RIP Taylor Hawkins. Heute vor einem Jahr verstarb der Drummer der Foo Fighters überraschend auf deren Südamerika-Tour.
Seine ersten erfolgreichen Schritt im Rock’n’Roll-Zirkus machte Taylor Hawkins als Schlagzeuger von Alanis Morissette. Großen Erfolg hatte er ab 1997 als Drummer der Foo Fighters, bei denen er über 20 Jahre auf die Felle drosch. Er war eine Frohnatur und für jeden Spaß zu haben, kämpfe aber auch gegen Ängste und Dämonen, die er mit Alkohol, Medikamenten und Drogen Einhalt zu gebieten versuchte.
Am 25. März 2022 wurde er während der Südamerika-Tour der Foo Fighters tot in seinem Hotelzimmer in Bogotá aufgefunden. Die Autopsie ergab, dass er bis zu zehn unterschiedliche Substanzen in seinem Blut hatte, darunter THC (aus Marihuana), trizyklische Antidepressiva, Benzodiazepine und Opioide. Er wurde nur 50 Jahre alt.
In unserem Video der Woche möchten wir diesem großen Musiker Tribut zollen und zwar so, wie man ihn am besten kannt: mit viel Humor und Selbstironie:
Um dem kalten skandinavischen Winter zu entrinnen, haben die Electric Boys kurzerhand ein Studio im sonnigen Spanien gebucht, um dort ihr neues Album aufzunehmen. Einen ersten Vorboten auf die kommende Platte gibt es jetzt mit dem souligen ›I’ve Got A Feeling‹ zu hören, pures Vitamin-D in Musikform.
„Ja, ich habe so ein Gefühl“, meint Conny Bloom. „Dass etwas Gutes passieren wird. Neue Pfade werden entdeckt und neue Türen geöffnet, also lasst uns feiern, als wäre es 2023!“
Where have all the good times gone: 2-CD-Retrospektive zum Bandjubiläum
Das 60. Gründungsjubiläum ihrer leider 1996 auch am Bruderzwist von Ray und Dave Davies gescheiterten Londoner Sixties-Institution feiern die Kinks mit einer Label-übergreifenden Retrospektive (PYE, RCA Victor) der Jahre 1963 bis 1975. Ohne strenge Chronologie entfaltet sich der außergewöhnliche künstlerische Werdegang auf einer 2-CD- und einer Doppel-LP-Kollektion. Von Beginn an erwies sich vor allem Ray Davies als Kreativkopf der unter anderem nach dem Novelty-Hit ›Kinky Boots‹ der Schauspieler Honor Blackman und Patrick Macnee (die Hauptdarsteller der TV-Serie „Mit Schirm, Charme und Melone“) benannten Formation, der auch Bassist Pete Quaife und Schlagzeuger Mick Avory angehörten.
Maßgeblich bereicherte aber auch Dave Davies den typischen Kinks-Sound mit gelegentlichem Gesang sowie seinen Kompositionen und seinem Gitarren-Sound. Während die beiden Silberlinge mit 36 Tracks daherkommen, reduziert das Vinyl-Doppelformat leider auf 30 Songs. Zusammengestellt von Ray Davies, haben beide CDs thematische Titel. Disc 1 führt zwei Sektionen: Unter „About Becoming A Man, The Search For Adventure, Finding Identity And A Girl“ fallen ›You Really Got Me‹, ›All Day And All Of The Night‹, ›Stop Your Sobbing‹, ›Tired Of Waiting For You‹ und ›Dandy‹. „Songs Of Ambition Achieved, Bitter Taste Of Success, Loss Of Friends, The Past Comes Back And Bites You in The Back-Side“ vereint ›Schooldays‹, ›Wonderboy‹, ›Dead End Street‹, ›The Hard Way‹ und ›Supersonic Rocket Ship‹. In der ersten Abteilung von CD 2, unter dem Credo „Days And Nights Of A Lost Soul, Songs Of Regret And Reflection Of Happier Times“, fnden sich Perlen wie ›Days‹, ›Strangers‹, ›Too Much On My Mind‹, ›Sitting in The Midday Sun‹, ›Where Have All The Good Times Gone‹ und ›Last Of The Steam-Powered Trains‹. Für die finale Sektion lautet das Mantra „A New Start, A New Love, But Have You Really Changed? Still Haunted By The Quest And The Girl“. Hier sind weitere Klassiker wie ›Australia‹, ›Shangri-La‹, ›Waterloo Sunset‹, ›Celluloid Heroes‹, ›Act Nice And Gentle‹ und ›This Is Where I Belong‹ versammelt.
Heute präsentieren die Tribes ihre brandneue Single ›Hard Pill‹. Ganze zehn Jahre hat sich das britische Quartett für neue Musik Zeit gelassen.
Sänger Johnny Lloyd zum Song: „Das Lied landete ohne Vorwarnung oder Einladung an dem Tag, an dem wir uns wieder trafen und eine völlig neue Ära dieser Band einläuteten. Es geht um kaputte Beziehungen, um Heilungsprozesse und das Wiederzueinanderfinden.“
Wie Michael Anthony (Chicken Foot, ehemals Van Halen) hat im Gespräch mit Radiomoderator Eddie Trunk verraten, dass er gerade an einem neuen Projekt arbeitet. Mit an Bord seien Phil X (Bon Jovi) und John Douglas, der aktuelle Tour-Drummer von Aerosmith. Welchen Künstler er am Gesang verpflichtet hat, das wollte Michael Anthony noch nicht verraten.
Nächstes Jahr soll bei Netflix ein Kiss-Biopic namens „Shout It Out Loud“ ausgestrahlt werden. Dass Netflix sich die Rechte für das Unterfangen gesichert hat, hat Manager Doc McGhee vor kurzem im Youtube-Format „The Rock Experience with Mike Brunn“ bestätigt. Die Verfilmung soll die ersten vier Jahre der Band beleuchten.
Am 22. März 1982 erschien THE NUMBER OF THE BEAST von Iron Maiden. Eine Platte, die den Status der Band zementierte.
Am 22. März 1982 war es soweit: Iron Maiden veröffentlichten ihr neues Album THE NUMBER OF THE BEAST, das den Einstieg von Bruce Dickinson markierte. Zuvor hatte sich die Band von Sänger Paul Di’Anno getrennt, da dieser zunehmend das Interesse an der Truppe zu verlieren schien. „Mit KILLERS war die Band technischer geworden. Ich fand, die Songs waren nicht mehr so angriffslustig.“, so Di‘ Anno. Seine Passion für übermäßigen Alkohol- und Drogenkonsum tat das Übrige und Maiden feuerten ihren Frontmann.
Bei der Entstehung von THE NUMBER OF THE BEAST lastete also ein großer Druck auf den Schultern der Band, schließlich ist ein Sängerwechseln nach zwei ansehnlichen Alben kein Leichtes. Doch Ende 1981 gingen Maiden ins Studio und stellten mit dem Rücken zur Wand eine Platte fertig, die ihre Karriere neu definieren sollte.
THE NUMBER OF THE BEAST wurde zur Blaupause der New Wave Of British Heavy Metal und zum Maßstab für eigentlich alle Metalbands, die in den Jahrzehnten danach folgen sollten. Nach Veröffentlichung stieg es direkt auf die Nummer 1 in den britischen Albumcharts.
Bei einer kleinen Zeremonie im weißen Haus wurde Bruce Springsteen die „National Medal of Arts“ von Joe Biden verliehen „für seinen außergewöhnlichen Beitrag zum „American Songbook und weil er ‚The Boss‘ ist.“
Außerdem hieß es: „Bruce Springsteens Musik feiert unsere Siege, heilt unsere Wunden und gibt uns Hoffnung.“