0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 1273

Neuigkeiten zu: Joe Walsh

0

Joe Walsh 2012b @ Andrew MacPhersonSeit 1976 ist Joe Walsh festes Mit- glied der Eagles und zeichnet sich als Haupteinfluss für den damals aufkommenden härteren Rocksound der Band aus. Sein Gitarrenspiel prägte ihre Hitalben HOTEL CALIFORNIA (1976) und THE LONG RUN (1979). Jetzt meldet sich der Musiker nach mehr als zwei Dekaden mit dem Soloalbum ANALOG MAN zurück. „Es sind über 20 Jahre ver- gangen, und ich habe eine ganze Menge zu sagen“, erzählt Walsh. „Diese Songs kommen wirklich von Herzen.“

Den Titel des Albums leitete Walsh von sich selbst ab: „Ich bin dieser analoge Mann, wie ich es auch im Titelsong sage: ‚I am what I am – I‘m an Analog Man.‘“ Walsh spielt damit auf das moderene digitale Zeitalter an. Er habe sich zwar an die modernen Zeiten angepasst, bleibe aber im Herzen immer der „alten Zeit“ verhaftet.

Walsh hat das Material zu ANALOG MAN im Laufe der letzten zehn Jahre erarbeitet und dabei auf viele persönliche Erfahrungen zurückgegriffen. „Ich spüre einfach, dass nun alles zusammengekommen ist. Ich fühle mich nun als kompletter Mensch und Musiker“, philosophiert er. „Da ist ein bislang unbekanntes Bewusstsein zu Tage gefördert worden. Etwas, das ich bislang versteckt hielt.“ Seine Motivationsquelle sei seine Frau Marjorie gewesen.

Und natürlich dürfen auch ein paar prominente Kollegen auf dem Album nicht fehlen. Auf ›Lucky That Way‹, das er zusammen mit Tommy Lee James geschrieben hat, unterstützt ihn sein Schwager Ringo Starr am Schlagzeug.

Reviews: Trevor Rabin – Jacaranda

0

Jazz Rock vom früheren Yes-Musiker: anspruchsvoll aber auch anstrengend.

Natürlich war vorhersehbar, dass der frühere Yes-Musiker Trevor Rabin sein neues Soloalbum JACARANDA nicht in den Windschatten des aktuellen Yes-Albums FLY FROM HERE stellt. Aber dass er es soweit von dessen warmblütigen Progressive Rock platziert, damit war auch nicht zu rech- nen. Okay, schon im Vorfeld ließ Rabin verlauten, dass er an einem Jazz Rock-Werk bastelt, insofern ist das Ergebnis kon- sequent zu seiner Ankündigung. Ob es allerdings auch das ist, was der gemeine Rockfan von ihm erwartet, sei dahingestellt. Fakt ist: JACARANDA ist kompositorisch anspruchsvoll, technisch einwandfrei und klanglich ohne Fehl und Tadel. Sind die insgesamt zwölf Songs aber auch zugänglich und leicht konsumierbar? Nein, denn dazu geht es hier oft zu schräg übers Eck und zu sehr gegen den Strich gebürstet zu. Das Lob vieler Kollegen mag Rabin sicher sein, die Gunst seiner früheren (Yes-) Fans dagegen sicherlich nur bedingt.

 

Reviews: Bonnie Raitt – Slipstream

0

Geschmackvoll und abwechslungsreich.

Sie ist die Grande Dame der amerikanischen Singer/ Songwriter, eine anerkannte Slide-Gitarristin noch dazu, die sich mit traumwandlerischer Sicherheit zwischen Blues, Country, Rock, Folk und anderen Genres bewegt. Außerdem gilt Bonnie Raitt als engagierte politische Aktivistin, die sich etwa gegen Atomkraft und für Umweltschutz sowie diverse andere Dinge einsetzt.

SLIPSTREAM ist das erste Studiolbum nach SOULS ALIKE von 2005. In der siebenjährigen Pause starben Eltern und Bruder, Raitt zog sich ins Privatleben zurück, das sie allzu lange zugunsten rastloser Tourneen vernachlässigt hatte. Der neue Dreher präsentiert einen abwechslungsreichen Reigen ge- schmackvoller Songs, ange- fangen bei Gerry Raffertys leichtem Reggae ›Right Down The Line‹ über den funky Fußwipper ›Used To Rule The World‹ und dem schweren Rootsblues ›Million Miles‹ bis zu ›Down To You‹, das an die Rolling Stones erinnert. Zu guter Letzt folgt mit ›God Only Knows‹ eine melancholische Pianoballade wie sie trauriger nicht sein kann. Raitts Stimme klingt weiträumig und gefühlsgeladen, gelegentlich bissig, humorvoll oder mitfühlend. Logischer- weise bekommt ihr einfühlsames Gitarrenspiel den gleichen Platz im Mix wie ihr Gesang. So entsteht eine souveräne Leistung auf hohem Niveau.

 

Reviews: THE PARLOTONES – JOURNEY THROUGH THE SHADOWS

0

Schattenreiches Anbiedern.

Seit ihr Song ›Come Back As Heroes‹ die Fernsehüber- tragungen der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 anheizte, sind The Parlotones in hiesigen Gefilden eine feste Hausnummer. Passend zur Europameis- terschaft 2012 setzt das neue Album der Südafrikaner genau dort an, wo der Vorgänger STARDUST GALAXIES vor zwei Jahren endete: stadiontauglicher Indie-/Alternative Rock zwischen Feuerzeug-Balladen Pathos (›I Am Alive‹) und Vorwärtstreibern (›Brave And Wild‹) findet seinen Weg durch die Lautsprecher, stets unterfüttert von großen Gesten und Kahn Morbees wärmendem Gesang.

Keine Frage: The Parlotones wissen, Lieder samt sattelfester Melodien zu schreiben. Leider wirkt die Musik im Vergleich zu früheren Kreationen wie A WORLD NEXT DOOR TO YOURS (2007) mittlerweile jedoch etwas berechnend. Fast so, als lege das 1998 gegründete Quartett es auf möglichst häufige Rotationen in den Tagesprogrammen großer Radiostationen an. Ärgerlich, denn die schablonenhaften, beliebigen Töne rücken The Parlotones’ einstige Frische und Authentizität in den Hinter- grund.

 

Reviews: Richard Marx – Inside my Head

0

Sahnestücke- Zusammenstellung für die deutschen Fans.

1989 war Richard Marx dank des Riesenerfolgs von ›Right Here Waiting‹ in aller Munde, dann wurde es eher ruhig um den Amerikaner, der auch weiterhin regelmäßig Alben veröffentlichte und als Songwriter für andere Künstler tätig war. Ob INSIDE MY HEAD ein neues Album ist? Eigentlich nicht. Neu sind nur vier Songs, neun weitere Stücke waren bereits auf nur in den USA erhältlichen Alben enthalten. Nach Innovationen sucht man vergebens, aber das erwarten Marx’ Fans ohnehin nicht. Stattdessen gibt es hier die für Marx typische Melodic-Rock-Kost mit hohem Balladenanteil, die alle klassischen Zutaten des Genres nutzt: Dementsprechend setzt sich Marx gerne mal ans Piano (›Like Heaven‹, das Album-Highlight ›Through My Veins‹), packt die Akustikgitarre aus (›On The Inside‹), agiert aber auch mal rockiger (›Always On Your Mind‹). Dabei bleibt INSIDE MY HEAD stets im radiotauglichen Härtebereich und gefällt durch das gute Songwriting sowie die rockig-gefühlvolle Stimme. Die Scheibe erscheint als Doppel-CD, auf dem zweiten Silberling finden sich zwölf bekannte Marx-Hits in neuem Soundgewand.

 

Reviews: Public Image Ltd – This is Pil

0

Einfach nur: warum?

Spätestens seit er Werbung für Butter gemacht hat und sich ins Dschungelcamp verfrachten ließ, sieht in John Lydon niemand mehr den gefährlichen Bürgerschreck von einst. Nur konsequent also, dass er nach der wenig bemerkenswerten Wiederauferstehung der Sex Pistols nun auch seine zweite legendäre Band der Leichenfledderung unterzieht. Immerhin, all das Geld aus den Werbespots habe er in diese Reinkarnation von PiL gesteckt, einer Band, die mal als neue Avantgarde des Pop galt. Doch auch diese Wiedergeburt hätte Lydon sich lieber schenken sollen. THIS IS PIL…wirklich? Dröges Dub Gewummere mit dissonantem Genöle über England und London, obwohl Lydon seit Ewigkeiten in Kalifornien lebt? Okay, man mag anerkennen, dass er sich immer noch allen Erwartungen widersetzt, und des Geldes wegen macht man sicher keine so ganz und gar unkommerzielle Platte. Nur aufregend, relevant oder gar provokativ ist dies leider nicht im Geringsten. Quo vadis, John Lydon?

 

Reviews: Omega – Greatest Performances

0

Hier hört man die ungarische Band live und in ihrer Heimatsprache.

Obwohl in den Siebzigern der deutschen Kraut Rock- Szene zugerechnet stammen Omega aus Ungarn. Das war vielen hiesigen Musikfans deshalb nicht bewusst, weil die Band ihre Veröffentlichungen außerhalb der Heimat mit englischen statt ungarischen Texten versah. Auf der Live-Doppel-CD GREATEST PERFORMANCES dagegen gibt es die insgesamt 26 Songs in Originalsprache, also ungarisch gesungen. Das wirkt mitunter etwas skurril, wenn man Stücke von HALL OF THE FLOATERS IN THE SKY (1975) oder TIMEROBBER (1976) bislang nur in englischer Sprache kann- te, stört aber nicht wirklich. Deutlich wird dagegen ein anderes Phänomen: Auch wenn diese Aufnahmen teilweise bis zu 30 Jahre nach der kommerziell erfolgreichsten Phase der Band aufgenommen wurden, weht dennoch der Geist der Siebziger: Schwere Orgelparts, lange Gitarrensoli, etwas hölzerne Drums, aber dennoch eine unerklärliche Magie, die von diesen Songs ausgeht. Höhepunkt ist eine rassige Nummer, die Fans als ›Help To Find Me‹ (vom 74er Album 200 YEARS AFTER THE LAST WAR) kennen: Besser waren Eloy oder Frumpy seinerzeit auch nicht.

 

Reviews: Oddland – The treachery of Sense

0

Ein bisschen zu viel von allem.

In Finnland gibt es die höchste Dichte an Metal-Musikern auf der Welt und im Schnitt können sie alle verdammt gut spielen. Dass es auch verdammt gute Sänger da oben gibt, nun, Oddlands Sakari Ojanen ist ein gutes Beispiel dafür. Der Mann hat den Mike- Patton/Maynard-James- Keenan-Vibe perfekt drauf, seine Band-Kollegen schrauben dazu vertrackte Polyrhythmen und proggige Riffs zusammen. Leider wird das Ganze auf THE TREACHERY OF SENSES nicht größer als die Summe der offensichtlich technisch makellosen Teile. Zu dick der Pathos, wenn’s denn mal episch werden soll, zu uninspiriert so manches, was in den „gefühligen“ Parts für Längen sorgt. Dazu eine dieser modernen Produktionen, die mir einfach zu laut und zu klinisch ins Ohr brüllt. Hier will uns eine junge Band auf Teufel komm raus zeigen, was sie draufhat Fans von Dream Theater bis Tool dürfen mal reinhören, ich warte lieber, bis die Herren entdecken, das Musik auch eine Seele braucht.