Simple Minds – SPARKLE IN THE RAIN

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Simple Minds – SPARKLE IN THE RAIN

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simple minds sparkleOpulentes Luxuspaket mit vier CDs und DVD zum 30. Jubiläum.

Nomen est omen: Allzu simpel gestrickt gerät der auf Stadion-Konsens getrimmte Pop-Rock der Simple Minds nach 1985. Als Demarkationslinie dient der weltweite Durchbruchshit ›Don’t You (Forget About Me)‹, ein im gleichen Jahr für den Soundtrack des Kinokassenknüllers „The Breakfast Club“ von Produzent Keith Forsey und Steve Schiff geschmeidig co-komponierter Gehörgangschmeichler. Als vergangen gelten experimentelle Albumkonzepte wie EMPIRES AND DANCE, SONS AND FASCINATION und SISTER FEELINGS CALL der frühen 80er. Schon auf dem ersten UK-Platinwerk NEW GOLD DREAM (81–82–83–84) dominierte Gefälligkeit. Da überraschte das betont verrockte Konzept von SPARKLE IN THE RAIN, entstanden, nachdem das nach einem Zitat von David Bowies ›The Jean Genie‹ benannte Quintett aus Glasgow um Vokalist Jim Kerr und Gitarrist Charlie Burchill beim belgischen Festival Torhout-Werchter gespielt hatte – gemeinsam mit U2, von denen sich die Simple Minds offenkundig inspirieren ließen. Im direkten Vergleich mit dem noch stromlinienförmigeren Nachfolger ONCE UPON A TIME kracht es auf SPARKLE IN THE RAIN, betreut von Produzent Steve Lillywhite, an allen Ecken und Enden. ›Waterfront‹ gefällt sich als kernig verrockte Realitätsbewältigung und thematisiert den Niedergang der Glasgower Schiffswerften. Als Hommage an die Gegenkultur-Ikone Lou Reed, deren Komposition ›Street Hassle‹ sich auch in eigenwilliger Coverversion im Tracklisting findet, versteht sich ›Speed Your Love To Me‹ – beide Songs übrigens mit Vokalbeiträgen des damaligem Pop-Sternchens und Lillywhite-Ehegattin Kirsty MacColl. ›Up On The Catwalk‹, ein Uptempo-Ohrwurm mit swingenden Hammond-Orgel-Reminiszenzen an Sixties-Virtuosen wie Brian Auger und Graham Bond, aber auch einem guten Schuss Experimentiergeist der frühen Roxy Music ausgestattet, entwickelt sich zum Discotheken-Favoriten. Zum 30. Jubiläum fährt SPARKLE IN THE RAIN im opulenten Luxuspaket auf: Zusätzlich zum digital optimierten Original finden sich ein Elf-Song-Silberling mit B-Seiten und Raritäten sowie zwei Live-CDs (Barrowland Glasgow, 28.02.1984). Auf zusätzlicher DVD gibt’s den 5.1. Surround Mix, Hi-Res Stereo Mix und Dolby Digital 5.1. Surround Mix des Originals. Ebenfalls dazugepackt wurden Promo-Clips und TV-Auftritte.

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