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CLASSIC ROCK präsentiert: Amigo The Devil live!

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Nachdem der nordamerikanische Songwriter und „Monster Folk“-Virtuose seine für 2018 und 2022 geplanten Deutschland-Tourneen absagen musste, kommt Amigo The Devil nun im Juni 2023 endlich mit seinem aktuellen Album BORN AGAINST auf Tour.

Hier Amigo The Devil live erleben:

04.06.2023 München, Backstage Club

07.06.2023 Berlin, Privatclub

13.06.2023 Hamburg, HÄKKEN

16.06.2023 Köln, MTC

Video der Woche: Van Halen ›Dance The Night Away‹

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Glamour und Drama liegen im Rock’n’Roll oft dicht beieinander – so auch bei Van Halen. Am 01. April 1985 verlässt Sänger David Lee Roth die Band.

Zusammen mit Van Halen schrieb David Lee Roth Musikgeschichte. Alben wie VAN HALEN und 1984 zählen bis heute zu den internationalen Topsellern der Rockwelt. Doch Erfolg bringt oft auch Streit und Dramen – so auch bei Van Halen.

Nach diversen Streitigkeiten verließ Roth schließlich am 01. April 1985 die Band und startete eine nicht weniger beeindruckende Solokarriere. Ersetzt wurde er am Ende des Jahres durch Sammy Hagar.

›Dance The Night Away‹ entstand während der Sessions zu Van Halens zweiten Album VAN HALEN II. Inspiriert wurde es von Fleetwood Macs ›Go Your Own Way‹.

LAST IN LINE: Hardrock-Spezialisten mit eigener Handschrift

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Nach dem Tod von Jimmy Bain († 2016) ist die Stammbesetzung von Last In Line mit Vivian Campbell (Def Leppard, Dio), Vinny Appice (Black Sabbath, Dio), Bassist Phil Soussan (Ozzy Osbourne) und Frontmann Andrew Freeman (Offspring, Thirty Stones) erst recht eine gefestigte Einheit aus vier starken Individualisten.

Mit großer Produktion und Einflüssen von Led Zeppelin über Whitesnake bis Alice In Chains klingt JERICHO, das neue Album von Last In Line, jetzt nicht nach schüchterner Leisetreterei. Auch wenn der Schatten, den ihr einstiger Mentor Ronnie James Dio wirft, nicht gerade klein ist. „Na klar, es wird oft eine Connection zu Ronnie hergestellt. Und eine Verbindung zwischen uns und der ursprünglichen Dio-Band ist ja da – gerade weil Vinny und Vivian sehr lange mit Ronnie zusammengespielt haben.“ Das erzählt uns Bassist Phil Soussan, der selber auch schon mit Billy Idol, Vince Neil oder Johnny Hallyday gearbeitet hat. „Für uns wird es aber dann zu einem Problem, wenn wir als eine Art Dio-Tribute-Gruppe gesehen werden. Denn ich verstehe uns nicht als engstirnige Nachlassverwalter, die nur ein einziges Thema haben. Ich finde, dass wir schon eine originelle Handschrift in unseren Songs haben. Mit der müssen wir uns nicht verstecken und auf die sind wir schon sehr stolz. Wir haben unseren Spaß beim Spielen, ganz sicher mehr, als uns das von so mancher Kritikerseele zugeschrieben wird.“ Und wie sieht er das Musizieren an sich: Also ist es eher eine große Fleißarbeit, neue Lieder zu machen, oder geht ohne Inspiration so gut wie nichts? Phil überlegt kurz und sagt dann: „Für mich besteht ein großer Unterschied zwischen Hardrock und Musik, die einen Classic-Rock-Vibe hat. Es ist in meiner Wahrnehmung ein komplett anderer Ansatz, was und wie komponiert wird. Vinny zum Beispiel tendiert dazu, eher härtere Grooves zu spielen. Ich glaube, dass uns das bei der Arbeit an den Tracks immer den richtigen Drive gibt – es geht immer direkt nach vorne.“ Und wie schaut er nun mit ein paar Wochen Abstand auf das aktuelle Werk JERICHO – gibt es Lieblingssongs, die ihm besonders ans Herz gewachsen sind? „Ja, klar. ›Bastard Son‹ und ›Hurricane Orlagh‹ gefallen mir inzwischen eigentlich am besten. Wir hatten ordentlich Spaß bei den Aufnahme-Sessions. Danach haben Andrew und ich uns bei den nachträglich hinzugefügten Produktionsideen und Background-Vocals ins Zeug gelegt. Ich bin echt stolz und habe schon das Gefühl, dass die Platte sehr gut die Essenz von uns Vieren einfängt.“

Phil ist auch ein absoluter Musik-Nerd, der gerne über seine Leidenschaft spricht: „Ich liebe es einfach, wenn die Beatles oder T.Rex im Radio laufen. Die frühen Platten, die meine Liebe für den Heavy Rock erst entfacht haben, sind das erste Led-Zeppelin-Album, das Frühwerk von Free und natürlich Deep Purple.“ Phil ist sich dabei durchaus bewusst, dass er ein privilegiertes Leben führt: „Ich kann ehrlich sagen, dass ich so ziemlich alle Menschen getroffen habe, die ich treffen wollte. Dass darunter David Bowie und Jimmy Page sind, dafür bin ich mehr als dankbar. Und Jimmy ließ mich ja sogar kurzzeitig bei seinem Projekt The Firm mitmachen. Natürlich hätte ich aber gerne auch mal Elvis Presley getroffen.“ Doch das habe leider nicht geklappt. Ist es für ihn denn eigentlich schwierig, sein Musikerleben mit seinem Privatleben zu kombinieren? „Meine Frau kennt es ja nicht anders, als dass ich häufiger mal lange weg bin. Mit Last in Line touren wir im Moment aber nicht so ausgiebig. Dadurch ergibt sich die Chance, Zeit in meinem Home-Studio zu verbringen. Hier habe ich meine zwei Soloplatten VIBRATE (2006) und NO PROTECTION (2011) konzipiert und bin gerade dabei, ein drittes aufzunehmen.“ Das ist vielleicht ein weiteres Alleinstellungsmerkmal von Last In Line: Alle einzelnen vier Mitglieder sind rund um die Uhr beschäftigt.

Neuheiten: Ab heute im Plattenladen

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Freitag ist Neuheitentag! Heute backfrisch in den Regalen stehen die Alben von Lordi, Last in Line, Erik Cohen und The Hold Steady!

Last in Line: JERICHO

„Diese hochkarätige Supergroup bietet unverstaubten, modern klingenden Hard Rock auf hohem Niveau, vor allem was die spielerische Leistung aller namhaften Beteiligten betrifft.“

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Empyre: RELENTLESS

„Hier gibt es kein „klingt wie …“ oder „erinnert an…“, sondern nur typische Empyre-Stücke. Ein seltenes Phänomen in der heutigen Zeit.“

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The Hold Steady: THE PRICE OF PROGRESS

„Die Platten von The Hold Steady gleichen imposanten Episodenfilmen mit Independent-Touch. Frontmann Craig Finn erzählt seine Geschichten zwar in XXL-Bildsprache, aber aus einer persönlichen Sicht.“

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Lordi: SCREEM WRITERS

„Von Monstern sind nicht nur die Texte bevölkert, monströs ist wie immer auch der gesamte Gestus der Band. Die Finnen zeigen erstaunlicherweise keine Abnutzungserscheinungen, sondern präsentieren wie gewohnt eine Schlachtplatte mit hoher Hitdichte.“

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Erik Cohen: TRUE BLUE

„Mit seinem unwiderstehlichen Stilmix aus 90er-Stoner, Punkrock, Classic Rock und NDW-verwandtem Deutschsound hat sich der einstige Smoke-Blow-Frontmann längst eine ganz eigene Nische im globalen Musikzirkus erschaffen – eine Leistung, die nur den wenigsten Künstlern wirklich gelingt.“

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Videopremiere: Boys From Heaven mit ›Sarah‹

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Heute erscheint die brandneue Single ›Sarah‹ der Boys From Heaven. Die dänische AOR-Band veröffentlicht in diesem Sommer am 9. Juni ihr zweites Studioalbum THE DESCENDANT, mit ›Sarah‹ gibt es nun einen ersten Vorgeschmack in Form einer wahren 80er-Herzschmerz-Ballade.

Lordi: SCREEM WRITERS GUILD

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Fantasy Filmfest

Wer sich wundert, wie Lordi mit SCREEM WRITERS GUILD bereits bei ihrer 18. Studioplatte angekommen sein können, wo doch KILLECTION von 2020 erst ihre zehnte war: Dazwischen haben die sympathisch-verrückten Finnen mit LORDIVERSITY 2021 ein Box-Set mit sieben (!) weiteren Alben veröffentlicht. Gut geölt haben sich Mr. Lordi und sein Monstermob also an ihren neuesten Streich gemacht, der zweifellos auch – im wahrsten Sinne des Wortes – von dem frischen Blut lebt, das Neuzugang Kone an der Gitarre in die Band eingebracht hat. Der triumphiert beispielsweise auf der ersten Single ›Lucyfer Prime Evil‹ gleich mal mit einem extravaganten Solo. Wenngleich SCREEM WRITERS GUILD, dessen Titel sich auf eine Vereinigung von Drehbuchautoren im Hollywood der 20er- bis 50er-Jahre namens Screen Writers Guild bezieht, kein Konzeptalbum im eigentlichen Sinn ist, so zieht sich die Filmthematik doch wie ein roter Faden durch das gesamte Werk – was bereits das Cover unmissverständlich ausdrückt. Von Monstern sind nicht nur die Texte bevölkert, monströs ist wie immer auch der gesamte Gestus der Band. Die Finnen zeigen erstaunlicherweise keine Abnutzungserscheinungen, sondern präsentieren wie gewohnt eine Schlachtplatte mit hoher Hitdichte.

8 von 10 Punkten

Lordi
SCREEM WRITERS GUILD
ATOMIC FIRE RECORDS/WARNER

The Hold Steady: THE PRICE OF PROGRESS

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Zwei Jahrzehnte The Hold Steady

Zwanzig sind The Hold Steady dieses Jahr geworden. Ein Jubiläum, das das Sextett mit einer Show am 28. Januar in Williamsburg gefeiert hat – exakt zwei Jahrzehnte nach ihrem allersten Live-Auftritt. Mit THE PRICE OF PROGRESS erscheint jetzt ihr neuntes Studioalbum, das sie abermals mit Josh Kaufman aufgenommen haben. Ursprünglich aus Minneapolis, ist die Formation schon lange in Brooklyn ansässig. Der Erstling ALMOST KILLED ME erschien 2004, STAY POSITIVE (2008) und HEAVEN IS WHENEVER (2010) avancierten zu ihren erfolgreichsten und beliebtesten Werken. Die Platten von The Hold Steady gleichen imposanten Episodenfilmen mit Independent-Touch. Frontmann Craig Finn erzählt seine Geschichten zwar in XXL-Bildsprache, aber aus einer persönlichen Sicht. Die Band serviert dazu zurückhaltenden und doch schwungvollen Heartland- und Classic Rock. ›Grand Junction‹ hat ein tolles Riff und eine gelungene Melodie. ›Sideways Skull‹ handelt von Rock’n’Rollern und erzählt von altem Ruhm, den sie versuchen am Leben zu halten. Am abenteuerlichsten ist ›Understudies‹ („Is 4 a.m. the night time or the morning?/It’s hard to get to sleep after performing“). ›Distortions Of Faith‹ ist eine exzellente Ballade und in ›Perdido‹ erklingt eine zauberhafte Gitarre.

7 von 10 Punkten

The Hold Steady/THE PRICE OF PROGRESS/POSITIVE JAMS/THIRTY TIGERS/MEMBRAN

Erik Cohen: TRUE BLUE

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Deutscher Rock in seiner eigenen Kategorie

Mit seinem unwiderstehlichen Stilmix aus 90er-Stoner, Punkrock, Classic Rock und NDW-verwandtem Deutschsound hat sich der einstige Smoke-Blow-Frontmann längst eine ganz eigene Nische im globalen Musikzirkus erschaffen – eine Leistung, die nur den wenigsten Künstlern wirklich gelingt. Insofern ist es auch völlig okay, dass TRUE BLUE keine Welten von seinem Vorgänger NORTHERN SOUL (2021) entfernt daherkommt. Wer auf authentisch-dreckigen Straßenrock steht, wird mit Nummern à la ›Orion‹ oder dem Titeltrack auch dieses Mal wieder mehr als happy sein. Dazu gibt es jede Menge Zeug zum Mitgrölen. ›Club Pinasse‹ und ›Gelsenkirchene Barock‹ schießen diesbezüglich gleich zu Beginn der Scheibe den Vogel ab. Wer außerdem Post-Punkiges mit scheppernden Verneigungen vor Ideal und/oder Fehlfarben mag, sollte zudem speziell mittels ›Malaria‹ auf seine Kosten kommen. Und dann sind da noch die breitwandigen Großkompositionen ›Reeperbahn‹, ›Diamant‹ und ›Trucker‹, bei denen Cohen und seine Mitmusiker ihre gar nicht mal so heimliche Liebe zum – in ihren eigenen Dimensionen natürlich! – Bombast-Pop ausleben und in denen immer wieder angenehm die Bewunderung des Sängers für Joachim Witt durchschimmert.

7 von 10 Punkten

Erik Cohen/TRUE BLUE/RYL NKR/RTD