Strange Wilds – SUBJECTIVE CONCEPTS

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Strange Wilds – SUBJECTIVE CONCEPTS

strange wildsNeue Wut aus Seattle.

Seattle, Sub Pop, Strange Wilds. Was wie eine Headline klingt, ist die DNA dieses Newcomer-Trios aus Olympia, Washington. Wer melancholisch gut temperierte Düster-Thematik mag, liegt hier leider völlig falsch. Der Opener ›Pronoia‹ ist der wütende Einstieg in ein Album, das sich alle Ecken und Kanten aus der Underground-Rockgeschichte zusammengeklaut hat. Das klingt jetzt negativer, als es in Wirklichkeit ist, denn die drei Burschen Steven, Sean und Allen (Nachnamen sind nicht wichtig) harmonieren auf charmante Art und Weise. Der Kollege am Mikro ist angepisst wie einst ein gewisser Herr Rotten, Drums und Bass lassen genug Platz für Atmosphäre Marke frühe Nirvana. Das einzige Problem: Hier regiert Attitüde vor Qualität. Die Songs sind unterschiedlich und folgen keinem richtigem Konzept. Auf der Facebook-Seite findet sich unter Stil auch folgende Beschreibung: Punk, Grunge, Rock, World. Ein wenig überambitioniert. Wer sich allerdings in amerikanischem Wortschatz bilden möchte, muss die Texte lesen. Titel wie ›Egophilia‹, ›Oneirophobe‹ und ›Pareidolia‹ animieren jedenfalls zum Nachschlagen.

© classicrock.net

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