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Iggy Pop: Neue Doku „The Making Of Every Loser“

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Anfang des Jahres veröffentlichte Iggy Pop sein neues Album EVERY LOSER. Jetzt gibt es dazu thematisch passend eine dreißigminütige Making-of-Dokumentation mit dem Titel „The Making Of Every Loser“ bei Youtube zu sehen.

Für die Doku unterhalten sich Iggy Pop und Red-Hot-Chili-Peppers-Bassist Flea über die Entstehung des jüngsten Albums des „Godfather of Punk“. Auch Ausschnitte des Aufnahmeprozesses mit Produzent Andrew Watt gibt es zu sehen.

In Memoriam: Brad Delp (Boston)

Heute im Jahr 2007 ist Brad Delp gestorben. Mit seiner außergewöhnlichen Stimme hat der Frontmann den unverwechselbaren Sound von Boston geprägt. Mitte der 70er Jahre gründete er zusammen mit Tom Scholz, Jim Masdea und Barry Goudreau jene Band, die mit ihrem Debüt BOSTON von 1976 und dem darauf befindlichen Überhit ›More Than A Feeling‹ schnell in die Star-Liga aufstieg. Nach APPETITE FOR DESTRUCTION ist BOSTON bis heute eines der meistverkauften Debütalben der Rockgeschichte.

2006 bestritt Brad Delp seinen letzten Auftritt mit Boston. Am 9. März 2007 wurde er tot im Badezimmer seines Hauses in Atkinson, New Hampshire aufgefunden. Er hatte sich absichtlich eine Kohlenmonoxidvergiftung zugezogen. In einer Abschiedsnotiz schrieb Delp „Mr. Brad Delp. Ich bin eine einsame Seele“ und „Ich übernehme die volle und alleinige Verantwortung für meine gegenwärtige Situation. Ich habe meine Sehnsucht zu leben verloren.“ Im selben Jahr organisierte Tom Scholz das Benefizkonzert „Come Together: A Tribute To Brad Delp“ in Gedenken an seinen Bandkollegen. R.I.P., Brad Delp.

Gamechangers: THE JOSHUA TREE von U2

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Ob Buddy Holly, der den Kids beibrachte, eine Fender Stratocaster zu begehren, George Harrison als Pionier des amerikanischen Folkrock oder Steve Jones von den Sex Pistols, der uns die Rhythmusgitarre lehrte: Einige Gitarristen – und natürlich ihre Alben – hatten die Macht, die Welt zu verändern. Sie sorgten für einen Wandel im musikalischen Geschmack, töteten ein Genre und ersetzten es durch ein anderes. Der Rock’n’Roll war der Genozid des Country, Grunge vernichtete den Hair Metal und Oasis machten eine Zeitlang einfach alles platt. Diese Platten diktierten, welche Klamotten wir trugen, wie wir sprachen und, ja, sogar welche Drogen wir nahmen. Wir werfen einen Blick auf die Alben, die nicht nur die Gegenwartskultur beeinflusst haben, sondern auch die Art veränderten, wie Gitarristen ihr Instrument spielen und welches Equipment sie dazu benutzen.

U2 – JOSHUA TREE (1987):

Jahre bevor Bono begann, Zuhörern Geld dafür abzuknöpfen, seine ermüdenden Sermone über sich ergehen zu lassen, erschuf seine Band pure Magie mit Songs wie ›Where The Streets Have No Name‹, ›With Or Without You‹ und ›I Still Haven’t Found What I’m Looking For‹. Großen Anteil am Erfolg von THE JOSHUA TREE hatte Gitarrist The Edge mit seiner beeindrucken Beherrschung von Delay-Effekten. Sie waren prägend für so ziemlich jedes Stück, das er damals spielte. So sehr, dass einige Kritiker behaupteten, er wäre ohne sie aufgeschmissen. The Edges Arbeit auf THE JOSHUA TREE inspirierte unzählige Gitarristen dazu, mit Effekten zu experimentieren. Es war das goldene Zeitalter der Rack-Effekte, als billige Pedale ausgetauscht wurden gegen teure Digitalgeräte mit riesigen Pedalbrettern. Damals tat man eben einfach alles, um einen Vorsprung zu haben.

Mötley Crüe: Touren bis zum 50. Jubiläum?

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2031 steht das 50 jährige Jubiläum von Mötley Crüe an. Und Nikki Sixx meinte in einem jüngsten Interview mit „A Radio Rock“, einem brasilianischen Radiosender, dass es Mötley Crüe bis dahin schaffen könnten.

Wörtlich meinte Sixx: „Ich und Tommy und Vince hatten dieses Gespräch. Ich fragte: ‚Was macht ihr Jungs denn so in den nächsten acht Jahren?‘ Alle lachten, weißt du. Doch ich meinte: ‚Warum machen wir nicht einfach weiter? Lasst uns die 50 mitnehmen.'“ Und das, wo Crüe ihre Karriere doch eigentlich bereits 2015 offiziell beendet hatten. Zumindest für kurze Zeit.

Auf der aktuellen Welt-Tournee mit Def Leppard ist Gründungsmitglied Mick Mars krankheitsbedingt nicht mehr von der Partie. Er wird von Gitarrist John 5 vertreten.

Tom Waits: 50 Jahre CLOSING TIME

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Am 6. März 1973 veröffentlichte Tom Waits sein wundervolles Debütalbum CLOSING TIME. Zur Feier des Meilensteins erscheint am 2. Juni, also ein halbes Jahrhundert später, eine Neuauflage auf Vinyl mit Gatefold-Cover inklusive seltener Fotos und Geschichten rund um die Entstehung der Platte.

Billy Squier: Neue Single ›Harder On A Woman‹

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Am 8. März hat Billy Squier eine neue Single mit dem Titel ›Harder On A Woman‹ veröffentlicht, passend zum Weltfrauentag. Der Song ist Squiers erste Rock-Veröffentlichung seit 1993, als er das Album TELL THE TRUTH herausbrachte.

Squier, der in den 80er Jahren einen kometenhaften Aufstieg erlebte, nur um wenig später unsanft auf den Boden der Tatsachen geholt zu werden, gibt seinem Musikvideo zum Hit ›Rock Me Tonite‹ die Schuld für seinen Abstieg. Er hätte sich darin damals zu feminin präsentiert und so einen Großteil seiner Fanbasis verschreckt.

1998 erschien Squiers bisher letztes Album HAPPY BLUE, auf dem er Akustik-Versionen von Blues-Nummern zum Besten gab. Ob auf ›Harder On A Woman‹ ein Album folgen wird, hat der Künstler bisher noch nicht verraten.

The Midnight Special: Jetzt bei Youtube

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ZUm 50. Geburtstag der legendären Show „The Midnight Special“ wurden jetzt zahlreiche Sendungen bei Youtube veröffentlicht. Zu sehen sind Auftritte von Acts wie Fleetwood Mac, David Bowie, Keith Richards, Rod Stewart und vielen mehr.

Die beliebte amerikanische Show lief regelmäßig zwischen 1973 und 1981, insgesamt 450 Episoden wurden ausgestrahlt. Weitere Editionen mit Künstlern wie AC/DC, Led Zeppelin, Aerosmith und weiteren sollen in den nächsten Wochen und Monaten noch veröffentlicht werden.

Peter Gabriel: Neue Single ›Playing For Time‹

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Vor kurzem veröffentlichte Peter Gabriel seine neuen Singles ›Panopticom‹ und ›The Court‹. Die Tracks waren erste Auskopplungen seines kommenden Albums I/O. Heute erscheint mit ›Playing For Time‹ eine weitere neue Nummer.

„›Playing For Time‹ ist ein Song, an dem ich schon lange arbeite und den ich bereits ohne Lyrics live gespielt habe. Einigen Leuten wird er also bekannt vorkommen“, so Gabriel. „Es ist ein wichtiger Song für mich. Er handelt von Zeit, Sterblichkeit und Erinnerungen – der Idee, dass jeder von uns einen Planeten voll von Erinnerungen hat, die im Gehirn verborgen sind. Es ist ein eher persönliches Stück darüber, wie man Erinnerungen sammelt und ob wir Gefangene der Zeit sind oder ob das etwas ist, das uns tatsächlich befreien kann. Ich denke, es ist gut, sich dahingehend selbst herauszufordern, interessante und gewagte Erfahrungen zu machen, weil man reichhaltigere Erinnerungen hat, von denen man zehren kann, wenn man mein Alter erreicht hat. Jede einschneidende Erfahrung, durch die du gehst, wird dich auch etwas lehren.“

2023 kann man Peter Gabriel an folgenden Terminen live erleben:

26.05. Berlin, Waldbühne

28.05. München, Königsplatz

10.06. Köln, Lanxess Arena

12.06. Hamburg, Barclays Arena

13.06. Frankfurt, Festhalle