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Tom Waits: 50 Jahre CLOSING TIME

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Am 6. März 1973 veröffentlichte Tom Waits sein wundervolles Debütalbum CLOSING TIME. Zur Feier des Meilensteins erscheint am 2. Juni, also ein halbes Jahrhundert später, eine Neuauflage auf Vinyl mit Gatefold-Cover inklusive seltener Fotos und Geschichten rund um die Entstehung der Platte.

Billy Squier: Neue Single ›Harder On A Woman‹

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Am 8. März hat Billy Squier eine neue Single mit dem Titel ›Harder On A Woman‹ veröffentlicht, passend zum Weltfrauentag. Der Song ist Squiers erste Rock-Veröffentlichung seit 1993, als er das Album TELL THE TRUTH herausbrachte.

Squier, der in den 80er Jahren einen kometenhaften Aufstieg erlebte, nur um wenig später unsanft auf den Boden der Tatsachen geholt zu werden, gibt seinem Musikvideo zum Hit ›Rock Me Tonite‹ die Schuld für seinen Abstieg. Er hätte sich darin damals zu feminin präsentiert und so einen Großteil seiner Fanbasis verschreckt.

1998 erschien Squiers bisher letztes Album HAPPY BLUE, auf dem er Akustik-Versionen von Blues-Nummern zum Besten gab. Ob auf ›Harder On A Woman‹ ein Album folgen wird, hat der Künstler bisher noch nicht verraten.

The Midnight Special: Jetzt bei Youtube

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ZUm 50. Geburtstag der legendären Show „The Midnight Special“ wurden jetzt zahlreiche Sendungen bei Youtube veröffentlicht. Zu sehen sind Auftritte von Acts wie Fleetwood Mac, David Bowie, Keith Richards, Rod Stewart und vielen mehr.

Die beliebte amerikanische Show lief regelmäßig zwischen 1973 und 1981, insgesamt 450 Episoden wurden ausgestrahlt. Weitere Editionen mit Künstlern wie AC/DC, Led Zeppelin, Aerosmith und weiteren sollen in den nächsten Wochen und Monaten noch veröffentlicht werden.

Peter Gabriel: Neue Single ›Playing For Time‹

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Vor kurzem veröffentlichte Peter Gabriel seine neuen Singles ›Panopticom‹ und ›The Court‹. Die Tracks waren erste Auskopplungen seines kommenden Albums I/O. Heute erscheint mit ›Playing For Time‹ eine weitere neue Nummer.

„›Playing For Time‹ ist ein Song, an dem ich schon lange arbeite und den ich bereits ohne Lyrics live gespielt habe. Einigen Leuten wird er also bekannt vorkommen“, so Gabriel. „Es ist ein wichtiger Song für mich. Er handelt von Zeit, Sterblichkeit und Erinnerungen – der Idee, dass jeder von uns einen Planeten voll von Erinnerungen hat, die im Gehirn verborgen sind. Es ist ein eher persönliches Stück darüber, wie man Erinnerungen sammelt und ob wir Gefangene der Zeit sind oder ob das etwas ist, das uns tatsächlich befreien kann. Ich denke, es ist gut, sich dahingehend selbst herauszufordern, interessante und gewagte Erfahrungen zu machen, weil man reichhaltigere Erinnerungen hat, von denen man zehren kann, wenn man mein Alter erreicht hat. Jede einschneidende Erfahrung, durch die du gehst, wird dich auch etwas lehren.“

2023 kann man Peter Gabriel an folgenden Terminen live erleben:

26.05. Berlin, Waldbühne

28.05. München, Königsplatz

10.06. Köln, Lanxess Arena

12.06. Hamburg, Barclays Arena

13.06. Frankfurt, Festhalle

Gary Rossington: So trauert die Rockwelt

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Gary Rossington, Gründungsmitglied von Lynyrd Skynyrd, ist im Alter von 71 Jahren verstorben. Das teilte die Band am 6. März 2023 auf Social Media mit.

Seitdem melden sich zahlreiche Kollegen des Gitarristen zu Wort und zollen Rossington Tribut. Billy Gibbons von ZZ Top erzählte in einem Interview mit dem Rolling Stone: „Gary Rossingtons Tod ist wirklich schlimm für uns, da wir unzählige Stunden gemeinsam auf Tourneen und dazwischen verbrachten. Wir verhalfen Lynyrd Skynyrd in ihren Anfängen 1972 zu einem Support-Slot bei einer ZZ-Top-Show in South Carolina. Damals enstand eine anhaltende Freundschaft. Garys außergewöhnliche Fähigkeiten als Gitarrist waren nichts weniger als inspirierend. Das mag wie ein altes Klischee klingen, jemand einen „survivor“ zu nennen, aber in diesem Fall ist es wahr. Gary war der letzte seiner Art, wir werden ihn sehr vermissen.“

Charlie Starr von Blackberry Smoke sagt: „Gary war ein sehr geschmackvoller Gitarrist. Ich bin mir sicher, dass die meisten Skynyrd-Fans unterscheiden können, wer was spielt. Sie alle klangen so verschieden, Ed King, Allen Collins und Rossington. Gary war eher der „Slowhand“ Typ. Er spielte keine angeberischen Solos. Wenn man sich „Free Bird“ anhört, klingt sein Spiel, als würde ein Vogel singen. Gary verstand, was sein Job war: Hier ist der Song, hier ist Ronnie Van Zant mit diesen unglaublichen Lyrics, also sollte meine Gitarre auch zu euch singen.“

Auf Instagram postete Metallicas James Hetfield ein Foto von Rossington und sich mit der Unterüberschrift: „RIP Bruder Gary. Danke dafür, dass du mir mit deinem Gitarrenspiel und deinem Songwriting in einer meiner Lieblingsbands, Lynyrd Skynyrd, so viel Freude gemacht hast.“

Peter Frampton schrieb: „Das kann nicht sein! Mein Herz bricht beim Gedanken an Dale Rossington und die ganze Skynyrd-Familie. Seit unseren ersten gemeinsamen Touren in den 70ern sind wir Freunde. Wir werden dich vermissen, mein Freund. RIP, Gary Rossington.“

Paul Rodgers postete: „Gestern haben wir unseren musikalischen Bruder Gary Rossington verloren, einen Mann, den wir alle liebten. In Gedanken sind wir bei seiner Liebsten Dale, seiner Familie und seinen vielen Freunden und Fans. Ich fühle mich wie betäubt, das hier schmerzt sehr.“

Auch Bret Michaels von Poison, Joe Bonamassa, Kenny Wayne Shepherd und viele mehr fanden rührende Worte, um Gary Rossington zu ehren.

Meilensteine: Das Debüt von Mountain erscheint

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07.03.1970: Die US-Band Mountain präsentiert ihr Debüt CLIMBING!

Mit der 1964 in Long Island formierten Gruppe The Vagrants mischten die Gebrüder Leslie und Larry West moderat im großen Pool der von Rhythm‘n‘Blues und British Beat Invasion gespeisten US-Garagen-Beat-Bands mit. Als im fernen London mit den psychedelischen Power-Bluesrock-Trios Cream und The Jimi Hendrix Experience die nächste Stufe in der Popkultur-Progression zündete, fühlte sich auch der 1946 in Manhattan als Leslie Abel Weinstein geborene Gitarrenvirtuose, Vokalist und Komponist inspiriert, etwas Gleichwertiges auf die Beine zu stellen. Wie es der Zufall wollte, gerieten The Vagrants in jener Phase an den Produzenten, Songwriter, Sänger und Multiinstrumentalisten Felix A. Pappalardi. Von der zweiten LP DISRAELI GEARS (1967) an produzierte, arrangierte und gelegentlich co-komponierte Pappalardi die rasch zu Welterfolg aufgestiegenen Cream. Erste Schritte seitens West unter dem Bandnamen Leslie West Mountain, im Gespann mit Norman Landsberg (Keyboards, Bass) und Ken Janick (Drums), lehnte der penible Pappalardi jedoch rundweg ab, entschied sich dann aber doch, Wests Solodebüt MOUNTAIN (1969) mit sich selbst am Bass und Norman D. Smart am Schlagzeug zu produzieren. In der Besetzung mit West, Pappalardi, Smart und Keyboarder Steve Knight nahm die Truppe im August 1969 am Woodstock Festival teil, fand aber im Kinofilm nicht statt. Kurz danach gab Smart seine Trommelstöcke an Corky Laing ab. Ab da entwickelte sich das Soloprojekt zur authentischen Bandeinheit – die wegen ihres derben Bluesrock-Heavy-Metals medial rasch als „Louder Version Of Cream“ etikettiert wurde. CLIMBING!, zwischen Ende 1969 und März 1970 im New Yorker Record Plant Studio mit Pappalardi als Produzenten aufge- zeichnet, hielt, was Wests Soloscheibe versprach: Der knackig rockige Opener ›Mississippi Queen‹ platzierte sich ebenso in den US Billboard Charts (#21) wie der vergoldete Longplayer (#17) mit weiteren selbstkomponierten Perlen wie ›The Laird‹, ›Silver Paper‹, ›For Yasgur‘s Farm‹, ›Never In My Life‹ sowie der superben Coverversion ›Theme For An Imaginary Western‹ von Jack Bruce. Wie auch der Nachfolger NANTUCKET SLEIGHRIDE (1971) zählt CLIMBING! zu den LP-Pionierklassikern des Golden Age Of Progressive Hardrock und Heavy Metal.

Das letzte Wort: Walter Trout

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Nach einer Lebertransplantation 2014 musste Walter Trout erst wieder sprechen, laufen und Gitarre spielen lernen und dachte, er würde vielleicht nie wieder auf der Bühne stehen. Zum Glück konnte er ab 2015 doch wieder touren und spielte zuletzt auch in Deutschland.

Dein erster Gig nach dem Lockdown war eine Social-Distancing Show in Amsterdam …

Wir spielten zwei Abende in meiner Lieblingshalle auf der ganzen Welt, dem Paradiso. Statt 1.600 durften nur 250 Zuschauer kommen. Nach 20 Monaten ohne Auftritte war ich besorgt, dass ich vielleicht vergessen hätte, wie das geht, aber mein Hirn funktionierte wunderbar und es war eine tolle Erfahrung.

Was hast du in der Quarantäne über dich selbst gelernt?
Ich musste daran arbeiten, nicht in tiefe Depressionen zu stürzen. Ich ging online und recherchierte die Technik des Sweep-Picking von Yngwie Malmsteen, bevor mir klar wurde, dass ich gar nicht so spielen will. (lacht) Es geht nicht darum, technisch zu beeindrucken, sondern darum, mit Gefühl
und Seele zu spielen.

Es gibt ja Leute, die behaupten, Covid wäre erfunden.
Das ist unerträglich, tragisch und lächerlich. Die Leute hier in Amerika demonstrieren dafür, das Leben wieder zu öffnen, aber sie tun nicht das, was sie tun sollten – eine Maske tragen.

Nach deiner Lebertransplantation bist du vermutlich extrem anfällig für jede Art von Virus. Macht dich das vorsichtiger als die meisten Musiker?
Das muss ich sein, denn nach einer Organtransplantation musst du für den Rest deines Lebens Immunsuppressiva nehmen. Die meisten Menschen bekommen zwei oder drei Impfungen und sind zu 98 % sicher. Ich hatte drei und bin zu 20 % sicher. Aber ich war gerade zwei Wochen in den USA auf Tour, wobei die Band immer in einer Blase blieb. Angesichts meiner Situation war das ein kalkuliertes Risiko, doch es bewies, dass das Touren noch möglich ist, auch wenn ich es vermisst habe, die Fans zu treffen.

Dein ehemaliger Chef, John Mayall, gab unlängst bekannt, dass er nicht mehr außerhalb seines Heimatstaates Kalifornien touren werde. Wie hast du diese Nachricht auf genommen?
Es ist das Ende einer Ära. John ist wie ein Ersatzvater für mich. Ich habe großes Glück, dass meine Band im Dezember sechs Shows mit ihm spielen durfte, die als seine Abschiedskonzerte beworben wurden.

Kannst du dir vorstellen, die Gitarre an den Nagel zu hängen?
Ich will es nicht. Ich würde das gerne machen, bis ich abkratze, und wenn das nicht geht, ziehe
ich mich vielleicht in eine Ecke zurück und sterbe einfach

Lynyrd Skynyrd: Gary Rossington mit 71 verstorben

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Gary Rossington, Gründungsmitglied von Lynyrd Skynyrd, ist im Alter von 71 Jahren verstorben. Das teilte die Band auf Social Media mit.

Auf Facebook schrieben Skynyrd: „In tiefer Trauer müssen wir heute mitteilen, dass wir unseren Bruder, Freund, Songwriter, Gitarristen und unser Familienmitglied Gary Rossington verloren haben. Gary ist nun mit seinen Skynyrd-Brüdern im Himmel und spielt dort wunderbar weiter, wie er es immer tut.“

Rossington hatte 1977 den tragischen Flugzeugabsturz überlebt, bei dem seine Kollegen Ronnie Van Zant, Steve Gaines und weitere Fluginsassen ums Leben kamen.