Kamchatka – LONG ROAD MADE OF GOLD

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Kamchatka – LONG ROAD MADE OF GOLD

kamchatkaMehr Blues, weniger Stoner.

Aus dem Weltall direkt in die Wüste. So zumindest lautet der Weg, wenn man die Cover der letzten Kamchatka-Scheibe THE SEARCH GOES ON und des Nachfolgers LONG ROAD MADE OF GOLD direkt miteinander vergleicht. Zwar spielten die Schweden zuletzt weder Space Rock, noch haben sie sich mittlerweile dem Stoner Rock verschrieben, ein wenig Bedeutung kann man der visuellen Ausgestaltung des sechsten Albums dennoch beimessen. Erdiger ist der Sound geworden, wärmer, vor allem aber bluesiger. Und direkter. Hier und da gibt es immer noch progressive Elemente und ein wenig Stoner-Rock-Staub, Kamchatkas neue Welt verheißt aber vor allem ein wohlig-warmes 70er-Soundbild mit dezenter Hillbilly-Attitüde, Rival-Sons-Coolness und einem Thomas Andersson in souliger Hochform. Passt das? Ja, das passt ziemlich gut. Der Sound ist kompakter und dröhnender, verschafft auch Per Wibergs tiefgestimmt-pulsierender Bass-Macht deutlich mehr Aufmerksamkeit als zuvor. Besser als THE SEARCH GOES ON ist LONG ROAD MADE OF GOLD somit geworden; der ganz dicke Fisch im nicht gerade leeren Blues-Rock-Becken ist aber auch dieses Album nicht.

© classicrock.net

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