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Empyre: Kostenloser Download der EP PARASITES

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Am 31. März veröffentlichen EMPYRE ihr neues Album RELENTLESS. Zur Feier der neuen Scheibe schenken die britischen Rocker allen Fans ihre EP PARASITES. Die fünf Songs können hier kostenlos und legal heruntergeladen werden: https://music.empyre.co.uk/5trackep

Emypres Videobotschaft zur EP:

Unsere Review zum neuen Album RELENTLESS:

Die vier Musiker der britischen Prog-Rock-Formation Empyre zeichnen sich durch ein gesundes Selbstbewusstsein aus: Ihr erstes Kscope-Album RELENTLESS sei Arena-Rock, gemacht für die riesigen Bühnen ausverkaufter Großraumhallen, verkündet Sänger Henrik Steenholdt und setzt in den zehn Liedern auf hymnische Refrains, die von raffinierten Gitarren-Hooks getragen werden. Ob daraus tatsächlich ein Sound entsteht, den – wie zumindest die BBC behauptet – die Welt so noch nie gehört hat, sei mal dahingestellt. Zumal sich einige Tracks in Klang und Aufbau ziemlich ähneln. Aber vielleicht erkennt man genau daran die Massenwirksamkeit der Band-DNA: Hier gibt es kein „klingt wie …“ oder „erinnert an…“, sondern nur typische Empyre-Stücke. Ein seltenes Phänomen in der heutigen Zeit. (Matthias Mineur)

Empyre/RELENTLESS/KSCOPE/EDEL

Was macht eigentlich: Lene Lovich?

Ursprünglich hätte Lene Lovich ja den Part der Punkerin Kate Crowley im Kultfilm „Breaking Glass“ von 1980 spielen sollen. Da sie zu dem Zeitpunkt aber schon einige erfolgreiche Singles veröffentlicht hatte, schickte man sie lieber auf Tour. Die Rolle bekam bekanntermaßen Hazel O’Connor. Die ist wie Lovich heute noch aktiv, aber das ist eine andere Geschichte. Als LiliMarlene Premilovich 1949 in Detroit geboren, zieht die Tochter eines serbischen Vaters und einer englischen Mutter schon mit 13 Jahren nach England. Sie interessiert sich für Kunst und Musik und nimmt unter anderem Saxofonunterricht. Professioneller wird es nach Ausflügen in die Straßenmusik und mit dem Beitritt zur Band The Diversions 1975. Die Truppe existiert nicht lange und Lovich landet zum Ende des Jahrzehnts dank des Covers ›I Think We’re Alone Now‹ von Tommy James & The Shondells solo bei Stiff Records.

Dieser Song und die Trademarknummer ›Lucky Number‹ landen auf dem Debüt STATELESS von 1978. Im Fahrwasser der New Wave Welle folgen in den 70ern und 80ern weitere Alben bei Stiff. Nach der Trennung vom Label schließen sich Independent Releases an. Mitte der 80er erscheint mit ›Don’t Kill The Animals‹ in Zusammenarbeit mit Nina Hagen eine Hymne und ein musikalisches Statement für Tierrechte. Mit Hagen und Hermann Brood ist die heute 74-Jährige auch im Film „Cha Cha“ zu sehen. Bis 2005 konzentriert sich die New Wave Ikone erst mal auf ihr Privatleben, meldet sich dann aber mit SHADOWS AND DUST musikalisch zurück. Im selben Jahr singt sie als Gast auf der Hawkwind-Scheibe TAKE ME TO YOUR LEADER und tritt auch gelegentlich mit den Space Rockern auf. 2012 hat sie dann wieder eine eigene Combo am Start. Mit Jude Rawlins, dem ehemaligen Gitarristen der Subterraneans, Bassistin Lydia Fischer, Kirsten Morrison am Keyboard und Morgan King am Schlagzeug wird die Lene Lovich Band ins Leben gerufen. Die Rolle von Rawlins füllt seit 2019 Danny Valentine aus und am Bass steht heute Val Wyther. Drummer King äußerte sich vor zwei Jahren zu aktuellen Live-Aktivitäten: „Wir hatten Shows in Spanien für Februar, aber die wurden wegen des Brexits und der Visa verschoben. Das ist jetzt geregelt, also warten wir auf Termine. Es tut mir leid, dass die Nachrichten dünn sind, aber wie ich schon sagte, haben Brexit und Covid das natürlich beeinflusst.“ Der Fokus liegt nun auch nach der Pandemie eher auf Konzerten, während ein neues Album der Lene Lovich Band laut King derzeit nicht in Sicht ist. 2023 ist eine Show Meschede angesetzt.

Kiss: Ace Frehley droht Paul Stanley und Gene Simmons

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In einem jüngsten Interview mit Kiss in der Howard Stern Show äußerte sich Paul Stanley (mal wieder) despektierlich gegenüber seinem ehemaligen Kollegen Ace Frehley. Darauf angesprochen, warum die Band auf ihrer Abschiedstournee nicht mit Ace Frehley und Peter Chriss kollaborieren, meinte Stanley in der Radioshow: „Wenn du Leute auf der Bühne siehst, die wie Kiss aussehen, aber so klingen… dann sollte man uns vielleicht in Piss umbenennen.“

Von diesem Kommentat fühlte sich Frehley so angegriffen, dass er in der Radioshow von Eddie Trunk „eine offizielle Entschuldigung innerhalb von sieben Tagen“ von Stanley forderte. Ansonsten werde er einige dreckige Geheimnisse über Paul Stanley und Gene Simmons ausplaudern, die deren Karriere gefährden könnten.

Frehley wörtlich: „Wenn das nicht innerhalb von sieben Tagen geschieht, komme ich zurück in Eds Show – wenn du mich lässt, Ed – und werde einige dreckige Details über Paul und Gene erzählen, die niemand kennt und die ich bisher für mich behalten habe, weil ich eigentlich ein Typ bin, der nicht über so etwas spricht. Ich spreche lieber über positive Dinge.“

Weiter führte er aus: „Mein Anwalt hat das alles in einem Safe. Wenn mir etwas zustößt, ist er angehalten, den Inhalt in der New York Times, im Rolling Stone und überall sonst zu veröffentlichen. Mich kann also niemand einschüchtern, mir mit Körperverletzung oder Sätzen wie „du sagst lieber nichts über mich im Radio“ drohen, weil sie dann völlig am Arsch sind. Ihre Karrieren werden ruiniert. Diese Typen sind keine Saubermänner. Weißt du, wie viele Klagen von diversen Mädchen Gene schon auf dem Tisch hatte?“

CLASSIC ROCK präsentiert: The Analogues live!

Die international gefeierte Beatles-Tribute-Band The Analogues aus den Niederlanden führt auf ihrer kommenden Tour mit dem Titel „Hello Goodbye: The Very Best Of The Studio Years“ die Beatles-Highlights von 1966-1970 live in Deutschland auf. Die Analogues werden ihre Lieblingssongs der Alben REVOLVER, MAGICAL MYSTERY TOUR, SGT. PEPPER’S LONELY HEARTS CLUB BAND, THE WHITE ALBUM und ABBEY ROAD mit Liebe zum Sound-Detail darbieten.

Hier The Analogues live erleben:

07.10.2023 Frankfurt / Jahrhunderthalle

09.10.2023 München / Circus Krone

10.10.2023 Stuttgart / Liederhalle

12.10.2023 Düsseldorf / Mitsubishi Electric HALLE

13.10.2023 Hamburg / Barclays Arena

14.10.2023 Berlin / Verti Music Hall

Rock Meets Classic: Fusionskunst

Nach mehrmaliger Pandemie-bedingter Verzögerung bringt das Format „Rock Meets Classic“ im April nun endlich wieder seine beliebte Fusion aus den größten Hits der Rockmusikgeschichte und klassischer Orchestrierung auf die Bühne. Mit von der Partie werden in diesem Jahr Mick Box und Bernie Shaw von Uriah Heep, Mike Tramp, Maggie Reilly, Ronnie Romero. Dee Snider und Joey Tempest von Europe sein. Letzterer schwärmt im Interview über seine Ausflüge zu „Rock Meets Classic“ und erklärt, worauf sich das Publikum freuen darf.

Endlich geht „Rock Meets Classic“ in die nächste Runde. Freust du dich schon darauf?

Sehr! Die Tournee wurde oft verschoben und ich habe sehnlich darauf gewartet, endlich wieder loslegen zu dürfen. Ich war ja vor einiger Zeit schon einmal Teil von „Rock Meets Classic“ und habe es sehr genossen, mit diesem grandiosen Orchester arbeiten zu dürfen.

Wie kann man sich die Vorbereitungen auf so ein Event vorstellen?

Im Vorfeld unterhalte ich mich mit Mat Sinner von der Band über die Songauswahl. Wir stellen die Setlist zusammen, besprechen Tonlagen und Arrangements. Dann treffen wir uns für ein paar Proben, wo es darum geht, meine Stimme und das Orchester so gut wie möglich zu verschmelzen.

Einige der größten Rockstars haben schon bei „Rock Meets Classic“ mitgemacht. Was fasziniert Frontmänner wie dich an dieser Möglichkeit?

Seit ich 16 Jahre alt bin, bin ich eine fünfteilige Bandkonstellation und den Sound, den sie hervorbringt, gewöhnt. Bei der Arbeit mit einem so kundigen Orchester ergeben sich vielschichtige Klanglandschaften, mehr Harmonien – der Sound ist sehr vollmundig. Es fühlt sich toll an, die eigenen Songs in orchestrierter Form hören zu dürfen.

Gibt es eine Art von Wettbewerbsdenken zwischen den Sänger*innen?

Klar willst du neben den anderen nicht abstinken! (lacht) Aber nach all den Jahren ist da heute nicht mehr viel Ego involviert. Wir sind alle schon lange in diesem Business und dankbar, immer noch mitmischen zu dürfen. Ich freue mich schon darauf, sie alle wieder zu treffen.

Denkst du, vor 30 Jahren wäre das Ego bei „Rock Meets Classic“ ein Problem gewesen?

Vielleicht! (lacht) Je jünger du bist, desto egozentrischer denkst du oft auch. Und du lässt dich stärker von spontanen Emotionen leiten. Nach dem Motto: ‚Ich möchte eine größere Limo als die anderen haben‘ (lacht) Aber solche Allüren gehören der Vergangenheit an.

Für wen ist „Rock Meets Classic“ gemacht?

„Rock Meets Classic“ übt irgendwie seine ganze eigene Anziehungskraft aus, oder? Klar sind da viele Fans von Classic Rock im Publikum, aber auch Menschen, die vielleicht nicht mal ganz genau wissen, wer dieses Mal singt, einfach weil die Erfahrung für sich alleine stehen kann. Die Show ist toll, der Sound ist grandios – ein sehr unterhaltsames Erlebnis!

Spitze Zungen behaupten, die Tendenz vieler Rockbands, in ihrer Spätphase ihre Hits mit einem Orchester neu aufzunehmen, zeugt davon, dass sie an Biss verlieren…

Ich denke, das hat eher etwas mit einer gewissen Reife zu tun. Für mich ist das ein kleiner, spannender Ausbruch aus meiner gewohnten Routine. Danach konzentriere ich mich wieder auf Europe. Wir werden das ganze Jahr touren, ein neues Album aufnehmen und eine Dokumentation veröffentlichen. Das wird toll, ich kann es kaum erwarten.

Video der Woche: Foo Fighters ›Learn To Fly‹

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RIP Taylor Hawkins. Heute vor einem Jahr verstarb der Drummer der Foo Fighters überraschend auf deren Südamerika-Tour.

Seine ersten erfolgreichen Schritt im Rock’n’Roll-Zirkus machte Taylor Hawkins als Schlagzeuger von Alanis Morissette. Großen Erfolg hatte er ab 1997 als Drummer der Foo Fighters, bei denen er über 20 Jahre auf die Felle drosch. Er war eine Frohnatur und für jeden Spaß zu haben, kämpfe aber auch gegen Ängste und Dämonen, die er mit Alkohol, Medikamenten und Drogen Einhalt zu gebieten versuchte.

Am 25. März 2022 wurde er während der Südamerika-Tour der Foo Fighters tot in seinem Hotelzimmer in Bogotá aufgefunden. Die Autopsie ergab, dass er bis zu zehn unterschiedliche Substanzen in seinem Blut hatte, darunter THC (aus Marihuana), trizyklische Antidepressiva, Benzodiazepine und Opioide. Er wurde nur 50 Jahre alt.

In unserem Video der Woche möchten wir diesem großen Musiker Tribut zollen und zwar so, wie man ihn am besten kannt: mit viel Humor und Selbstironie:

Videopremiere: Electric Boys mit ›I’ve Got A Feeling‹

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Um dem kalten skandinavischen Winter zu entrinnen, haben die Electric Boys kurzerhand ein Studio im sonnigen Spanien gebucht, um dort ihr neues Album aufzunehmen. Einen ersten Vorboten auf die kommende Platte gibt es jetzt mit dem souligen ›I’ve Got A Feeling‹ zu hören, pures Vitamin-D in Musikform.

„Ja, ich habe so ein Gefühl“, meint Conny Bloom. „Dass etwas Gutes passieren wird. Neue Pfade werden entdeckt und neue Türen geöffnet, also lasst uns feiern, als wäre es 2023!“

The Kinks: THE JOURNEY – PART 1

Where have all the good times gone: 2-CD-Retrospektive zum Bandjubiläum

Das 60. Gründungsjubiläum ihrer leider 1996 auch am Bruderzwist von Ray und Dave Davies gescheiterten Londoner Sixties-Institution feiern die Kinks mit einer Label-übergreifenden Retrospektive (PYE, RCA Victor) der Jahre 1963 bis 1975. Ohne strenge Chronologie entfaltet sich der außergewöhnliche künstlerische Werdegang auf einer 2-CD- und einer Doppel-LP-Kollektion. Von Beginn an erwies sich vor allem Ray Davies als Kreativkopf der unter anderem nach dem Novelty-Hit ›Kinky Boots‹ der Schauspieler Honor Blackman und Patrick Macnee (die Hauptdarsteller der TV-Serie „Mit Schirm, Charme und Melone“) benannten Formation, der auch Bassist Pete Quaife und Schlagzeuger Mick Avory angehörten.

Lest unser Interview mit Ray Davies von den Kinks zu 60 Jahren Bandgeschichte in der aktuellen Ausgabe von CLASSIC ROCK!

Maßgeblich bereicherte aber auch Dave Davies den typischen Kinks-Sound mit gelegentlichem Gesang sowie seinen Kompositionen und seinem Gitarren-Sound. Während die beiden Silberlinge mit 36 Tracks daherkommen, reduziert das Vinyl-Doppelformat leider auf 30 Songs. Zusammengestellt von Ray Davies, haben beide CDs thematische Titel. Disc 1 führt zwei Sektionen: Unter „About Becoming A Man, The Search For Adventure, Finding Identity And A Girl“ fallen ›You Really Got Me‹, ›All Day And All Of The Night‹, ›Stop Your Sobbing‹, ›Tired Of Waiting For You‹ und ›Dandy‹. „Songs Of Ambition Achieved, Bitter Taste Of Success, Loss Of Friends, The Past Comes Back And Bites You in The Back-Side“ vereint ›Schooldays‹, ›Wonderboy‹, ›Dead End Street‹, ›The Hard Way‹ und ›Supersonic Rocket Ship‹. In der ersten Abteilung von CD 2, unter dem Credo „Days And Nights Of A Lost Soul, Songs Of Regret And Reflection Of Happier Times“, fnden sich Perlen wie ›Days‹, ›Strangers‹, ›Too Much On My Mind‹, ›Sitting in The Midday Sun‹, ›Where Have All The Good Times Gone‹ und ›Last Of The Steam-Powered Trains‹. Für die finale Sektion lautet das Mantra „A New Start, A New Love, But Have You Really Changed? Still Haunted By The Quest And The Girl“. Hier sind weitere Klassiker wie ›Australia‹, ›Shangri-La‹, ›Waterloo Sunset‹, ›Celluloid Heroes‹, ›Act Nice And Gentle‹ und ›This Is Where I Belong‹ versammelt.

9 von 10 Punkten

The Kink/THE JOURNEY – PART 1/BMG RIGHTS/WARNER