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Start Blog Seite 135

Curved Air: Gründungsmitglied Francis Monkman gestorben

Francis Monkman ist am 12. Mai gestorben. Das Gründungsmitglied der britischen Prog-Rock-Bands Curved Air und Sky wurde 73 Jahre alt. Nach seiner Karriere als Keyboarder und Gitarrist in diesen Bands mischte Monkman im Filmmusik-Business mit und komponierte unter anderem für Streifen wie „The Long Good Friday“ oder „The Empire Strikes Back“.

Video der Woche: The Cult mit ›Love Removal Machine‹

The Cult Love Removal MachineIn dieser Woche widmen wir uns der ersten Single von der dritten The-Cult-Platte.

Ian Astbury wird heute 61 Jahre alt, Gitarrist Billy Duffy hatte vor zwei Tagen am 12. Mai Geburtstag. Aus diesem Doppelanlass gibt es heute ein ‚Video der Woche‘ von The Cult zu sehen. Nach ihrem Durchbruch mit dem zweiten Album LOVE legten The Cult 1987 mit ELECTRIC nach.

Eigentlich hätte das dritte Album PEACE heißen sollen, doch The Cult verwarfen einige ihrer ursprünglichen Ideen wieder, arrangierten vieles um und ließen sich von Rick Rubin ein wenig mehr Richtung Hard Rock führen. Und das mit großem Erfolg: ELECTRIC hielt sich über 27 Wochen in den Charts. Die erste Singleauskopplung war damals ›Love Removal Machine‹.

Werkschau: Girlschool

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Kim McAuliffe, Rhythmusgitarristin, Frontfrau und Gründerin von Girlschool, brachte ihre Band am besten auf den Punkt: „Im Wesentlich sind wir eine Rock’n’RollBand. Wie Motörhead. Wir nennen es Heavy Metal Rock’n’ Roll .“ Und niemand verstand das besser als Motörhead Anführer Lemmy, ein einflussreicher Unterstützer beim Aufstieg der Truppe Anfang der 80er. Sexistischer Mist war für eine komplett weibliche Band im von Männern dominierten Heavy Rock normal. Gerry Bron, bei dessen Label Bronze Records Motörhead und Hawkwind unter Vertrag waren, sagte über seine Entscheidung, Girlschool zu signen, Folgendes: „Ich ging zu einer frühen Probe und war wirklich überrascht, wie gut sie ihre Instrumente spielten. Wie furchtbar chauvinistisch von mir.“ Doch Lemmy stand über so etwas. Als Girlschool 1979 Motörhead als Vorgruppe begleiteten, sagte er ganz lapidar : „They’re fucking great“. Und er machte keinen Hehl aus seiner Unterstützung für sie und andere Frauenbands: „Die Leute behandeln sie wie Menschen zweiter Klasse, weil sie Mädels sind. Das ist wirklich abartig.“ Die enge Beziehung zwischen den beiden Formationen wurde dann 1981 mit der EP ST. VALEN TINE’S DAY MASSACRE untermauert – erschienen unter dem Hybridnamen Headgirl. Gemeinsam spielten sie darauf eine siedend heiße Version von ›Please Don’t Touch‹, im Original von Johnny Kidd & The Pirates. McAuliffe ist die einzige Konstante in der langen Geschichte ihrer Band, die sie 1975 in London mit dem Namen Painted Lady gegründet hatte . Das klassische Lineup fand dann aber erst 1978 zusammen: McAuliffe und Bassistin/Sängerin Enid Williams hießen Leadgitarristin Kelly Johnson und Schlagzeugerin Denise Dufort willkommen. Den Namen Girlschool gaben sie sich aufgrund der
B Seite des Hits ›Mull Of K intyre‹ von Paul McCartney And Wings. Das Debütalbum DEMOLITION erschien 1980 und etablierte sie umgehend als aufstrebende Stars der New Wave Of British Heavy Metal. Ihr Erfolg war zwar kurz und bescheiden im Vergleich zu Iron Maiden oder Def Leppard, doch McAuliffes Beharrlichkeit hat sie auch durch magere Jahre und zahlreiche Personalwechsel am Leben gehalten. Die Tragödie in der Geschichte von Girlschool war der Verlust von Kelly Johnson, die 1984 ausstieg, 1993 zurückkehrte, aber sich 1999 nach einer Krebsdiagnose wieder zurückzog. Sie starb 2007 im Alter von 49 Jahren. Die Band wird auch weiterhin die großartigen Songs spielen, die in den 80er Jahren mit Kelly entstanden sind, doch wie Kim McAuliffe sagte: „Kelly war fantastisch und wir vermissen sie sehr.“

Unverzichtbar

DEMOLITION
BRONZE, 1980

Das Debütalbum hatte genau die zerstörerische Kraft, die sein Titel implizierte, und kam zur perfekten Zeit. 1980, als die NWOBHM in ihrem Zenit weilte, stand die rohe Energie dieser Platte der von Iron Maidens Debüt oder Saxons WHEELS OF STEEL in nichts nach, und ihr dreckiger, straßenschlauer „Heavy-Metal-Rock‘n‘Roll“ verlieh ihnen den Titel der „weiblichen Motörhead“.
Zu den Highlights unter den zehn Tracks zählten Headbanger wie ›Demolition Boys‹ und ›Emergency‹ sowie eine knackige Version des 68er-Hits ›Race With The Devil‹ von The Gun. Girlschool hatten ein großartiges Album abgeliefert – und den höhnischen Sexisten damit so richtig in die Eier getreten.

HIT AND RUN
BRONZE, 1981

Vergleiche mit der bekanntesten weiblichen Rock-Band waren unvermeidlich: The Runaways. Als deren Aussteigerin Joan Jett ‘81 den Bestseller I LOVE ROCK‘N‘ROLL veröffentlichte, landeten auch Girlschool ihre größten Erfolge – die EP HEADGIRL und den Zweitling HIT AND RUN, die beide die UK-Top 5 erreichten, bevor die Band beim Reading Festival als Headliner auftrat. Auf der Platte gab es in ›C‘mon Let‘s Go‹ den Punk/Glam-Vibe wie bei den Amerikanerinnen, ›Yeah Right‹ sorgte für einen komödiantischen Moment, indem Enid ihre nörgelnde Mutter nachäffte. Dazu gab es ein freches, die Rollen vertauschendes Cover von ZZ Tops Womanizer-Hymne ›Tush‹ und, am besten von allen, ein Titelstück voller Swagger.

Wunderbar

SCREAMING BLUE MURDER
BRONZE, 1982

Auf dem dritten Album ersetzte Gil Weston Enid Williams am Bass, statt Vic Maille produzierte Nigel Gray. Eine überraschende Wahl (zuvor hatte er für The Police gearbeitet), doch das Werk war kein bisschen weniger hart als die beiden Vorgänger. Das Titelstück war drangvoll und Kellys Lead Gitarre darauf einfach überragend. ›Take It From Me‹ strotzte vor Gift und Galle und erinnerte an Aerosmiths ›Draw The Line‹. Dazu kamen eine freche Cover-Version von ›Live With Me‹ von den Stones sowie ein genialer Popmoment mit ›Don‘t Call It Love‹.

PLAY DIRTY
BRONZE, 1983

Ein mutiger Schritt, der sich nicht auszahlte. Dieses Hochglanz-Album entfremdete viele Fans und warf die Band aus der Bahn. Doch für Denise Dufort ist es ihr bestes Werk, das Titelstück ihre größte Hymne. Produziert von Slades Jim Lea und Noddy Holder, war die Liebe der Damen zum Glamrock unüberhörbar, inklusive zweier Cover von Slade-Songs und einer lärmenden Fassung von Marc Bolans ›20th Century Boy‹. Die Produktion klang zu sehr nach den 80ern, was zwar auf ›Going Under‹ und dem monumentalen Titelstück funktionierte, aber nicht verhindern konnte, dass die Platte floppte.

GIRLSCHOOL
COMMUNIQUÉ, 1992

Laut Cris Bonacci, die 1984 Kelly Johnson ersetzte, hatte das Album einen Arbeitstitel, der Feminismus und Rock‘n‘Roll-Attitüde auf den Punkt brachte: NO BOLLOCKS. Stattdessen wurde die Musik selbst zum Statement. Als der Grunge 1992 eine neue Generation von Frauen im Rock hervorbrachte, sorgten Girlschool für eines der härtesten Alben. Daran war absolut nichts „Alternative“ – nur Rock, wenn die Mädels in ›My Ambition‹ aufs Gas stiegen und mit ›Can‘t Do That‹ selbst Motörhead zu übertreffen versuchten. Es war Bonaccis letztes Album mit der Band, sie verabschiedete sich mit einem Highlight.

21ST ANNIVERSARY: NOT THAT INNOCENT
COMMUNIQUÉ, 2002

Aufgrund von Verzögerungen erschien die Platte erst zum 22. Geburtstag des Debüts. Dennoch ist sie bedeutend und noch dazu Kellys Johnsons Schwanengesang. Sie zog sich während der Entstehung aus der Band zurück, ebenso wie Tracey Lamb, die in den 80ern und 90ern mehrmals als Bassistin an Bord war. Die Aufnahmen wurden mit der wiederkehrenden Enid Williams am Bass und Jackie Chambers an der Gitarre fertiggestellt. Höhepunkte sind die Songs, die Johnson hinterließ: ›Mad Mad Sister‹, ›Knife‹ und ›A Love Too Far‹.

Anhörbar

NIGHTMARE AT MAPLE CROSS
GWR, 1986

Nach PLAY DIRTY und RUNNING WILD mit poliertem Mainstream-Rock, kehrten sie wieder zu den Wurzeln zurück. Nach Jackie Bodimeads Ausstieg, Sängerin auf RUNNING WILD, übernahm McAuliffe alle Lead-Vocals, während Vic Maille als Produzent einer Platte zurückkehrte, die so roh war wie ihr Debüt. Ein Ansatz, der wunderbar laute und rotzige Tracks wie ›All Day, All Night‹ und
›Back For More‹ hervorbrachte. Das Cover von Muds ›Tiger Feet‹ war lahm, aber besser als das, was für die US-Version ausgewählt wurde: ein Duett mit Gary Glitter auf dessen ›I‘m The Leader Of The Gang (I Am)‹.

GUILTY AS SIN
UDR, 2015

Das aktuelle Line-up ist nicht das produktivste und hat in 15 Jahren nur drei Studioalben gemacht. Doch auf allen drei wurde viel Arsch getreten. Vor LEGACY kam 2004 BELIEVE, dessen positive Energie in ›We All Love To (Rock‘n‘Roll)‹ zusammengefasst wurde, einer Hymne, die Joan Jett würdig ist. Der jüngste Release war GUILTY AS SIN, auf dem die langlebigste weibliche Rockband aller Zeiten bewies, dass sie noch Benzin im Tank hatte. Das beste Stück ›Take It Like A Band‹ war eine vertraute, harte und schnelle Hommage an Motörhead, der einzige Schwachpunkt ein unbeholfenes Cover des Bee- Gees-Discohits ›Stayin‘ Alive‹.

Sonderbar

RUNNING WILD
MERCURY, 1985

Girlschool machten nur ein Album als Quintett, McAuliffe gab später zu, dass es „Mist“ war. Nach Johnsons Ausstieg rekrutierte sie die Gitarristin Cris Bonacci und Sängerin Jackie Bodimead. Doch diese Inkarnation mit Glam-Image und amerikanisiertem Sound scheiterte kläglich. RUNNING WILD zielte unverblümt auf den US-Markt und bestand zu gleichen Teilen aus hohlem Hair Metal und weichgespültem Soft-AOR. Die klischeebeladenen Songs klangen fast schon verzweifelt, ebenso wie eine miserable Version der Kiss-Nummer ›Do You Love Me?‹. In den USA floppte die
Platte, in Großbritannien wurde sie erst gar nicht veröffentlicht.

Queens Of The Stone Age: Kündigen neues Album IN TIMES NEW ROMAN an

Im Juni wird das neue Album IN TIMES NEW ROMAN der Queens Of The Stone Age erscheinen. Als Vorgeschmack präsentieren sie jetzt ihre erste Single ›Emotion Sickness‹.

Die Wüstenrocker um Josh Homme werden am 16. Juni ihr achtes Studioalbum herausbringen. Der Band zufolge soll IN TIMES NEW ROMAN „roh, zeitweise brutal und nichts für schwache Nerven“ sein.

Als kleine Einstimmung veröffentlichen die Queens Of The Stone Age nun ihre erste Single daraus, das fetzige und Riff-orientierte ›Emotion Sickness‹:

Hier die Tracklist zu IN TIMES NEW ROMAN:

›Obscenery‹
›Paper Machete‹
›Negative Space‹
›Time & Place‹
›Made to Parade‹
›Carnavoyeur‹
›What the Peephole Say‹
›Sicily‹
›Emotion Sickness‹
›Straight Jacket Fitting‹

Man With A Mission: Kommen für zwei Live-Termine nach Deutschland

Japans neue Rock-Sensation kommt Ende Juni live nach Berlin und München.

Japaner lieben große Geschichten. So ist es nicht verwunderlich, dass Man With A Mission nicht einfach nur eine Band sind, sondern eher ein musikalisches Gesamtkunstwerk. Neben ihrem tierischen Auftreten verbirgt sich noch eine fantastische Geschichte hinter Man With A Mission: Denn es handelt sich bei ihnen um eine vom Biologen und Hobby-Gitarristen kreierte „ultimative Lebensform“. Nachdem sie über Epochen hinweg weltweit enormes Unheil verursacht hatten, waren sie lange in der Antarktis eingefroren und intensiver Musik ausgesetzt gewesen. Durch die Erderwärmung schmolzen ihre Eiskäfige und sie traten in Japan wieder öffentlich in Erscheinung.

In ihrer japanischen Heimat haben Man With A Mission bereits sechs Alben seit ihrer Gründung 2010 veröffentlicht. Nun entdeckt auch die restliche Welt langsam ihre musikalischen Qualitäten. Sie selbst beschreiben ihren Mix aus alternativem Hard- und Punkrock mit etwas Elektro als „Hybrid Rock“.

Ende Juni kommen die „japanischen Linkin Park“ für zwei Live-Termine nach Deutschland:

25.06.23 Berlin, Astra

27.06.23 München, Backstage

Hier eine kleine Kostprobe der Live-Qualitäten von Man With A Mission:

https://www.youtube.com/watch?v=HwnIwehCdrY

Man With a Mission ›Dog Days‹:

Undercover: Heart mit ›Alone‹

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Wie ein Song, der von seinen Autoren in die Schublade gesteckt und vergessen worden war, zu einer der Powerballaden der 80er schlechthin wurde.

›Alone‹ von Heart

Erstmals aufgenommen von: i-Ten, 1983
Geschrieben von: Tom Kelly und Billy Steinberg

Die späten 80er brachten mehr monumentale Powerballaden hervor als jedes andere Jahrzehnt, und kaum eine war so monumental wie ›Alone‹ in der Fassung von Heart. Diese imposante, zwölfstöckige Hochzeitstorte von einem Song, begleitet von einem leder- und spitzenstrotzenden Video, das direkt aus den Träumen der Gothic-Autorin Anne Rice zu stammen schien, war ein Brocken Barock-Drama und verhalf der Band aus Seattle zu ihrem größten US-Hit überhaupt. Zudem läutete er nach einem ihre Karriere bedrohenden Durchhänger in der ersten Hälfte der Dekade ihren zweiten Frühling ein. Die meisten Plattenkäufer, die das Stück damals auf Platz eins der amerikanischen Singlecharts katapultierten, wussten dabei nicht mal, dass Ann und Nancy Wilson es gar nicht selbst geschrieben hatten. ›Alone‹ stammte aus der Feder von Tom Kelly und Billy Steinberg, zwei Berufs-Songwritern, die sich 1981 zusammentaten. Zwei Jahre später veröffentlichten sie ihr Debütalbum TAKING A COLD LOOK unter dem Namen i-Ten. Obwohl es von Steve Lukather von Toto coproduziert worden war, versank es umgehend in der Versenkung. Die wenigen Käufer hörten aber die Urfassung von ›Alone‹. Und die klang nicht wesentlich anders als die spätere Interpretation von Heart. Doch als TAKING A COLD LOOK floppte, verabschiedeten sich Steinberg und Kelly schnell von ihrem Traum, Rockstars zu werden, und konzentrierten sich darauf, für andere zu schreiben.

„Tom und ich ließen es mehr oder weniger in der Schublade verschwinden, als die Platte keinen Erfolg hatte“, sagte Steinberg später über ›Alone‹, „und dann vergaßen wir es.“ 1987 waren die beiden dann zwei der gefragtesten Auftrags-Songwriter überhaupt, nachdem sie u. a. mit ›Like A Virgin‹ für Madonna und ›True Colors‹ für Cyndi Lauper eine Hitsträhne gelandet hatten. Als sie hörten, dass Heart eine Powerballade für ihr nächstes Album suchten, schlug Kelly vor, ihnen ›Alone‹ zu schicken. Sein Partner war nicht überzeugt von der Idee. „Ich zuckte zusammen und sagte: ‚Oh, ich will mir den Song eigentlich gar nicht anhören.‘“ Auch Heart hatten Zweifel. Für das Album HEART, das 1985 ihre Karriere wieder in Schwung gebracht hatte, waren externe Songwriter engagiert worden, doch wie Sängerin Ann Wilson 2016 im Rolling Stone erzählte: „Die Sache [externe Autoren] war für uns eigentlich schon gegessen.“ Doch nach sanfter Überzeugungsarbeit auf beiden Seiten schickten ihnen Kelly und Steinberg eine neu aufgenommene und leicht überarbeitete Version zu, auf der sie den Text etwas abgeändert und die Melodie ordentlich aufgebohrt hatten. Kelly steuerte auf der neuen Fassung sogar Backing-Vocals bei. Das Ergebnis, dem Produzent Ron Nevison die gebührende und für 1987 so typische Wucht verpasste, wurde sofort ein Hit, stand drei Wochen an der Spitze der US-Charts und etablierte sich als eine der prägenden Hymnen jener Ära. „Es gibt Songs aus dieser Zeit, die wir immer noch gerne spielen, etwa ›Alone‹“, sagte Gitarristin Nancy Wilson 2017. „Heute verzichten wir allerdings auf die Hochzeitstorten-Produktion.“ (Text: Dave Elliott)

Aktuelle Ausgabe: Das erwartet euch im neuen CLASSIC ROCK Magazine

Titelstory: Mike Oldfield – Die Geschichte seines Opus Magnum TUBULAR BELLS

Es ist eine Geschichte so gegen alle Wahrscheinlichkeit, dass man sie für ausgedacht halten könnte: Ein fahler, schweigsamer 19-Jähriger, den kaum einer kennt, zieht sich mit einem Röhrenglockenspiel bewaffnet in ein Studio in den englischen Hügeln zurück – um dort eines der erfolgreichsten Alben der Rockmusik zu erschaffen. Doch genau so ist es passiert. 50 Jahre später schauen wir in unserer Titelgeschichte auf die Entstehung des ewigen Klassikers von Mike Oldfield zurück – der Ein-Mann-Symphonie TUBULAR BELLS – und beleuchten ausgehend davon sein Gesamtwerk.

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The Police: Andy Summers im Interview über sein Leben mit und ohne die Band

Der unbegreiflich jung aussehende 80-Jährige über die Welteroberung an der Seite „zweier totaler Arschlöcher“ mit The Police, seine „Lehre“ bei Zoot Money und anderen, das Leben nach The Police, die Reunion, seine langjährige Leidenschaft für die Fotografie und noch viel mehr.

The Police Albumcover

Rush: Die Geschichte hinter MOVING PICTURES

MOVING PICTURES war die Platte, die nie hätte sein sollen. Geddy Lee und Alex Lifeson von Rush erinnern sich an wütende Meuten, außer Kontrolle geratene Flugzeuge und Superman in der Geschichte hinter dem enorm erfolgreichen Album, das den Klang der Rockmusik Anfang der 80er definierte.

Alice Cooper im Interview

Alice Cooper hat keinen Aus- Schalter. Selbst als der legendäre Schock-Rocker, Hollywood Vampire und Meister des Makabren unlängst seinen 75. Geburtstag feierte – ›Poison‹-Songwriter Desmond Child hatte zu seinen Ehren die Party in Nashville organisiert –, dachte er an seine nächste Tour. „Ich bin der [Broadway-Impresario] Ziegfeld des Rock“, sagt er.

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Rival Sons: „Die Maschine namens Rival Sons“

Eigentlich die Rival Sons die größte Rockband der 2000er Jahre sein. Die Band aus Long Beach hat alles, was eine Gruppe in den 70er Jahren noch unverzüglich auf den Olymp des Rock’n’Roll katapultiert hat: die Songs, das Talent, den Sound, die Persönlichkeiten, das Aussehen und mit Jay Buchanan einen Frontmann vom Format eines Plant oder Morrison, dessen unvergleichliche Stimme alles, aber wirklich alles und jeden, in Grund und Boden singt. Im Interview spricht die Band über ihr neues Album DARKFIGHTER.

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Außerdem in dieser Ausgabe: Yes, The Damned, Peter Frampton, Garbage, Shakin‘ Stevens, Winger, Ghost, Buckcherry und viele mehr!

Wie immer mit Heft-CD mit Songs von Eloy, L.A. Edwards, T.G. Copperfield, Plainride, Ivy Gold und vielen mehr!

Meine erste Liebe: Rob Trujillo über ABRAXAS von Santana

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Der Metallica-Bassist fühlt sich von der alten Black Magic (Woman) in den Bann gezogen.

Mein Vater spielte hobbymäßig Flamenco-Gitarre und hörte oft Santana. Es waren die frühen 70er, ich war wohl um die neun Jahre alt, aber ich wusste, dass ich ABRAXAS wollte. Denn ABRAXAS hatte ›Black Magic Woman‹, und ich fühlte mich zum Latin-Flair dieses großartigen Rocksongs hingezogen. Santana hatte eine große Spannbreite, die schweren Gitarrenriffs pushten dich, die Percussion brachte diesen besonderen Beat, den Rhythmus, den Flow in seine Musik. Von den ganzen tollen, schönen Instrumental-Momenten gar nicht zu reden. Auch das Album-Cover faszinierte mich. Das Artwork ist psychedelisch und wie ein Trip, dazu sind da diese schönen Frauen drauf, die dich hinsehen und „wow” sagen lassen. Es verbinden sich für mich viele Emotionen mit dieser Platte. Santana ist Teil meines Films „Jaco“ (eine Dokumentation über den Jazz-Bass-Virtuosen Jaco Pastorius) und ich hab ihn ein paar Mal spielen sehen. Das erste Mal mit meinem Vater, ungefähr 1980. Mein Dad hat die Liebe dafür an mich weitergegeben und ich halte sie am Leben. Das zweite Album, das ich mir kaufte, war WILD AND PEACEFUL von Kool And The Gang. Es hat ›Jungle Boogie‹ drauf, und was den Groove betrifft, kann es nichts damit aufnehmen.

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