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Grave Pleasures: München, Feierwerk (27.09.15)

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Danse Macabre.

Nein, neues Territorium betritt Mat „Kvohst“ McNerney wahrlich nicht, wenn ein Gastspiel in München auf dem Programm steht. Neu waren an jenem Abend lediglich Line-up und Name seiner Band, nachdem der im finnischen Tampere lebende Brite unter dem Signet Beastmilk seine Fans in der bayerischen Landeshauptstadt bereits dreimal innerhalb der letzten 28 Monate beehrt hatte. Trotz des undankbaren Sonntagstermins sollte sich der Münchner Grave-Pleasures-Einstand zu einem nachhaltig im Gedächtnis pochenden Ereignis entwickeln, was in erster Linie dem auch live absolut überzeugenden Material des neuen Albums DREAMCRASH zu verdanken ist.
Dass es nicht immer einer mehrköpfigen Einheit aus Musikern und begnadeten Stage-Actors bedarf, um auf der Bühne eine dichte Atmosphäre zu erschaffen, bewies Jessica 93. Mit ihrem „Shoegaze Cold Wave Dark Noise“ stimmte die Ein-Mann-Band aus Paris das Publikum ein auf einen Abend im Zeichen morbider Post-Punk-Romantik. Die isländischen Kontinuum lieferten im Anschluss eine energetische Show ab, bei der insbesondere Frontmann Birgir Thorgeirsson eine gute Figur machte. Tief versunken in ihren düsteren Ambient Rock – und wohl auch motiviert durch die Vorfreude auf den für den Folgetag geplanten Oktoberfestbesuch – liefen die Reykjavíker zur Höchstleistung auf.
Was dann folgte, war ein rauschhafter Tanz auf dem Vulkan am Vorabend der Apokalypse. Grave Pleasures eröffneten mit dem Albumopener ›Utopian Scream‹, fielen über in den Danzig-haften Uptempo-Kracher ›Taste The Void‹, bevor mit ›You Are Now Under Our Control‹ die erste Beastmilk-Hymne auf das Publikum losgelassen wurde. Nach weiteren Crowdmovern wie der Single ›Crying Wolves‹ und ›Nuclear Winter‹ dann der erste Höhepunkt: ›Crisis‹, auf Platte ein einnehmendes Downtempo-Melodram, live eine Ballad Noir mit Gänsehautfeeling. Grave Pleasures zeigten mit ihrem Set ein sicheres Händchen für Stimmungen, Tempo und Dynamik, schalteten Beastmilk-Klassiker wie ›Genocidal Crush‹ und ›Death Reflects Us‹ vor neue Songs wie ›Girl In A Vortex‹, die zweifellos das Zeug haben, neue Highlights in der Bandhistorie zu setzen. Insbesondere in diesem Wechselspiel aus Alt und Neu offenbarte sich das Potenzial des breiter angelegten, komplexer arrangierten und schlicht ausgearbeiteteren DREAMCRASH-Materials. So blieben beim Publikum keine Fragen offen, nachdem es mit dem alles zerstörenden ›The Wind Blows Through Their Skulls‹ in die auf den Blutmond wartende Nacht entlassen wurde.

Glenn Hughes: München, Backstage Halle (21.09.15)

Glenn HughesVon wegen atemlos.

In der gut gefüllten Halle des Backstage heizt Jared James Nichols aus Los Angeles mit bluesigem Vintage-Rock stark ein, bevor „The Voice Of Rock“ die Bühne betritt. Um 21:00 Uhr legt Glenn Hughes mit dem Deep-Purple-Klassiker ›Stormbringer‹ lautstark los. Classics folgen in der zweistündigen Show noch viele, schließlich ist Hughes einer der ganz Großen und hat schon mit gefühlt jedem des Genres zusammengespielt. Das lässt er auch gerne in Anekdoten einfließen, wie etwa über die Begegnung mit Ronnie James Dio und seinem aktuellen Gitarristen Doug Aldrich. Wie auch der schwedische Drummer Pontus Engborg steht er Glenn Hughes in Sachen Power und Posing in nichts nach. Kurz vor Ende der Show reicht der Ex-Whitesnake-Gitarrist sogar sein Instrument von der Brücke im Backstage ins Publikum und lässt es von der begeisterten Menge auf die Bühne vorreichen, um es dort zu den Zugaben weiterzuspielen. Bis es aber soweit ist, packt er gemeinsam mit Glenn Hughes einiges an Klamotten aus der Klassik-Kiste aus und lässt von Trapeze-Songs wie ›Way Back To The Bone‹ bis hin zu Black-Country-Communion-Titeln nichts aus. Eine Kollaboration von Glenn Huges und Pat Thrall nagelt das Trio ebenso auf die Bühne wie das Whitesnake-Stück ›Good To Be Bad‹. Dazwischen viel Deep Purple wie ›Mistreated‹ und immer mehr Lautstärke – besonders der Bass wird zusehends übersteuert. Auch Zeit fürs Predigen nimmt sich der 63-Jährige und dankt Gott, München und dem Publikum. Die Fans sind dankbar und schaffen es, die drei nach ›Soul Mover‹ noch mal von der Treppe für den Showdown mit ›Black Country‹ und ›Burn‹ zu holen.

Mike Tramp: Hamburg, Rockcafé (05.09.15)

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Mike Tramp videoTraditionen soll man pflegen.

Mike Tramp, ehemals Sänger bei White Lion und Freak Of Nature, und Hamburg – das hat Tradition. Nicht nur mit White Lion erspielte er sich etliche Sympathien in der Hansestadt, nein, erst recht mit Freak Of Nature, denn mit denen gastierte er nicht weniger als fünfmal in der Stadt an der Elbe. Auch Tramp und das Rockcafé haben eine gemeinsame Geschichte, denn vor nicht mal einem Jahr promotete er an selber Stelle seinen Solo-Vorgänger MUSEUM. Nur er und seine Gitarre. Heute ist er mit Band angereist, um sein soeben erschienenes Werk NOMAD zu präsentieren. Lucer heißen sie und geben nicht nur den Support, sondern begleiten den Chef auch gleich als Backingband. Im Van zusammen sind sie unterwegs, nur die vier, ohne Techniker, Crew oder Tourmanager, erklärt Tramp inmitten des Sets. Überhaupt ist er in Redelaune. So erzählt er vor ›Little Fighter‹ von einem Telefonat mit Jon Bon Jovi, in dem die zwei über cheesige Lyrics philosophieren, die Jon behalten soll, was bis heute klappt. Er erzählt von Zeiten in seiner dänischen Heimat, als die Welt ohne Facebook, Handys und Streaming-Services noch in Ordnung war und man sich im heimischen Jugendzimmer mit seinen Buddys treffen musste, um dem neuen Thin-Lizzy-Vinyl zu lauschen. Und er echauffiert sich zu Recht über einen Fan in der ersten Reihe, der von Beginn an vehement und lautstark ›When The Children Cry‹ fordert, mit den Worten „… ›Free Bird‹ kommt bei Lynyrd Skynyrd auch IMMER zuletzt“. Zwischen umjubelten Songs von White Lion wie ›Hungry‹, ›Living On The Edge‹, ›Tell Me‹, ›Broken Heart‹ und eben jenem ›When The Children Cry‹ gesellen sich Soloausflüge wie das tolle autobiografische ›Cobblestone Street‹, ›Better Off‹, aber auch vier Tracks vom neuen Album NOMAD wie ›Give It All You Got‹, ›Wait Till Forever‹, ›High Like A Mountain‹ und ›Who Can You Believe‹. Ins abschließende ›More To Life Than This‹ werden gut zwei Strophen von Thin Lizzys ›The Sun Goes Down‹ eingebaut. Und dann gibt es sie doch noch, die quasi Zugabe. Tramp, jetzt allein auf der Bühne, intoniert White Lions allerletzten Song, ›Farewell To You‹. „It’s time to say auf Wiedersehen…“, nach gut 125 Minuten feinstem Singer/Songwriter-Mainstream. Nur: kein einziger Track von Freak Of Nature.

Text: William Miller

David Gilmour: Oberhausen, König-Pilsener-Arena (19.09.15)

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Gilmour_2015Ein fest der Sinne.

Polly Samson ist heute die Erste an ihrem Arbeitsplatz. Noch bevor sich einer der Musiker auf der Bühne sehen lässt, setzt sich die Gilmour-Gattin an einen kleinen Tisch hinter dem Mischpult am Ende der restlos ausverkauften König-Pilsener-Arena. Sie klappt ihren Laptop auf und beginnt, sich Notizen zu machen. Samson ist mehr als nur die bessere Hälfte des früheren Pink Floyd-Gitarristen. Sie ist seine Texterin, Beraterin, Supervisorin, sozusagen der wichtigste Kommunikationsknotenpunkt zwischen der Kunst des 69-Jährigen und dem Begehren der Öffentlichkeit. Heute überwacht sie die Show aus der Zuschauerperspektive. Man weiß ja nie.
Das Publikum in Oberhausen ist natürlich bis in die Haarspitzen gespannt und will keinen einzigen Moment dieses denkwürdigen Abends verpassen. Denn Gilmour kommt nur alle Jubeljahre auf Tour, und in diesem Fall gastiert er überhaupt nur einmal in Deutschland. Anlass ist sein neues Soloalbum RATTLE THAT LOCK, das am Vortag der Show veröffentlicht wurde und dennoch den meisten Anwesenden bereits vertraut zu sein scheint. Klar, als Fan des Briten und seiner einzigartigen Karriere ist man natürlich gleich am Veröffentlichungstag losgerannt, um die neue Scheibe zu kaufen.
Eine Investition, die sich ebenso lohnt wie der – zugegeben – üppige Eintrittspreis der Show. Denn Gilmour liefert auf höchstem Niveau ab. Der Mann ist ruhiger geworden, bevorzugt zunehmend leisere, intimere Töne. Auf RATTLE THAT LOCK findet man gerade mal zwei rockige Stücke, der Rest ist Wohlklang zwischen Tiefgang und Schwere.
Analog dazu ist auch die Show durchsetzt mit zarter Melancholie, mit Gilmours berühmtem Gitarrenspiel, das sich sphärisch über alle Songs legt. Vom neuen Werk gibt es unter anderem den Titeltrack, ›A Boat Lies Waiting‹ und ›In Any Tongue‹, dazu die Jazz-Nummer ›The Girl In The Yellow Dress‹, der Vorgänger glänzt mit ›On An Island‹ und ›The Blue‹. Der rote Faden ist unüberhörbar.
Der Bühnenaufbau erinnert an die Siebziger. Die Band häufig in grelles Gegenlicht oder in schummeriges Blau getaucht, gelegentlich aber auch in einen Pupillenrausch aus Gelb und Orange.
Natürlich geht auch in Oberhausen nichts ohne Pink Floyd. ›Run Like Hell‹, ›Astronomy Domine‹ und ›Wish You Were Here‹ erklingen ebenso wie ›Shine On You Crazy Diamond‹, ›Money‹ oder ›Us And Them‹, in der Zugabe dann ›Time‹ und – natürlich mit dem gewohnt orgiastischen Solo endend – ›Comfortably Numb‹. Der Höhepunkt aber: das stoische ›High Hopes‹ von THE DIVISION BELL, eigentlich mehr Gilmour-Solo-Werk als Pink-Floyd-Opus. Der Mann kann es eben auch allein.

Hong Faux: Videopremiere ›From Now To Never More‹

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Hong Faux_3_Cle¦ümen MorinSeht hier exklusiv die Premiere des Videos zu ›From Now To Never More‹, der neuen Single des kommenden Hong Faux-Albums A MESSAGE FROM DYSTOPIA.

Am 30. Oktober erscheint das neue Album der schwedischen Rocker, die sich selbst zwischen 70s-Riffs und Grunge-Melodien sehen. Schon jetzt präsentiert euch CLASSIC ROCK mit dem Musikvideo zu ›From Now To Never More‹ einen ersten Einblick in A MESSAGE FROM DYSTOPIA.

Die Band an ihre Fans und die, die es noch werden: „Wir sind eine Do-it-yourself-Band, die viel getourt ist und einiges erreicht hat. Uns gefällt, was wir tun und wir freuen uns auf neue Herausforderungen. Ihr habt hoffentlich keine Angst vor ein paar harten Gitarren und ein bisschen Pop?“

Hier seht ihr Hong Faux mit ›From Now To Never More‹:

Hong Faux live:
28.11. Köln, Essigfabrik (Support von Clutch)
29.11. Hamburg, Markthalle (Support von Clutch)
01.12. Hannover, Lux
03.12. Göttingen, Exil
04.12. Lingen, Alter Schlachthof
05.12. Berlin, Astra (Support von Clutch)
06.12. Frankfurt, Batschkapp (Support von Clutch)

Scorpions: Intimes Clubkonzert zum 50-jährigen Jubiläum

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Scorpions 2_Fotovermerk_Marc Theis promoIm November feiern die Scorpions ihr 50. Bühnenjubiläum mit einem Clubauftritt in Berlin. Die Tickets für das einmalige Ereignis werden verlost.

Ein halbes Jahrhundert Scorpions – und die Feierlichkeiten gehen weiter. Nachdem die Band im Februar ihr jüngstes Album RETURN TO FOREVER vorgelegt und kürzlich die Wiederveröffentlichung von acht Studiowerken angekündigt hat, setzt sie nun einen drauf. Am 3. November werden die Mannen aus Hannover im Rahmen der Arte-Reihe BERLIN LIVE auftreten.

Der Clubgig wird dann um 19:30 Uhr live über https://concert.arte.tv gestreamt und am 14. November auf Arte TV ausgestrahlt werden. Tickets für die Show sind nicht im Verkauf erhältlich, wer dabei sein will, kann auf www.the-scorpions.com über die Setlist abstimmen. Unter den Teilnehmern werden VIP-Karten verlost.

Die Scorpions erklären in einem Statement: „In Worte lassen sich 50 Jahre schwer fassen. Aber als wir bei der Arbeit an den Wiederveröffentlichungen unserer Alben all diese Songs wieder gehört haben, die in einer unserer kreativsten Phasen aufgenommen wurden und von denen viele bisher unveröffentlicht waren, war das für uns eine echte Zeitreise. Dies hat uns letztlich dazu inspiriert, unser Jubiläumskonzert nicht in einer Arena, sondern wie am Anfang unserer Karriere, in einem Club vor 500 Leuten zu spielen. Durch die Zusammenarbeit mit Arte TV können wir jedoch sicherstellen, dass alle Fans weltweit an diesem Konzert im Live-Stream teilhaben können.“

Hier erfahrt ihr alles über die exklusive Clubshow der Scorpions in Berlin:

The Rolling Stones: LIVE AT THE TOKYO DOME erscheint Ende Oktober

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Rolling Stones LiveDie Rolling Stones veröffentlichen den Mitschnitt ihrer ersten Tokio-Show im Jahr 1990 auf DVD, Blu-ray, CD und Vinyl.

FROM THE VAULT: LIVE AT THE TOKYO DOME 1990 wurde während der letzten Tour mit Bill Wyman aufgenommen. Nachdem der Auftritts-Mitschnitt aus der japanischen Hauptstadt vor drei Jahren ausschließlich online erschienen war, wird er ab dem 30. Oktober in verschiedenen Formaten erhältlich sein.

„Wir hatten nie zuvor dort gespielt“, sagte Mick Jagger gegenüber Google Play. „Wir durften nicht – nach einigen Drogen- und Visaproblemen hatten sie uns nicht reingelassen.“ Die Leute in Japan seien „unglaubliche Stones-Freaks“, so Keith Richards, „von der Minute an, als wir dort auftraten, bis heute.“

Dann werden sich die japanischen Fans sicher auch über Richards Ankündigung freuen, dass es nach zehn Jahren wieder ein neues Rolling Stones-Album geben wird. Am 18. September hat der Gitarrist sein erstes Solowerk seit 1992 vorgelegt.

Seht hier, was Keith Richards und Mick Jagger über ihren Gig im Tokyo Dome 1990 zu erzählen haben:

David Gilmour: Seht den Clip zur neuen Single ›Today‹

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David Gilmour videostill 2015Der Song findet sich auf Gilmours jüngstem Solowerk RATTLE THAT LOCK, das am 18. September erschienen ist.

Im Video zu ›Today‹ sind Gilmour und Band bei den Proben für ihre aktuelle Tour zu sehen. Regie führte Aubrey Powell. Bereits Anfang August hatte der Pink Floyd-Gitarrist ein spektakuläres Animationsvideo zum Titeltrack seines jüngsten Studiowerks veröffentlicht. RATTLE THAT LOCK wurde von Roxy Music-Mann Phil Manzanera co-produziert.

„›Today‹ war einer der Songs, die Phil aus zwei oder drei Stücken von mir zusammengebaut hat, die ich zuvor mehr oder weniger ignoriert hatte“, erklärt Gilour. „Er ist sehr gut darin, solche Schätze zu finden und zu sagen: ‚Das ist großartig, du solltest… und wie wäre es, wenn du das mit diesem oder jenem kombinierst.‘ So hat er diesen Track gebastelt.“

Hier könnt ihr euch den brandneuen Clip zu David Gilmours Single ›Today‹ anschauen: