Animations-Video veröffentlicht.

„›Save Me Tonight‹ ist an ein kraftvoller, melodischer, rockiger Track, den wir als erste Single gewählt haben und der auch gleichzeitig der Opener des Albums ist,” so  Mick Box. “Es ist ein Song fürs Rock-Radio und wird sicher in unserer Setlist 2023 sein.”

Weiter erklärt er: “Der Album Titel reflektiert die chaotischen Lockdown Zeiten. In den die Touren gecancelt wurden, Business brach auseinander und alles das, was Chaos auslöste. Und das einzig Bunte, was man hatte, war die Musik, die vielen Menschen durch diese schwierige Zeit geholfen hat“.

In Memoriam: Dan McCafferty (Nazareth)

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Dan McCafferty, ehemaliger Sänger von Nazareth, ist am 8. November 2022 im Alter von 76 Jahren verstorben. Das teilte Bassist und Nazareth-Mann Pete Agnew damals auf Facebook mit.

Zusammen mit Agnew, Manny Charlton und Drummer Darrell Sweet gründete Dan McCafferty Nazareth im Jahr 1968 in Schottland. Mit seiner rauen, eigentümlichen Reibeisenstimme und seiner grandiosen Bühnenpräsenz wurde McCafferty zum Vorbild für viele Rocksänger. Mit ihrem dritten Album RAMANAZ gelang der Band 1973 der Durchbruch, international konnte die Truppe dann mit dem von ihrem Gitarristen Manny Charlton produzierten HAIR OF THE DOG (1975) landen.

2013 zog sich der Sänger aufgrund gesundheitlicher Beschwerden von der Band zurück, nachdem er mehrere Konzerte abbrechen musste. Cafferty hielt seine Kollegen jedoch dazu an, Nazareth weiterzuführen. 2022 starb er an den Folgen seiner chronischen Lungenkrankheit COPD.

Led Zeppelin: Vier gewinnt

Photo of Led ZeppelinIm Jahr 1971 sind sie zweifellos die Stars der Szene – schließlich haben sie innerhalb von zwei Jahren drei erfolgreiche Alben veröffentlicht. Doch erst mit ihrem vierten Album steigen Led Zeppelin schließlich zu Superstars auf: IV ist ein Ikonen-Album des Siebziger-Rock, die Songwriting- und Produktionsphase hat allerdings ihre Tücken…

Das Jahr 1970 neigt sich dem Ende zu, und mit ihm scheint auch eine Ära vorbei zu sein. Im April haben sich die Beatles aufgelöst, im September stirbt Jimi Hendrix, kurz darauf Janis Joplin. Und den Rolling Stones, zumindest die zweitgrößte Band der sechziger Jahre, sitzt die Steuerfahndung im Nacken, weshalb sie drauf und dran sind, die Koffer zu packen und nach Südfrankreich überzusiedeln. Die sechziger Jahre mochten, popmusikalisch betrachtet, eine einzige große Party gewesen sein – doch jetzt herrscht zunehmend Katerstimmung.

Nichtsdestotrotz tut sich etwas: Deep Purple haben mit IN ROCK ihren Stil signifikant verändert und einen großen Erfolg gelandet, Pink Floyd setzen mit ATOM HEART MOTHER eine weitere Wegmarke auf ihrem Karrierepfad von der Untergrund-Band zum Massenphänomen. Der Wachwechsel deutet sich an, ist aber noch nicht ganz vollzogen. Das Jahr 1970 als „popmusikalisches Vakuum“ zu bezeichnen, wäre sicher übertrieben – aber es ist zweifellos ein Jahr des Übergangs. Und keine Band der Welt verkörpert dieses „Hinübergleiten“ der sechziger in die siebziger Jahre besser als Led Zeppelin.

Ende 1968 gegründet, haben sie zwei Jahre später bereits drei Alben veröffentlicht, wobei Nummer zwei und drei sowohl in England als auch in den USA den Chart-Platz eins erreicht haben. Sie konnten zudem mehrere US-Tourneen absolvieren, gelten als die Band der Stunde – allerdings nur beim Publikum.

Die Musikpresse, in weiten Teilen dem kalifornischen Hippie-Ethos verhaftet, scheint Led Zeppelin zu hassen. Zu vordergründig, zu kommerziell, zu konstruiert, lauten die Vorwürfe, befeuert vom in der Tat recht großspurigen Auftreten der Band und ihres Managers Peter Grant. Jahre später bringt der amerikanische „Rolling Stone“ all diese Vorbehalte auf den Punkt: „Gib einem Engländer 50.000 Watt, einen Charter-Jet, ein bisschen Kokain und ein paar Groupies – und schon hält er sich für einen Gott.“ Die aufgeklärte Rock-Journaille der frühen Siebziger will aber keine Götter, sondern bodenständige Folk-Poeten und anspruchsvolle Singer/Songwriter. Rock’n’Roll, der laut ist und einfach nur Spaß macht, wirkt in diesem Umfeld irgendwie suspekt.

Led Zeppelin sind eitel genug, endlich auch die Kritiker überzeugen und ihr Image des Hypes, des substanzlosen Marketing-Erfolges, ablegen zu wollen. Wozu sie einen Trick anwenden, der Ahmet Ertegün, dem Chef ihrer Plattenfirma Atlantic Records, die Blässe ins Gesicht treibt. Als man im Herbst 1971 im New Yorker Atlantic-Hauptquartier zusammensitzt, geht es um die Veröffentlichung mit der Katalognummer 7208. Ertegün ist da, Jimmy Page, Peter Grant und natürlich ein paar Anwälte – denn Rock’n’Roll ist längst Big Business, da geht es nicht mehr ohne. Grant erklärt, was Sache ist: Das Artwork des neuen Albums soll, so will es Jimmy Page, ohne Titel auskommen – und ohne Bandnamen. Ertegün kann’s nicht fassen. Kein Name? Kein Titel? Das grenzt an kommerziellen Selbstmord.

Phil Carson, damals England-Chef von Atlantic, erzählt den Kollegen vom britischen CLASSIC ROCK: „Wir dachten, das sei komplett irre. Das Album wäre unverkäuflich. Doch Grant gab nicht nach und sagte: ‚Pass mal auf: Das Album würde sich selbst dann noch palettenweise verkaufen, wenn wir es in eine verfickte braune Papiertüte stecken!‘“ Der Manager, der in der Branche ohnehin den Ruf eines Berserkers genießt, bleibt standhaft. Er weigert sich, die Master-Tapes abzuliefern, bis diese Frage nicht in seinem Sinn geklärt wird. Carson lenkt schließlich ein und versucht, die US-Kollegen zu überzeugen. Denn Led Zeppelin sind damals bei Atlantic für immerhin 20 bis 25 Prozent des Gesamtumsatzes verantwortlich.

Inwiefern auch ästhetische Erwägungen eine Rolle spielen, ist fraglich. Aber als herzhaftes „Leckt uns!“ funktioniert der Trick ziemlich gut. Kein arroganter Journalist kann jetzt noch behaupten, Heerscharen von Rockfans seien irgendwie doof und würden eben alles kaufen, wo nur groß genug „Led Zeppelin“ draufsteht. Auf Nummer 7208 steht nämlich gar nichts – außer einem alten Waldschrat, der ein Bündel Reisig trägt. Auf einer vergilbten Fotografie, die an einer vermoderten Wand hängt. Und wer das Klappcover öffnet, sieht, dass die Wand zu einer Ruine gehört, wobei im Hintergrund bereits ein Hochhaus aus dem Boden gewachsen ist. Einfaches Landleben hier, betonierte Wohnwaben dort.

Richard Cole, einst Zeppelins Tourmanager, erzählt den britischen Kollegen, dass das Foto Robert Plants Idee gewesen sei: „Keiner von uns verstand, warum er ausgerechnet dieses verschissene Stück Müll auf dem Cover haben wollte.“ Begeisterung klingt anders.

Was hat es denn nun auf sich mit dem alten Mann und dem Hochhaus? Jimmy Page äußerte einst, die Band wolle ausdrücken, wie wichtig es wäre, die Schöpfung zu bewahren. Der alte Mann lebe erst in Harmonie mit der Natur, doch dann würde sein Haus platt gemacht, weshalb er fortan in den furchtbaren Vorstadt-Slums leben müsse. Ein frühes Öko-Statement also, kurz nach Alexandras ›Mein Freund, der Baum‹. John Bonham, von schlichterem Gemüt, hat die Sache jedoch aus einem anderen Blickwinkel betrachtet: Er hält es „für besser, in einem alten Haus zu leben als in einem Wohnblock“. Zweifellos richtig, solange sich die Tapete nicht von der Wand schält.

Zeppelin-Fan Jack White erzählte 2006 im CLASSIC ROCK, wie sehr ihn das Artwork einst beeindruckt hat: „Wenn die Leute über Jimmy Pages Genialität sprechen, vergessen sie oft genug seinen Hang zum Punk, seine Anti-Establishment-Attitüde. Ein Album ohne Titel, ohne Erklärungen zu veröffentlichen, war schon ziemlich gewagt. Für mich hat das mehr mit Punk zu tun, als wenn die Sex Pistols ihren Plattenvertrag vor dem Buckingham Palace unterschreiben.“

Doch als das Album, nennen wir es der Einfachheit halber LED ZEPPELIN IV, im November 1971 erscheint, passiert genau das, was Peter Grant zuvor prophezeit hat: Die Platte erreicht Chart-Platz eins in England, trotz fehlender Beschriftung. In den USA ist immerhin Rang zwei drin, angesichts der Tatsache, dass Led Zeps vorherige und nachfolgende Alben auch dort Platz eins schafften, geht ein halber Punkt also auch an Ahmet Ertegün, der seine Landsleute offenbar richtig eingeschätzt hat.

Gewinnspiel: Freikarten für Kino-Event „Guns N‘ Roses Live In New York“

Am 11. November erscheint die Neuauflage von Guns N‘ Roses Zwillingsalben USE YOUR ILLUSION I+II. Zu Feier des Tages präsentiert CLASSIC ROCK am Abend des 10. Novembers in München und Hamburg im Cinemaxx ein exklusives Kino-Event für alle Gunners-Fans. Wir bringen die gefährlichste Band der Welt noch vor offizieller Veröffentlichung der Neuauflage für euch auf die große Leinwand!

Hier eine erste Kostprobe:

In den beiden Kinos haben die Gewinner*innen die Möglichkeit, sich den in USE YOUR ILLUSION I+II enthaltenen Konzertfilm „Guns N‘ Roses Live In New York“, der 1991 im Ritz Theatre in New York gedreht wurde, exklusiv vorab anzusehen. Für das von CLASSIC ROCK präsentierte Event verlosen wir pro Stadt 10×2 Freikarten.

Jetzt mitmachen und gewinnen:

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HAMBURG

Cinemaxx Hamburg

Dammtor

Dammtordamm 1

20354 Hamburg

Einlass: 19.00h

MÜNCHEN

Cinemaxx München

Isartorplatz 8

80331 München

Einlass: 19.00h

Judas Priest: Erhalten „Musical Excellence Award“ der Hall Of Fame

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Zwar wurden Judas Priest am 5. November nicht offiziell in die Rock And Roll Hall Of Fame eingeführt, jedoch erhielten sie den „Musical Excellence Award“ der Hall Of Fame, der das bisherige Lebenswerk der Band anerkennen sollte. Zu diesem Anlass performte die Band drei Songs und wurden dabei sogar von K.K. Downing und ihrem ehemaligen Drummer Les Binks unterstützt. Auch Glenn Tipton, der krankheitsbedingt aus der Band ausgestiegen ist, war mit von der Partie.

In dieser Formation spielten die Metal Gods drei ihrer größten Hits, ›Living After Midnight‹, ›You’ve Got Another Thing Coming‹ und ›Breaking The Law‹. Die Reunion mit Downing gleicht einer kleinen Sensation, ist der Gitarrist doch seit 13 Jahren nicht mehr bei Priest und thematisiert vor allem seit Glenn Tiptons krankheitsbedingten Wegfall seinen möglichen Wiedereinstieg bei der Band immer wieder.

Als am selben Abend Dolly Parton ihre Über-Hmyne ›Jolene‹ performte, folgten ihr nicht nur Stars und Sternchen wie Pink und Brandi Carlile auf die Bühne, auch Rob Halford ließ es sich nicht nehmen und schmetterte in Leder und Nieten mit. Bei seiner Dankesrede wandte sich Halford zudem an die Metal-Community und betonte die Inklusivität selbiger: „Egal, welche sexuelle Identität du hast, egal wie du aussiehst, welche Hautfarbe du hast, an was du glaubst oder nicht glaubst: Jeder ist willkommen.“

Video der Woche: Bryan Adams ›Run To You‹

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Happy Birthday Bryan Adams. Heute feiert der Kanadier seinen 63. Geburtstag.

Bryan Adams zählt zu den erfolgreichsten Rockmusikern. Seit 1983 erreichte er in mehr als 30 Ländern die Spitze der Charts und verkaufte mehr als 100 Millionen Tonträger. 1984 erschien sein viertes Album RECKLESS. Als erste Single veröffentlichte er seinen Hit ›Run To You‹.

Adams schrieb den Titel 1984 zusammen mit Jim Vallace, mit dem er schon seit Beginn seiner Karriere zusammenarbeitete. Beide boten den Song zuerst Blue Öyster Cult an, die ihn ablehnten. Nachdem auch 38 Special kein Interesse an dem Stück zeigten, beschloss Adams, es selbst zu verwenden. Er veröffentlichte es als erste Single seines Albums RECKLESS. Ein Glücksgriff, denn es sollte einer der erfolgreichsten Songs seiner Karriere werden.

Auch das Video schlug ein. MTV spielte es rauf und runter. Außerdem wurde es bei den MTV Music Awards 1985 in fünf Kategorien nominiert. Auch wenn es letztendlich keinen Award gewann, wurde kein Song von Bryan Adams jemals wieder in so vielen Kategorien nominiert.

Bis heute zählt ›Run To You‹ zu den erfolgreichsten Songs des Kanadiers und ist auf jeder von ihm veröffentlichten Compilation enthalten.

The Commoners: FIND A BETTER WAY

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Doch, das geht: authentischer Southern-Rock aus Kanada

Oha, da will es eine Band aber wissen: The Commoners aus dem kanadischen Toronto. Wer jetzt unterkühlten Rock erwartet, ist schief gewickelt. Denn das Quartett um Raukehlchen Chris Medhurst hat sich mit Leib, Seele und Stimme ganz dem hitzigen Southern-Rock und -Blues verschrieben. Man könnte das schon fast als kulturelle Aneignung geißeln, würden die Bürgerlichen oder Gewöhnlichen, wie sie sich in einem Akt fantastischer Untertreibung benennen, ihr Metier nicht so wundervoll beherrschen. Nein, ein Fremdeln mit diesem geografisch ein paar Tausend Kilometer südlich verorteten Sound ist zu keiner Note auszumachen. Schon im Opener und Titeltrack gehen sie über viereinhalb Minuten ans Eingemachte, mit chilischarfen Gitarrenriffs, tonnenschweren Beats und dem heiser-heißblütigen Gesang von Medhurst. Wer nach wenigen Takten da nicht an The Black Crowes denken muss, hat die letzten Jahrzehnte auf dem Mond verbracht. Neben den Robinson-Brüdern könnte man als Referenzen wohl auch noch die Allman Brothers Band oder, als jüngere Paten, die aus Nashville stammenden A Thousand Horses nennen. So kraftvoll und retro geht es weiter: ›Fill My Cup‹ ist eine wunderschöne Southern-Ballade, ›More Than Mistakes‹ kommt im flotten Motown-Groove, ›Too Much‹ erinnert mal an Deep Purple, mal an Humble Pie und ›Naturally‹ ist der vielleicht leidenschaftlichste und ungehobeltste Slow-Blues des Jahres.

8 von 10 Punkten

The Commoners
FIND A BETTER WAY
GYPSY SOUL/H’ART